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AKTUELL:   So sucht die Gastronomie im Ahrtal ganz individuell ein Stück Normalität

Auch 10 Monate nach der Flut ist der Tourismus im Ahrtal immer noch am Boden. 80 Prozent der betroffenen Gastgeber sagen zwar, dass sie ihre Betriebe wiederaufbauen möchten. Doch das geht meist nur langsam voran, viele Gebäude befinden sich immer noch im Rohbauzustand. Die Betriebe geben meist an,  erst im Herbst 2022 wieder öffnen zu kön-nen.Solange geht es vor allem der Gastronomie miserabel. Nicht jeder kann aus der Situation soviel Positives machen wie dieses Gasthaus direkt an der Ahr. Ein Notbehelf, aber die Freunde des Ahrtals kommen gern und zeigen Solidarität.


Die liebliche Ahr  - schon früher „die wildeste Tochter des Rheins“ 

Romantiker bezeichneten die Ahr einst als „die wildeste Tochter des Rheins“. Der Fluss, der dem Tal seinen Namen gibt, schlängelt sich über mehr als 90 Kilometer von seiner Quelle in Blankenheim bis nach Kripp bei Sinzig am Rhein durch eine Landschaft, die von schroffen Felsen, steilen Weinberghängen, dichten Wäldern, weiten Wiesen herrlichen Ausblicken geprägt ist.Direkt vor den Toren Bonns und Kölns gelegen, bietet das Ahrtal eine wunderschöne und einmalige Landschaft.


Auf jedem Abschnitt zeigt das Ahrtal ein anderes Gesicht: Es gibt die Oberahr, die Mittelahr und die Unterahr. Das Zentrum der Mittelahr ist Bad Neuenahr-Ahrwei-ler. Die Flussmündung der Ahr befindet sich in Kripp bei Sinzig. Von 42 Neben-flüssen des Rheines ist die Ahrmündung als einzige in einem weitgehend natur-nahen Zustand. Tor zum Ahrtal ist der Sinziger Stadtteil Bad Bodendorf. Die Bar-barossa Stadt Sinzig wurde bereits 1250 urkundlich erwähnt und ist Ausgangs-punkt des Ahr-Radwegs und des AhrSteigs.


Das Ahrtal im Juni 2021 - da war es noch eine Perle der Region  - 
heute benötigt es dringend unsere Hilfe, auch Monate nach der Flut

In einer Nacht Mitte Juli 2021 wurde das Ahrtal von einer schlimmen Hochwas-serkatastrophe getroffen und Schäden unvorstellbaren Ausmaßes angerichtet.  Auch wir sind noch immer tief betroffen. Doch wir wollen unseren bescheidenen Teil dazu beitragen, dass das Ahrtal und die Menschen darin wieder auf die Beine kommen. Wir wollen die Geschehnisse wach halten, damit sich die notleidenden Menschen nicht vergessen fühlen. Wir berichten möglichst regelmäßig über alle Entwicklungen und geben hier einen aktuellen Gesamtüberblick               Die Red.

Nach der Flut:  Das Ahrtal soll wieder ein touristischer Hotspot werden

Von Eberhard Gravenstein


Anfang Januar 2021 war es. Da meldete das Nachrichtenma-gazin „Focus Gesundheit“: Bad Neuenahr ist top. Das Städt-chen in der Eifel (Rheinland-Pfalz) zähle zu den besten Kur-orten Deutschlands. Focus schrieb: „Das staatlich anerkann-te Heilbad Bad Neuenahr überzeugt mit durchgängig besten Bewertungen in den geprüften Berei-chen medizinisches Angebot, kurorttypisches Angebot und Infrastruktur“. Die Verbindung von medizinischer und therapeutischer Kom-petenz mit landschaftlich reizvoller Lage und einem beson-deren Kultur-, Freizeit- und Service-Angebot des Ortes wa-ren Grundlage der Bewertung. Sechs Monate später:  alles Makulatur, der Bilderbuch-Kurort versank im Schlamm.

Seit über 160 Jahren sah sich Bad Neuenahr ganz der Gesundheit verpflichtet

Eine unvorstellbare Flutwelle war am 14. und 15. Juli 2021 durch das Ahrtal gerast und hatte unglaubliche Verwüstungen angerichtet. Danach war nichts mehr wie es einmal war. Es wird Jahre  dauern für einen Neuanfang.


