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Bei Temperaturen von bis zu 45 Grad, hoher UV-Strahlung und hohem Staubanteil der Luft 

Aachener Studenten starten beim "Sonnen-Rennen" in Australien  -  über 3000 Kilometer im Solar-Automobil der Sonderklasse

Vom 8. bis zum 15. Oktober  findet einmal mehr die World Solar Challenge statt. Die besten Solar-Auto-Teams aus aller Welt treten in Australien gegeneinander an und fahren von der Stadt Darwin aus quer durch den Kontinent nach Adelaide. Das sind rund 45 Teams auf einer Strecke von gut 3.000 Kilometern.


Erstmals sind gleich zwei deutsche Teams dabei. Zum wiederholten Male ist es ein Team der Technischen Hochschule aus Bochum, zum erstenmal ein Studen-ten-Team aus Aachen.  Beide Teams haben engagierte Sponsoren. Die Bochumer finden Unterstützung beim Reifenhersteller Bridgestone, die Aachener beim Kunststoff-Hersteller Covestro aus Leverkusen, mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016  weltweit eines der größten Polymer-Unternehmen.

Die Bridgestone World Solar Challenge wurde im Jahr 1982 ins Leben gerufen, sie findet alle zwei Jahre statt, gilt als das härteste Solarrennen auf der Erde und testet die Grenzen der Solarautos in der heutigen Zeit aus. Bei dem Wettbewerb geht es um mehr als im normalen Rennsport. Neben der Fahrzeugentwicklung ist die Fahrstrategie und damit das Energiemanagement ein zentraler Bestandteil .
Dabei treten bei dem Rennen renommierte Universitäten aus der ganzen Welt gegeneinander an. Als Beispiele seien Cambridge, TU Delft, Stanford University und das MIT aufgeführt.
Bemerkenswert: Wenn man an Solarautos denkt, dann denkt man nicht unbe-dingt an schnelle Autos. Doch die besten Teams erreichen mit ihren Solarautos immerhin einen Durchschnitt von über 90 km/h.
Die Idee zu dem Aachener Rennwagen soll vor zwei Jahren in einer Aachener Wohngemeinschaft entstanden sein. Innerhalb weniger Monate fand sich ein Team von 40 Studenten der RWTH Aachen und der FH Aachen für das ehrgeizige Projekt. In Berlin wurde das Ergebnis ihrer präzisen Arbeit mit Huawei als Haupt-sponsor nun offiziell vorgestellt  (Bild links) und nach Australien verabschiedet.


Sponsor Covestro nutzt das Sonnenwagen-Projekt, um verschiedene Materialien unter den harschen Klimabedingungen der Strecke zu testen: Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius sowie eine hohe UV-Strahlung, außerdem ein hoher Staub-anteil der Luft sind dort im Oktober typisch.

                                       Foto:"obs/Huawei Technologies Co., Ltd./Frank Nürnberger"

Und so unterschiedlich sehen die Teilnehmer  des Solar-Spektakels in Australien aus 


Die Besucherzahlen erreichten in Aachen neue Rekordhöhen

Laut Übernachtungsstatistik kamen 2016 fast eine Million Gäste in die Kaiserstadt
 

Aachens Aufwärtstrend setzt sich fort: Im Jahr 2016 hat die Stadt mit knapp einer Million Übernachtungen das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Die amtliche Beherbergungsstatistik des Landesbetriebs Information und Technik NRW weist in der Stadt Aachen für 2016 insgesamt 988.665 Übernachtungen aus. Bei den Ankünften gibt es sogar einen neuen Rekord: Mit 511.268 Ankünften in den Aachener Unterkunftsbetrieben wurde sogar das überaus erfolgreiche Karlsjahr 2014 getoppt.

Matthias Glotz, Vorstandsvorsitzender des aachen tourist service (ats), freut sich über den langfristigen Trend: „Das Ergebnis zeigt die starke Position Aachens im touristischen Markt.“ Dass das Topergebnis bei den Ankünften nicht automatisch zu einem Rekord bei den Übernachtungen geführt hat – hier war das Karlsjahr mit 1.011.251 Übernachtungen noch ein Stück erfolgreicher – ist für ihn nachvollziehbar: „2016 hat es keine Sonderkonjunktur gegeben. Große Magnetveranstaltungen wie das Karlsjahr 2014 und die Reit-EM 2015 ziehen noch mehr Gäste mit längerer Aufenthaltsdauer an.“


Die besten Ergebnisse erzielten laut der Statistik die Aachener Hotelbetriebe: Sie verzeichneten 5,4 % mehr Ankünfte (464.150) mit 3,5 % mehr Übernachtun- gen (775.382). Sicherlich hat dazu auch das im Mai 2016 neu eröffnete Innside by Mélia Aachen in der Sandkaulstraße mit 158 Zimmern beigetragen.


