Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

10 Jahre Verein „Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e. V.“

 Boule – das Spiel mit den schweren Silberkugeln – findet auch in Deutschland immer mehr Freunde. So auch in Bergisch Gladbach. Am 15.August wurde dort ein neuer Platz eingeweiht (Dechant-Müller-Straße / Hauptstraße). Der allerdings hat eine besondere Bewandtnis. Soll er doch u.a. Licht auf eine spezielle Städte-Freundschaft werfen, die Bergisch Gladbach seit jetzt zehn Jahren offiziell mit Beit Jala nahe Jerusalem im Westjordanland pflegt.    


Und zum Jubiläum gibt es einen nagelneuen Boule-Platz


Der erste Kontakt mit Beit Jala, nur 25 Gehminuten von der Geburtskirche in Bethlehem entfernt, mitten in der palästinensisch-israelischen Konfliktzone, war vor 20 Jahren durch die „Sondersammlung der Evangelischen Kirchengemeinde in Bergisch Gladbach für Christen in Palästina“ entstanden. Die Anregung dazu kam von dem evangelischen Pfarrer Helmut Glatte, der in den 70er-Jahren Probst an der evangelischen Erlöserkirche in Jerusalem war. An eine schnelle Umsetzung des Gedankens einer Partnerschaft war allerdings so schnell nicht zu denken. Man befürchtete, dass die Lage in der Krisenregion Nahost menschliche Begegnungen schwierig gestalten könnte.

Zehn Jahre gelebte Städtepartnerschaft  sichtbar auch im "Bergisch Gladbach Square" in Beit Jala . Bild oben: Der Vorstand des Vereins „Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e. V.“

Man befürchtete auch, das Vorhaben könnte überdies als einseitige politische Parteinahme gesehen werden und den Vorwurf des Antisemitismus provozie-ren.Es bildet sich jedoch im Bergischen ein Arbeitskreis „Bürger für Beit Jala“, der die Kontakte intensivierte, gegenseitige Besuche arrangierte und die Städte-Partnerschaft vorantrieb. Diese wurde schließlich 2011 mit der feierlichen Unter-zeichnung der Partnerschaftsurkunde durch die Bürgermeister Lutz Urbach und Zeidan im Rahmen des städtischen Neujahrsempfangs im Rathaus Bensberg besiegelt.

Seitdem gibt es bei gegenseitig regelmäßigen Besuchen auf Bürgermeisterebene und vorwiegend kultureller Basis einen regen Gedankenaustausch zwischen dem Bergischen Land und der palästinensischen Kleinstadt, zum Teil in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit e.V und dem Förderverein Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem. Einseitig denkt und handelt man in Bergisch Gladbach nicht!

 Ihr Papier war international ein Aushängeschild für Berg.Gladbach  - Jetzt hat die Gohrsmühle nach 200 Jahren den Betrieb eingestellt


Ende April 2021 hat die Papierfabrik Zanders Paper GmbH Insolvenz angemeldet. Am 01. Mai , dem "Tag der Arbeit", stellte sie die Arbeit ein. Das einst so renom-mierte und international aktive Unternehmen hörte auf zu existieren. Die Kreis-stadt Bergisch Gladbach verlor eines seiner bedeutendsten Wahrzeichen. Eine prägende Ära der Stadtgeschichte ging nach fast 200 Jahren zu Ende. Und rund 300 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.

Das Zanders-Areal ist eine sehr zentral gelegene und 37 Hektar große Fläche. Das entspricht in etwa der Größe von 52 Fußballfeldern. Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Grundstücke und die auf ihnen befindlichen Gebäude 2017 und 2018 in zwei Tranchen gekauft. Neben großen Produktions- und Lagerhallen, Werkstät-ten und Laboren gibt es auch ein betriebseigenes Kraftwerk und mehrere Kläran-lagen auf dem Areal. Für die künftige Stadtentwicklung birgt das Gelände insge-samt ein großes Potential. Aber ganz klar ist die Zukunft hier nicht.


Mit der Betriebsschließung der Firma sind  erhebliche Herausforderungen ver-bunden. Zu Zeiten der Produktion nutzte die Zanders Paper GmbH die auf dem Areal verlegten Strom-, Dampf- und Gasleitungen sowie die Wasserver- und -entsorgungssysteme. Aufgrund der maroden Zustände der Leitungen, in die meist seit vielen Jahren nicht mehr investiert wurde, wäre eine Aufrechterhal-tung der Funktionsweisen teuer. Da einige der Maschinen jedoch sehr groß sind, können diese nicht vom einen auf den anderen Tag zurückgebaut werden. Dieser Prozess wird vielmehr bis zu zwei Jahre dauern. Gestartet werden soll damit voraussichtlich im Oktober 2021.

