Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die Kölner Universität feiert nach Neugründung ihr 100jähriges Bestehen

Die Universität zu Köln feiert Jubiläum. Sie wird im Juni 100 Jahre alt und ist mit rund 48.000 Studenten eine der größten Universitäten in Deutschland. Dementsprechend bietet sie ein breites Feld an Studiengängen und -abschlüssen. 500 Profes-soren betreuen an sechs Fakultäten (Wirtschafts- und Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Medizin, Philosophie Mathe-matik-Naturwissenschaft, Humanwissenschaft) mehr als 100 Studienfächer.


Der Rektor spricht von einer Bürgeruniversität "im besten Sinne" 
 

In einem Grußwort hat sich Professor Dr. Axel Freimuth, der Rektor der Univer-sität,  an die Kölner Bevölkerung gewandt und erklärt: "Alte und neue Univer-sität waren Gründungen der Bürgerinnen und Bürger Kölns. Diese Verbunden-heit zur Stadt aber auch den Zusammenhalt innerhalb der Universität möch-ten wir im Jubiläumsjahr durch zahlreiche Veranstaltungen fördern."


Prof.Freimuth weiter: "Unser Kerngeschäft ‚Wissenschaft‘ soll dabei den Bürgern der Stadt Köln praxisnah und unterhaltsam präsentiert werden. Auf diese Weise möchten wir die Netzwerke mit der Stadtöffentlichkeit stärken und erweitern, im besten Sinne einer Bürgeruniversität."

Diese "neue" Universität ist eigentlich eine ganz alte. Sie ist zwar erst am 12. Juni 1919 von  Konrad Adenauer wieder eröffnet worden. Sie gab's aber schon viele Jahre vorher. 1798  hatte die französische Regierung die alte Universitas coloni-ensis allerdings erst mal  geschlossen. Die Neueröffnung bescherte Köln dann wieder eine Universität, die heute zu Deutschlands renommiertesten Hochschu-len gehört mit einem internationalen Campus im Herzen der Stadt.


Der Rektor heute: "Das 100-jährige Jubiläum der neuen Universität zu Köln wol-len wir gemeinsam mit der Stadt vielfältig begehen und dabei die Gründungs-gedanken sowohl der alten als auch der neuen Universität aufgreifen."

Das sind die ersten größeren Termine im Jubiläumsjahr der Universität

Blick in einen modernen Hörsaal der Kölner Uni 

Jahresempfang des Rektors


Professor Dr. Axel Freimuth, der Rektor der Universität, lädt am 22. Januar zum festlichen Jahresempfang in die Universität ein. Gemeinsam mit seinen Gästen spricht Rektor Axel Freimuth über die verzeichneten Erfolge aus dem letzten Jahr, die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen der Universität zu Köln.

Benefiz-Karnevalsveranstaltung
Am 1. Februar findet in der Universität zum achten Mal die Karnevalssitzung „Alles für uns Pänz“ statt. Die Sitzung wird zugunsten des Rehabilitationszen-trums für Kinder und Jugendliche „Auf die Beine“ der UniReha / Uniklinik Köln abgehalten.Veranstalter ist das Musikcorps „Kölner Husaren grün-gelb von 1895/1959 e.V.“

Ausstellung 100 Jahre neue Universität zu Köln
Im Mai wird eine Chronik zur Geschichte der Universität erscheinen. Zusätzlich gibt es im Zeitraum von 7.Mai bis 30.Oktober eine Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek zum Thema 100 Jahre neue Universität zu Köln geben.

Jubiläumskonzerte in der Kölner Philharmonie
Das Collegium musicum tritt im Jubiläumsjahr zwei Mal an prominenter Stelle in Erscheinung: auf der großen Bühne der Kölner Philharmonie! Am 3. Juni singen und spielen Jazzchor, Big Band, Chor und Sinfonieorchester der Uni Köln ein unterhaltendes Sommer-Programm. Am 1. November steht Giuseppe Verdis fantastische „Requiem“ auf dem Programm und bewegt in feierlichem Rahmen das Konzertpublikum.

