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Die Super-Schau: Das Rheingau Gourmet und Wein Festival 2023  -       Die Welt-Elite der Gastronomie trifft sich zum "Schlemmer-Fest"

Die Welt-Elite der Gastronomie in Eltville: Das Rheingau Gourmet und Wein Festival 2023 im Kronenschlößchen im kleinen Ort Hattenheim bei Eltville. Beim jetzt 26. Festival vom 23. Februar bis 12. März trifft sich dort die Welt-Elite der Gastronomie. Innerhalb von 18 Tagen finden 60 Veranstaltungen mit 6.500 Gästen statt. Rund 1/3 aller 3-Sterne-Köche der Welt sollen dort bereits gewirkt haben. Auch das Rheinland ist mit seinen Stars vertreten. 1997 gegründet, als erstes seiner Art in Deutschland, gilt das Rheingau Gourmet & Wein Festival heute als Gourmet Festival Nr. 1 weltweit


Innerhalb der 18 Festivaltage finden über 60 Veranstaltungen statt, die nicht nur die internationale Sternegastronomie und seltene Weine im Fokus haben, son-dern auch den Einstieg in die Gourmetwelt ermöglichen sollen. 38 Michelin-Sterne, 225 Weingüter mit rund 1.000 Weinen und 48 Köchen : Das Rheingau Gourmet und Wein Festival gilt längst als Institution in der Genusswelt, präsen-tiert aber auch in diesem Jahr wieder viele neue Köche. Tickets für alle Veran-staltungen können online gebucht  werden, die Preise reichen von 32 Euro bis 1.350 Euro. Zahlreiche  Veranstaltungen sind allerdings schon ausverkauft.

Aus der ganzen Welt reisen Köche nach Eltville. So zum Beispiel Jordi Artal**, der in einem der angesagtesten Restaurants Spaniens kocht, und Jeroen Achtien**, der in der Schweiz vom Guide Michelin ausgezeichnet wurde. Nicolai Noerregaard** präsentiert seine skandinavische Küche.

Andere Zwei-Sterne-Köche kommen u.a. aus Triest, aus München, Frankfurt, Hamburg und Berlin, aber auch aus dem Salzburger Schloss Fuschl und dem Kleinwalsertal. Aus dem Rheinland kommen Hans Stefan Steinheuer und Christian Binder aus der „Alten Post“ in Bad Neuenahr/Heppingen. Aus Köln ist Daniel Gottschlich (Bild links) dabei, Koch und Inhaber des Restaurants „Ox & Klee“ im Kranhaus im Rheinauhafen.

Eröffnet wird das Festival mit einer Welcome-Party in der atemberaubenden  Atmosphäre von Kloster Eberbach; mit 10 nationalen und internationalen Koch-stars, die an ihren Ständen jeweils ein Gericht live kochen. 25 Weingüter sind durch ihre Winzer persönlich vertreten, dazu gibt es musikalische Unterhaltung.

Das familiengeführten 4-Sterne Genießer-Hotel liegt mitten im Rheingau 30 Minuten von Frankfurt entfernt  im romantischen Örtchen Hattenheim, nur wenige Meter vom Rheinufer entfernt, inmitten eines Privatparks.- Die „Turm-suite" hat einen historischen Hintergrund: hier haben Konrad Adenauer, Theodor Heuss und Carlo Schmidt nach dem Krieg einige Wochen lang das Deutsche Grundgesetz konzipiert

Ein Phänomen - immer häufiger leere Tische trotz Reservierungen

Gastwirte - nicht nur am Rhein - klagen immer häufiger über eine Unart ihrer Gäste


Nach einer DEHOGA-Umfrage hat das Gastronomiegeschäft in den letzten Jahren zwar zugenommen, doch – so paradox es klingt - mit empfindlichen Umsatzver-lusten in Restaurants und Gaststätten. Unbesetzte Tische trotz Reservierungen bleiben ein Ärgernis in der Gastronomie, gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. DEHOGA NRW-Präsident Rothkopf (Bild) appelliert an die Gäste. Denn schon sehen sich Gastronomen zu unerfreulichen Maßnahmen gezwungen.

Fast jeder Gastronom – 93,1 Prozent – kennt das Phänomen No Shows: Trotz voller "Reservierungsbücher", bleiben Tische un- oder nur teilbesetzt, was zu empfindlichen Umsatzeinbußen führt. Das ist ein Ergebnis einer DEHOGA-Umfrage, an der sich mehr als 270 Gastronomen aus Nordrhein-Westfalen im Weihnachtsmonat Dezember beteiligten.


