Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Der Köln Bonn Airport hat das vergangene Jahr wie erwartet mit gedämpften Verkehrszahlen abgeschlossen – allerdings etwas besser als erwartet. Positiv wirkten sich die Entwicklungen von easyJet, Corendon Airlines, Ryanair und Pegasus Airlines aus. easyJet etablierte sich mit 40 wöchentlichen Umläufen nach Berlin fest als Hauptstadt-Shuttle.


Köln/Bonn kam mit einem blauen Auge davon   -   easyJet etablierte sich mit 40 Umläufen nach Berlin als Hauptstadt-Shuttle
 

Bis zum 31. Dezember starteten oder landeten 12,4 Millionen Passagiere am Flughafen – das bedeutet ein Minus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem fast 13 Millionen Fluggäste über Köln/Bonn gereist waren. Das Minus fiel somit schwächer aus als gedacht – ursprünglich hatte der Flughafen mit einer Million weniger Passagiere als 2018 gerechnet. Auch in der Fracht sind die Zahlen rückläufig: Insgesamt wurden 2019 in Köln/Bonn 815.000 Tonnen Waren und Güter umgeschlagen (-5%).


„Am Köln Bonn Airport ist ein schwieriges Jahr zu Ende gegangen. Köln/Bonn hatte – wie alle anderen Flughäfen auch – im vergangenen Jahr mit einem sehr angespannten Marktumfeld zu kämpfen. Airline-Konsolidierungen sowie komplette Marktaustritte haben die Branche durchgerüttelt und wirken sich auf die Passagierzahlen aus, die dennoch besser sind als erwartet. Die Fracht wiederum bekommt die angespannte Weltwirtschaftslage zu spüren“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH (im Bild rechts).


Passagiere, die im vergangenen Jahr ab Köln/Bonn in ihren Urlaub gestartet sind, zog es hauptsächlich zu klassischen Sonnenzielen. Bei den Feriendestina-tionen hatte Palma de Mallorca die Nase vorn: Etwa 850.000 Passagieren entschieden sich für die Baleareninsel. Insgesamt lagen bei den beliebtesten Urlaubsländern Spanien und die Türkei (jeweils 1,8 Mio.) an der Spitze.


Die Verkehrszahlen wurden 2019 durch mehrere Faktoren gedämpft. Dazu gehörten vor allem der Wegfall der Eurowings-Langstrecke sowie der Rückzug von Condor, Laudamotion und Norwegian aus Köln/Bonn.


Positiv allerdings wirkten sich die Entwicklungen von easyJet, Corendon Airlines, Ryanair und Pegasus Airlines auf die Verkehrszahlen aus. easyJet etablierte sich mit 40 wöchentlichen Umläufen nach Berlin fest als Hauptstadt-Shuttle, Coren-don Airlines eröffnete im Mai eine Basis in Köln/Bonn und brachte hohes Engage-ment mit 25 wöchentlichen Umläufen zu Sonnenzielen in der Türkei und am Mittelmeer mit. Seit Herbst bereichert zudem eine echte Traditionsairline das Vorfeld des Airports: Alitalia fliegt seit November dieses Jahres täglich von Köln- /Bonn nach Mailand-Linate. Alitalia gehört der Luftfahrtallianz SkyTeam an. Damit ist neben Star Alliance und One World die dritte große Allianz am Köln Bonn Airport vertreten.

In Düsseldorf über 76 % weniger Nachtflugbewegungen im Januar


Der positive Trend für die Passagiere und Anwohner am Düsseldorfer Flughafen hält an. Die Zahl der späten Starts und Landungen geht weiter zurück. Und dies bereits im 15. Monat in Folge. Damit entfalten die Maßnahmen aller am Luftver-kehr beteiligten Partner, die zur Verbesserung der Pünktlichkeit in die Wege geleitet wurden, weiterhin ihre Wirkung.