So soll Handel und der Gastronomie im Bergischen geholfen werden

Wirtschaftsförderer haben die Kampagne "Gemeinsam geht's rheinbergauf" gestartet

Aktuell sind Handel und Gastronomie im Rheinisch-Bergischen Kreis gut gefüllt, weil die Menschen nach langen Einschränkungen wieder etwas erleben möchten. Doch noch immer ist die Situation fragil. Darum haben die Wirtschaftsförderer der acht Kommunen des Kreises und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) ein Maßnahmenpaket geschnürt, das den aktuellen Neustart flankiert, aber auch zu einer dauerhaften Belebung vor allem der Innenstädte beitragen soll. Begleitet werden die Maßnahmen durch die Kampagne #rheinbergauf.

Online-Handel, Essen to go, Events per Streaming, Kultur aus der Box, Sport im eigenen Wohnzimmer, daran haben sich die Menschen in den letzten Monaten gewöhnt. Es besteht die Gefahr, dass es bei der Gewöhnung bleibt. Für die von der Krise besonders betroffenen Branchen Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kul-tur, Freizeit und Veranstaltungswirtschaft bleibt die Unsicherheit über den Ver-lauf der Pandemie und die Angst vor erneuten Einschränkungen dazu. Darauf gehen die Wirtschaftsförderer im Rheinisch-Bergischen Kreis ein und haben ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung geschnürt.

Es beinhaltet die Unterstützung der Außengastronomie und die Ermöglichung von Events in den Städten und Gemeinden, es macht auch Beratungsangebote für mehr digitale Präsenz sowie neue Geschäftsmodelle und Marktzugänge.

Gladbachs Bürgermeister Frank Stein (Bild links,mitte) sagt: "Der Appell richtet sich an uns, dass wir weiterhin die Händler vor Ort unterstützen, damit Bens-berg, Bergisch Gladbach und Refrath weiterhin lebenswert bleiben.“

Interessierte können sich direkt an ihre Kommune oder an die RBW wenden, um ein kostenloses Türschild zu bekommen. Je mehr Betriebe mitmachen, umso deutlicher wird der Aufruf, im lokalen Handel zu kaufen, im Restaurant nebenan zu essen, das heimische Kulturangebot  zu nutzen und bei der nächsten Familienfeier die Gäste in einem der Hotels in Rhein-Berg unterzubringen.

RHEINLAND GENIAL:  Metropolregion Rheinland e.V. vergab den Innovationspreis 

Darauf kann der Landkreis auch wirklich stolz sein


Auch der Rheinisch-Bergische Kreis gehört mit seinen Unterneh-men zum Innovationsstandort Rhein-land. Um diese auszuzeich-nen, verleiht die Metropolregion Rheinland e.V. den Innovations-preis RHEINLAND GENIAL. Gemein-sam übergaben Geschäftsführerin Kirsten Jahn, Kreisdirektor Dr. Erik Werdel und Volker Suermann,  (RBW) jetzt die Auszeichnungen.

Den Innovationspreis erhalten die ASS Maschinenbau GmbH in Overath, die joke Technology GmbH und Miltenyi Biotec BV & Co. KG, beide ansässig in Bergisch Gladbach. „Wir freuen uns mit den Unternehmen und ihren Mitarbeitern sehr über diese Auszeichnungen“, so Dr. Erik Werdel. „Der Rheinisch-Bergische Kreis ist ein Wirtschaftsstandort mit Tradition, der sich dabei ständig neu erfindet. Dieser Innovationsgeist in den Unternehmen ist die Basis für eine zukunftsfähige Entwicklung“, ergänzt Suermann. Beide verweisen auf die Qualität der Unternehmen in Rhein-Berg.


Die ASS Maschinenbau GmbH ist weltweit tätig als Entwickler und Hersteller von Greiferteilen, Roboterhänden und Automationsanlagen. Mit dem neuen Micro System hat ASS nun ein Nischenprodukt für Automationslösungen mit geringem Bauraum geschaffen.

Die joke Technology GmbH ist europaweit Marktführer für Produkte zur manuel-len Oberflächenfeinbearbeitung. Dies umfasst unter anderem Werkzeuge für Entgraten, Schleifen und Polieren. Bereits früh hat sich die joke Technology mit den Verfahren des 3D-Drucks befasst.

