Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das Siebengebirge - ein attraktives Ausflugsziel nahe Bonn und
jetzt genau seit 100 Jahren ein bedeutendes Naturschutzgebiet

Seit jetzt genau 100 Jahren ist das  Siebengebirge Naturschutzgebiet und ist damit das drittälteste Naturschutzgebiet in Deutschland – bis es aber dazu kam, war es ein langer und steiniger Weg.

Der preußische Staat hatte im 19. Jahrhundert kaum rechtliche Möglichkeiten, das Siebengebirge flächendeckend zu schützen, da es dafür an gesetzlichen Grundlagen fehlte. Schutzbemühungen wurden meist durch private Vereine initiiert und mittels Flächenankauf vollzogen. Erst die Weimarer Verfassung von 1919 schrieb den Naturschutz als Aufgabe des Staates fest.

 
Mit etwa 4200 ha reichte das Naturschutzgebiet Siebengebirge ab diesem Zeit-punkt vom Ennert bis zur Südgrenze des Regierungsbezirks Köln. Heutzutage ist die Größe inzwischen auf ca. 4.769 ha angewachsen. Diese erste NSG-VO beinhal-tete zur Einschränkungen der Forstwirtschaft vor allem ein Kahlschlagverbot und den Schutz von 53 Pflanzen- und 31 Tierarten, darunter viele Orchideen sowie wärmeliebende Arten als auch Feuchtezeiger, Vögel und Schmetterlinge (z.B. Langblättriges Waldvögelein, Gemeine Felsenbirne, Mauereidechse, Schwarzs-pecht). Verboten war es auch, deren Eier, Nester, Horste und Bauten zu zerstören.


Das Siebengebirge wurde über Jahrhunderte hinweg intensiv genutzt. Mehr als 40 Steinbrüche zählte das Siebengebirge seit der Römerzeit, in denen Trachyt, Tuff, Basalt und Latit überwiegend in offenen Tagesbrüchen, aber auch unterir-disch in Stollen abgebaut wurde. Dazu kam der Ton- und Erzabbau. Auch wenn der letzte Tagesbruch im Siebengebirge 1940 geschlossen wurde, so dauerte der unterirdische Ofensteinabbau noch bis 1957 an.

Als ältestes Schutzgebiet Deutschlands gilt übrigens der Bamberger Hain, der 1804 als Volkspark indirekt geschützt wurde.


Rhein in Flammen in Bonn und am Siebengebirge

Leinen los auf den Schiffen: Am Samstag, den 6.Mai, heißt es wieder "Rhein in Flammen" rund um Bonn und das Siebengebirge. Da starten die Schiffe von verschiedenen Startpunkten aus.  Gegen 21:30 Uhr sammelt sich dazu der Schiffskonvoi im Bonner Süden. Hell erleuchtet fährt die-ser vorbei an den illuminierten Ufern in Richtung Bonner Norden. Dort dreht der Konvoi, um in die Zielaufstellung vor der Bonner Rheinaue einzufahren. Auf den rund 20 Flusskilometern erwarten die Teilnehmer rechts und links des Ufers beleuchtete Glanzstücke. Highlight und krönen-der Abschluss ist das musiksynchrone Höhenfeuerwerk! Das dreitägige Landprogramm in der Bonner Rheinaue beginnt schon am Freitag.

Ein wahrer Schatz kehrte jetzt nach Wuppertal zurück

Einem Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen ist es gelungen, auf einer Auktion beim Auktionshaus Ketterer in München das berühmte Bild „Lesende (Else Lasker-Schüler)“ von Karl Schmidt-Rottluff (1912) aus der Sammlung Hermann Gerlinger zu ersteigern. Als Dauerleihgabe wurde es dem Von der Heydt-Museum Wuppertal nun übergeben. Damit kommt die berühmte jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) im Bild zurück an ihren Geburtsort Elberfeld.

Museumsdirektor Dr. Roland Mönig: „Wir sind überglücklich, dass Else Lasker-Schüler mit diesem Bildnis quasi nach Hause kommt. Das Werk belegt Schmidt-Rottluffs ganze schöpferische Wucht auf dem Höhepunkt seines Schaffens."


Das Werk von Karl Schmidt-Rottluff war als Leihgabe 2019/2020 in der Ausstel-lung „Else Lasker-Schüler. ‚Prinz Jussuf von Theben‘ und die Avantgarde“ im Von der Heydt-Museum zu sehen.