Unilauf am 5. Juni rund um den Aachener Weiher
Im Juni findet zum 20. Mal der UniLauf statt. Für die über 3000 Läuferinnen und Läufer geht’s es rund um den Aachener Weiher und die angrenzenden Hügel auf Strecken von 1 km (Kids), 5 km oder 10 km.

App: „100 Jahre Uni Köln“
Digital die Uni-Geschichte erleben: Die App „100 Jahre Uni Köln“ vermittelt den Usern die gemeinsame Geschichte von Universität und Stadt über die Jahrhun-derte hinweg. Videos, Audioaufnahmen, Bilder und Texte erklären das histori-sche Miteinander von Stadt und Universität.

Allmählich wird's lustig - Der rheinische Karneval nimmt langsam Fahrt auf

Der Start war besinnlich  -  mit Papstbesuch und Messe im Kölner Dom

Der rheinische Karneval nimmt Fahrt auf. Prinzenpaare und Dreigestirne sind proklamiert. Die Geistlichkeit hat ihren Segen schon gegeben. Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki leitete zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Gebhard Müller durch einen ökumenischen Gottesdienst der Karnevalisten im Hohen Dom zu Köln.


In Anlehnung an den Besuch des Dreigestirns beim Papst bekam der Erzbischof die gleiche Stola überreicht wie der Hohe Vater in Rom . Nach dem Motto „Uns Sproch es Heimat“ war auf die Vorderseite das Vaterunser op Kölsch gestickt.

Mit dem Motto der Session „Uns Sproch es Heimat” rückt die kölsche Sprache in den Fokus vieler karnevalistischer Aktivi-täten – so etwa beim Rosenmontagszug, aber auch bei Sitzun-gen, in Liedtexten oder im Kinder- und Jugendkarneval. Hinter dem Motto steckt die Aufforderung, die kölsche Spra-che besser kennenzulernen. „Worte wie Alaaf, Kamelle und Fastelovend sind schnell gelernt”, erklärt Festkomitee-Präsi-dent Christoph Kuckelkorn. „Egal ob bei einer Sitzung oder im Straßenkarneval – wer sich ein bisschen auf die kölsche Spra-che einlässt, wird sofort spüren, warum sie für die Menschen in Köln ein so wichtiges Stück Heimat bedeutet.”

Im Karnevalsmuseum übergab Ford-Werke-Chef Gunnar Herr-mann dem Kölner Dreigestirn die Schlüssel zu den Ford Galaxy Modellen, mit denen die drei und ihre Entourage zu den zahlreichen Terminen fahren. Damit setzen die Ford Wer-ke die seit 1951 bestehende Tradition als treuer Mobilitäts-partner des Kölner Karnevals fort. Der Kölner Autohersteller stellt dem Festkomitee,  in diesem Jahr insgesamt 70 Fahr-zeuge zur Verfügung: sieben Ford Galaxy für das Dreigestirn und Vertreter des Festkomitees, fünf Tourneo als Shuttlefahr-zeuge sowie 55 Ford Transit Custom und mit Unterstützung von StreetScooter drei E-Transporter WORK XL als Bagagewa-gen für den Rosenmontagszug. Damit sind zum erstenmal EelktroFahrzeuge im Rosenmontagszug. Den elektrischen Transporter produziert Ford in Kooperation mit der Street-Scooter GmbH, einer Tochter der Deutschen Post DHL Group.


TERMINE STRASSENKARNEVAL 2019

Sessionsbeginn:             So., 11.November 2018

Weiberfastnacht:           Do., 28.Februar 2019

Karnevalsfreitag:            Fr.,   01.März 2019

Karnevalssamstag:        Sa.,  02.März 2019

Schull-/Veedelszöch:    So.,  03.März 2019

Rosenmontag:                 Mo.,  04.März 2019

Veilchendienstag:           Di.,   05.März 2019

Am Aschermittwoch                06.März 2019 ist alles vorbei.