Während im Januar 2019 noch 113 Starts nach 22:00 Uhr beziehungsweise Lan-dungen zwischen 23:00 und 5:59 Uhr stattgefunden haben, ist die Zahl dieser Flugbewegungen im Januar dieses Jahres um 76,1 Prozent auf 27 gesunken. Damit liegen die Januar-Zahlen 2020 nicht nur unter denen des Vorjahres, sondern auch 71,3 Prozent unter den Werten von 2018. Damals wurden insgesamt noch 94 späte Flüge gezählt.


Am Düsseldorfer Flughafen gilt in den Nachtstunden eine Flugbeschränkung. Maschinen dürfen planmäßig bis 22:00 Uhr starten und bis 23:00 Uhr landen. Verspätete Maschinen dürfen noch bis 23:30 Uhr – beziehungsweise Homebase-Carrier mit Wartungsschwerpunkt in Düsseldorf bis 24:00 Uhr – landen, sofern sich die Verzögerung nicht aus der Flugplangestaltung ergibt.


Der Airport veröffentlicht jeweils zur Monatsmitte auf seiner Website (dus.com) den ausführlichen Pünktlichkeits- und Nachtflugreport des Vormonats.

2 Flüge, 2 verschiedene Airlines – aber nur einmal buchen

Köln/Bonn kooperiert als 1. deutscher Flughafen mit Reiseplattform Kiwi.com

Zwei Flüge mit zwei verschiedenen Airlines – aber nur ein einziger Buchungsvor-gang: Das macht die Buchungsplattform Kiwi.com möglich, mit der der Köln Bonn Airport als erster deutscher Flughafen neuerdings kooperiert. Passagiere, die Flüge unterschiedlicher Fluggesellschaften kombinieren möchten, um ihr Ziel zu erreichen, können das nun unkompliziert innerhalb weniger Klicks tun, anstatt die Tickets separat zu buchen. Eingebettet wurde dieser Service von Kiwi.com direkt auf der Webseite des Köln Bonn Airport.

Wer also zum Beispiel von Köln/Bonn mit Airline Nr. 1 nach Barcelona fliegen will, um von dort aus mit Airline Nr. 2 nach Santiago de Chile weiterzureisen, bucht die beiden Flüge über Kiwi als Paket. Einzelne Buchungen sind dank des von Kiwi.com entwickelten „Virtual Interlinings“ nicht mehr nötig. Gleiches gilt für Passagiere, die den Köln Bonn Airport als Umsteigeflughafen nutzen: Wer etwa von Hamburg mit Airline Nr. 1 nach Köln/Bonn und von hier aus weiter mit Airline Nr. 2 nach Bordeaux reisen will, findet dazu ebenfalls passende Kiwi.com-Kombinationen.

Neben dem Buchungsvorgang von Zubringer- und Anschlussflug „aus einem Guss“ profitieren Kiwi.com-Nutzer von weiteren Vorteilen: Kiwi.com sorgt bei der Kombination der Flüge für eine ausreichende Umsteigezeit. Sollte es dennoch dazu kommen, dass der Zubringerflug verspätet und dadurch der Anschlussflug verpasst wird, greift die Kiwi.com-Garantie: Die Online-Reiseagentur kümmert sich in diesem Fall um Ersatzflüge, finanzielle Rückerstattung oder gegebenen-falls auch um eine Hotel-Übernachtung. Für Kiwi.com steht der Passagier im Vordergrund, und durch diesen Service wird auch das Flughafenerlebnis deutlich verbessert.

Kiwi.com-Nutzern stehen mehr als 5.560 Kombinationen von Flugverbindungen unterschiedlicher Airlines in 150 Ländern zur Verfügung. Der Service ist die Antwort auf die wachsende Zahl von Fluggästen, die sich ihre Reisen nach eigenen Bedürfnissen selber zusammenstellen wollen – inklusive Transfers und Zwischenstopps.  Kiwi.com verarbeitet heute täglich mehr als 90 Millionen Suchanfragen und schafft 225.000 Preisaktualisierungen pro Minute.