Der Maler, Grafiker und Plastiker Karl Schmidt wurde 1884 in Rottluff bei Chem-nitz als Sohn eines Müllers geboren. 1905 begann Schmidt-Rottluff ein Architek-turstudium an der Technischen Universität in Dresden. Dort lernte er Ernst Lud-wig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl kennen, mit denen er im selben Jahr die Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ gründete.

Mehrweg am Airport:  So dienen Flug-Passagiere dem Klimaschutz  

Togo und to go: Ab dem Düsseldorfer Flughafen geht’s in das westafrikanische Land mit einem Zwischenstopp in Paris, wohin die nebeneinandergestellte Menge an Wegwerfbechern reicht, die schätzungsweise am größten NRW-Airport  jährlich anfällt. Im neuen Jahr gilt auch in Düsseldorfer die gesetzliche Mehrweg-Pflicht. 


Seit dem 1. Januar 2023 haben Passagiere, Abholer, Gäste und Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Speisen und Getränke zum Mitnehmen auch in Mehrweg-Verpackungen zu erhalten und dazu beizutragen, Abfall zu vermeiden sowie Ressourcen und das Klima zu schonen.

„Wenn alle mitmachen, landen hier am Airport im neuen Jahr schätzungsweise fünf Millionen kunststoffbeschichtete Wegwerfbehältnisse weniger im Müll“, erklärt Ansgar Pieper. Der Entsorgungs- und Recyclingspezialist des Düsseldorfer Flughafens rechnet dadurch mit einer Einsparung von bis zu 80 Tonnen klima-schädlichem CO2. Darüber hinaus kann das Müllvolumen um 1.500 Kubikmeter sinken. „Unsere Abfallbehälter brauchen dann nicht mehr so oft geleert werden.“

Pfand für Becher und Behälter: Wer ein Getränk oder eine Speise mitnehmen möchte, kann nun auf Wunsch statt eines beschichteten Wegwerfbehältnisses stabile Mehrwegbecher beziehungsweise Mehrwegschalen bekommen. Je nach Anbieter loggt man sich dafür in eine App ein oder zahlt einen Pfand. Den Pfand erhält man bei einem Gastronomen, der auf den gleichen Systempartner setzt, wieder zurück – deutschlandweit und nicht nur am Düsseldorfer Airport. Das Geschirr wird vor Ort direkt gesäubert und in das System zurückgeführt.

FlixTrain garantiert jedem Fahrgast einen Sitzplatz – ganz ohne Aufpreis

Mit dem FlixTrain von Köln nach Berlin ab Dezember noch bequemer 

Seit Dezember fährt FlixTrain ab Köln insgesamt 20 Ziele an und bietet Fahr-gästen auch künftig nachhaltige, erschwingliche und komfortable Mobilität auf der Schiene. Zu den Halten zählen unter anderem Berlin, Hamburg, Hannover, Dresden und Leipzig.


Auf allen Verbindungen setzt FlixTrain neue moderne Züge ein und garantiert als einziger Anbieter ohne Aufpreis jedem Fahrgast einen Sitzplatz – Tickets sind schon ab 4,99 EUR auf www.flixtrain.de buchbar. Außerdem sind die Fahrtzeiten auf vielen Strecken auf ICE-Niveau: So können Reisende ihr Ziel noch schneller erreichen. Von Köln nach Hamburg fährt FlixTrain in rund vier Stunden, nach Berlin in etwa fünfeinhalb Stunden.


Alle FlixTrain-Züge haben nach eigenen Angaben ein komplett überarbeitetes Innenleben mit neuen Sitzen, Steckdosen am Platz, modernisierten WCs und Wi-Fi-Technik inklusive kostenfreiem Entertainment-Angebot. Weiterhin garantiert FlixTrain jedem Fahrgast einen Sitzplatz – ganz ohne Aufpreis. Damit - so sagt das Unternehmen - setze das Unternehmen Standards beim Zugreisen und stehe für erschwingliche, moderne und bequeme Mobilität. Und: Fahrgäste reisen mit gutem Gewissen, da alle FlixTrain-Züge mit 100% Ökostrom betrieben werden.

