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Zum 250. Geburtstag ihres berühmten Sohnes hat Bonn dem Komponisten Ludwig van Beethoven jetzt auch eine Rose ge-widmet: "Für Elise". Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, und Petra Fendel-Sridharan, Frau des inzwischen ausgeschiedenen Bonner Oberbürgermeisters, tauften die Rose im Garten der Redoute. Zu den Klängen von Beethovens „Für Elise“ begossen die Taufpatinnen die Pflanzen mit Rheinwasser.


Wie schön  -  "Für Elise" heißt eine Rose, die Bonn dieser Tage
seinem berühmten Sohn Ludwig van Beethoven widmete

Die Beethoven-Rose „Für Elise“ ist eine Neuzüchtung der Rosenschule Kordes‘ Söhne und wurde vom Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn als gärtnerischer Bei-trag zum Beethoven-Jubiläumsjahr ausgesucht.  „Für Elise“ besticht mit ihren vollen, purpur-violetten Blüten, ihrem würzigen Duft und dem robusten, buschi-gen Wuchs sowie der langen Blütezeit von Juni bis September. Die zwei Schalen mit den original getauften Rosen übergab der Ex-Oberbürgermeister dem Direk-tor des Beethoven-Hauses, Malte Boecker. „Für Elise“ soll künftig im Garten des Geburtshauses Ludwig van Beethovens blühen. Im Garten der Redoute blühen bereits jetzt 190 Beethoven-Rosen, außerdem ist „Für Elise“ auf dem Grab von Beethovens Mutter auf dem Alten Friedhof und natürlich am Beethoven-Denk-mal auf dem Münsterplatz zu bewundern – 70 Rosen wurden hier gepflanzt. Zu Beginn der Pflanzsaison im Oktober bestückt das Amt für Stadtgrün dann den Rosengarten in der Rheinaue, 650 Beethoven-Rosen hat der Förderverein Freizeitpark Rheinaue hierfür gestiftet. Ab Oktober ist „Für Elise“ dann auch für alle Beethoven- und Rosen-Fans im Pflanzenfachhandel zu erhalten.


Auch im Bonner Rathaus hat neuerdings mit Katja Dörner eine Frau das Sagen

Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) ist neue Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn. In der Stichwahl setzte sie sich gegen Amtsinhaber Ashok Sridharan (CDU) durch. Zu ihrem ersten Arbeits-tag kam sie auf dem Fahrrad. Beim Blick auf die nahezu komplett belegten Fahrradständer am Fuße des Plateaus betonte sie, in der Innenstadt müssten dringend mehr Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Sie ist 1976 in Siegen geboren, verheiratet. Sie hat in Bonn, York und Edinburgh Politikwis-senschaft, Linguistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft studiert. Von 2009 bis 2020 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages; dort stellv.Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.



Außengastronomie in Bonn jetzt auch im Winter möglich

Die Bonner Gastronomie wird ihren Gästen auch im Winter auf den Außenter-rassen Plätze anbieten können. Dafür gibt es eine Zusage der Bonner Stadt-verwaltung. Die Stadtverwaltung wird die gebührenfreie Nutzung der Flächen für die Außengastronomie bis zum 31. März 2021 verlängern.


Zum Schutz ihrer Gäste hat die Gastronomie die Möglichkeit, mobile Dächer oder Wände - wie beispielsweise Sonnenschirme oder Markisen – zu installieren; Heiz-pilze dürfen ebenfalls aufgestellt werden.


„Mit diesem Schritt setzen wir ein weiteres Zeichen für die Gastronomie. Nach-dem wir bereits in diesem Jahr auf die Sondernutzungsgebühren für die Außen-gastronomie verzichten, unterstützen wir unsere Gastronomie nun mit der gebührenfreien Verlängerung der Sondernutzungserlaubnisse bis Ende März 2021“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan.


