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Knapp 3.000 Weine aus aller Welt wurden im Februar im Rahmen des 28. Großen Internationalen Weinpreises MUNDUS VINI in Neustadt an der Weinstraße ausgezeichnet. Die Weinqualitäten im Wettbewerb überzeugten die Expertenjury, die in diesem Jahr an insgesamt 20 Verkostungstagen in Kleingruppen 7.300 Weine aus 39 Weinländern der Welt blind und professionell verkosteten.

Zwei Weinproduzenten aus Württemberg und dem Rheingau sind die großen Sieger aus Deutsch-land. Die Felsengartenkellerei Besigheim aus Württemberg wurde als „Beste Winzergenossenschaft Deutschlands“ und die Georg-Müller-Stiftung als „Bestes Weingut Deutschlands“ ausgezeichnet.

Eine Experten-Jury testete 3.000 Weine und verkündete als Ergebnis:

Die meisten Auszeichnungen gehen an Weine aus der Pfalz


Die meisten Auszeichnungen gingen an Winzerbetriebe aus der Pfalz (1 Großes Gold, 24 Gold und 34 Silber), gefolgt von ihren Kollegen aus Württemberg (37 Gold, 18 Silber) und Baden (30 Gold, 17 Silber). Beeindruckt haben auch Weine aus dem Rheingau (insgesamt 33 Medaillen), Franken (13 Medaillen), der Mosel (12), Rheinhessen (18), Sachsen (4) sowie der Nahe und Saale-Unstrut (jeweils 1 Medaille). Insgesamt vergabt MUNDUS VINI 3 Großes Gold, 140 Gold und 102 Silber Medaillen an deutsche Weine. Was eine hohe Qualität der deutschen Weinproduzenten in den vergangenen Jahren bezeugen soll.

Das inoffizielle Ranking der besten Weinbauländer führt in diesem Jahr erneut Italien mit 734 Medaillen an, wiederum dicht gefolgt von Spanien mit 708 Medail-len. Frankreich mit 327 Medaillen folgt auf dem dritten Platz, das Quartett der besten Weinbauländer vervollständigen Deutschland mit 245 und Portugal mit 190 Medaillen.


MUNDUS VINI wurde vom Meininger Verlag gegründet und zählt nach eigenen Angaben seit Beginn zu den bedeutendsten Weinwettbewerben der Welt.Ziel des Wettbewerbs ist es, die Qualität der eingereichten Weine zu erkennen und zu fördern. Was dem Weinkunden eine hilfreiche Orientierung ist, bedeutet für den Erzeuger eine Bestätigung seiner Bemühungen. Die gewonnenen Auszeichnun-gen gestatten eine prestigeträchtige Außenwirkung in der Vermarktung.  Das Unternehmen veranstaltet seit 2014 zwei Verkostungen pro Jahr.

Und im Januar 2020 hieß es noch: Gute Geschäfte im Gastgewerbe

Noch bis Jahresanfang zeigte sich die Ent-wicklung im Gastgewerbe  trotz konjunk-tureller Abkühlung stabil. Wie das Statis-tische Bundesamt Mitte Februar 2020 noch mit-teilte, setzten Hotels und Restaurants 2019 nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahr. Bereinigt um steigende Preise bedeutete dies real ein leichtes Plus von 0,6 Prozent.Die Branche war überzeut: „Das Gastgewer-be in Deutschland befindet sich auf solidem Wachstumskurs“.

„Die heimischen Hotels und Restaurants überzeugen mit einem äußerst vielfältigen Angebot und einem im internationalen Vergleich sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis,“ erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), zum zehnten Umsatzplus in Folge. Wichtigste Impulsgeber seien das gute Sommerwetter, die anhaltende Reiselust und die weiterhin starke Binnennachfrage gewesen.

„Deutschland als Gastgeberland ist so beliebt wie nie”, sagt der DEHOGA-Präsident. „Maßgeblichen Anteil daran haben die Hoteliers und Gastronomen.“ Zugleich mahnte Zöllick angesichts steigender Belastungen bessere Rahmenbedingungen an und forderte mehr Flexibilität für die Unternehmen, weniger Bürokratie und fairen Wettbewerb.