Das berühmte Heilbad, keine 30 Autominuten von Bonn, lebte einst ganz vom Charme seines Kurviertels, dem wunderschönen Badehaus (Bild oben), der Spielbank, den herrlichen Parkanlagen wie dem Kurpark mit seinem grandiosen alten Baumbestand und der sich mitten durch den Ort schlängelnden Ahr. Bad Neuenahr beeindruckte mit seinen weißen Patrizier-Häusern, bekannt wurde es durch seine Quellen – allen voran der weltberühmten Apollinaris-Quelle. Natür-lich, warm und wohltuend präsentierte sich die staatlich anerkannte Heilquelle noch im Mai vergangenen Jahres. Aus einer Tiefe von 95 Metern und 34 Grad warm sprudelte das Heilwasser in einer bis zu 10 m hohen Fontäne an die Ober-fläche. Seit über 160 Jahren sah sich Bad Neuenahr mit diesem Natur-Geschenk ganz der Gesundheit verpflichtet. 15 Kliniken und Reha-Einrichtungen, über 100 Fachärzte, 50 Therapie-Praxen sowie die Wohlfühlwelt Ahr-Thermen bildeten die zentralen Säulen der Gesundheits- und Wellness-Stadt.

Mindestens 17.000 Menschen haben ihr Hab und Gut verloren

Gegenwärtig ist das meiste unbrauchbar. Die Thermen sind geschlossen. Allein für die Wiederherstellung rechnet man mit Kosten in Höhe von 65 Millionen Euro. Die Kurstadt sagt eher hoffnungsvoll, denn überzeugt: „Wir freuen uns, wenn wir gegen Ende 2022 wieder ausreichend Gesundheitsangebote präsen-tieren können.“

Die Flut riss fast 500 Gebäude mit sich, darunter mindestens 190 Wohnhäuser. 135 Menschen verloren ihr Leben Von den 4.200 Gebäuden entlang der Ahr sind geschätzt mehr als 3.000, also mehr als 70 Prozent aller Gebäude, beschädigt worden. Das Unwetter hinterließ die bislang größten Zerstörungen durch eine Naturkatastrophe in Deutschland. Entlang der Ahr – so bilanzierte die Landesre-gierung - leben rund 56.000 Menschen. Dabei gehen die Behörden von 42.000 Betroffenen aus. Mindestens 17.000 von ihnen haben Hab und Gut verloren oder stehen vor erheblichen Schäden.

So melden zahlreiche Kliniken noch immer: „Wir können bis auf Weiteres keine Patienten/innen aufnehmen.“

Viele Hotels bleiben bis auf weiteres geschlossen

Auch viele Hotels (z.B. Steigenberger, Dorint, Seta u.a.) sind bis auf weiteres geschlossen, einige Häuser und Kliniken zwar wieder in bescheidenem Betrieb – aber viele Pensionen und Gasthäuser noch nicht wieder funktionsfähig. Und das zieht sich durch das ganze Tal. Das Dorint-Hotel z.B. meldet „Voraussichtliche Wiedereröffnung am 30.06.2023.“ Auch die Jugendherberge in Bad Neuenahr-Ahrweiler (mit 184 Betten) wurde bei der Flut zerstört. Eine Kernsanierung war notwendig. Nun ist die Einrichtung wieder geöffnet. Der entstandene Schaden bezifferte sich auf 3,2 Millionen Euro.

Der Kurpark - Hier sollte die Landesgartenschau stattfinden

Schwer gelitten haben der Kurpark, in dem eigentlich längst die Landesgartenschau stattfinden sollte und die Spielbank. Sie wird dort voraussichtlich nie mehr neu eröffnet. Eine Landesgartenschau soll es in neun (!) Jahren im ganzen Ahrtal geben. Die Politik ist sich uneins. Doch die Kurstadt „bekrabbelt“ sich wieder.

Im ganzen Tal: Es herrscht ein unbändiger Wiederaufbau-Wille.

Was auffällt und zuversichtlich stimmt: Trotz, Ehrgeiz und Mut scheinen in der Bevölkerung ungebrochen. Es herrscht ein unbändiger Wiederaufbau-Wille. Wenn positive Rahmenbedingungen zu Hilfe kommen. Wenn  endlich überall die Gelder auch ankommen, die vor Monaten versprochen worden sind.


Inzwischen helfen sich die „Ahrtaler“ unvermindert und mit gewaltigem Einsatz gegenseitig. Wer in diesen Tagen die Ahr besucht, sieht zwar die gewaltigen Sach- und Naturschäden, doch auch das leidenschaftliche Bemühen der Bewoh-ner nach Normalität. Manches Weingut hat wieder geöffnet, manch Restaurant Gartenstühle an den Straßenrand gestellt, um Wanderer zu bewirten. Und Behör-den, Hilfsorganisationen und freiwillige Helfer tun alles, um das traurige Umfeld freundlicher gestalten zu lassen. „Bloß nicht aufgeben“ heißt es in den zerstörten Ahrtal-Dörfern um Mayschoß, Rech, Dernau oder in Bad Neuenahr.


