Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

So war es einmal zur Zeit des Erzbergbaus im Bergischen Land

Im Juni 2019 startete unter dem Motto „Ganz viel Arbeit“ das erste Themenjahr des jungen Arbeitskreises Bergische Museen, zu dem auch das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe (unser Bild) gehört. Das Museum macht den früheren Erzbergbau in Bensberg und das Leben und Arbeiten der heimischen Bevölkerung erlebbar. Schwerpunkt sind das 19. und früh 20. Jahrhundert.  Führungen fallen jetzt aus. Corona hat leider auch diese Einrichtung erstmal lahmgelegt.


Die "Bergische Wanderwoche" fällt diesmal aus

„Das Bergische“ und die Touristiker von Oberberg, RheinBerg und dem Siegkreis  haben ihre jährlich stattfindende „Bergische Wanderwoche“ aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Eigentlich sollte die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr zum siebten Mal stattfinden, vom 21. Mai bis zum 7. Juni. In diesem Zeitraum hatten die örtlichen Wanderführer rund 120 Angebote gemeinsam mit der Gastronomie und den Freizeitbetrieben zusammengestellt.


„Die Gesundheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns schweren Herzens zu dieser Absage durchgerungen, denn die „Bergische Wanderwoche“ ist unser größtes und erfolgreichstes Veranstaltungsformat, das in den letzten Jahren immer über 1.000 Besucher in die Region gelockt hat“, sagt Tobias Kelter, der Geschäftsführer von „Das Bergische“. Hier läge aber auch genau das Problem: Wandern sei zwar erlaubt, aber die geführten Touren hätten jeweils eine Größe von 10-25 Personen. Zurzeit gelten jedoch eine Kontakt- sperre und ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen. Natürlich sei es weiterhin erlaubt, unter Einhaltung der Abstandsregeln im Bergischen zu wandern. Man solle aber möglichst die bekannten Hotspots wie Altenberg oder die Talsperren meiden, rät Kelter.

Das "Bergische E-Bike“ kommt  -  bis zum Sommer entstehen an zehn Bahnhöfen vollautomatisierte Rad-Stationen mit 81 Fahrrädern
 

Ab Sommer 2020 erhält der Rheinisch-Bergische Kreis bei Köln als erster Land-kreis bundesweit ein flächendeckendes E-Bike-Verleihsystem in allen kreisan-gehörigen Städten und Gemeinden.Bei dem Vorhaben unter dem Namen „Das Bergische E-Bike“ handelt es sich um die erste Maßnahme des Förderprojekts „Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Das Bausteinsystem“.


Im Mai 2019 ging das „RVK e-Bike“ als eines der ersten E-Bike-Fahrradverleihsys-teme in Deutschland im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises und der Gemeinde Weilerswist (Kreis Euskirchen) erfolgreich an den Start. Nun werden die positiven Erfahrungen genutzt und in diesem Jahr in das neue Verleihsystem im Rheinisch-Bergischen Kreis einfließen.


Den Zuschlag für den Betrieb des neuen Mobilitätsangebotes hat die nextbike GmbH aus Leipzig erhalten. Dies ist das Ergebnis einer EU-weiten Ausschreibung.
An den folgenden ÖPNV-Haltestellen werden die voll-automatisierten E-Bike-Stationen mit zunächst 81 rund-um-die-Uhr verfügbaren Pedelecs entstehen - voraussichtlich ab Mitte Juni:

• Bergisch Gladbach, S-Bahnhof
• Bergisch Gladbach-Bensberg, Busbahnhof
• Burscheid-Hilgen, Raiffeisenplatz
• Kürten, Karl-Heinz-Stockhausen Platz
• Leichlingen, Bahnhof
• Odenthal, Zentrum
• Odenthal, Altenberg
• Overath, Bahnhof
• Rösrath, Bahnhof
• Wermelskirchen, Busbahnhof

Der Tarif wird sich am bestehenden RVK-e-Bike-Tarifsystem orientieren: Stand-ardmäßig zahlen Nutzer 2 Euro je halbe Stunde Fahrt, Inhaber eines VRS-Abo-tickets nur 1 Euro. In der Zeit zwischen 17 Uhr und 8 Uhr des Folgetages wird es eine Übernachtpauschale geben, bei der VRS- Abokunden nur 2 Euro zahlen, alle anderen 3 Euro. Die Ausleihe erfolgt am Touchscreen des Stationsterminals, per App oder VRS e-Ticket.

