Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das Rheinland lädt zu seinen grandiosen Weihnachtsmärkten ein

Alle Jahre wieder laden nahezu alle größeren Ortschaften hierzulande festlich geschmückt zum weihnachtlichen Bum-meln und Erleben in der Adventszeit ein. Besonders auffällig sind dabei die Großen am Rhein: Köln und Düsseldorf, Bonn und Aachen. Dort gibt s dann zumeist nicht nur einen einzigen Weihnachtsmarkt. Düsseldorf zum Beispiel zählt mindes-tens sechs große Märkte, Köln sogar über 15. Start überall: Der 17.November. Zumeist dauern die Märkte bis zum 23.De-zember. Unser Bild zeigt den „Einstieg“ in den Weihnachtsmarkt auf dem Kölner Heumarkt an der Deutzer Brücke.


KÖLN: Im Herzen Kölns erstrahlen die größeren, aufwendig gestalteten Weihnachtsmär-kte, die mit ihren unterschiedlichen Themenschwerpunkten sogar ein internationaler Anziehungspunkt sind. Mit Kunsthandwerk aus ganz Europa, hochwertigen Waren, kulinarischen Highlights und stimmungsvollen Unterhaltungsprogrammen für Groß und Klein steigern sie die Vorfreude auf Weihnachten.


D a s  Highlight in Köln findet sich natürlich am Dom. In der Mitte des Roncalliplatzes thront ein gewaltiger Weihnachtsbaum. Die 25 Meter hohe Rotfichte ist der höchste natürliche Christbaum in Nordrhein-Westfalen. Vier Millionen Menschen besuchen den Mark jedes Jahr.


Besonderes findet sich aber auf dem Rudolfplatz. Zwischen Neumarkt und dem Belgis-chen Viertel gelegen, präsentiert sich das zauberhaft geschmückte Nikolausdorf vor der historischen Hahnentorburg. Groß und Klein erfreuen sich hier am stimmungs-vollen Bühnenprogramm, an Heißgetränken aus der Nikolausstiefel-Tasse und an der weih-nachtlichen Magie zwischen den heimeligen Dorfgassen. - Der größte Weihnachtsmarkt aber heißt "Heinzels Wintermärchen" und befindet sich auf dem Heumarkt (auch gro-ßes Bild). Mit etwa 120 Ständen und einer 1.800 qm großen Eislandschaft ist "Heinzels Wintermärchen" der größte Weihnachtsmarkt der Domstadt.

DÜSSELDORF: Die Landeshauptstadt lockt mit ihren ganz speziellen Themenmärkten, die sich direkt in der City förmlich aneinanderreihen. Wer über die Märkte bummelt, wird immer wieder überrascht sein von der originellen Gestaltung der Hütten und vom vielfältigen Angebot. Zum Beispiel am Kö-Bogen. Der Blick auf den Kö-Bogen II ist ein-zigartig. Die dort größte grüne Fassade Europas ist schnell zu einem der meistfotogra-fierten Orte der Stadt ge worden. Zur Weihnachtszeit erstrahlt hier zwischen Schau-spielhaus und Kö-Bogen II der Kö-Bogen-Markt.- Direkt vor dem Düsseldorfer Rathaus gibt es den Handwerker-Markt und im Herzen der City natürlich den Altstadt-Markt

BONN: 35 Tage lang verwandelt ein Weihnachtsmarkt auch die Bonner Innenstadt wieder in eine stimmungsvolle Budenstadt. 165 Anbieter sind dabei. Auch eine ganze Reihe von Neuheiten erwartet die Besucher. Eini echter „Hingucker“ ist das Karussell „The grand Carousel“ .Es hat seinen ersten öffentlichen Auftritt überhaupt. Es ist mit 14 Metern Höhe, einem Durchmesser von zwölf Metern und 62 Sitzplätzen nach Angaben des Betreibers das größte transportable Etagenkarussell der Welt. Es ist mit insgesamt 40 nostalgischen Pferden und Kutschen bestückt. Blickfang auf dem Münsterplatz wird ein Getränkeausschank sein, der im „Erdgeschoss“ einer 25 m hohen künstlichen, mit LED-Lichtern illuminierten Tanne untergebracht ist.