DÜSELDORF: Cobalt Air bietet ab sofort Direktflüge von Düsseldorf nach Zypern an

Cobalt Air, die expandierende Fluggesellschaft  aus Zyperns, bietet  zwei Mal wöchentlich Direktverbin-dungen von Düsseldorf nach Larnaca an. Neben Frankfurt ist Düsseldorf damit der zweite deutsche Flughafen, der von Cobalt Air bedient wird.Flugzeit: Dreieinhalb Stunden.  Cobalt Air fliegt dank attrak-tiver Slots am Donnerstag und am Samstag sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisende von Larnaca nach Düsseldorf. Die Strecke wird mit einer Maschine des Typs Airbus A320 in Economy Class-Bestuhlung bedient.

Mit Eurowings ab 199 Euro von Düsseldorf nach Bangkok fliegen

Mit einer neuen Langstreckenverbindung zwischen Düsseldorf und Bangkok  hat Eurowings ihr wachsendes Angebot ab dem NRW-Hauptstadtflughafen weiter ausgedehnt. Die Low Cost Airline bietet zwei wöchentliche Flugverbindungen in die thailändische Hauptstadt an. Flugtage sind Donnerstag und Sonntag. Weitere Flugtage sind  in Planung.


KÖLN: Neue Verbindung nach Rostock und Antwerpen

Die belgischen Fluggesellschaft VLM Airlines fliegt von Köln/Bonn  nach zweijähriger Pause wieder fünmal die Woche den Flughafen Rostock-Laage an der Ostsee an. Die Flüge werden mit einer Fokker 50 mit 50 Sitzplätzen durchgeführt. Die Flugdauer beträgt 1 Stunde und 10 Minuten. An den Rückflug von Rostock nach Köln/Bonn schließt sich ein Weiterflug nach Antwerpen an. Passagiere aus Köln/Bonn haben die Möglichkeit zuzusteigen und so bequem in die belgische Hafenstadt zu reisen.

DÜSSELDORF: Nonstop-Flüge zum Bodensee-Airport Friedrichshafen 

Seit kurzem stehen wieder innerdeutsche Nonstop-Flüge von Düsseldorf zum Bodensee-Airport Frie-drichshafen im Flugplan. Die Flüge werden von der dänischen Regionalfluggesellschaft SUN-AIR ange-boten, die als Franchisepartner von British Airways  intensiv mit dem britischen Flag Carrier zusammen-arbeitet. Das neue Flugangebot ist mit jeweils einem Morgen- und einem Abendflug speziell auf Geschäfts-reisenden zu-geschnitten. Zum Einsatz kommen Jet-flugzeuge vom Typ Dornier 328, die mit 32 Sitzen ausgestattet sind.

KÖLN: Per Georgian Airways zweimal in der Woche mit einer Embraer 190 nach Tiflis

Ein neues Trend-Ziel hat es in den Flugplan des Köln Bonn Airport geschafft:  Georgian Airways fliegt zwei-mal in der Woche, immer dienstags und donnerstags, mit einer Embraer 190 nach Tiflis in Georgien. Die Millionenstadt Tiflis, georgisch Tbilisi, ist die öst-lichste Hauptstadt Europas. Sie gilt als kulturelles Zentrum Georgiens und wird bereits als das „Berlin Osteuropas“ bezeichnet. Tickets nach Tiflis gibt es bei der Airline (www.georgian-airways.com) ab 320 Euro (Hin- und Rückflug). Die Flugzeit beträgt etwa 4 Stunden und 20 Minuten.

DÜSSELDORF: Mit LOT Polish Airlines dreimal in der Woche nach Singapur 

LOT Polish Airlines fliegt nach Singapur. Dreimal pro Woche verbindet die polnische Fluglinie  Düsseldorf mit der Mega-Metropole. Interessenten reisen mit dem Dreamliner, dem neuesten Langstreckenflug-zeug von Boeing. Zum Start der neuen Strecke konnten Hin- und Rückflug ab Düsseldorf ab 485 € gebucht werden. LOT Polish Airlines bringt seine Fluggäste mit einem kurzen Stopp in Warschau ans Ziel. Flüge starten zwischen Mitte Juni und Juli, sowie von August bis Mitte Dezember.

