Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

In BONN: 50 Zeichnungen und Aquarelle von Macke im Kunstmuseum


August Macke, der den größten Teil seines Lebens in Bonn verbrachte, hat für das Kunstmuseum eine besondere Bedeu-tung. Bereits 1948 kaufte das Kunstmuseum eine Zeichnung von ihm. Mittlerweile befinden sich rund 200 Aquarelle und Zeichnungen im Besitz des Kunstmuseums. Sie vermitteln einen vielfältigen Einblick in die Entwicklung des Künstlers. Der Bestand setzt sich aus den erworbenen Werken und auch Dauerleihgaben, unter anderem des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Kunst der Sparkasse in Bonn und aus Privatbesitz zusammen. - Dass das Kunstmuseum Bonn das Werk Mackes so umfassend darstellen kann, ist der Unterstützung und Kooperation der Familie Macke zu verdanken.
Die aktuelle,  gerade erst eröffnete Ausstellung "August Macke und die Rheinischen Expressionisten" zeigt eine um-fangreiche Auswahl von etwa 50 Zeichnungen und Aquarellen. Es werden Werke der Sammlung gezeigt, die aus konser-vatorischen Gründen nur temporär gezeigt werden können und deshalb nur selten zu sehen sind. Bis Anfang November kann die Ausstellung begangen werden.


BONN: Die Deutschen und ihre Autos (Haus der Geschichte), bis 2018

REMAGEN: »Henry Moore – Vision. Creation. Obsession«; – 7. Januar 2018

BONN: August Macke und die Rheinischen Expressionisten, bis November

BRÜHL: "MIRÓ - Welt der Monster"(Max Ernst Museum), bis 28.Januar 2018

KÖLN: "Tintoretto – A Star was Born" (Wallraff) bis 28.Januar 2018

BONN: Wetterkultur und Klimawissenschaft (Bundeskunsthalle)bis 4.3.2018

BONN: Ferdinand Hodler , Maler der frühen Moderne (Bundeskunsthalle)

BRÜHL: "MIRÓ - Welt der Monster", noch bis 28.Januar 2018  

Das Max Ernst Museum in Brühl stellt seit dem 3.September unter dem Titel "MIRÓ - Welt der Monster" noch bis zum 28. Januar 2018 das weniger bekannte plastische Werk des weltberühmten katalanischen Malers, Grafikers und Bild-hauers Joan Miró vor. Die Ausstellung konzentriert sich auf sein bildhauerisches Schaffen in den 1960er und 1970er Jahren. In dieser Zeit entstanden zahlreiche, aus Fund-stücken kombinierte Figuren, die in Bronze gegossen wurden. Einige von ihnen sind farbig bemalt. Für Miró bevölkern sie eine "traumhafte Welt lebender Monster".
Rund 40 bis zu drei Meter hohe Bronzeplastiken bilden das Herzstück der Aus-stellung. Sie stehen in unmittelbarem Dialog mit ausgewählten großformatigen Gemälden und Arbeiten auf Papier und erlauben verblüffende Einblicke in das auf alle Gattungen übergreifende Schaffen des in Barcelona geborenen Künst-lers.- Die Ausstellung entstand exklusiv in enger Zusammenarbeit mit der Fondation Maeght im südfranzösischen Saint-Paul-de-Vence.


Bild: Joan Miró, Frau mit zerzaustem Haar, 1969, Bronze, Collection Fondation Marguerite et Aimé Maeght, Saint-Paul – France © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2017

KÖLN:  "Tintoretto – A Star was Born", eine Sonderschau zum 500.Geburtstag des Malers

Jacopo Tintoretto, Abendmahl in Emmaus, um 1543, Öl auf Leinwand, 156 x 212 cm, Szépmüvészeti Múzeum / Museum der Bildenden Künste, Budapest. Foto: © Szépművészeti Múzeum / Museum of Fine Arts Budapest

In einer großen Sonderschau „Tintoretto – A Star was Born“ (6. Oktober 2017 – 28. Januar 2018) eröffnet das Wallraff-Richartz-Museum in Köln den internatio-nalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malers Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig – Venedig 1594). Die Kölner Gemäldegalerie widmet sich dabei erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holte das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u.a. in Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington und Wien, an den Rhein.
Religiöse, allegorische, erotische Gemälde sowie Porträts des jungen Tintoretto kommen in der Kölner Ausstellung nicht nur erstmals zusammen, sondern begegnen auch verwandten Werken seiner künstlerischen Vorbilder und Konkur-renten wie zum Beispiel Andrea Schiavone und Paris Bordone. Ausgewählte Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen verdeutlichen darüber hinaus den weiten kulturellen Horizont des aufstrebenden Malers.Einst selbst ein „Moder- ner“, wurde Tintoretto zum zeitlosen Vorbild und blieb es bis heute. - Die Kölner Jubiläumsschau ist anschließend im ältesten Museum Frankreichs zu Gast, dem Musée du Luxembourg in Paris.