25 Jahre Schokoladen-Museum Köln - Ein Traum wurde Wirklichkeit


Die Hans Imhoff, Schokoladenfabrikant aus Leidenschaft, hatte lange Zeit einen Traum: Er träumte von einem Schokola-denmuseum mit einem Brunnen, in dem unaufhörlich Schokolade sprudelt. 1972 übernahm Hans Imhoff die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt. Am 31. Oktober 1993 wurde das Schokoladenmuseum eröffnet. Es wurde zu einem nie für möglich gehaltenen Erfolg der deutschen Museumsgeschichte: Es ist mit rund 600.000 Besuchern im Jahr eine der meistbesuchten kulturellen Institutionen in Köln. Und feiert nun sein 25jähriges Bestehen.


Und durch "meinen Keller" rollen dann täglich 20 Güterzüge

„Der Umbau der Gleisanlagen im Bereich Clarenbachplatz im Ortsteil Köln-Braunsfeld auf der Eisenbahnstrecke Köln-Niehl–Frechen wird genehmigt.“

Mit dieser Genehmigung fiel der Startschuss für eines der innovativsten Wohnungsbauprojekte in Köln.


Das hat es wohl bisher in Deutschland noch nicht gegeben: Köln baut Wohnhäus-er über Eisenbahgleisen. Das bedeutet: Quasi durch den Keller dreier neuer Wohnhäuser rollen täglich etwa 20 Güterzüge der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Man möchte es nicht glauben. Im Bild ganz links unten sind die Bahn-schranken gut zu erkennen.


Über eine Länge von 160 Metern wird erstmals in Deutschland ein Schienenweg überbaut, um 67 Wohnungen und knapp 600 m² Gewerbefläche, verteilt auf drei Häuser, einzurichten. Unterirdisch entstehen ebenfalls 98 Tiefgaragenstellplätze.

In mehreren Gutachten hat die Bezirksregierung Köln untersuchen lassen, ob die Bewohner in dem Gebäude auch sicher sind. Denn in den HGK-Waggons werden nicht selten auch Gefahrgüter transportiert. Etwa leicht entzündlicher Braunkoh-lestaub. Die Untersuchungen ergaben, dass keine erhöhte Brandgefahr besteht. Anfang Dezember soll der Rohbau beginnen kann. „Wir erwarten, dass wir bis Februar 2021 den Neubau am Clarenbachplatz fertigstellen können“, heißt es.

Erhält Köln demnächst eine neue Veranstaltungshalle ?

Mit einer attraktiven Ansicht präsentiert sich eine neue Veranstaltungshalle, die das Event-Angebot in Köln erwei-tern und nach Ansicht der Initiatorn schon in zwei Jahren fertig sein könnte. Sie soll Platz für 4.500 bis 5.000 Zu-schauer bieten. Konkurrenz für manche Halle im Rheinland . In Köln aber sagt man:"So eine Halle fehlt uns". Noch fehlt die Baugenehmigung.

Animation: Köln Connection

Wegen hoher Nachfrage – FlixTrain jetzt zweimal täglich von Köln

Demnächst auch bei der Ticketbuchung per Smartphone-App einen Fensterplatz sichern

Aufgrund der hohen Nachfrage fährt seit dem 19. Juli ein zusätzlicher FlixTrain auf der Trasse zwischen Köln und Hamburg. Damit werden für Reisende ab Köln jetzt bis zu zwei Fahrten täglich angeboten.


Aufgrund der hohen Nachfrage fährt seit dem 19. Juli ein zusätzlicher FlixTrain auf der Trasse zwischen Köln und Hamburg. Damit werden für Reisende ab Köln jetzt bis zu zwei Fahrten täglich angeboten. Mit der Verdopplung des FlixTrain-Angebots ab Köln können Reisende ab sofort an sechs Tagen in der Woche über Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Münster und Osna-brück nach Hamburg fahren – montags, donnerstags, freitags und sonntags sogar zweimal täglich.