KÖLN: Mit der russischen Airline Pobeda zweimal wöchentlich nonstop nach St. Petersburg

Von der Domstadt nonstop in die nördlichste Millionenmetropole der Welt: Das macht die russische Lowcost-Airline Pobeda möglich. Sie verbindet den Köln Bonn Airport mit St. Petersburg. Zweimal wöchentlich fliegt die Fluggesellschaft die russische Hafenstadt an der Ostsee mit einer Boeing 737 an. Nach Moskau – ebenfalls von Pobeda angeflogen – ist St. Petersburg die zweite russische Stadt, die ab Köln/Bonn im Flugplan steht. „ Die neue Verbindung ist auch attraktiv für Umsteiger, die in Russland weiterreisen“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Athanasios Titonis.- Die Verbindung  gilt montags und freitags.

DÜSSELDORF: Mit Condor zweimal wöchentlich in die Karibik

Die Fluggesellschaft Condor lässt wieder Inselträume von Düsseldorf aus wahr werden. Denn nach dem Aus der Air Berlin fliegt sie mehrere Karibik-Strecken  an. Anfang machte jüngst Punta Cana in der Domini-kanischen Republik. Die karibische Insel wird zwei-mal wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A330-200 angeflogen. Doch Punta Cana war nur der Anfang des neuen Langstrecken-Engagements  Rich-tung Karibik. Die Airline startet inzwischen einmal wöchentlich zu den Zielen La Romana in der Domi-nikanischen Republik, Cancun in Mexiko , Montego Bay auf Jamaika sowie zum Inselstaat Barbados.

KÖLN: In 12 Stunden nonstop nach Kapstadt in Südafrika

In 12 Stunden ohne Zwischenstopp nach Kapstadt: Das ist ab Köln/Bonn längst möglich. Mit dem Langstreckenjet A330 der Eurowings. Einmal wöchentlich, immer sonntags, fliegt die Airline das neue Ziel an. Damit haben Reisende ab Köln/Bonn künftig zwei Destinationen im südlichen Afrika zur Auswahl. Bereits seit seit längerem wird Windhoek, die Hauptstadt Namibias, angeflogen. - Kapstadt gilt mit seinen 3.700 Sonnenstunden im Jahr als eine der schönsten Städte der Welt. Reisende kommen am Kap der Guten Hoffnung genauso auf ihre Kosten wie Weinliebhaber oder Strandurlauber.


Von Köln nach Lissabon und weiter nach Brasilien

Die TAP ist ideal für Umsteiger auf dem Weg nach Südamerika

Von Köln/Bonn aus an die portugiesische Atlantikküste: Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Portugal fliegt zweimal täglich von Köln/Bonn nach Lissabon. Morgens und abends geht es mit einer Embraer 190 mit 106 Sitzen in die Hauptstadt des Landes. Auch für Fernreisende ist die neue Verbindung der TAP attraktiv.  Über ihr Umsteige-Hub in Lissabon fliegt die Airline zahlreiche Destinationen in Afrika und Südamerika an. Wer von Köln/Bonn etwa nach Brasilien fliegen will, kann  unkompliziert mit der TAP über Lissabon reisen. Buchbar sind die Tickets nach Lissabon ab 53 Euro pro Strecke auf der Webseite der Airline (www.flytap.com). Handgepäck, Snacks und Getränke sind inklusive.

Ab an den Nordseestrand - Erstflug der Eurowings nach Sylt   

 In einer guten Stunde am norddeutschen Strand: Neuerdings dreimal die Woche ab Köln/Bonn.  Immer donnerstags, freitags und sonntags geht es mit einem Airbus auf die Nordseeinsel. Buchbar sind die Tickets auf der Webseite der Airline (www.eurowings.de) ab 59,99 Euro pro Strecke. Im Oktober konnten Fluggäste sogar schon ab 49,99 Euro nach Sylt fliegen.