BONN:  Wetterkultur und Klimawissenschaft in der Bundeskunsthalle  

Die Bundeskunsthalle zeigt seit dem 6.Oktober  bis 4. März 2018) gemeinsam mit dem Deutschen Museum in Bonn die Ausstellung "Wetterbericht. Über Wetter-kultur und Klima-wissenschaft", die in Zusammenarbeit mit dem Klimasekreta-riat der Vereinten Nationen (UNFCCC) und dem Deutschen Wetterdienst entstant. Die einzelnen Kapitel der Ausstellung vereinen künstlerische, kulturgeschichtli-che und naturwissenschaftliche Exponate von höchster Qualität aus aller Welt.
In ihrer Erzählstruktur beschreibt die Ausstellung in zwölf Räumen, verschiedene Wetter- und Klimaphänomene sowie die entsprechenden menschlichen Beschwörungs- und Erklärungsversuche: vom mythisch verklärten Morgendunst über Sonne, Luft und Meer am Vormittag, Nebel, Wolken, Regen und Wind am Nachmittag bis hin zu Sturm, Gewitter, Schnee und Eis am Abend - auf den im Sinne des Ausstellungsrundgangs ein neuer Morgen folgt.


Während der Laufzeit der Ausstellung findet vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn die jährliche Konferenz der Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen statt.


Bild: Gabriel Loppé: Der Eiffelturm wird vom Blitz getroffen, 1902, Fotografie © bpk RMN - Grand Palais /Gabriel Loppé

BONN: Ferdinand Hodler , Maler der frühen Moderne aus der Schweiz


Mit Ferdinand Hodler (1853–1918) zeigt die Bundeskunsthalle noch bis 28.Januar 2018  einen der erfolgreichsten Schweizer Künstler des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Hodler zählte in den Augen seiner Zeitgenossen zu den wichtigsten Malern der Moderne. Seit der letzten großen monografischen Aus-stellung 1999/2000 in München und Wuppertal ist Hodlers Œuvre nicht mehr umfassend in Deutschland gezeigt worden.Die Ausstellung in Bonn gibt die Gelegenheit, andere Schwerpunkte zu setzen und Werke zu präsentieren, die lange nicht mehr oder noch nie in Deutschland zu sehen waren.
Rund 100, zum Teil großformatige Gemälde und über 40 Zeichnungen
veranschaulichen, welche Etappen und Ereignisse in der Laufbahn des Künstlers
wesentlich zu seinem nationalen und internationalen Erfolg beigetragen haben.

Die Ausstellung berücksichtigt alle Gattungen wie Landschaft, Bildnis, Figur und Historie. Hodlers Biografie wird mit Fotografien dokumentiert, die Einblick in das familiäre Umfeld, sein Atelier, seine Arbeitsweise und seinen Freundeskreis geben. Ein Schwerpunkt widmet sich den formalen Besonderheiten der frühen
Moderne, etwa die geschlossenen Formen, die großflächige Malweise, die
parallelen Strukturen, der Rhythmus.

Bild: Ferdinand Hodler: Das Jungfraumassiv von Mürren aus, 1911, Öl auf Leinwand © Museum Oskar Reinhart, Foto: SIK-ISEA, Zürich (Philipp Hitz)

REMAGEN:  Henry Moore im ARP-Museum Bahnhof Rolandseck

»Die Henry Moore Foundation und das Arp Museum Bahnhof Rolandseck feiern im Jahr 2017 runde Geburtstage: die Henry Moore Foundation begeht ihr 40-jäh- riges Bestehen, das Arp Museum Bahnhof Rolandseck wird 10 Jahre alt. Es ist uns daher eine große Freude, beide Ereignisse nun gemeinsam zu feiern und eine einzigartige Ausstellung zu präsentieren", so Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Auf drei Ausstellungsetagen sowie mit acht Monumentalplastiken im Innen- und Außenraum des Museums stellt die Ausstellung das facettenreiche und weltweit prägende Schaffen des britischen Ausnahmekünstlers eindrucksvoll vor.«  Einige der monumentalen Außenskulp- turen Moores werden erstmals auch im Innenraum zu sehen sein.

Mit rund 120 Exponaten, darunter 46 Werken von Henry Moore, zahlreichen Werken aus der Arp-Sammlung des Museums sowie Meisterwerken von Courbet, Cézanne, Crivelli, Rossellino u.v.a. aus der Sammlung Rau für UNICEF ist dies eine Ausstellung von internationalem Rang.

Warum eine Henry Moore-Ausstellung im Arp Museum? Es gibt Beziehungen. In den 1970er-Jahren war Henry Moore mehrfach in Rolandseck zu Gast. 1977 gab es im damaligen Kunstbahnhof eine große Ausstellung seiner Grafiken. Ab 1978 stand seine Monumentalplastik »Large Standing Figure Knife Edge«, die Teil der aktuellen Ausstellung ist, schon einmal in Rolandseck, damals am Rheinufer. Und im benachbarten Bonn wurde 1979 vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt Henry Moores monumentale Skulptur »Large Two Forms« aufgestellt.

BONN: "Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos"

Noch bis Mitte Dezember wird das Glasdach des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn erneuert, die 900 Glaselemente des Daches werden ausgetauscht. In dieser Zeit ist die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“ geschlossen. Das Museum aber bleibt geöff- net und zeigt einen besonderen Leckerbissen: Autos. Des „Deutschen liebstes Kind“ steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Geliebt – gebraucht – gehasst. Die Deutschen und ihre Autos“ noch bis 21. Januar 2018. Ausgewählte Fahrzeuge wie ein Mercedes Pullmann 600, der „Kult-Manta“ oder der erste Trabbi lassen die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Autos lebendig werden.