In Dernau hat sich ein Förderverein gegründet, der das „WeinKulturDorf Dernau“ wieder auf Trapp bringen will (www.zukunft-dernau.de). Die Mitglieder werben mit der Aussage: „Wir möchten wieder Ihre Gastgeber sein. Wir sind bereit, das Ahrtal wieder zu einem Paradies mit Wein und Genuss zu machen.“ Und sie bitten: „Unterstützen Sie unseren Wiederaufbau mit ihrem Besuch und Genuss“.

Der Rotweinwanderweg ist ein Quotenbringer an der Ahr

Dazu gibt es Wanderangebote auf dem Rotweinwanderweg. Im April kamen jüngst die Deutsche Weinkönigin und ihre Prinzessinnen dazu. Die Teilnehmer waren begeistert. So eine Wein-Wanderroute (etwa 3,5 Stunden) führt durch die Einzellagen Burggarten, Hardtberg, Pfarrwingert, Schieferlay in Dernau und Klostergarten in Marienthal. Natürlich sind auch nur Teilstücke möglich.


Von 10 Uhr bis zum Sonnenuntergang finden sich an vielen Stationen der einheimischen Winzer und Gastronomen eine Vielzahl köstlicher Weine, Snacks und mehr. Alle Wege sind leicht begehbar und auch für Kinder und Senioren gut geeignet. Diese Wanderungen werden an allen Wochenenden im Mai fortgesetzt. Informationen: verkehrsverein@dernau.de, www.dernau.de

Der Rotweinwanderweg ist ein Quotenbringer an der Ahr, nahezu das Kernstück des Tourismus, von dem die Bewohner einst ihren Lebensunterhalt maßgeblich decken konnten. Er schlängelt sich auf 35 Kilometern durch die Weinbergslagen des Ahrtals, bietet atemberaubende Blicke und Aussichten, ist zum Wahrzeichen der Region geworden und wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Aufgrund seiner Höhenlage blieb der beliebte Traditionsweg zwischen Altenahr und Bad Bodendorf unberührt von der Flut des vergangenen Julis und strahlt nach wie vor mit all seinen wunderschönen Facetten.

Mehr als 50 Prozent der Betriebe sollen bald wieder öffnen können

Tiefer im Tal aber sind 90 Prozent der gastronomischen Betriebe von der Katas-trophe betroffen. „Neu- und Wiederaufbau werden zu einer Mammutaufgabe“, sagte dazu jüngst Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus-Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V , und stellte ein "Tourismuskonzept 2025" vor. Unter dem Motto „Dein Besuch im Ahrtal ist gelebte SolidAHRität“ will man aber natür-lich schon jetzt Gäste ins Ahrtal locken. Und das Land will den brach liegenden Tourismus mit einer Million Euro im Ahrtal fördern. Das Ahrtal soll wieder ein touristischer Hotspot werden.50 Prozent der Betriebe sollen bald wieder öffnen.

Ahrtalbahn allerdings erst gegen Ende 2025 wieder komplett betriebsfähig

Die ebenfalls schwer flutgeschädigte Ahr-talbahn soll allerdings erst gegen Ende 2025 wieder komplett aufgebaut sein. Brücken und Übergänge waren zerstört, Gleise weggespült worden. Für den Ab-schnitt zwischen Walporzheim und Ahr-brück sollen im ersten Quartal 2023 die Bauarbeiten beginnen, teilte die Bahn weiter mit. Insgesamt müssten acht Brücken und fast alle Stützbauwerke ersetzt werden. Hinzu kommen rund 14 Kilometer neue Schienen und Schwellen.

Das Ahrtal nach der Flut  -   Hier können Sie wieder übernachten

Über allem aber schwebt jetzt hoffnungsvoll die Kampagne der Kurstadt Bad Neuenahr: „Unsere Stadt wird #wiederbunt“. Es wird Zeit, wieder Farbe in die Stadt zu bringen“, sagt Bürgermeister Guido Orthen. „Auch, wenn es noch etwas dauern wird. Aber Einwohner sowie Gewerbetreibende brauchen sichtbare Zeichen, Zeichen, wo es weitergeht und dass wir zusammenhalten“.
Weitere Informationen gibt es unter www.bad-neuenahr-ahrweiler.de. und www.ahrtal.de/fuer-sie-da/uebernachten. Da heißt das Motto: Ahrtal nach der Flut! Hier können Sie wieder übernachten.                                                                   O