Miltenyi Biotec BV & Co. KG hat,  um dem weltweit hohen Bedarf an bezahlba-ren Zelltherapeutika zu begegnen,die erste eigene vollautomatische CliniMACS® Cell Factory aufgebaut. Ein innovatives Projekt zur Bekämpfung von Krebs.


Bild: Kreisdirektor Dr.Werdel ist stolz auf die Innovationskraft seines Landkreises.

Auch der bekannte Heider-Druck gibt seinen Betrieb auf 


"... zwingt uns die allgemeine Ent-wicklung der Druckbranche und speziell das Segment Zeitungs-druck dazu, unsere Drucktechnik zum 30. Juni 2021 einzustellen..." Mit diesen Worten hat sich das über Bergisch Gladbach weit hinaus bekannte Unternehmen Heider Druck GmbH von seinen Kunden verabschiedet und die Schließung bekanntgegeben.

Hans-Martin Heider (Bild links) formulierte im Namen des kompletten Familien-betriebes und betonte:"Die Corona-Pandemie hat in unserem Haus gravierende und leider auch irreversible Auftragsrückgänge im Zeitungsdruck, unserem Pro-duktionsschwerpunkt, mit sich gebracht. Nach Prüfung aller denkbaren Szena-rien hat sich die Geschäftsführung gemeinsam mit dem Betriebsrat frühzeitig zu diesem Schritt entschlossen, um eine geordnete und sozial ausgewogene Schlie-ßung des Druckbetriebes auf dem Wege eines Sozialplans noch möglich zu machen"


Die Heider Druck GmbH schließt indessen nicht gänzlich ihr operatives Geschäft. H.M.Heider: "Wir bleiben am bisherigen Standort im Digitaldruck und in der Druckvorstufe für Sie tätig. Darüber hinaus bieten wir unseren Zeitungskunden die Produktion und den Versand Ihrer Zeitungen in Kooperation mit Weiss-Druck in Monschau an."


Bei Heider erschien 1949 zum erstenmal die „Bergische Landeszeitung“ , die seit 1952 in Köln im  Heinen-Verlag herausgegeben wird. Heute bleibt an der Paffra-ther Straße nur noch der Heider Verlag – der den beliebten Bergischen Kalender herausgibt. Rund 130 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.

Darüber werden sich bergische Wanderfreunde bestimmt freuen:
Wander- und Fahrrad-Bus rollen seit dem 3.Juli wieder an den Start


Am 3. Juli sind der Bergische WanderBus und der Bergische FahrradBus in die neue Saison gestartet. Die beiden Busse fahren an jedem Wochenende und an Feiertagen. Wenn nötig werden die Betriebszeiten pandemiebedingt angepasst. Die Busse sind eine touristische Attraktion, die Gästen ebenso zugutekommt wie der Gastronomie und der Wirtschaft in der Region. Der Fahrrad-Anhänger bietet Platz für insgesamt 16 Räder.


Der Bergische WanderBus verbindet die attraktiven Wandergebiete an Eifgen und Dhünn, verkehrt zwischen Odenthal und Wermelskirchen und bringt die Passa-giere ins Herz des Bergischen Wanderlandes.


Die erste und letzte Fahrt an jedem Tag führen von und nach Rösrath über Bens-berg (Stadtbahn) nach Bergisch Gladbach (S-Bahn) und dann ins Wandergebiet. Von Schöllerhof aus können Wandernde auf dem zertifizierten Fernwanderweg Bergischer Weg bis nach Essen im Norden oder zum Drachenfels im Süden laufen.


Für WanderBus und FahrradBus gelten die für den ÖPNV vorgeschriebenen Hygieneregeln. Fahrkarten können im Bus, per App als E-Ticket oder in den Kundencentern der Verkehrsunternehmen gekauft werden. Ergänzend zum Einzelticket muss bei der Mitnahme des Bikes im FahrradBus noch ein Fahrrad-ticket erworben werden. Eine Reservierung für die Fahrt ist nicht möglich.

Der FahrradBus verbindet den Bahnhof Opladen mit seinem Pendant in Marien-heide. Auf dem Weg dorthin passiert er unter anderem Burscheid und Wermels-kirchen. Weitere Stopps befinden sich in Hückeswagen und Wipperfürth. Der Bergische FahrradBus fährt entlang des Panorama-Radwegs Balkantrasse sowie des Bergischen Panorama-Radwegs.