AACHEN: Der Aachener Weihnachtsmarkt lockt jährlich Hunderttausende Besucher auf die Plätze und in die Gassen rund um den Aachener Dom und das Rathaus. Er steht kurz vor seinem 50-jährigen Jubiläum. In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt vom 18. November bis zum 23. Dezember 2022 statt. Und er bietet mit dem "OECHER Glühwein-Treff" einen Glühweinstand, der sich angeblich als erster "klimaneutrale Glühweinstand in Deutschland" präsentiert. Das fängt beim Winzerglühwein aus Rheinhessen an, be-trifft den Mehrweg-Thermo Becher aus Deutschland (und nicht aus China) und hört auch bei recyclebaren Servietten nicht auf.

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal wird 120 Jahre alt

Eines der attraktivsten Museen im Rheinland feiert in diesem Jahr Jubiläum. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal wird 120 Jahre.


Der Landschaftsverband Rheinland schreibt dazu auf einer Homepage: Seit 1902 ist das Von der Heydt-Museum im ehemaligen Rathaus am Turmhof untergebracht, das zwischen 1827 und 1842 errichtet wurde und zu den schönsten Beispielen des Klassizismus im Rheinland zählt.

Das Museum verdankt seine Sammlungen vor allem dem Mäzenaten-tum des Elberfelder Bankiers August Freiherr von der Heydt (1851 – 1929) und seines Sohnes Dr. Eduard Freiherr von der Heydt (1882 – 1964).

Schwerpunkte neben der deutschen und französischen Kunst des 19. Jahrhunderts bilden französische Wegbereiter der Moderne wie Delacroix, Manet, Degas, Renoir, Pissaro, Toulouse-Lautrec, Vuillard und Denis sowie die Klassische Moderne mit Künstlern wie Gauguin, Picasso, Braque, Derain, Gris und Herbin.

Die deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts ist durch Werke des Expressionismus und des Blauen Reiter, von Modersohn-Becker, Beckmann, Dix und Schlemmer vertreten.


Aktuelle Ausstellungen
ZERO, POP UND MINIMAL – DIE 1960ER UND 1970ER JAHRE
10.04.2022 - 16.07.2023

FREMDE SIND WIR UNS SELBST: BILDNISSE VON PAULA MODERSOHN-BECKER BIS ZANELE MUHOLI;  21.08.2022 - 29.01.2023

Senga Nengudi. Eine Kooperation mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch;  21.08.2022 - 29.01.2023

Wie die Römer einst ihr gewaltiges Reich auch im Rheinland absicherten

Jetzt auch WELTERBE:  Die Römer-Erinnerungen in Köln  

Der Niedergermanische Limes mit herausragenden Fundorten auch im Rheinland  ist von der UNESCO auf die Liste des zu schützenden Welterbes gesetzt worden. Die insgesamt etwa 400 Kilometer lange „nasse“ Grenze entlang des Rheins diente ab dem ersten Jahrhundert nach Christus etwa 450 Jahre lang als Abschluss und zur Sicherung des Rö-mischen Reiches nach Nordwesten hin und zog sich über Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bis in die Niederlande.Spuren des römischen Erbes finden sich u.a. in Köln (Bild), Xanten und Zülpich.

Von Schloß Moyland bis zur Altstadt-Kneipe in Düsseldorf  - 
Zum 100.Geburtstag: "Beuys & Bike", auf dem Rad zum Jubilar  

Beuys-auf-Fahrrad-klein-©-Hans-Lachmann-Archiv-der-Evangelischen-Kirche-im-Rheinland

Zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys hat Tourismus NRW mit verschiedenen Partnern eine Radroute zu den Spuren und Zeugnissen des wohl einfluss-reichsten Künstlers vom Niederrhein entwickelt.  Sein Geburtshaus, das erste Atelier, bedeutende Werke oder Museen, die sein Wirken früh bekannt mach-ten: Das Angebot führt zu Beuys-Stationen in Kleve, Bedburg-Hau, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Neuss und Leverkusen.