André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer FlixMobility; „Einige Monate nach Einführung ist die Resonanz auf FlixTrain überwältigend. Zum Teil sind die bisherigen Strecken vollständig ausgebucht. Daher verdoppeln wir jetzt unser Angebot auf der Schiene in Deutschland. .“

Für mehr Komfort ist ab jetzt auch die Sitzplatzreservierung im FlixTrain möglich. Für 3,49 € bis 3,99 € können sich Reisende auf www.FlixTrain.de und demnächst auch bequem bei der Ticketbuchung per Smartphone-App ihren Fensterplatz im FlixTrain sichern. Ab 2019 sollen FlixTrain-Züge neben weiteren Taktverdichtun-gen auch auf den Strecken Berlin – Köln sowie München – Berlin verkehren.

Gastronomie prägt das touristische Profil einer Stadt auch in Köln


Man kann nicht sagen, dass dieses Bild den Eindruck typischer Gastronomie vermittelt. Es sieht eher privat und häuslich aus, ist aber eine Gaststätte ("Stövchen") im Herzen von Köln und vielleicht demnächst Bestandteil einer Kampagne der Rheinmetropole. Denn Köln sieht: Der Tourismus boomt. Es geht Köln touristisch so gut wie nie und nun wollen die Rheinländer noch einen draufsetzen: Die kulinarischen Facetten Kölns sollen in den Blickpunkt rücken. "Culinary Cologne" heißt das neue Schwerpunktthema, das jetzt bearbeitet wird.


Der Skulpturenpark nahe dem Zoo besteht jetzt schon 20 Jahre

Er ist nicht besoners bekannt, aber doch sehr beliebt: Der Skulpturenpark in Köln in unmittelbarer Nähe zu Zoo, Flora, Botanischem Garten und Seilbahn im Dreieck zwischen Zoobrücke, Konrad-Adenauer-Ufer und Riehler Straße. Inmitten der ihn umgebenden städtischen Infrastruktur lädt er einerseits zu Ruhe und Entschleunigung, andererseits aber auch zu unerwarteten Begeg-nungen ein. Im 20. Jahr seines Bestehens zeigt er acht neue künstlerische Arbeiten (bis Juni 2019) unter dem Titel "La fin du Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!" Kuratorin der Ausstellung ist Professorin Chus Martínez. - In Anlehnung an die Märchen aus Tausendundeiner Nacht sollen sich die Besucher den Skulpturenpark als besonders geeigneten Ort für die Kräfte der Fiktion vorstellen. Der Eintritt ist kostenlos. Es gibt Führungen.

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de


Rot dominiert die Autoschau   -  Toyota-Museum in Köln eröffnet



Jetzt hat Köln auch ein Toyota-Museum. Auf dem Gelände der Toyota Deutschland GmbH in Köln-Marsdorf wurde es jüngst  in feierlichem Rahmen als "Toyota Collection" eröffnet. Tom Fux, Präsident von Toyota Deutschland, zeigte Kölns Bürgermeister Dr. Ralf Heinen sowie rund 100 geladenen Gästen rund 70 Exponate aus allen Abschnitten der Toyota Historie.

Zu verdanken hat Toyota die außerordentliche Collection der privaten Fahrzeug-sammlung von Peter Pichert: Der Toyota Händler, der seit Anfang der 1970er Jahre Fahrzeuge der japanischen Marke in Passau vertrieb, hatte über die Jahre eine der größten privaten Toyota-Sammlungen außerhalb Japans aufgebaut und schließlich 1999 ein privates Toyota-Museum im niederbayerischen Hartkirchen bei Pocking eröffnet. Nach dem Tod Picherts im vergangenen Jahr trat Toyota Deutschland auf den Plan, um die Auflösung der Sammlung zu verhindern. Zu Ehren Peter Picherts gebührt seinem Lieblingsmodell Corolla im Rahmen der Ausstellung besondere Aufmerksamkeit – der spätere Toyota Bestseller war das erste Auto, das Pichert für damals 7.650 Mark verkaufte und später zu seiner größten Freude in einer Scheune wiederfand.

