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Die ART COLOGNE präsentiert auch in diesem Jahr das Förderprogramm „NEW POSITIONS“. 14 junge, von einer Jury ausgewählte, Künstler erhalten neben den Ständen ihrer Galerien die Möglichkeit, sich auf einer 25 qm großen Sonderfläche zu zeigen. Vom 11. bis 14.April in der Koelnmesse.


KÖLN:  ART COLOGNE gibt wieder 14 jungen Künstlern eine Chance
 

Ernst Ludwig Kirchner, Sängerin am Piano, 1930,
Öl auf Leinwand, 120 x 150 cm.
Courtesy: Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach

Auch 2019 nutzen die Künstler die gesamte Bandbreite des künstlerischen Aus-drucks. So werden klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Fotografie zu-nehmend genutzt, um in installativen Arrangements Sehgewohnheiten heraus-zufordern und zu hinterfragen. Darüber hinaus greifen Künstler aktuelle Pro-blemstellungen auf und beziehen Anregungen aus dem urban-gesellschaftlichen Kontext, in dem sie sich bewegen.


Die ART COLOGNE ist eine Messe für die Präsentation und den Verkauf internatio-nal anerkannter moderner und zeitgenössischer Kunst, an der hervorragende, überregional wirkende Galerien, deren Rang und Bedeutung internationalen Maßstäben standhalten, teilnehmen können.

Zu sehen sind Moderne und zeitgenössische Kunst, Bilder, Arbeiten auf Papier, Photographie, Video, Plastiken und Objekte, Graphiken und One-man-shows.

Christian Kaspar Schwarm erhält den ART COLOGNE-Preis-2019

Christian Kaspar Schwarm; ART COLOGNE-Preis-2019, © Jana Gerberding, Berlin 2019

Mit dem ART COLOGNE-Preis wird in diesem Jahr eine Persönlichkeit geehrt, der es gelang, eine internationale Community von Sammlerinnen und Sammlern zeitgenössischer Kunst zu vernetzen. Christian Kaspar Schwarm gründete 2008 in Berlin mit einigen Partnern die rein durch Sponsoring finanzierte Online-Platt-form Independent Collectors, die sich seither kontinuierlich weiter entwickelt hat und für alle Kunstinteressierten kostenfrei zugänglich ist. Schwarm steht stellvertretend für fast 7.000 internationale Sammler aus über 100 Ländern, die mit ihrer Leidenschaft für eine vitale Kunstszene unverzichtbar sind.

„Independent Collectors war, ist und bleibt für alle Kunstbegeisterten kostenlos. Weder verkaufen wir den Sammlern irgendwelche Werke, noch den Kunsthänd-lern irgendwelche Daten. Wir haben keine versteckte Agenda – nur die geteilte, aber immer individuelle Leidenschaft für die Kunst.“ Die mit diesem Idealismus betriebene Plattform ist heute eine Fundgrube an exzellenten Fotografien, Tex-ten und Interviews – und sie bietet einen Einblick in private Kunstsammlungen, auch solcher Häuser und Räume, die ihre Türen ansonsten verschlossen halten.

Christian Kaspar Schwarm ist ein origineller, neugieriger, intellektuell bewegli-cher und politisch interessierter Sammler – und er verfügt über soziales Gewis-sen. Seit knapp zwei Jahren engagiert er sich ehrenamtlich im Vorstand des Berliner Vereins Karuna e.V., der sich mit 15 Einrichtungen um eine "Zukunft für Kinder und Jugendliche in Not" kümmert. Die Verleihung des Preises findet am 11. April 2019 im Historischen Rathaus zu Köln statt.

INTERZUM: So gehen Komfort und Wohnen auf engem Raum

Die interzum ( vom 21.bis 24.Mai) ist die Weltleitmesse für Möbelfertigung und Innenausbau. Hier werden die wichtigsten Geschäfte gemacht und die Impulse für die globale Möbelzuliefer-industrie gesetzt. Entscheider, Meinungsführer, Multiplikatoren und Trendsetter aus aller Welt informieren sich über die Innovationen der Branche und suchen neue Kontakte.


Als Spiegelbild des Zeitgeistes sieht sich die interzum auch in der Verantwortung, die Zukunft von Materialität und Interieur-Konzepten aufzuzeigen. Deshalb greift sie auf der Piazza „Mobile Spaces“ eines der aktuell spannensten Themen, das Leben in mobilen Lebensräumen, auf. Viele der interzum-Aussteller sind schon heute aktiv in der Ausstattung mobiler Räume, heiß es.  Mit der Piazza „Mobile Spaces“ will die Messe das Augenmerk der Besucher aus der Automobil-, Kreuz-fahrt- oder auch Flugzeugindustrie auf diese Angebote lenken.

Ein gutes Beispiel für die Mobile-Kompetenz ist die Kooperation der interzum mit dem Furniture Club: Eine Gruppe von Mitglieder des Furniture Clubs nämlich wird eine Musterkabine eines Kreuzfahrtschiffes ausstatten und so den interes-sierten Besuchern der interzum ihre Leistungsfähigkeit zur Schau stellen.