 Was die Region Aachen so stark macht:  Lehre, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung 

Das "Zauerwort" heißt FUTURE LAB - Aachens Fachhochschulen
gingen jetzt mit einer ganz besonderen Gala in die Offensive


Aachen ist nicht nur eine Stadt der Tradition, wovon Kaiser Karl, der Dom und so vieles mehr zeugen, sondern auch eine Stadt der Innovation, der Wissenschaft. Die ganze Stadt tickt im Rhythmus ihrer Hochschulen und der Forschung. Hochschulen, Fraunhofer-Institute und die F&E-Abteilungen der Unternehmen. Um das sichtbar zu machen und zu würdigen, haben RWTH, Fachhochschule, die Katholische Hochschule (KatHO) NRW, die Musikhochschule und die Stadt Aachen „Future Lab Aachen“ aufgelegt: eine Dachmarke, die große und kleine Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Wissenschaft vereint, mit altbekannten und neuen Formaten. Mit einer gradiosen Gala traten die potenten Partner schon vor einiger Zeit erstmals an die Öffentlichkeit. Der Roboter-Tanz sollte dabei symbolisch wirken.

Das interessierte Publikum sollte für das Thema Wissenschaft, Forschung und Innovation made in Aachen begeistertwerden: Forscherinnen und Forscher erläuterten im Abendprogramm anschaulich und allgemeinverständlich, wie – nur einige Beispiele – ihre Arbeiten an der Schlaganfall-Forschung, an multi-medialen 3D-Modellen, an Fahrzeugkonzepten für E-Mobile, an unserem digitalen Alltag oder auch in der sozialwissenschaftlichen Betrachtung des aktuellen Themas Flucht aussehen. Im Physik-Labor entstand Explosives, eifrige Roboter verblüfften mit ihrer Vielseitigkeit und Präzision – und dass nicht jedes Auto ein Lenkrad braucht, wurde auch verraten. Den kommunika- tiven Rahmen setzte die Kunst: Schauspiel, Gesang, Akrobatik – aber völlig anders, als gewohnt.

Erstmals gemeinsam machen sich alle Hochschulen und die Stadt  für den Wissenschaftsstandort Aachen stark. So sieht’s aus: Aachen sieht sich mehr denn je nicht nur als Stadt der Tradition, sondern auch der Innovation. Das macht sich schon in der räumlichen Ausdehnung der Wissenschaftsstadt Aachen bemerkbar. Mit dem Campus Melaten und seinen neuen Hochschul- bauten, aber auch den Niederlassungen der Partner aus der Industrie, ist ein völlig neuer Stadtteil entstanden, fast so groß wie die alte Innenstadt.

Prof. Dr. Jan Borchers, der in Kooperation mit der Stadt die Future Lab-App entwickelte, hat einen interaktiven City-Guide zusammengestellt, der bald zu markanten Orten der Wissenschaftsstadt Aachen lenken wird.

Aachen bietet rund um den Dom kostenfreies Internet

Kostenfrei drahtloses Internet rund um Dom, Rathaus und Elisenbrunnen nutzen – dies ist neuerdings mit dem Aachen City-WiFi möglich. Sowohl Gäste der Stadt als auch Aachener können das exklusive Netz 30 Minuten kostenfrei und ohne Zugangscode nutzen. Wer gerne länger im Internet surfen möchte, erhält in der Tourist Info Elisenbrunnen oder bei verschiedenen lokalen Einzelhändlern und Gastronomiebe-trieben kostenlos Zugangscodes, die eine bis zu 24-stündige Nutzung ermöglichen. Man findet Hinweise zu Veranstaltun- gen, Stadtführungen, touristischen Neuigkeiten und Sehens-würdigkeiten in der Aachen-App.

Einzigartig: Stadtgeschichte durch Gucklöcher kennenlernen

In der historischen Innenstadt von Aachen kann die Geschichte der Stadt seit einiger Zeit Tag und Nacht durch die weltweit einzigartigen Chronoskope® erlebt werden. Dabei handelt es sich um circa 2,50 Meter hohe Stelen, die anhand einer Informationstafel und „Guck-löchern“, in denen animierte Bilder und Filme gezeigt werden, einen Blick in die Vergangenheit gewähren.

Zu den Themen der einzelnen Stationen zählen der Aachener Dom, das Rathaus, die Pfalzanlage, der Granusturm, die Mineral-Thermal-quellen sowie das Capitulare de Villis (eine Landgüterverordnung, die Karl der Große erließ). Auf Knopf- druck erhalten Interessenten  kostenlos Informationen über die Besonderheiten des jeweiligen Ortes, seine Bedeutung, seine Ent- stehung und seine Entwicklung über die Jahrhunderte. Die Informationsfilme können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch abge- spielt werden und sind durch die unterschiedlich hohe Anbringung der Okulare auch für Kinder und Rollstuhlfahrende erlebbar. Der aachen tourist service e.v. hat dazu einen Flyer herausgebracht, der ebenfalls viersprachig über die Aachener Chronoskope® und ihre Stationen informiert. Er wird in Aachen verteilt und auf Wunsch zugesendet.