„Eine Strecke radeln und die andere entspannt im Bus zurücklegen, das kommt bei den Menschen gut an“, versichert Gregor Mauel, RVK-Niederlassungs- und Betriebsleiter Rheinisch-Bergischer Kreis. Ein weiterer Bus, die Linie 430, bringt Radlerinnen und Radler von Bergisch Gladbach nach Burscheid und sorgt somit für einen Anschluss an die S-Bahn-Linie 11. Dieser Bus hält zusätzlich in Odenthal.


Information: www.bergischerwanderbus.de und www.bergischerfahrradbus.de


Das beliebte Stadtfest findet in diesem Jahr nicht statt


„Kein Stadt- und Kulturfest am zweiten Septemberwochenende“, auch 2021 ist dies eine sehr traurige Information der Stadt. Seit 1993 findet in der Stadtmitte das dreitägige Fest mit dem Stadtlauf als sportlicher Auftakt am Freitagabend statt. Schon 2020 musste es vorzeitig abgesagt werden. „Im Moment kann keine verlässliche Pla-nung erfolgen“, erläutert dazu Bürgermeister Frank Stein. Die 25. Auflage des Stadtlaufs muss erneut vertagt werden. Veranstalter sind neben BW Hand die IG Stadtmitte sowie die Sportverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach. Die Verantwortlichen denken nun über eine Alternative nach. Doch hier ist noch nichts spruchreif.

Das Kunstmuseum Villa Zanders ist wieder geöffnet


Das Kunstmuseum  Villa Zanders ist wieder geöffnet. Zu sehen sind drei Ausstellungen: Alle drei sind noch bis 8. August zu besichtigen.
Im Erdgeschoss die neu eingerich-tete Ausstellung "Leere Kisten als plastisches Thema bei Joseph Beuys". Was sich vielleicht im Titel etwas verschroben und sperrig anhört, entpuppt sich als anschau-liche und humorvolle Präsentation zu einem interessanten Thema.

Auf der 1. Etage schlummerten in den letzten Wochen die expressiven Skulpturen und Arbeiten auf Papier von Hede Bühl. Schon längst eröffnet, konnte die Aus-stellung bisher kaum besichtigt werden. Glücklicherweise gab es trotzdem ein großes Medieninteresse, was damit zu tun hat, dass diese bedeutende deutsche Bildhauerin und Beuys-Schülerin in den letzten Jahren wenig gezeigt und jetzt wiederentdeckt wurde.


Schließlich ist auf der 2. Etage immer noch die Sammlungsausstellung "Neu aufgestellt" zu besichtigen, die sich allerdings stark verändert hat. Einige Arbei-ten wurden ausgetauscht, so dass jetzt neue Werke von Siegfried Cremer, Bastian Hoffmann, Horst Hahn oder Axel Vater zu entdecken sind.

Da staunte die internationale Bier-Jury bei ihrem Test bestimmt nicht schlecht

Eine Gold-Medaille für "Dunkles Dubbel" aus Bergisch Gladbach


Die weltweit gerühmte belgische Bierkultur (siehe „Gastronomie“) stand jüngst bei Meininger’s International Craft Beer Award im Mittel-punkt. Die Fachjury aus Biersommeliers, Brauern und weiteren Exper-ten aus Forschung und Lehre machte sich zudem auf die Suche nach den besten Sauer- und Fruchtbieren. Gut 120 Biere stellten sich dem kritischen Votum, 30 Bieren gelang es letztlich, in der Blindverkostung eine Medaille zu erringen. Dabei war - nahezu sensationell - auch ein Bier aus Bergisch Gladbach-Schildgen. Anlaß genug für die "Bergische Landeszeitung" darüber ausführlich zu berichten (Bild links).


Macher sind die beiden Hobby-Brauer Sebastian Kaiser und Björn Thomas und das Bier trägt den geheimisvollen Namen "Dukebergh's Dubbel". Es ist nach einem hellen "Wiess" (auch "Dukebergh's") schon das zweite Craftbier der beiden. Hergestellt - wie die Zeitung berichtet - in der Brauerei Ale Mania in Bonn. Ein brauner Kandis-Zucker verleiht dem Bier seine leichte Süße und einen Alkoholgehalt von 6,5 Prozent. Rund 2400 Flaschen davon sind seit Januar abgefüllt und stehen überregional zum Verkauf.


