Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Mit dem Flugtaxi vom Airport in die Stadt: Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte am Köln Bonn Airport perspektivisch Realität werden. Gemeinsam mit dem Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH Aachen hat der Flughafen Köln/Bonn eine technische Machbarkeitsstudie bezüglich des Einsatzes bemannter Flugtaxis am Airport erstellt.


Demnächst mit dem Luft-Taxi von und zum Köln/Bonner Airport ?

Die Studie wurde jetzt mit dem Ergebnis abgeschlossen: Der Flughafen

Köln-Bonn bietet scheinbar alle Voraussetzungen, ein Standort für den

Betrieb von Flugtaxis zu sein.


Obwohl noch viele Schritte unternommen werden müssten, um einen Flugtaxi-dienst am Flughafen Köln/Bonn anzubieten, erfüllt der Airport nach eigenen Angaben grundsätzlich alle Aspekte, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersucht wurden, die Voraussetzung sind für die Einrichtung eines solchen Dienstes am Airport.


„Köln/Bonn ist der Flughafen der kurzen Wege. Flugtaxis werden zukünftig das Angebot anderer Verkehrsträger ergänzen – für unsere Passagiere würde die An- und Abreise so noch unkomplizierter werden“, so Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH . "Die Studie, die wir nun erstellt haben, kann zudem Blaupause sein für andere Standorte. Viele Erkennt-nisse lassen sich daraus für andere Projekte ableiten. In NRW, in Deutschland – und vielleicht sogar darüber hinaus.“

             Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Bericht auf der Lokalseite Aachen.

NRW: 72,1 Prozent weniger Passagiere im August 2020

Im August 2020 flogen von den sechs Hauptverkehrsflughäfen in NRW 587 600 Passagiere ab. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statis-tisches Landesamt mitteilt, waren das 72,1 Prozent weniger Passagiere als ein Jahr zuvor (August 2019: 2,1 Millionen) und 8,3 Prozent weniger als im Vormo-nat (Juli 2020 : 640 600).


Das Passagieraufkommen bei Inlandsflügen war um 78,8 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat. 524 446 der Passagiere flogen von NRW ins Ausland (−71,0 Prozent). Die drei Zielländer mit dem höchsten Passagierauf-kommen ins Ausland waren Spanien, die Türkei und Griechenland.


96 717 Passagiere flogen nach Spanien   (−37,7 Prozent) ,

94 973 reisten in die Türkei (−23,8 Prozent).
85 040 Passagiere flogen  nach Griechenland (−34,5 Prozent).


In Deutschland insgesamt lagen die Passagierzahlen um 76,1 Prozent unter dem Ergebnis von August 2019. (IT.NRW)

Am Ende des Jahres  drohen Umsatzverlusten in Höhe von über 100 Millionen Euro

Eine erste dramatische Bilanz des Airports Köln/Bonn


Das laufende Geschäftsjahr ist zur Hälfte vorbei – der Köln Bonn Airport zieht eine erste Bilanz. „2020 sollte ein gutes Jahr für den Flughafen werden“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Aber:  Der Abzug der Eurowings-Langstrecken sowie der Weggang von Condor  führte schon Ende des vergangenen Jahres zu Passagierrückgängen.

Mit einem Ergebnis von minus 19,3 Millionen Euro schloss der Flughafen das Geschäftsjahr ab. Die Umsatzerlöse betrugen 341,2 Millionen Euro (2018: 333,9 Millionen Euro), das EBITDA lag bei 41,0 Millionen Euro. Durch gezielte Maßnahmen will der Flughafen jetzt rund 50 Millionen Euro einsparen. Am Ende des Jahres rechnet das Unternehmen nach aktuellen Prognosen mit Corona-bedingten Umsatzverlusten in Höhe von über 100 Millionen Euro. Mitten in der Krise erhielt der zudem eine gute Nachricht: Bei der Vergabe der diesjährigen „Skytrax World Airport Awards“ erzielte Köln/Bonn in der Kategorie „Best Regional Airport Europe“ den 2. Platz. Im weltweiten Vergleich belegte Köln/Bonn Platz 3


AM AIRPORT KÖLN BONN: Flugzeugschlepper tanken neuerdings an der Steckdose


Der Köln Bonn Airport investiert weiter in umweltfreundliche Antriebstechnologien. Für den Einsatz auf dem Vorfeld hat der Flughafen zwei neue Flugzeugschlepper angeschafft, die voll elektrisch betrieben werden. Die neuen Großgeräte, für die der Airport rund 300.000 Euro investiert, ersetzen herkömmliche Schlepper mit Diesel-Antrieb. Dadurch können pro Jahr bis zu 15 Tonnen CO2 eingespart werden. Der elektrisch betriebener Flugzeugschlepper hat die Aufgabe, Maschinen vor dem Start aus der Parkposition zu pushen oder über das Vorfeld zu schleppen. Das 6,7 m lange und 2 m hohe, rund 8420 kg schwere Fahrzeug verfügt über genügend Kraft, das 12-fache seines Gewichtes zu pushen, z.B. eine Boeing 737 oder einen Airbus A320. Dabei ist es so leise, dass man den Motor kaum hört. Zwei Stück hat der Flughafen gekauft. Der Köln Bonn Airport setzt bereits seit vielen Jahren auf Elektromobilität.


Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen

Damit ist der Flughafen eine der größten Arbeitsstätten in ganz NRW

Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen. Damit ist der Flug- hafen die größte Arbeitsstätte der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und eine der größten in ganz NRW. Dies ergab die jüngste Arbeitsstättenerhe- bung, die das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) veröffentlicht hat. Damit sind etwa 1.800 Mitarbeiter mehr am Düsseldorfer Airport tätig, als im vorherigen Erhebungszeitraum 2014.


„Die aktuelle Untersuchung des IfH zeigt erneut, dass der Flughafen als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs erhebliche Beschäftigungsimpulse für ganz NRW gibt“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.
Am Standort Flughafen sind von den rund 21.600 Arbeitnehmern über 18.100 zum Beispiel bei Luftverkehrsgesellschaften, Speditionen und Luftfrachtunter- nehmern, Caterern, Vertretern der Hotellerie, Gastronomie und des Einzelhan- dels, Reisebüros, Autovermietern, Mineralölkonzernen, Behörden wie bei der Bundespolizei sowie bei der Flughafengesellschaft und ihren Töchtern tätig. Etwa 3.500 Arbeitnehmer haben darüber hinaus ihren Arbeitsplatz bei einem der etwa 69 Unternehmen in der Düsseldorf Airport City, dem Businesspark direkt am Flughafen.
Der Flughafen spielt damit  auch eine zentrale Rolle als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Ein Arbeitsplatz am Flughafen, so eine Formel im Luft- verkehr,  zieht mindestens zwei weitere in der Region nach sich. Insgesamt hängen damit über 56.000 Jobs in der Region an der Existenz des Flughafens.