So soll das neue Historische Archiv der Stadt Köln einmal aussehen -
es entsteht zur Zeit an der Luxemburger Straße, nahe Amtsgericht

Nach dem Einsturz: Fast 90 Millionen Euro für eine neue Heimat Kölner Kunstschätze

Das Rheinische Bildarchiv Köln wird gemeinsam mit dem Historischen Archiv der Stadt den Archivneubau am Eifelwall/Ecke Luxemburger Straße beziehen. Die neuen Räume und Magazinflächen werden eine Gesamtnutzfläche von etwa 20.300 qm umfassen, davon allein 2,2 Regalkilometer Lagerfläche für das Rheinische Bildarchiv Köln.  Der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex wurde gerade erst gelegt. Unser Bild zeigt den maßgeblichen Entwurf des Büros Waechter + Waechter Architekten Darmstadt.

Seit dem Einsturz im Frühjahr 2009 ist das Archiv auf zwei provisorische Standor- te verteilt: Am Heumarkt 14 und in Köln Porz. Entstehen soll jetzt ein einladen- des, offenes und gleichzeitig hoch funktionales Haus, das sowohl interessierte Bürger als auch Fachwissenschaftler und Studenten anspricht. Für die Bestände des Historischen Archivs steht dann in den Magazinräumen Fläche für rund 58 Regalkilometer Archivgut und 460 Planschränke zur Verfügung. Die Kostenbe-rechnung für das gesamte Projekt beläuft sich auf rd. 87,13 Millionen Euro. (Bau- kosten 80,53 Millionen Euro und Einrichtung 6,6 Millionen Euro). Die Rohbau- tätigkeiten hat begonnen.

So könnte das geplante Spielcasino am Deutzer Bahnhof aussehen


Eine Jury hat  im Rahmen des Architektenwettbewerbs die Entwürfe für das Kölner Spielca- sino vorgestellt, nach denen das Gebäude am Ottoplatz in Köln- Deutz gebaut werden soll. Das Preisgericht mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und Architek-turbüros sowie dem Betreiber WestSpiel kürte die Konzepte aus München und der AIP Planungs GmbH aus Düsseldorf (unser Bild) zu den Besten. Der Sieger ergibt aus einem Verhandlungsverfahren.

Längst hat auch Köln seine Elektro-Busse

Die Stadt hat acht Busse angeschafft und dafür 5,6 Millionen Euro ausgegeben





Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben  die Bus-Linie 133 auf den Betrieb mit E-Bussen umgestellt. Auf der rund sieben Kilometer langen Linie, die den Breslauer Platz am Hauptbahnhof mit dem Südfriedhof in Zollstock verbin- det, fahren nun regulär im tägli- chen Liniendienst bis zu acht batteriebetriebene Gelenkbusse.


Die E-Busse bieten, genauso wie die konventionellen Gelenkbusse der KVB, den Fahrgästen 43 Sitz- und 82 Stehplätze. Sie besitzen drei Türen und sind durch-gängig barrierefrei. Die Fahrgäste profitieren insbesondere davon, dass die E-Busse wesentlich leiser sind als Busse mit Verbrennungsmotor. Das erhöht den Fahrkomfort deutlich.