Die IHK Köln modernisiert und bleibt in der Kölner City

Die Vollversammlung der IHK Köln hat ent-schieden: Das Bestandsgebäude am Börsen-platz im Herzen der Kölner Innenstadt wird weiterentwickelt und modernisiert. IHK-Prä-sidentin Dr. Nicole Grünewald sagte: „Die Entscheidung ist die richtige. Die IHK gehört ins Zentrum, als sichtbares Haus der Wirt-schaft in direkter Nähe des Rathauses. Die Kostenschätzung für eine Modernisierung beläuft sich auf rund 100 Mio. Euro. Es wird mit einer Planungs- und Bauphase von circa sieben Jahren gerechnet. - Es gab Pläne für einen Umzug auf die andere Rheinseite.

Das "Haus der Geschichte NRW" Düsseldorf rollt seit Oktober 2022  mit einer mobilen Ausstellung in 53 Regionen unseres Landes

Die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen hat ein Jahr lang vom 27. August 2021 bis zum 28. August 2022 die Jubiläumsausstellung "UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen" im Behrensbau in Düsseldorf gezeigt. In dem historischen Gebäude am Mannesmannufer wird in den nächsten Jahren ein modernes zeitgeschichtliches Museum zur Landesgeschichte von NRW entstehen – das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen.


Bis auf Weiteres ist der Behrensbau geschlossen. Jetzt sagen die Organisatoren: Wir suchen Ihre NRW-Geschichte.


Auf der Suche nach der Geschichte unseres Landes kommt das Haus  mit einer mobilen Ausstellung in die Region. MuseumMobil lädt seit Oktober 2022 ein, das Land neu zu entdecken und jedermanns  NRW-Geschichte zu erzählen.

Das MuseumMobil macht in den kommenden vier Jahren Station in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes. Mit auf Reise gehen 53 ausgewählte Objekte aus allen Landesteilen, die Geschichten erzählen, überraschen, berüh-ren und Erinnerungen wecken. Die Veranstalter sagen: "Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Beteiligen Sie sich am Aufbau unserer Museumssammlung. Bringen Sie an den „Sammelsamstagen“ Ihre persönlichen Objekte und Geschichten zu unserem MuseumMobil." Start war in Aachen.

Rheinische Landwirte mit der Getreideernte hoch zufrieden

Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen haben trotz schwieriger Witterungsbedingungen bei den bereits geernteten Kulturen Getreide und Raps eine gute Ernte eingefahren. Hat das Ministerium für Land-wirtschaft erklärt. Bislang wurden  3,93 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Das sind rund elf Prozent mehr als noch 2021. 2,15 Millionen Tonnen davon sind Weizen. Hier fällt der Anstieg mit 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr noch deutlicher aus. Das ist außerdem der höchste Ertrag einer Weizenernte seit 2016.Niederschläge, die im Februar gefallen sind, haben die spätere Wasser- und Nährstoffver-sorgung begünstigt.

Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW sagte: „Gegenüber dem Vorjahr ist ein besseres Ergebnis erzielt worden, was nach den trocknen Wochen so nicht voraus zu sehen war.“


Der Flächenertrag von Winterweizen, der wichtigsten Brotgetreideart im Rhein-land, liegt um 12,2 Prozent höher als 2021. Enorm zulegen konnte auch der Sommerweizen mit einem Plus von rund 22 Prozent. Bei der Wintergerste sind es rund 9 Prozent mehr. Die Sommergerste verzeichnet mit 5,9 Tonnen ebenfalls ein überdurchschnittliches Ergebnis, das um 20 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2021 liegt.


Die aktuelle Situation bei Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben sieht etwas anders aus. Die Hitze und Trockenheit seit dem Frühsommer hat die Bedingungen für das Wachstum deutlich verschlechtert. Kulturen, die noch auf dem Feld stehen und bald im Herbst geerntet werden, wie Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben, brauchen schon länger dringend Regen. Auf leichten, sandigen Böden ist der Mais teilweise schon vollständig verdorrt.

Eine neue elektrische Lkw-Marke aus Deutschland feiert im Rheinland Premiere

Der nachhaltigste Lkw Europas heißt BAX und kommt aus Wiehl

Der nachhaltigste Elektro-Lkw Europas kommt nicht von einem der globalen Automo-bilkonzerne, sondern aus dem deutschen Mittelstand: Mit dem BAX 7.5 hat die BPW Bergische Achsen und Paul Nutzfahrzeuge im oberbergischn Wiehl einen völlig neuen  Lkw mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht entwickelt und jetzt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Spediteure, Fahrer, kommunale Fuhrparkmanager und Aufbauten-Spezialisten waren an der Fahrzeugentwicklung aktiv beteiligt.