Das helle Wiess soll besonders süffig sein, sagt die "Bergische Landes-zeitung", und kann normalerweise  im Hotel-Retaurant "Zur Post" in Odenthal probiert werden.

„BEETHOVEN goes Jazz“ nun am 10. September in der Villa Zanders


Auch das Kulturamt des Kreises hat zum Geburts-tag Beethovens gemein-sam mit Akteuren aus Bergisch Gladbach, Bur-scheid, Kürten und Oden-thal ein großes Programm zusammengestellt. Es erstreckt sich über ein ganzes Jahr und startete im vergangenen Oktober im Forum des Schulzen-trums Odenthal.

Das Konzert „BEETHOVEN goes Jazz“ mußte leider am 12. März Corona bedingt verschoben werden und findet nun am 10. September 2021 um 20 Uhr im Kunst-museum Villa Zanders in der Programmreihe der „Galerie-Konzerte“ statt. Die Zuhörer erwartet ein mitreißender Abend mit dem Trio Bernd Kämmerling, Cliff Schmitt und Drori Mondlak. Der Jazz-Abend mit Themen der Klavier- und Or-chestermusik Beethovens ist Teil des Programms BTHVN2020/2021, das vom Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises anlässlich des Beethoven-Jubilä-ums veranstaltet wird.

Am 16.Mai soll die Musik Beethovens bei der Aufführung von „Stockhoven – Beethausen“ mit Stockhausens Klangwelten aus verschiedenen Zeiten zusam-mentreffen. Dabei werden auch Gemeinsamkeiten zwischen den Komponisten deutlich. Zu hören an verschiedenen Plätzen im Altenberger Dom in Odenthal.

Am 19. Juni 2021 soll Beethoven in der ganzen Stadt Burscheid erklingen und es und dabei eine Auseinandersetzung mit seinem Leben und Werk ermöglichen. Mit einem großen Abschlusskonzert am 12. September 2021 wird das Jubiläums-Jahr gebührend beendet.

                                                                       Weitere Infos:www.rbk-direkt.de/bthvn-2020

Bergisches Museum:  Das Herz des Hammerwerks schlägt wieder


Zuletzt musste noch die Feuerwehr ran, um dem neuen Wasserrad des Ham-merwerks im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe den nötigen Anschub zu verleihen. Rund 15 m³ Wasser wurden in das Wasserbek-ken geleitet, das für die Sanierung vorübergehend trockengelegt werden musste. Dann aber konnte es losgehen mit dem ersten Testbetrieb nach rund drei Jahren Stillstand.


Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Ommer, kam die Ehre zu, den Platz am Hammer einzunehmen, an dem noch bis in die 1950er Jahre hinein Raffinierstahl für die Klingenindustrie gefertigt wurde. „Wir haben sehr lange darauf gewartet, unseren Besuchern dieses eindrucksvolle Erlebnis wieder vorführen zu können“, berichtet Ommer. „Mich freut es sehr, dass wir heute dank der erfahrenen Mühlenbauer an diesem Tag angelangt sind.“ Mehr-fach kamen die Profis den weiten Weg aus Mulda in Sachsen nach Bergisch Gladbach, nachdem der Förderverein des Museums Anfang des Jahres grünes Licht für die Reparaturen gegeben hatte. 60 000 Euro waren dafür notwendig.




Seit dem 1. November 2020 ist der bisherige Kämmerer und Beigeordnete Frank Stein Nachfolger von Lutz Urbach im Bürgermeisteramt. Der 57-Jährige war am 13. September im ersten Wahlgang zum Bürger-meister direkt gewählt worden. Das Bündnis von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen hatte ihn als gemeinsamen Kandidaten aufgestellt. Frank Stein wurde am 23. Mai 1963 in Bensberg gebo-ren. Er wuchs im oberbergischen Engelskirchen-Loope auf und bezeichnet das Bergische Land als seine Heimat. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er 1992/1993 beim TÜV Rheinland als Syndikus-Anwalt. Ab 2013 war er Kämmerer und Beigeordneter für Recht und Sicherheit in Leverkusen .



Seit 25 Jahren TechnologiePark Bergisch Gladbach


25 Jahre Gründungsförderung für Bergisch Gladbach und den Rhei

nisch-Bergischen Kreis. Als die Firma Siemens Interatom 1994 ihren Standort in Bergisch Gladbach-Moitzfeld aufgab, verloren hoch quali-fizierte Ingenieure und Wissenschaftler (zu Spitzenzeiten 1.800) dort ihren Arbeitsplatz. Mehr als 40.000 m2 Gebäudenutzfläche drohten auf ca. 12 ha Gesamtfläche zur Industriebrache zu verkommen.