Die Nepomuk-Brücke in Rech  -  so schön wird sie nicht wieder


Einst ein Wahrzeichen des attraktiven Weindorfes: Die Nepomuk-Brücke in Rech. Ein Steinbogen der Nepomuk-Brücke wurde von der Flut im Juli 2021 komplett zerstört. Die Brücke soll nun nicht wieder aufgebaut werden. Das hat der Gemeinderat von Rech nach eigenen Angaben bereits im Dezember entschieden. Die Bogen der Brücke seien in der Flutnacht durch angeschwemmte Baumstämme verstopft worden, sodass die Wassermassen direkt in den Ort hineingeschossen seien. Sowas dürfe nicht wieder passieren. Es bestünde ein zu hohes Risiko bei einer erneuten Überschwemmung. Eine endgül-tige Entscheidung steht aber noch aus.

Für die Ahrmündung musste eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke her

Durch die Flutkatastrophe wurden auch im Naturschutzgebiet „Ahrmündung“ (bei Sinzig) große Mengen an Holz, Müll und anderem Schwemmgut abgelagert. Das hatte an der Fuß- und Radwegbrücke an der Ahrmündung zu massiven Schäden geführt. Die Brücke war da-nach lange gesperrt. Die festgestellten Schäden stellten sich dann als irreversibel heraus. In einem zweiten erfolgreichen Versuch konnte jetzt die Ersatzbrücke durch Mitarbeiter des THW Bad Kreuznach, Neustadt a.d. Weinstraße und des THW Sinzig eingehoben werden. Besonders für Schüler ist die Ahrquerung  auf dem Weg zum Schulzentrum enorm wichtig.

Der Helfer-Shuttle löst sein Camp zum 31.Mai auf, bleibt aber aktiv

Ging es in den Anfangszeiten des Helfer-Shuttles darum, die große Anzahl der Helfer ins Tal zu bringen ohne die Bergungs- und Einsatzkräfte zu behindern, hat sich das Tätigkeitsfeld der Helfer inzwischen verändert: Waren es zu Be-ginn vor allem Wasser und Schlamm, die aus den Gebäuden oft über Eimerket-ten entfernt wurden, folgte schon bald darauf die Phase der Stemmarbeiten. Und: Seit Jahresbeginn waren die freiwilligen Helfer vor allem mit einer groß-angelegten Begrünungsaktion unterwegs. Jetzt ist die Zeit für eine neue Phase gekommen, teilen die Organisatoren gerade mit.


Im Kern der neuen Transformation steht ein Online-Marktplatz, der Betroffene und Helfer direkt miteinander vernetzt. Natürlich wird weiterhin viel Hilfe benö-tigt, diese bezieht sich aber vor allem auf den Wiederaufbau durch professionel-les Fachhandwerk. Der Helfer-Shuttle wird das Camp in der Grafschaft daher ab dem 31. Mai zurückbauen, bis dahin wird aber mit allen Kräften weitergearbeitet. Es sind noch etwa 100 Gärten zu bauen und einiges an Stemmarbeiten zu erledi-gen. Der Helfer-Shuttle hört nicht auf, passt sich nur an. Der neue Marktplatz für ehrenamtliche Hilfe startet Ende Mai auf der Internetseite www.helfer-shuttle.de.

Beeindruckend: Leidgeprüfte Hoteliers wollen weiter machen

Neben den vielen angeschlagenen und zerstörten Privathäusern ist auch eine Vielzahl von Pensionen und Hotels von der Flutkatastrophe massiv betroffen worden. Übernachtungen sind bis weiteres in vielen Häusern nahe der Ahr nicht mehr möglich. Damit erlahmt auch der Tourismus ganz allgemein. Ein herber Schlag für die Region, für die Tourismus eine große Rolle spielt. Und dennoch: Wie aus der Szene zu hören ist, wollen die meistent Familienbetriebe  aber weiter machen.


Das Historische Gasthaus Sanct Peter hat erstmal eine neue Bleibe


Auch das prominnte Gasthaus Sanct Peter in Walporzheim war von den Fluten massiv betroffen. Deshalb ist das Historisches Gasthaus an der Ahr derzeit geschlossen. Inzwischen sind die Renovierungs­arbeiten zwar in vollem Gange. Aber nach der verheerenden Flut wird es noch dauern bevor die Räumen wieder zur Verfügung stehen können. Doch in Grafschaft-Gelsdorf wurde eine Zwischen-lösung gefunden, im POP-UP Sanct Peter im Weingut Brogsitter. Mittwochs bis Sonntags ab 12 Uhr durchgehend geöffnet. Am 26.November war dort Eröffnung. Es gelten die 2G+ Regeln.