Das Fahrzeug wird zu einem konkurrenzfähigen Preis angeboten und schlägt in entscheidenden Kriterien wie Zuladung und Betriebskosten den konven-tionellen Diesel. Der Antrieb sitzt nicht, wie bei vielen E-Lkw üblich, im Führerhaus unter dem Fahrer, sondern in der Hinterachse. Auf diese Weise sitzt der Fahrer auf Augenhöhe mit Fahrradfahrern und Fußgängern.


Die vom Diesel-Lkw bekannten Aufbauten können ohne konstruktive Änderun-gen auch beim BAX 7.5 eingesetzt werden – vom Kofferaufbau bis zum kommu-nalen Entsorgungsfahrzeug ist alles möglich. Zwei verschiedene Fahrzeuglängen
und Batteriereichweiten zwischen 130 und 200 Kilometern erweitern die
Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten. Der BAX 7.5 ist zudem digital vernetzt und zeigt nicht nur dem Fahrer, ondern auch dem Disponenten und Fuhrpark-leiter in Echtzeit alle Fahrzeug-, Batterie und Tourdaten online an.

Dazu gab es jetzt auch  den Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit (ETPN). Ausschlaggebend waren das nachhal-tige Gesamtkonzept des Fahrzeugs – von den wirtschaftlichen Vorteilen bis hin zu sozioökonomischen Effekten. Die BPW Bergische Achsen Kommanditgesell-schaft (1.500 Mitarbeiter) produziert als Familienunternehmen seit 1898 am Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für Lkw-Anhänger und -Auflieger.

Elektro-Busse werben in Düsseldorf für die EURO 2024 

In zwei Jahren startet die UEFA EURO 2024, und der Countdown in Düsseldorf nimmt jetzt schon Fahrt auf. Zwei umweltfreundliche Elektrobusse ganz im Design der EURO 2024 beklebt, steigern die Vorfreude auf das Turnier. Die UEFA EURO 2024 findet vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2024 in zehn deutschen Städten statt. Neben Düsseldorf sind das Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Köln, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main.Demnächst werden die Spieltermine für Düsseldorf bekanntgegeben. Philipp Lahm (Bild), Weltmeisterkapitän von 2014, ist Turnierdirektor der EM 2024.

Das ist ein Hit für Bad Honnef und die gesamte Region 


Die in Bergisch Gladbach ansässige Kirberg Catering GmbH, die auch in Köln die Flora betreibt, hat das Kurhaus Bad Honnef übernommen.  Vor dem Kurhaus überreichte Bürgermeister Otto Neuhoff symbolisch den Schlüssel an Jutta Kirberg, Inha-berin und Geschäftsführerin der Catering GmbH. Das renommierte Unternehmen bringt über 35 Jahre Erfahrungen in der Veranstaltungsgastronomie mit. Dafür wurden Jutta Kirberg und ihr Team vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Cate-rer des Jahres (2010, 2016, 2019).  Nach dem Verlassen der Haushaltssicherung hatte die Stadt Bad Honnef rund sieben Millionen Euro in die denkmalgerechte Sanierung des Kurhauses investiert. Durch die zahlreichen Maßnahmen kann der Kursaal nun sowohl optisch als auch baulich wieder an die Gründerzeit anknüpfen.                             Foto: Stadt Bad Honnef


Zwischen Ruhr, Rhein und Sieg   -   Drei reizvolle Radwege mit Bergischen Panorama

Ein grandiose Tipp für die Urlaubszeit: "einfach bergisch radeln"

Durch das Bergische Land radeln und reizvolle Ausblicke genießen - das kann man optimal auf den Bergischen Panorama-Radwegen. Ein Tipp für Urlaub in der Region. Und das nicht nur für Rheinländer. Bekannt sind die Radwege un-ter der Marke „einfach bergisch radeln“. Durch den Umbau der ehemaligen Bahntrassen, ohne große Steigung, zu gut ausgebauten Radwegen kann man die Mittelgebirgsregion bequem erkunden.


Die drei Bergischen Panorama-Radwege – der Bergische Panorama-Radweg (132 km), der PanoramaRadweg niederbergbahn (35 km) und der Panorama-Radweg Balkantrasse (51 km) – liegen zwischen Ruhr, Rhein und Sieg. Sie verbinden das Erlebnis von eindrucksvoller Landschaft mit  historischer Industriekultur.