In dieser Situation gelang es der Stadt Bergisch Gladbach, dem Rhei-nisch-Bergischen Kreis und der Kreissparkasse Köln, einen privaten Investor zu bewegen, das Gelände zu kaufen und die Umstrukturie-rung in einen modernen Technologiepark anzugehen. Gleichzeitig wuchs die Idee, dort ein Gründerzentrum als Starthilfe für innovative und technologieorientierte Unternehmensgründungen anzusiedeln: Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum (im Folgenden: RBTZ) entstand im Dezember 1994 als eine Einrichtung der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung im neu geschaffenen Technologie-Park. Gegründet als GmbH wird die Gesellschaft getragen von den Ini-tiatoren und Gesellschaftern: Stadt Bergisch Gladbach (25 %), Rhei-nisch-Bergischer Kreis (25 %), Kreissparkasse Köln (48 %) sowie Indus-trie- und Handelskammer (2 %).

90 Unternehmen sind heute im TBG einschließlich der Mieter im RBTZ ansässig und bieten rd. 2000 Mitarbeitern Arbeit, darüber hinaus Stu-dien- und Ausbildungsplätze. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförde-rungs GmbH (RBW) und der Naturarena Bergisches Land (zuständig u.a. für Gründungen im Hotellerie- und Gastgewerbe) hat sich am Standort TechnologiePark Bergisch Gladbach ein zukunftsfähiges Kompetenzzentrum für Gründungen jeglicher Art etabliert.

Jeder soll erfahren: "So schön ist es in unserem Bergischen Land"

Weil die Corona-Krise natürlich auch die bergische Tourismuswirtschaft schwer getroffen hat, haben sich einheimische Fachleute was einfallen lassen. „Das Bergische“, die Tourismus-Organisation des Oberbergischen, des Rheinisch-Bergischen und des Rhein-Sieg-Kreises, haben unter dem Titel „Wir lassen Euch…“ eine aktuelle Marketingkampagne gestartet, Stoßrichtung Niedersachsen, aber auch Holland und Belgien.

Die Marketingaktion richtet sich an die einheimische Bevölkerung, an die Menschen im nördlichen Nordrhein-Westfalen, an ausgewählte Städte in Niedersachsen sowie an Niederländer und Belgier.


"Auf den großformatigen Plakaten, die wir in den Zielmärkten schalten, sind Menschen beim Radfahren und Wandern oder in der Gastronomie zu sehen. Die dazugehörigen Slogans beginnen immer mit den Worten ,Wir lassen…‘, darauf folgen kurze Sätze, wie ,Wir lassen nichts an-brennen‘ oder ,Wir lassen die Kirche im Dorf‘“, erläutert Tobias Kelter, Geschäftsführer von „Das Bergische“, die Zielmärkte und den Aufbau der Kampagne.


„Die prägnanten Aussagen sollen Aufmerksamkeit erzeugen und dafür sorgen, dass unsere schöne Heimat als Urlaubsregion wahrgenommen wird. Flankiert werden die Anzeigen durch umfangreiche Maßnahmen in den sozialen Medien und Radiowerbung“, erläutert Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt
 

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zan-ders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Ge-genwart eine Chance wie hier Tina Haase. Das Museum bie-tet einmal im Monat auch jun-gen Eltern die Möglichkeit, Aus-stellungen mit ihren Babys zu besuchen. 


Foto: © Martina Heuer

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns gemeinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Sie sind "Genuss-Botschafter" für das Bergische Land

Christopher und Alejandro Wilbrand, Inhaber und Küchenchefs im Hotel-Restau-rant „Zur Post“ in Odenthal, sind NRW-Genuss-Botschafter für das Bergische Land, das Ehepaar Danielle und Theo Bieger vom Krewelshof in Lohmar steht für die Region Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis.
Diese Genuss-Botschafter komplettieren ein Team von insgesamt 14 Botschaf-tern, die das Reise- und Genussland Nordrhein-Westfalen noch bekannter ma-chen sollen. Jeder Genuss-Botschafter steht dabei für eine Region und ihre kulinarischen Besonderheiten. Eine Übersicht über die NRW-Genuss-Botschafter, die bisher von Tourismus NRW ausgewählt wurden, findet sich auf der Internet-seite www.dein-nrw.de/genuss-botschafter.

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.