Auch wenn der Weinkeller des Sanct Peter unter Wasser stand: Das Weingut und das Weinlager in Grafschaft-Gelsdorf waren von der Flut nicht direkt betroffen. Also kann die Weinkarte für das Pop-up aus dem vollen Programm schöpfen.

Die Geschichte des historischen Gasthauses Sanct Peter an der Ahr geht bis in das Jahr 600 zurück. Von 1246 bis 1805 war es Hof- und Weingut des Kölner Domstifts. Heutige Besitzerin ist die Winzerfamilie Brogsitter.

Drei beliebte Herbergen im Ahrtal Anfang Juli - dann im August ...


        Kölner Hof, Dernau                           Hotel zur Post, Altenahr             Jägerstübchen, Mayschoß


Helfen wir denen, die Hab und Gut verloren haben

Werden wir alle Teil der Flut-Hilfe für das Ahrtal!


Spendenkonto des DEHOGA für das Gastgewerbe:
DE67 5605 0180 0017 1397 83

Spendenkonto der IHK für Einzelhandel, Industrie- und Handwerksbetriebe:
DE96 5776 1591 0159 2132 01 – Volksbank RheinAhrEifel
Betreff: IHK Hochwasserhilfe

Spendenkonto des Landes Rheinland-Pfalz:
DE78 5505 0120 0200 3006 06
Betreff: Katastrophenhilfe Hochwasser

Spendenkonto der Kreisverwaltung Ahrweiler:
DE86 5775 1310 0000 3394 57 - Kreissparkasse Ahrweiler
Betreff: Hochwasserhilfe

Spendenkonten der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler:
DE42 5775 1310 0000 3394 73 – Kreissparkasse Ahrweiler
DE33 5776 1591 0020 0010 02 – Volksbank Rhein-Ahr-Eifel
Betreff: Hochwasser

Spendenkonten der Stadt Sinzig:
DE57 5776 1591 0100 1830 01 – Volksbank RheinAhrEifel e.G.
Betreff: Flutkatastrophe Sinzig
DE32 5775 1310 0000 3395 56 – Kreissparkasse Ahrweiler
Betreff: Stadt Sinzig Flutkatastrophe

Spendenkonto der Verbandsgemeinde Altenahr:
(Orte Kreuzberg, Altenahr, Mayschoß, Rech, Dernau)
DE45 5775 1310 0000 2000 30 – Kreissparkasse Ahrweiler
Betreff: Katastrophenhilfe Altenahr

Spendenkonten der Verbandsgemeinde Adenau:
(Orte Insul, Schuld, Antweiler)
DE18 5775 1310 0000 1000 24 – Kreissparkasse Ahrweiler
DE 55 5776 1591 0600 0220 00 – Volksbank Rhein-Ahr-Eifel
DE 84 3701 0050 0017 2905 06 – Postbank Köln
DE28 3706 9627 5838 0040 18 – Raiffeisenbank Voreifel eG
Betreff: Bürgerfonds Hochwasser

Spendenkonten der Gemeinde Blankenheim:
DE72 3825 0110 0003 4000 25 – Kreissparkasse Euskirchen
DE25 3706 9720 1001 0010 07 – Volksbank Nordeifel eG
Betreff: Gemeinde Blankenheim

Hinweis zur Spendenbescheinigung: Als Nachweis für die Spende gegenüber dem Finanzamt reicht die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts aus. Das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz hat mit aktuellem Erlass geregelt, dass keine Spendenbescheinigung erforderlich ist, wenn der Spender die Zuwendung bis zum 31. Oktober 2021 auf ein Sonderkonto einer juristischen Person des öffentlichen Rechts einzahlt.


 Weinbau an der Ahr mit langer Tradition - Schon die Römer waren hier aktiv 


Weinbau an der Ahr hat eine lange Tradition. Urkundlich verbrieft kann die Geschichte des Weinbaus im Ahrtal bis ins Jahr 770 zurückverfolgt werden. Schon die Römer erkannten das von der Natur verwöhnte Ahrtal als idealen Standort für Rebstöcke, was zur frühen Besiedlung und zum Wein-bau u.a. in der Gemarkung Dernau führte.  Mildes Klima und die Schieferverwitter-ungsböden im steilen Flusstal begünstigen das Gedeihen der Weintrauben. Dem konnte auch die aktuelle Flutkatastrophe nur unwe-sentlich anhaben. Die Weinstöcle sind stabil, müssen aber bearbeitet werden.