Grundstückseigentümer erhalten öffentliche Mittel für die Verschönerung von Fassaden

So soll die Lebensqualität in Bensberg verbessert werden


Grundstückseigentümer können öffent-liche Mittel für die Verschönerung von Fassaden sowie Begrünungsmaßnah-men im Stadtumbaugebiet Bensberg beantra-gen. Mit dem Hof- und Fassa-denprogramm unterstützen der Bund, das Land NRW sowie die Stadt Bergisch Gladbach Eigentümerinnen und Eigen-tümer, die zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität und damit zur Aufwertung von Bensberg beitragen.

Gefördert werden beispielsweise: ein farblicher Anstrich der Fassade, die Aufwertung von Dächern, die Beseitigung von veralteten Werbeanlagen oder die Erneuerung von erhaltenswertem Fassadenschmuck, Haustüren und Schlagläden
Zusätzlich ist auf privaten Grundstücken die Entsieglung und Begrünung der Freiflächen sowie die Aufwertung, zum Beispiel mit Fahrradständern oder Mülltonnen-Einhausungen, förderfähig. Zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Ladenlokalen und Wohngebäuden werden auch Maßnahmen an Eingängen, Treppen oder Wegen finanziell unterstützt. Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Fassaden- und Dachbegrünungen.

Voraussetzungen: Das Grundstück liegt im Programmgebiet des InHK Bensberg. Mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein. Planungsarbeiten sind hiervon ausgenommen. Die Kosten dürfen nicht auf die Miete umgelegt werden. Von der Förderung sind Neubauten und Leistungen der Instandhaltung ausgeschlossen. Die durchgeführten Maßnahmen müssen für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren in dem hergestellten Zustand erhalten bleiben. Ein anderer Förderzugang liegt nicht vor. Die Finanzierung der Maßnahmen muss insgesamt gewährleistet sein. Die Maßnahme wird sach- und fachgerecht ausgeführt.

Bergisch Gladbach würdigt den Star-Architekten Gottfried Böhm

Das Bürgerhaus Bergischer Löwe ist kultureller Mittelpunkt für die über 110.000 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Zusätzlich kommen viele Besucher aus Köln, Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen und dem Oberbergischen Kreis. Das Gebäude wurde am 15. März 1980 offiziell eingeweiht. Gottfried Böhm hat es entworfen wie auch das Rathaus in Bensberg wie auch das Bethanien Kinder- und Jugenddorf und die Pfarrkirche Herz Jesu in Schildgen. "Für die Stadt Bergisch Gladbach hat Gottfried Böhms Schaffen eine große Bedeutung," sagt der Bürgermeister und verweist auf eine Fülle von Veranstaltungen, dier Gottfried Böhm und seine Arbeit in Bergisch Gladbach in den Fokus zu setzen.

Die Nutzer der Böhm-Bauten haben sich zusammengetan und verschiedene Veranstaltungen konzipiert. Da gibt es Ausstellungen, Film-Vorführungen,  Licht-installation sowie eine ganze Zahl von "Schnuppertouren" zu den auffälligen Gebäuden. Bürgermeister Lutz Urbach sagt dazu: "Sie werden diesem beein-druckenden Architekten, Künstler und Visionär sehr gerecht. Ich habe Gottfried Böhm kennenlernen dürfen und schätze ihn als Mensch und passionierten Archi-tekten sehr. Ein Besuch in den Gebäuden ist immer wieder ein Erlebnis." Böhm wurde 1920 in Offenbach geboren, übernahm 1955 das Architekturbüro von Vater Dominikus in Köln, 1963 den Lehrstuhl für Werklehre an der RWTH Aachen.


Von Böhm stammen aber auch der Umbau der Godesburg bei Bonn und später die WDR-Arkaden in Köln. Hier übernahm Gottfried Böhm 1991 die Bauplanung.  Im Inneren des Gebäudes gibt es einen Lichthof mit einer gläsernen Kuppel. Seine Eröffnung fand 1996 statt. Das sechsstöckige Gebäude beherbergt 350 Mitarbeiter des WDR. Äußeres Kennzeichen ist die Fernseh-Maus.


Bild links: Es ist wohl das auffälligste Gebäude neben dem Schloss und dem Rathaus von Bensberg in der Kreisstadt Bergisch Gladbach: Das Bürgerhaus "Bergischer Löwe" (Bild). Ein Produkt von Star-Architekt Gottfried Böhme.

Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt
 

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zan-ders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Ge-genwart eine Chance wie hier Tina Haase. Das Museum bie-tet einmal im Monat auch jun-gen Eltern die Möglichkeit, Aus-stellungen mit ihren Babys zu besuchen. 


Foto: © Martina Heuer

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns gemeinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind neue NRW-Genuss-Botschafter für das Ber-gische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Die neuen Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Bot-schaftern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter machen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.