Wie Komfort und Wohnen auf engem Raum zusammengehen, ist ein anderes großes Thema dieser Messe. Mit der neuen Präsentation Tiny Spaces greift die interzum die Problematik auf und zeigt den Besucher, wie Wohnen auf kleinem Raum aussehen kann.

Nächste PHOTOKINA erst ein Jahr später am 27.Mai 2020
 

Nach der erfolgreich verlaufenen photokina 2018 haben sich der Photoindustrie-Verband (PIV), Frankfurt, als ideeller Träger der Messe und der Veranstalter Koelnmesse darauf verständigt, die nächste weltweite Leitmesse nicht wie zu-nächst geplant im Mai 2019, sondern im Mai 2020 zu veranstalten. Dann werden von Mittwoch, 27.05.2020 bis Samstag, 30.05.2020, wieder alle marktführenden Unternehmen der Imagingbranche in Köln erwartet.

Die Entscheidung, den Start des angekündigten Jahresturnus um ein Jahr zu verschieben, soll allen Beteiligten die Möglichkeit geben, die erfolgreich begon-nene Neukonzeptionierung der photokina weiter zu entwickeln und neue Ziel-gruppen bei Ausstellern und Besuchern zu erschließen, um den Status der Messe als globale Plattform der Foto- und Imaging-Branche auszubauen.

"Die photokina 2018 hat mit bahnbrechenden Neuheiten und 180.000 Besuchern aus 127 Ländern unsere ohnehin optimistischen Erwartungen deutlich übertrof-fen", erklärte der PIV-Vorstandsvorsitzende Rainer Führes. "Dadurch haben wir die Messlatte für die nächste Veranstaltung selbst sehr hoch gelegt. Es ist des-halb unwahrscheinlich, dass wir im Mai 2019 nach nur gut sieben Monaten wieder eine so begeisternde Stimmung erzeugen können. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, den geplanten Jahresturnus erst 2020 zu beginnen."


Die Koelnmesse betreut den Pavillon der Weltausstellung in Dubai

Der deutsche Pavillon auf der EXPO 2020 in Dubai kommt aus Köln ! Konzipieren und bauen wird die Kölner Agentur facts and fiction zusammen mit dem Bauun-ternehmen ADUNIC aus dem Schweizer Frauenfeld als Arbeitsgemeinschaft. Sie haben die Ausschreibung gewonnen. Als Architektenteam ist das Berliner Büro LAVA an Bord. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie verantwortet die Koelnmesse die Organisation und den Betrieb des Pavillons. 50 Millionen Euro sind für das Gesamtprojekt im Bundeshaushalt eingestellt.


CAMPUS GERMANY - unter diesem Namen wird sich Deutschland auf der kom-menden Weltausstellung 2020 vom 20. Oktober 2020 bis 10. April 2021 in Dubai präsentieren. Der Schwerpunkt wird auf dem Thema Nachhaltigkeit liegen. Unterhaltsam und überraschend, haptisch ebenso wie digital zeigen die Expona-te deutsche Innovationen und Lösungen rund um dieses Thema. Der CAMPUS versteht sich dabei als ein Ort des Wissens, Forschens und persönlichen Austauschs gemäß dem Motto der EXPO 2020 Dubai.


Unter dem Motto "Connecting Minds, Creating the Future" werden über 180 Staaten daran teilnehmen. Es ist die erste Expo im arabischsprachigen Raum. Der Veranstalter erwartet über 70 Prozent der Besucher aus dem Ausland.


Ein Spitzenjahrgang für die Koelnmesse: Umsatzrekord und zweistelliger Millionengewinn

KÖLN: Und schon peilt die Messe einen Umsatz von 300 Millionen an




Die Koelnmesse feiert einen Spitzenjahrgang: „2017 war ein absolutes Erfolgsjahr, in dem wir unsere ehrgeizigen Wachs-tumsziele erreicht und sogar noch etwas draufgelegt haben“, fasste Kölns Messechef Gerald Böse die Ergebnisse zusammen. Auch das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 mit einem Volumen von mehr als 600 Millionen Euro bis zum Jahr 2030 ist gut vorangekommen.

Das Ergebnis ist einfach grandios. Mit Umsatzrekord und zweistelligem Millio-nengewinn. Das bedeutet ein Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschrei- bungen (EBITDA) in Höhe von 55,2 Millionen Euro und ein Gewinn von 27,3 Millionen Euro, ebenfalls mehr als 7 Millionen Euro über Plan.


Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Vorsitzende des Auf-sichtsrats, sichtlich zufrieden: „Die ambitionierten Pläne der Koelnmesse behal-ten damit ihre stabile wirtschaftliche Basis“.

„Die Digitalisierung ist das Thema unserer Zeit“, so Messechef Gerald Böse.  Bis 2022 investiert die Koelnmesse über 50 Millionen Euro in die Digitalisierung: im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0, für innovative digitale Ser-vices wie die Einrichtungsplattform „ambista“ sowie in eine moderne IT-Infra-struktur für optimale Arbeitsprozesse.