Der Erwerb der acht E-Busse kostet 5,6 Millionen Euro. Ein batteriebetriebener Gelenkbus kostet 696.000 Euro; ein herkömmli cher Gelenkbus mit Dieselan- trieb rund 300.000 Euro. Hinzu kommen Kosten zur Anpassung der Infrastruk- tur in der Werkstatt und wissenschaftliche Beraterleistung. Die Investition für die Linie 133 war nur möglich, weil das Land Nordrhein-Westfalen das Projekt mit einer Förderung von 1,92 Millionen Euro unterstützt hat. Durch den Einsatz der E-Busse wird der Ausstoß von jährlich etwa 520 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden, die bisher durch den Einsatz von Diesel-Bussen entstanden sind. Theoretisch können die E-Busse 90 Kilometer weit fahren. Praktisch werden sie jedoch maximal nur 45 Kilometer ohne Nachladung eingesetzt, um das Ladevo- lumen der Batterien nicht unter 30 Prozent abzusenken. Im Normalfall werden die E-Busse jeweils an den beiden Endhaltestellen der Linie 133 nachgeladen, also stets nach rund sieben Kilometern. Auf dem Betriebshof Nord der KVB erfolgt nachts die vollständige Nachladung (Bild links).

Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das ver- meintliche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor wenigen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zwei- ten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittelpunkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgenbilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

Ausländische Investoren suchen Luxus-Immobilien in Köln

Sotheby´s International Realty in Köln: "Deutschland gilt international als sicherer Hafen"

Durch die aktuellen politischen Entwicklungen wenden sich internationale Immobilienkäufer verstärkt dem deutschen Markt zu. Gefragt sind Bauvorha- ben in bester Lage, z.B. Im Kölner Süden, in den Ortsteien Marienburg und Hahnwald. Unser Bild zeigt eine Luxus-Immobilie im Hahnwald, entnommen dem Internetangebot von ImmobilienScout 24. Unser Bild unten zeigt einen gehobenen Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt (Gerling-Viertel)


Nachdem institutionelle Anleger aus dem Ausland schon bei Einzelhandels- oder Büroobjekten sowie Wohnungspaketen für Rekord-Engagements in 2016 sorgten, werden jetzt auch zahlreiche private Kaufinteressenten für hochwer- tige Wohnimmobilien aktiv. „Im Umfeld der Brexit-Entscheidung und Euro-Krise wird Deutschland international als sicherer Hafen bewertet. Und der Immobi-lienmarkt bietet aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung noch Chancen auf weitere Wertsteigerungen“, erklärt Tobias Schulze, von Sotheby´s Internatio- nal Realty in Köln.

In der Domstadt registriert Sotheby´s International Realty wachsende Nachfrage von jenseits der Grenzen. "Inzwischen kommt fast schon ein Drittel der Besucher der Website von Köln Sotheby´s International Realty aus dem Ausland. Auf diesem Weg kommen die Kölner Immobilienprojekte in ein welt- weites Schaufenster und damit in den Fokus von weitaus mehr Interessenten als normalerweise möglich“, erläutert Harald Kaster, der zusammen mit Tobias Schulze die Kölner Sotheby´s Niederlassung leitet, die erst Anfang dieses Jah- res gegründet wurde. Die größte Gruppe der Interessenten kommt aus Frank- reich (34 Prozent), den USA (13 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).

Dass Köln von ausländischen Immobilien-Interessenten registriert wird, liegt aufgrund der Erfahrungen aus Kunden-Kontakten von Tobias Schulze und Harald Kaster an einem Mix aus weichen und harten Faktoren. „Der Rhein, der Dom und auch der Karneval sind Trümpfe, die im Ausland viele Menschen kennen. Doch es wird auch registriert, dass Köln wirtschaftlich stark ist und durch stetigen Zuzug eine florierende Millionenmetropole ist. Die große Universität sowie viele private Hochschulen sind mit rund 100.000 Studierenden zudem ein wichtiger Bekanntmachungs-Faktor.“
Interesse haben internationale Kunden vor allem an Wohnimmobilien in der Stadtmitte und in bevorzugten Gegenden wie etwa Lindenthal, Marienburg, Hahnwald und Junkersdorf. „Ausländische Käufer wollen ihr Geld sicher angelegt sehen - auch innerhalb der Stadt durch gefragte Wohnlagen", so die beiden Kölner Sotheby´s Niederlassungsleiter.