AM AIRPORT KÖLN BONN: Flugzeugschlepper tanken neuerdings an der Steckdose

Der Köln Bonn Airport investiert weiter in umweltfreundliche Antriebstechnologien. Für den Einsatz auf dem Vorfeld hat der Flughafen zwei neue Flugzeugschlepper angeschafft, die voll elektrisch betrieben werden. Die neuen Großgeräte, für die der Airport rund 300.000 Euro investiert, ersetzen herkömmliche Schlepper mit Diesel-Antrieb. Dadurch können pro Jahr bis zu 15 Tonnen CO2 eingespart werden. Der elektrisch betriebener Flugzeugschlepper hat die Aufgabe, Maschinen vor dem Start aus der Parkposition zu pushen oder über das Vorfeld zu schleppen. Das 6,7 m lange und 2 m hohe, rund 8420 kg schwere Fahrzeug verfügt über genügend Kraft, das 12-fache seines Gewichtes zu pushen, z.B. eine Boeing 737 oder einen Airbus A320. Dabei ist es so leise, dass man den Motor kaum hört. Zwei Stück hat der Flughafen gekauft. Der Köln Bonn Airport setzt bereits seit vielen Jahren auf Elektromobilität.


Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen

Damit ist der Flughafen eine der größten Arbeitsstätten in ganz NRW

Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen. Damit ist der Flug- hafen die größte Arbeitsstätte der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und eine der größten in ganz NRW. Dies ergab die jüngste Arbeitsstättenerhe- bung, die das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) veröffentlicht hat. Damit sind etwa 1.800 Mitarbeiter mehr am Düsseldorfer Airport tätig, als im vorherigen Erhebungszeitraum 2014.


„Die aktuelle Untersuchung des IfH zeigt erneut, dass der Flughafen als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs erhebliche Beschäftigungsimpulse für ganz NRW gibt“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.
Am Standort Flughafen sind von den rund 21.600 Arbeitnehmern über 18.100 zum Beispiel bei Luftverkehrsgesellschaften, Speditionen und Luftfrachtunter- nehmern, Caterern, Vertretern der Hotellerie, Gastronomie und des Einzelhan- dels, Reisebüros, Autovermietern, Mineralölkonzernen, Behörden wie bei der Bundespolizei sowie bei der Flughafengesellschaft und ihren Töchtern tätig. Etwa 3.500 Arbeitnehmer haben darüber hinaus ihren Arbeitsplatz bei einem der etwa 69 Unternehmen in der Düsseldorf Airport City, dem Businesspark direkt am Flughafen.
Der Flughafen spielt damit  auch eine zentrale Rolle als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Ein Arbeitsplatz am Flughafen, so eine Formel im Luft- verkehr,  zieht mindestens zwei weitere in der Region nach sich. Insgesamt hängen damit über 56.000 Jobs in der Region an der Existenz des Flughafens.

Köln/Bonnt bietet über 13.000 Menschen einen Arbeitsplatz und sichert damit ein jährliches Einkommen von 542 Millionen Euro

Über 13.400 Menschen arbeiten  in 115 unterschiedlichen Unternehmen am Köln Bonn Airport. Dies ist das Ergebnis einer Arbeitsstättenerhebung, die der Flughafen alle 2 Jahre durchführt. Airportchef Garvens findet es sehr beacht- lich, dass "hier bei uns innerhalb der letzten zehn Jahre 2.475 Arbeitsplätze entstanden sind. Das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent“, sagte Garvens. Die zehn größten Unternehmen stellen heute drei Viertel aller Jobs auf dem Flughafengelände. Zu den größten Arbeitgebern gehören UPS (2.538), die Flughafengesellschaft (1.829), Lufthansa (1.119), Germanwings (1.016) und FedEx (609). Den größten Zuwachs an Arbeitsplätzen seit 2011 gab es bei den Expressfracht-Unternehmen. Über 6.200 Mitarbeiter und damit 46 Prozent der Gesamtbelegschaft arbeiten gelegentlich, regelmäßig oder ständig in der Nacht. „Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig der Airport in wirtschaftlicher Hinsicht ist. Er sichert jährlich Einkommen in Höhe von 543 Millionen Euro. Die ganze Region profitiert hiervon“, so Garvens.