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DÜSSELDORF: Nicht nur Boote sind auf der "boot 23" zu bestaunen 

Die Liste der ausstellenden Länder reicht von Australien bis Zypern - Termin 21.Januar

Im Düsseldorfer Messeturm herrscht Vorfreude auf die boot 2023, die vom 21. bis 29. Januar wieder in Düsseldorf ihre Leinen auswirft. Rund 1.500 Aussteller werden im kommenden Jahr an Bord sein.


„Die Besucher werden auf der boot 2023 ein Feuerwerk an Yachten, Booten, Spaß, Sport und Action auf einer Fläche in der Größenordnung von 31 Fußball-feldern in 16 Messehallen erleben. Und ich sage ganz deutlich: alle Düsseldorfer Messen im Herbst, Winter und Frühjahr 2022/2023 werden stattfinden",sagt Messechef Wolfram Diener. Und: "Wir sind sowohl für Energie-Engpässe als auch gegen eine Virenverbreitung in den Hallen bestens gerüstet."


Bootswerften, Anbieter von Tauchausstattung, Hersteller von Boards und Kanus ebenso wie zahlreiche Destinationen und Zubehör für den Wassersport verwan-deln die Hallen im Januar in die größte, globale Indoor-Bootsmesse.Dazu sagt
boot Director Petros Michelidakis: „Die Liste der ausstellenden Länder reicht von Australien bis Zypern. Besonders freut mich, dass auch zahlreiche Tauchregionen wieder den Weg zu uns gefunden haben und die Besucher in exotische Unter-wasserwelten entführen werden. So präsentieren sich zum Beispiel Tauchbasen in Ägypten, Curaçao, Israel, Kuba, Mauritius, Oman und Palau. Mit dem neuen Tauchturm und innovativem Equipment ist die Halle 12 der Dreh- und Angel-punkt der Tauchszene.“ Insgesamt sind im Januar mehr als 60 Länder in Düssel-dorf vertreten.

KÖLN: 100 000 Besucher kamen zur Motorrad-Messe 

Einen gelungenen Neustart erlebte die Internationale Motorrad- und Roller-Messe INTERMOT im Oktober in Köln. Als erste Motorradmesse des Jahres präsentierte die Veranstaltung Weltpremieren und Innova-tionen, aber auch Neuheiten, die bereits im Jahresverlauf digital vor-gestellt wurden. Motorradfans und Handel die über 1300 ausgestellten Modelle endlich nach vier Jahren pandemiebedingten Aussetzens wieder live und in Farbe sehen. 

Die INTERMOT 2022 registrierte rd. 100.000 Besucher aus 75 Ländern. Sie informierten sich über das Angebot von rund 500 Unternehmen und Marken aus über 30 Ländern. Nahezu 40 Prozent der Besucher waren unter 30 Jahre alt. Nächste INTERMOT: 1. bis 6. Oktober 2024 .

KÖLN: Auch die Eisenwarenmesse kam wieder gut an

Ein erfolgreiches Comeback feierte auch die INTERNATIONALE EISENWAREN-MESSE 2022 nach mehr als vier Jahren Pause  in Köln. Rund 1.400 Aussteller aus 50 Ländern nutzten die Gelegenheit, wieder ihre Produkte und Innovationen der gesamten Hartwarenbranche zu präsentieren. Das Angebot reichte von Werkzeu-gen und Zubehör über Bau- und Heimwerkerbedarf bis hin zu Beschlägen, Befes-tigungs- und Verbindungstechnik. Dazu kamen 25.000 Fachbesuchern aus 125 Ländern.

Nach Dubai: Die Koelnmesse demnächst auch in Japan aktiv 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Koel-nmesse zur Weltausstellung in Japan 2025 (13.04. - 13.10.2025) erneut mit der Organisation und dem Betrieb des Deutschen Pavillons beauftragt.

„Es ist großartig, dass wir nach der Expo 2005 in Aichi, 2010 in Shanghai und der laufenden Expo 2020 in Dubai nun auch 2025 in Osaka unsere Erfahrungen und Kenntnisse einbringen dürfen“, freut sich Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäfts-führung der Koelnmesse GmbH. „Es ist uns eine Ehre.“

Messe Düsseldorf auf Expansionskurs in Ägypten


Die Messe Düsseldorf festigt mit der Neuveranstaltung FoodAfrica Cairo ihre Präsenz in Ägypten als Tor zum afrikanischen Markt und zum Mittleren Osten. Das Unternehmen ist hier bereits seit 2019 mit der parallel stattfindenden pacprocess Middle East Africa vertreten, eine regionale Schwesterveranstaltung der weltgrößten Verpackungsmesse interpack in Düsseldorf.


Mit der Food Africa erweitert die Messe Düsseldorf ihr Portfolio entlang der Wertschöpfungskette – von der Verpackungs- zur Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen wird künftig mit intensivierten internationalen Aktivitäten und Portfolioerweiterungen seine Düsseldorfer Weltleitmessen stärken.


Die Expansion der Messe Düsseldorf konzentriert sich insbesondere auf dynamische Wachstumsmärkte wie Afrika, Lateinamerika und Asien. „In all diesen Märkten herrscht ein hoher Bedarf an Investitionen in Industrie und Infrastruktur. Unsere Auslandsveranstaltungen schaffen Marktplätze für lokale Industrien, fördern die Entwicklung der Volkswirtschaften und eröffnen internationalen Unternehmen neue, aufstrebende Märkte“, betont Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Koelnmesse 2022:  Positive Signale im Kölner Messeherbst

Messechef Gerald Böse setzt auf Stabilisierung und rund 250 Millionen Euro Umsatz
 

Rückbau der alten Halle 1: Die Koelnmesse schafft Platz für die neuen Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex®

Nach aussichtsreichem Re-Start im Herbst ging das Kölner Mes-sejahr 2021 mit einem versöhn-lichen Abschluss zu Ende. In den Monaten zuvor musste die Koelnmesse wie im Vorjahr  zwar deutliche Umsatzrückgän-ge und hohe Verluste hinneh-men. Doch  ist die Geschäftsfüh rung für den weiteren Jahresver-lauf zuversichtlich: „Unsere Herbstmessen haben gezeigt, dass Messen auch auf internati-onalem Niveau wieder möglich  sind“, betont Kölns Messechef Gerald Böse.

Der vorläufig festgestellte Umsatz 2021 erreichte etwa 130 Millionen Euro. Dank der guten Messeverläufe im Herbst und der Durchführung des Impfzentrums, aber auch als Ergebnis deutlicher Sparmaßnahmen liegt der Verlust unter 100 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft Koelncongress, die das Gastveranstal-tungs-, Kongress- und Eventgeschäft verantwortet, steuerte rund 30 Millionen Euro Umsatz bei. Sie hat knapp 300 Tage das Kölner Impfzentrum mit fast 650.000 Impfungen organisiert.

Die wirtschaftliche Substanz des Unternehmens bleibt unverändert tragfähig. Das Eigenkapital ist dank des zu Pandemiebeginn sehr hohen Volumens von mehr als 250 Millionen Euro weiterhin ausreichend, die Liquidität ist in 2022 ebenfalls gesichert. Die Koelnmesse hat der Krisensituation mit Fortsetzung der Kurzarbeit bis August 2021 Rechnung getragen. Zum Jahresende waren 960 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Koelnmesse-Konzern beschäftigt: nach gezieltem Einstellungsstopp rund 40 weniger als im Vorjahr.


Bild links: Messechef Gerald Böse und Kölns OB Henriette Reker