Hier sollen ab 2019 rund 2.700 Mitarbeiter der Zurich-Versicherung ihre Büros beziehen

Die MesseCity am Deutzer Bahnhof nimmt Formen an


In exponierter Lage in der Kölner Innenstadt entwickelt die ECE gemeinsam mit der STRABAG die MesseCity Köln. Dazu erfolgte jüngst auch in Form einer kleinen "Feierstunde" der erste Spatenstich. Das architektonisch anspruchs- volle Projekt umfasst sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude mit Büroflächen, Hotels, Gastronomie, kleinteiligem Handel für die Quartiersversorgung und einem Kino. Und fast immer mit Blick auf den Dom.


Dem Baubeginn vorangegangen war die Vertragsunterzeichnung der Projekt-partner SRE und ECE mit der Zurich Gruppe Deutschland Anfang Mai. Der Versicherungs-Konzern mietet rund 60.000 Quadratmeter Bürofläche im westlichen Teil des Quartiers an. Ab 2019 beziehen hier rund 2.700 Mitarbeiter der Versicherung ihre neuen Büros. Derzeit ist die Belegschaft noch auf die Standorte Köln und Bonn aufgeteilt. Die drei für den Konzern in der MesseCity vorgesehenen Gebäude entstehen nach einem Architekturentwurf von KSP Jürgen Engel Architekten.
Ebenfalls vor Baubeginn erfolgte die Übernahme von Gesellschaftsanteilen der Objektgesellschaft durch Warburg-HIH Invest. Der Immobilien-Investment-Manager übernimmt im Auftrag institutioneller Investoren die Baufelder West 1 bis 3, auf denen die neuen Gebäude der Zurich Gruppe entstehen werden.

Zwischen dem Eingang Süd der Koelnmesse und dem ICE-Bahnhof Deutz sind sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude vorgesehen. Zudem ist eine Tiefgarage mit Insgesamt circa 1.000 Stellplätzen vorgesehen.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

"Prachtbauten" verändern allmählich das Gesicht von Köln

Besonders eindrucksvoll erscheint der Plan eines ziemlich neuen Rudolfplatzs


Köln will schöner werden, vor allem in der HäuserSzene. An verschiedenen Ecken in der Stadt entstehen bereits auffäl- lige Neubauten. An anderen Stellen sind ganze Gebäude-komplexe akut und bereits intensiv geplant. Zum Beispiel am Rudolfplatz, einem besonders markanten Punkt der Innenstadt. Am Habsburger Ring gelegen und nur wenige Fußminuten vom Neumarkt entfernt. Die Arbeiten sind in vollem Gange.


Das renommierte Architekturbüro Caruso St.John aus Lon- don will hier am Habsburger Ring und direkt gegenüber der Hahnentorburg ein voraussichtlich achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten. Rund 120 Millionen Euro sollen investiert werden. - Der Rudolfplatz ist ein Herzstück der Domstadt, aber auch ein Schandfleck mit einem maro- den Theater, das abgerissen werden soll und einer Brücke aus Holz und Glas, die ebenfalls verschwinden soll.

Zu weiteren Bauveränderungen in der Stadt gehören u.a. ein neues Medienhaus für den WDR anstelle des 40Jahre alten Filmgebäudes (Baubeginn 2017) sowie ein nahezu völlig neues "Gerling-Viertel", in dem bereits hochpreisige Woh nungen angeboten werden. Zu den provisionsfreien Eigen-tumswohnungen in verschiedenen Wohnhäusern gehören Maisonettewohnungen, Townhouses, Stadtwohnungen, Penthouses, Gartenwohnungen, Stadtvillen und Dachge-schosswohnungen.  Die neue Piazza im luxuriösen Wohn- viertel (Bild links) ist der Öffentlichkeit von Immofinanz  bereits öffentlich präsentiert worden. Noch mindestens ein Jahr werden die Bauarbeiten wohl andauern.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Geschmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominenten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher ist das Eckhaus inzwischen  längst ein attraktives Fotomotiv.