So führen die Routen auf 14 historischen Viadukten über Täler oder Städte hin-weg, durch alte Eisenbahntunnel hindurch und an Flüssen oder tiefen Stauseen entlang. Die Radwege verlaufen weitgehend abseits des Autoverkehrs und sind durchgängig beschildert. An den Strecken gibt es viel Sehenswertes zu entdek-ken: Kotten, in denen das Handwerk noch gezeigt wird, ebenso in ehemaligen Fabrikgebäuden, wie der Gesenkschmiede Henrichs in Solingen oder dem Band-webermuseum in Wupper-tal. Alte Bahnhöfe an den Trassen wurden zu moder-nen Treffpunkten, Cafés oder Biergärten umgestaltet.
Anlässe Pause zu machen, gibt es viele: Um Deutschlands erste Waggonbrücke in Heiligenhaus oder die Müngstener Brücke, Deutschlands höchste Eisenbahn-brücke zu bestaunen. Einen Abstecher ins Mittelalter zu machen: Mit Schloss Burg liegt ein Wahrzeichen des Bergischen Landes ganz nah am Bergischen Pa-norama-Radweg. Und im Zeittunnel in Wülfrath, direkt am PanoramaRadweg niederbergbahn, kann man in 400 Millionen Jahre Erdgeschichte eintauchen.Ge-nießen bergischer Spezialitäten ein.           Infos: www.einfach-bergisch-radeln.de

Was internationale Touristen in Deutschland am liebsten besuchen

Das Phantasialand in Brühl (Bild) und der Kölner Dom gehören bundesweit zu den beliebtesten Reisezielen ausländischer Tou-risten. Das hat eine Umfrage der Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ergeben, an der sich rund 32.000 Deutschland-Reisende aus über 60 Ländern beteiligt haben. Aus den Antworten internationaler Gäste hat sie ein Ranking der TOP 100 erstellt, in dem sich insgesamt elf touristische Highlights aus NRW befinden. Das Phantasialand belegt demnach Platz acht, der Dom in Köln Platz elf. Der Nationalpark Eifel (Rang 31), das Sauerland (Rang 36) und die Düsseldorfer Altstadt (Rang 49) befinden sich unter den Top 50. Der Aachener Dom, der Naturpark Teutoburger Wald, der Weihnachtsmarkt in Monschau, die Zeche Zollverein in Essen, die Wuppertaler Schwebebahn und der Prinzipalmarkt in Münster folgen auf weite-ren Plätzen. Angeführt wird das Ranking vom Miniatur Wunderland in Hamburg, dem Europa-Park in Rust sowie Schloss Neuschwanstein.

An Rhein und Ruhr leben über 18 Millionen Menschen


Ende Juni 2022 lebten im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW mit 18 077 762 erstmals seit 2006 wieder mehr als 18 Millionen Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Bevöl-kerungszahl um 153 171 Einwohner (+0,9 Prozent) höher als zu Jahresbeginn. Die kleinste Gemeinde im Land ist mit 4 345 Einwohnern weiterhin die Gemeinde Heimbach im Kreis Düren, gefolgt von Dahlem im Kreis Euskirchen (4 395 Personen). Die größte Stadt in NRW bleibt Köln mit einer, gefolgt von Düsseldorf, Dortmund und Essen .

Das sind die Einwohnerzahlen der größten Städte in der Rheinregion um Köln und Düsseldorf

Köln, kreisfreie Stadt                  1 081 167
Düsseldorf, krfr. Stadt                    625 581
Wuppertal, krfr. Stadt                    352 390

Bonn, krfr. Stadt                               322 125
Mönchengladbach krfr. Stadt    260 925

Aachen, krfr. Stadt                           244 951

Krefeld, krfr. Stadt                226 812
Leverkusen, krfr. Stadt       163 113
Solingen, krfr. Stadt             158 908
Neuss, Stadt                             152 882
Bergisch Gladbach, Stadt  111 341
Remscheid, krfr. Stadt         110 611



Köln bietet Touren durchs europäische Astronauten-Zentrum an

KölnTourismus bietet  exklusive Touren zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) an: Besuchergruppen erhalten so aktuelle Einblicke in die bemannte Raumfahrt. Zu den rund zweistündigen Führungen, die in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, gehören ein Vortrag im Kinosaal sowie ein Besuch in der Trainingshalle, dem Herzstück des Europäischen Astro-nautenzentrums, das sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahnheide befindet. Im Anschluss können Fragen zur  Raumfahrt allgemein gestellt werden. Im EAC trainiert u.a. das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. © KölnTourismus GmbH / Axel Schulten