Seit 2009 ist die Zahl der Gästeübernachtungen um mehr als ein Drittel gestiegen, die der ausländischen Besucher dabei sogar um knapp zwei Drittel. 2019 zählten Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe 495,6 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber 2018. Damit kletterten die Übernachtungszahlen im zehnten Jahr in Folge auf einen neuen Rekordwert. „Deutschland punktet als attraktives Urlaubsland und hat auch als Tagungs- und Kongressstandort die Nase vorn“, so Zöllick.

Die Hotels meldeten für das vergangene Jahr ein nominales Umsatzplus von 2,5 Prozent (real 0,5 Prozent). Bei den Gastronomen stiegen die Umsätze um 3,3 Prozent (real 0,6 Prozent). Die Caterer kamen auf einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 4,0 Prozent (real 1,9 Prozent). Und jetzt der Einbruch...

Zu Corona-Zeiten wurde mehr Wein getrunken als zuvor


Die Deutschen haben im vergangenen Weinwirt-schaftsjahr (01.08.2019 – 31.07.2020) im Durch-schnitt 0,6 Liter mehr Wein pro Person getrunken als im Vorjahreszeitraum. Dies geht aus der aktu-ellen Weinkonsumbilanz hervor. Insgesamt wur-den hierzulande in dem 12-Monatszeitraum 17,2 Mio. Hektoliter in- und ausländische Stillweine konsumiert, was umgerechnet  einem Wein-Pro-Kopf-Verbrauch von 20,7 Litern entspricht.
„Dass der Weinkonsum trotz der coronabedingt geschlossenen Gastronomie dennoch gestiegen ist, dürfte auch auf die ausgefallenen Urlaubsrei-sen ins Ausland zurückzuführen sein. Zudem wurde während des ersten Lockdowns mehr Wein im Handel eingekauft “, erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Experten stellen fest: Alkoholfreie Weine und Sekte immer beliebter  


Das Angebot alkoholfreier Weine und Sekte von Weingütern, Winzergenossen-schaften und Handelskellereien hat nach Angaben des Deutschen Weininsti-tuts (DWI) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch geschmacklich hätten sich die alkoholfreien Weine dank neuer, aromaschonender Technolo-gien in den letzten Jahren positiv weiterentwickelt. Und das alles hat mit Corona nichts zu tun.


Der Marktanteil der alkoholfreien Weinalternativen am gesamten Weinkonsum dürfte sich derzeit zwar noch unter einem Prozent bewegen, jedoch berichten nahezu alle Anbieter über steigende Absatzzahlen. Beim alkoholfreien Sekt liegt der Marktanteil mit rund fünf Prozent am Schaumweinkonsum bereits deutlich höher. Diesem Trend folgend hatte das Marktforschungsinstitut Nielsen bereits im Frühjahr 2020 eine Verbraucherbefragung zum Konsum alkoholfreier Weine und Sekte durchgeführt.

Unter den insgesamt 16.883 befragten Personen  war vergleichsweise wenig bekannt, dass es auch Wein ohne Alkohol gibt. Nur 15 Prozent der Befragten kannten alkoholfreien Weißwein, zwölf Prozent die rote und neun Prozent die roséfarbene Alternative. Bei alkoholfreien Schaumweinen war der Bekanntheits-grad mit 53 Prozent deutlich größer. Als wichtigstes Konsum-Motiv wurde die Teilnahme am Straßenverkehr genannt, aber auch der generelle Verzicht auf Alkohol spielt eine größere Rolle.Mit einem Anteil von 60 bis 66 Prozent konsumieren tendenziell mehr Frauen alkoholfreien Wein und Sekt als Männer.

Das sind die besten Sauerbiere, Fruchtbiere und Belgian-Style-Biere

Die weltweit gerühmte belgische Bierkultur stand im März bei Meininger’s International Craft Beer Award im Mittelpunkt. Die Fachjury aus Biersommeliers, Brauern und weiteren Experten aus Forschung und Lehre machte sich zudem auf die Suche nach den besten Sauer- und Fruchtbieren. Gut 120 Biere stellten sich dem kritischen Votum der Experten, 30 Bieren gelang es letztlich, in der Blindverkostung eine Medaille zu erringen.