Wer sich mit dem Fahrrad auf den Weg macht, lernt nicht nur den Künstler und seine Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven kennen, sondern kann in der weiten Landschaft des Niederrheins eine erholsame Auszeit erleben. Die Route ist für genussvolles Radeln bestens geeignet, Tour-Experten vom Radfahrerver-band ADFC haben bei der Streckenführung mitgearbeitet und sind Probe gefahren.


Die Touren auf bestens ausgebauten Wegen – mit über 2.000 Kilometern Länge gibt es hier das längste ausgeschilderte Radwegenetz in ganz Deutschland – können ganz nach Lust und Laune kombiniert und in individuell zusammenstell-baren Etappen geradelt werden. Ein eigenes Rad ist dafür nicht nötig: Fahrrad-Verleihsysteme wie das von „NiederrheinRad“, das mit über 40 Verleihstationen in der ganzen Region vertreten ist, machen den Transport des heimischen Draht-esels überflüssig. Einmal im Sattel, rollt das Rad fast von alleine, denn am Nie-derrhein brauchen Radler kaum Steigungen zu fürchten, kein Berg steht im Weg.


Weitere Informationen zu den zahlreichen Stationen, aktuellen Jubiläumsaus-stellungen in ganz NRW online unter www.dein-nrw.de/beuys.

Der Rhein-Sieg-Kreis ist zu Teilen offizielles Wolfsgbiet - Jetzt sind dort die ersten Schutzhunde für Schafsherden im Einsatz

Nachdem Teile des östlichen Rhein-Sieg-Kreises seit August offizielles Wolfs-gebiet sind, setzen die ersten Schafzüchter Herdenschutzhunde ein (unser Bild) . Sie unterscheiden sich von Hütehunden, die hauptsächlich dafür einge-setzt werden, Schafherden zusammenzuhalten. Große Raubtiere können sie aber nicht abwehren. Das tun Herdenschutzhunde.


Herdenschutzhunde wachsen innerhalb einer Herde auf, leben ganzjährig bei den Tieren und sind extrem auf deren Schutz fixiert. Herdenschutzhunde arbei-ten im Team, eigenständig und ohne Aufsicht eines Hirten. Grundsätzlich beo-bachten die Hunde alles Fremde zurückhaltend und misstrauisch. Beim gerings-ten Verdacht einer Gefahr für die Schafherde verjagen die Tiere den potentiellen Angreifer. "Herdenschutzhunde sind keine Streicheltiere", sagt der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz, Rainer Kötterheinrich. "Die Weiden sind gekenn-zeichnet, Hundebesitze sollten ihr Tier dort besser nicht frei laufen las-sen." An entsprechenden Weiden gibt es Hinweisschilder.

Im Rhein-Sieg-Kreis umfasst das Wolfsgebiet alle rechtsrheinischen Kommunen mit Ausnahme von Troisdorf, Niederkassel, Sankt Augustin, Königswinter und Bad Honnef. Der linksrheinische Teil des Rhein-Sieg-Kreises ist nicht einbezogen.

Die Waldfläche NRW ist mehr als doppelt so groß wie Mallorca

8 471 Quadratkilometer und damit 24,8 Prozent der gesamten Fläche Nordrhein-Westfalens  waren Ende 2019 Waldflächen, sagt das Statistische Landesamt. Damit ist die Waldfläche NRWs mehr als doppelt so groß wie Mallorca (3 640 km2).38,5 Prozent der Wald-flächen des Landes liegen im Regierungsbezirk Arns-berg – allein im Hochsauerlandkreis gibt es 1 071 Quadratkilometer Wald. Auf nahezu einem Drittel der Waldfläche (31,7 %) steht Nadelwald. Mehr als die Hälfte der Nadelwälder befindet sich im Regierungs-bezirk Arnsberg.