Er kann als Oberbürgermeister „nach pflichtgemäßem Ermessen ganz oder teilweise von der Erhebung von Sondernutzungsgebühren absehen, wenn die betreffenden Sondernutzungen ausschließlich oder überwiegend im öffent-lichen Interesse liegen“, heißt es in der Bonner Sondernutzungssatzung.

Das Beethoven-Orchester Bonn hat soeben das Saisonprogramm 2020/2021 vorgestellt

Der Generalmusikdirektor will die Jubiläums-Konzerte nachholen

Flexible Orchesterbesetzungen und Publikumsbegrenzung in den einzelnen Spielstätten gehören zum Rezept, mit dem Generalmu-sikdirektor Dirk Kaftan und sein Team daran arbeiten,  die musika-lische Nachfrage in Bonn trotz der Corona-Einschränkungen bedie-nen zu können. So werden einige Konzerte auch wiederholt. Das erklärte der Musikdirektor jetzt bei der Präsentation des neuen Saison-Programms.

Schöne Hausfassaden werden in Bonn alle zwei Jahre besonders ausgezeichnet

Diese Häuser tragen zur Verschönerung der Bonner Stadtszene bei


Dies sind besonders gelungene Haussanierungen in Bonn und damit Preisträger des traditionellen Fassaden-Wettbewerbs der Stadt. Bereits zum 44. Mal engagierten sich Hauseigentümer, in dem sie ein Stück Vergangenheit originalgetreu wieder-hergestellt haben. Damit trugen sie auch bei zur Substanzerhaltung und Verschönerung des Stadtbildes von Bonn.


Bonn ist reich an prächtigen Hausfassaden: Die Bonner Südstadt etwa ist eine seltene architektonische Kostbarkeit. In wenigen deutschen Städten ist ein gründerzeitliches Wohnquartier dieser Größe erhalten. Auch im Bad Godes-berger Villenviertel lassen sich üppig verzierte Häuserfronten bewundern.


Die Renovierung eines Hauses dient nicht nur dem Werterhalt und dem persön-lichen Komfort, sondern kann im besten Fall dient bei guter Ausführung auch der Weitergabe eines baukulturellen Erbes dienen. Genau darum geht es beim Fassadenwettbewerb, den die Stadt Bonn gemeinsam mit der Sparkasse Köln-Bonn sowie dem Verein Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet. Jetzt wurden die Preisträger des Wettbewerbs 2019 im Alten Rathaus ausgezeichnet.

Es gab sechs erste Preise sowie drei Belobigungen,  jeweils mit 1450 Euro dotiert.


Insgesamt gab es für den 44. Fassadenwettbewerb 26 Bewerbungen. Für die Entscheidung der Jury galten die Bewertungskriterien Stil- sowie Sachgerech-tigkeit der Renovierung, die Harmonie von Formen und Farben sowie der Gesamteindruck.


Seit dem ersten Fassadenwettbewerb haben mehr als 4.000 Bürger an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr als 1.000 Preise konnten vergeben werden.

Der Fassadenwettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Die Auslobung für die 45. Runde ist im Jahr 2021 vorgesehen, Bewerbungen können dann bis zum 30. September 2021 eingereicht werden.


Internationale Astronomische Union nimmt Bonner Universitätsgebäude in Liste auf

Alte Sternwarte gehört nun zum astronomischen Erbe

Die Internationale Astronomische Union hat die Alte Sternwarte der Universität Bonn in die Liste „Out-standing Astronomical Heritage“ (bedeutendes astronomisches Erbe) aufgenommen. Die Entschei-dung fiel bei der Jahrestagung der Union in Wien. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und beherbergt derzeit das Graduiertenzentrum der Universität.                  Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Der berühmte Astronom Friedrich Wilhelm August Argelander (1799-1875) begründete die Sternwarte in Bonn, die sich in der Südstadt in der Poppelsdorfer Allee 47 befindet.Ausgestattet wurde der Neubau mit rund einem Dutzend kostbarer astronomischer Gerä-te, darunter Teleskope, astronomische Pendeluhren und Barometer. Das so genannte Heliometer ist ein beliebter Blickfang im Universitätsmuseum.