Der Titel „Sauerbier des Jahres“ geht in das niedersächsische Dorf Rethmar bei Hannover. Die Gutshofbrauerei „Das Freie“ hat der Jury mit ihrem Broyhan, einer Neuauflage des historischen Hannoverschen Bierstils, Höchstnoten, verbunden mit einer Platinmedaille, entlocken können.


Wie sich auf perfekte, natürliche Art Fruchtaromen in ein Bier bannen lassen, zeigt das „Fruchtbier des Jahres“ aus der französischen Brasserie Distillerie du Mont Blanc. Ihr mit einer Goldmedaille prämiertes „La Bleue du Mont Blanc“ kombiniert die aromatische Kraft der Heidelbeere mit der feinen Herbe eines Bieres.


Zu den beliebtesten belgischen Bierstilen zählt das Dubbel mit seinem malzdominierten, würzigen Gerüst und Dörrobst-Noten. Zum „Dubbel des Jahres“ wählte die Fachjury mit dem „Rossa“ von Gloria Mundi einen italienischen Vertreter. Diese besonders stilvolle Interpretation des alten klösterlichen Bierstils Dubbel erhielt eine Platinmedaille.


Zu den erfolgreichsten Brauereien zählen zudem die NBeer Craft Brewing aus China, sowie die Rügener Insel-Brauerei ("Störtebeker" Pils), die gleich fünf Gold- und eine Silbermedaille erringen konnte.

Vegetarische Gerichte in Restaurants weiter auf dem Vormarsch

                                                                               Foto: obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Paul Winch-Furness

Fast die Hälfte der Deutschen bestellt beim Restau-rantbesuch Fleischgerichte. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bookatable by Michelin unter knapp 1.300 Teilnehmern in Deutschland. Dennoch bietet die vegetarische Küche auch Nicht-Veggies eine tolle Abwechslung. Und 25 % der Befragten machen da-von auch schon Gebrauch. Bei 15 Prozent der Restau-rantbesucher kommt bereits nur vegetarische bzw. vegane Küche in Frage. Dabei liegen asiatische Restaurants ganz vorne. Denn 40 Prozent der Befrag-ten finden, dass es dort die besten vegetarischen Gerichte gibt. Auf Platz 2 (30 Prozent) liegen indische Restaurants. 15 Prozent bevorzugen Restaurants mit italienischer Küche, nur 9 Prozent wählen hierfür deutsche Lokale und 8 Prozent sonstige Küchenarten wie zum Beispiel türkisch oder orientalisch.

Ein Kochbuch mit veganen Gerichten für vegan lebende Menschen,
die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten  

FImmer mehr Menschen entscheiden sich dafür, weniger Fleisch oder überhaupt keine tierischen Produkte zu essen, sich gar vegan zu ernähren. Das geschieht manchmal aus gesundheitlichen Gründen, aber oft auch schlicht der Umwelt zuliebe und um Tiere zu schonen. Die Lebensmittel- und Gastrobran-
che hat bereits reagiert: Vegane Lebensmittel gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt. Gaststätten bieten neben den obligatorischen vegetarischen Gerichten mittlerweile auch zunehmend vegane Varianten an und auch rein vegane Restaurants werden immer beliebter. Sagt der Kölner Buchverleger Ertay Hayit und verweist auf seine aktuelle Produktion: "100 Internationale Vegane Gerichte". Ein Rat- und Rezeptgeber, mit dem vor allem auch Neulinge viel anfangen können.


Dass vegan zu essen der Gesundheit zuträglich ist, davon ist die Wiener Ärztin Rosa Aspalter überzeugt. 2014 hat sie krankheitsbedingt ihre Ernährung von deftiger Hausmannskost auf Vegan umgestellt. Seither experimentiert die Hobbyköchin begeistert mit pflanzlichen Lebensmitteln und kreiert immer wieder neue Gerichte. In ihrem Kochbuch „100 internationale vegane Gerichte" sind es vor allem die verschiedenen Länderküchen, denen sie sich gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Anna Catany Ritter widmet. Dabei sind Rezepte entstanden, die vor allem eins sind: einfach und schnell zubereitet.