„Ich appelliere deshalb an alle Gäste, ihre Reservierung unbedingt einzuhalten. Das gilt auch für die Personenzahl. Je früher Informationen über Änderungen oder die Absage kommen, desto besser für die Planung im Restaurant oder der Veranstaltung. Das ist fair gegenüber den Betrieben wie anderen nachrücken-den Gästen“, so Patrick Rothkopf, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen.


Rund drei Viertel der Teilnehmenden stellten zudem fest, dass das „No Show-Verhalten“ in den letzten Jahren zugenommen hat. Das Phänomen „wächst“, und führt zu Umsatzverlusten, weil Tische leer bleiben. "Es führt aber auch zu Kostenproblemen, weil Personalplanung und Lebensmitteleinkauf nicht mehr passen.“ sagt Rothkopf. Die Umsatzverluste im Vergleich zum Gesamtjahresum-satz sind empfindlich: 78,3 Prozent der teilnehmenden Gastronomen melden bis zu zehn Prozent. Über 20 Prozent verzeichneten sogar noch höhere Ausfälle.


Viele Restaurants erinnern ihre Gäste an die Reservierung mittlerweile telefo-nisch oder per Mail und/oder weisen auf die Verbindlichkeit der Reservierung hin. Manche Betriebe erheben No-Show Gebühren, arbeiten mit Vorkasse oder lassen sich Kreditkartendaten bei der Reservierung geben .


Der DEHOGA NRW hofft auf mehr Verständnis bei den Gästen, geht aber davon aus, dass Maßnahmen gegen das Phänomen „No-Shows“ zunehmen werden.

Ein veganes Lachsfilet mittels 3D - das ist der letzte Schrei aus Österreich

In Österreich ist erstmals ein veganes Lachsfilet der Generation 2.0 präsentiert worden. Das Filet, das zu 100% aus pflanzlichen Zutaten besteht, wurde in Wien von einem veganen Haubenkoch zubereitet und von 10 Gästen verkostet. Es gilt als Gamechanger für Fischalternativen, und das Startup hat bereits zwei Patente auf neue Technologien zur Herstel-lung dieser Produkte. Die ersten Lachsfilets werden 2023 im Handel erhältlich sein.                  Foto: Nike Farag/Revo Foods

Diese neue Innovation des österreichischen 3D- und Food-Tech Startups "Revo Foods" ist nach eigenen Worten die erste realistische Alternative für hochqualita-tive Fisch-Filets. Es handelt sich um ein sogenanntes "whole cut". Das Filet äh-nelt in Struktur und Textur einem konventionellen Lachsfilet und kann genauso zubereitet werden (gebraten, gekocht, gedünstet...)  Die ersten Generationen pflanzlicher Alternativen konzentrierte sich ausschließlich darauf, verarbeitete Fleisch/Fisch Produkten zu imitieren (Hamburger, Chicken Nuggets). Die Produk-te der Generation 2.0 definieren das Essenserlebnis neu.

Das sind die besten Sauerbiere, Fruchtbiere und Belgian-Style-Biere

Die weltweit gerühmte belgische Bierkultur stand im März bei Meininger’s International Craft Beer Award im Mittelpunkt. Die Fachjury aus Biersommeliers, Brauern und weiteren Experten aus Forschung und Lehre machte sich zudem auf die Suche nach den besten Sauer- und Fruchtbieren. Gut 120 Biere stellten sich dem kritischen Votum der Experten, 30 Bieren gelang es letztlich, in der Blindverkostung eine Medaille zu erringen.

Der Titel „Sauerbier des Jahres“ geht in das niedersächsische Dorf Rethmar bei Hannover. Die Gutshofbrauerei „Das Freie“ hat der Jury mit ihrem Broyhan, einer Neuauflage des historischen Hannoverschen Bierstils, Höchstnoten, verbunden mit einer Platinmedaille, entlocken können.


Wie sich auf perfekte, natürliche Art Fruchtaromen in ein Bier bannen lassen, zeigt das „Fruchtbier des Jahres“ aus der französischen Brasserie Distillerie du Mont Blanc. Ihr mit einer Goldmedaille prämiertes „La Bleue du Mont Blanc“ kombiniert die aromatische Kraft der Heidelbeere mit der feinen Herbe eines Bieres.


Zu den beliebtesten belgischen Bierstilen zählt das Dubbel mit seinem malzdominierten, würzigen Gerüst und Dörrobst-Noten. Zum „Dubbel des Jahres“ wählte die Fachjury mit dem „Rossa“ von Gloria Mundi einen italienischen Vertreter. Diese besonders stilvolle Interpretation des alten klösterlichen Bierstils Dubbel erhielt eine Platinmedaille.


Zu den erfolgreichsten Brauereien zählen zudem die NBeer Craft Brewing aus China, sowie die Rügener Insel-Brauerei ("Störtebeker" Pils), die gleich fünf Gold- und eine Silbermedaille erringen konnte.