Das Investitionsprogramm Koelnmesse 3.0 ist mit ersten Neubaumaßnahme bereits im Einsatz. Zur dmexco 2017 ging der erste Bauabschnitt des neuen Messeparkhauses Zoobrücke (Bild links) mit 2.000 Stellplätzen und einer Logis-tikfläche für über 300 Lkw an den Start. Als nächste Neubaumaßnahme startet die Halle 1plus. Sie soll sowohl als reine Kongresshalle wie als Ausstellungshalle mit einer Fläche von bis zu 10.000 m2 zu nutzen sein.

Die Koelnmesse will das nachhaltige Wachstum fortsetzen. Bis 2022 plant sie - eine stabile Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – einen durchschnitt-lichen Jahresgewinn im zweistelligen Millionenbereich und regelmäßig Jahres-umsätze über 300 Millionen Euro. „400 Millionen Euro Umsatz sind in Sicht und unser erklärtes Etappenziel in den ungeraden Jahren“, wagt Messechef Böse eine mittelfristige Prognose.

Die Koelnmesse als bedeutender Wirtschaftsfaktor für Köln und die Region

Laut einer Studie des Münchener Ifo-Instituts über die Auswirkungen von Messe-Veranstaltungen ist die Kölnmesse ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Köln mit " landes- und bundesweit sehr positive Auswirkungen." Durchschnittlich gibt jeder Messebesucher 384 Euro aus, rund die Hälfte davon in Köln, zum Beispiel für Übernachtung (22,8%), Gastronomie (15,2%) und Einkäufe (6,5%). Jeden Aussteller kostet die Messeteilnahme im Durchschnitt 36.630 Euro, wovon der Standbau (23,6%), die Standmiete (20,3%) und die Personalkosten (15,1%) die größten Posten sind. Von diesen Ausgaben profitiert insbesondere Köln: Die Ausgaben sorgen hier für Umsätze in Höhe von 1,11 Milliarden Euro, bundesweit sind es 2,02 Milliarden. 

Messe Düsseldorf erwartet Umsatzanstieg auf 320 Millionen Euro

Die Messe Düsseldorf hat auch im ruhigen Veran-staltungsjahr 2018 eine starke Performance gezeigt: Der Umsatz der Messe Düsseldorf Gruppe erreichte rund 290 Mio. Euro; der Umsatz der Messe Düssel-dorf GmbH rund 260 Mio. Euro – das sind drei Pro-zent mehr als erwartet. So startet das Unterneh-men mit Rückenwind in das veranstaltungsstarke Messejahr 2019. Hierfür erwartet die Messe  einen Umsatzanstieg auf 320 Mio. Euro.

Für das Jahr 2018 kann die Messe Düsseldorf bereits vor der finalen Bilanzierung ein positives Resümee ziehen. Aufgrund der üblichen Messezyklen, die bis zur Vier-Jahres-Taktung reichen, fanden zwar weni-ger Messen statt, diese jedoch sehr erfolgreich. So erzielten die Düsseldorfer Weltleitmessen wire & Tube, EuroCIS, ProWein, CARAVAN SALON und boot Höchstwerte bei Aussteller- und Besucherzahlen.

„Insgesamt organisierte die Messe Düsseldorf GmbH im Jahr 2018 auf ihrem Mes-segelände am Rhein 26 Veranstaltungen (Vorjahr 29), davon 15 Eigen- und elf Partner- und Gastveranstaltungen. Die Ausstellerzahl bei den Eigenveranstal-tungen stieg um 3,1 Prozent auf 22.800 (Vorveranstaltungen 22.112) und die Be-sucherzahl wuchs um 3,6 Prozent auf 1.020.000 (Vorveranstaltungen 984.048).

Die Messe Düsseldorf ist nach der Eröffnung der neuen Auslandsvertretung in Co-lombo/Sri Lanka am 1. Januar 2019 nun mit 77 Auslandsvertretungen, sechs aus-ländischen Tochtergesellschaften und weiteren internationalen Beteiligun-gen in 141 Ländern vertreten.

„In China und vor allem im Wachstumsmarkt Indien konnten wir im Jahr 2018 Zuwächse verzeichnen. Intensiv arbeiten wir an unserem Ziel, den Auslandsan-teil des Konzernumsatzes bis 2030 von derzeit knapp 22 Prozent auf 25 Prozent zu steigern“, so Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH

Das hohe internationale Renommee der Düsseldorfer Weltleitmessen zahlt sich nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Region Düsseldorf aus: Dem Fiskus beschert das Düsseldorfer Messe-, Kongress- und Eventgeschäft einer Studie des ifo-Instituts zufolge durchschnittlich steuerliche Mehreinnah-men von 36,3 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommen Kaufkrafteffekte von 1,66 Milliarden Euro und 16.664 Jobs, die durch die Düsseldorfer Messe- und Kon-gressmacher und ihre Veranstaltungen in der Region gesichert werden.