Das Kochbuch  richtet sich an vegan lebende Menschen, die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten. Mit Rezepten fürs Frühstück genauso wie für Hauptgerichte, für Salate und Suppen wie auch für Desserts und Getränke. Wis-senswertes über typische Gewürze und besondere Zutaten sowie Tipps und Informationen zu Nährstoffen runden die Rezeptsammlung ab.


Rosa Aspalter, Anna Catany Ritter, „100 internationale vegane Gerichte“, Hayit Köstlichkeiten, 131 Seiten, 14,95 EUR, ISBN 978-3-87322-272-4, Hayit Verlag, Köln, 1. Auflage 2018.  -  Das Kochbuch kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Hayit Medien: www.hayit.de.


Die Freundlichkeit des Service-Personals ist für Restaurantbesucher am wichtigsten

Eine aktuelle Umfrage vom Online-Reservierungs-Service Bookatable unter knapp 530 deutschsprachigen Gästen befasst sich mit der Thematik, was eine besonders gute Servicekraft im Restaurant ausmacht. Hierbei waren sich 69 Prozent der Befragten einig: Ein Lächeln im Gesicht und eine nette Begrüßung sind entscheidend. Freundlichkeit hängt Kompetenz, Professionalität und sogar Aufmerksamkeit ab.Die Freundlichkeit des Personals ist vielen Gästen (54 Prozent) sogar so wichtig, dass sie ein Restaurant zukünftig meiden würden, wenn die Bedienung unfreundlich war. Die Attraktivität des Service-Personals spielt hingegen nur für zwei Prozent der Befragten eine Rolle. Kompetenz hingegen ist für Gäste durchaus relevant. Eine gute Wein-Empfehlung zu bekommen oder Personal, das sich mit der Speisekarte bestens auskennt, halten knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) für unerlässlich.



Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? - Welchen Wein soll ich denn wählen?

Der deutsche Gast will bei der Weinauswahl gut beraten werden

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? 61 Prozent der Deutschen zucken bei diesen Worten nur verhalten mit den Schultern. Sie können im Restaurant gerade noch zwischen weiß, rot und rosé unterscheiden und wünschen sich eine Hilfestellung bei der Weinauswahl. Das ergab eine Umfrage der Online-Reservierungsplattform Bookatable unter 600 Gästen. Ihnen gegenüber stehen die Weinkenner. Mehr als ein Drittel der befragten Gäste hält sich für einen Exper- ten, der locker zwischen den Sorten unterscheiden kann.


Sie kennen sich natürlich aus in der Weinszene - die Fachbesucher der Düsseldorfer Spezialmesse "pro wein".

Als Tipp für die richtige Weinauswahl wünscht sich fast jeder Dritte eine detail-lierte Beschreibung der Sorten in der Weinkarte. Details zu Geschmack und dem passenden Wein zu Fisch, Fleisch und Gemüse sind hier gefragt. Allerdings ergab eine Stichprobe von 32 befragten Gastronomen bei Bookatable, dass lediglich eine Handvoll Restaurants eine solch ausführliche Weinkarte ihren Gästen an- bieten. Dieses Manko machen die meisten durch ein gut geschultes Personal wieder wett. Der Großteil der befragten Gastronomen gab an, dass sich alle ihre Kellner oder wenigstens ein Ansprechpartner in jeder Schicht sehr gut mit Weinen auskennen und die Gäste daher fachkundig beraten können. Einige Gastronomen gehen sogar soweit, bereits bei der Menübestellung den jeweils passenden Wein zum Gericht zu empfehlen. Das kommt etwa 29 Prozent der Deutschen zugute, die ebenfalls zu den Nicht-Weinkennern gehören und am liebsten den Kellner nach einer Empfehlung bitten. Die Katze im Sack wird nicht gekauft.

Eines zeigt die Umfrage deutlich: Bei der Weinauswahl will die Mehrzahl der Deutschen gerne genau wissen, woran sie ist. Lediglich knapp zwei Prozent bestellen unwissend auf gut Glück. Zwar experimentieren dennoch viele Gäste auch gern mit verschiedenen Weinen, auf die richtige Beratung wollen sie dabei jedoch nicht verzichten. Stimmt die Beratung, scheint bei der letztendlichen Auswahl auch der Preis keine große Rolle zu spielen.