Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Büronutzer und Investoren lassen sich offensichtlich nicht so schnell abschrecken, das Vertrauen in die Stabilität des Büro-marktes Köln ist hoch. Allen preissteigernden und hemmenden Umständen zum Trotz beendete der Büroimmobilienmarkt der Stadt das Jahr mit einem überdurchschnittlichen Flächenumsatz. Mit rund 315.000 Quadratmeter lag dieser deutlich über dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre. Als höchste vereinbarte Miete wurden 36,00 Euro pro qm erreicht.

Der Kölner Büromarkt beendete das Jahr 2022 positiv

Die Immobilienexperten von Greif & Contzen stellten zum Jahresende jedoch fest, dass der Blick der Nutzer auf ihre Bürogebäude kritischer wird, da auch hier die Nebenkosten mit den Energiepreisen steigen.


Aber: Die Sorgen angesichts aktuell hoher Energiekosten dürfen nicht zu sehr im Vordergrund stehen, rät Greif & Contzen deshalb. Viel Aufmerksamkeit sollte man, so die Immobilienexperten, bei der Entscheidung für oder gegen ein Büro

gebäude weiterhin auf Faktoren richten, die den direkten und langfristigen Nut

zen des Gebäudes für die Arbeitsprozesse und für die Mitarbeiter wiedergeben. Dazu zählen zum Beispiel die Eignung für moderne Büroraumkonzepte, die innere Erschließung des Gebäudes oder auch die Verkehrsanbindung sowie die Versorgungsinfrastruktur im Umfeld und andere Lagevorteile.


„Wenn die in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Standortentschei

dungen getroffen werden,  können wir zuversichtlich sein, dass wir auch 2023 einen krisenresistenten Büromarkt erleben werden“, so Andreas Reul. „Wir gehen davon aus, dass der Konjunkturrückgang keine schwerwiegenden Folgen auf den Kölner Büromarkt haben wird“, sagt Reul. Aufgrund des geringen Leerstands bleibt das Angebot an Bestandsflächen knapp und bei Neubauprojekten werden hohe Grundstückspreise und Baukosten auf die Mieten umgelegt werden müssen. Dies wird das Mietniveau stützen.


KÖLN: So werden aus denkmalgeschützen Fabrikhallen Wohnungen  

In das historische Baumwollquartier im Kölner Stadtteil Holweide zieht neues Leben ein: Die QUARTERBACK Immobilien AG aus Leipzig baut auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollfabrik an der Schweinheimer- / Kochwiesenstraße ein neues Wohnviertel  mit gemischten, hochwertigen sowie familienfreundlichen Wohneinheiten. Dabei werden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäudestrukturen der Schweinheimer Mühle bewahrt und behutsam modernisiert.

"Unser Ziel ist ein attraktiver Mix aus sanierten Altbauten und hochmodernen Neubauten, Loftwohnungen sowie Stadthäusern. Eine integrierte Kindertages-stätte, ein Meeting-Point mit einem Café, ein großes Parkplatzangebot in der neu errichteten Tiefgarage und ein großes Grünflächenangebot werden die Wohnqualität in unserem Neubauprojekt in Köln-Holweide zusätzlich erhö-hen“, kündigt QUARTERBACK-Vorstand Henrik Thomsen an.


Sämtliche Dächer sollen begrünt, mit Photovoltaik-Modulen versehen und als regenrückhaltende Retentionsdächer ausgebildet werden. Die Innenhoflage wird vollständig verkehrsfrei gehalten. Um dies zu erreichen, werden 216 Tiefgaragen-plätze geschaffen


Auf einer Grundstücksfläche von rund 24.500 Quadratmetern entstehen  246 Wohneinheiten. Geplant sind darüber hinaus vier Gewerbeeinheiten auf einer Gesamtfläche von rund 1.160 Quadratmetern. Die Projektumsetzung erfolgt für die Deutsche Wohnen, eines der größten Wohnungsunternehmen Deutschlands.


Das Quartier liegt unmittelbar an der Strunde, an dessen Ufern im Jahr 1324 eine Papiermühle in Betrieb ging, Vorläuferin der späteren Kölner Baumwollfabrik.

Spatenstich für die Paulshöfe in Düsseldorf-Benrath

Der Projektentwickler Bonava hat den ersten Spatenstich für das Wohnquartier Paulshöfe in Düssel-dorf-Benrath getan. Auf dem knapp drei Hektar großen Gelände nörd-lich der Paulsmühlenstraße werden in den nächsten Jahren rund 550 neue Wohnungen entstehen. Im ersten Abschnitt entstehen 74 der öffentlich geförderten bzw. preisge-dämpften Wohnungen sowie 52 Eigentums- Wohnungen. Läuft alles wie geplant, werden die ersten Bewohner zum Jahresende 2024 einziehen können.

Bei "Cube" in Leverkusen und Düsseldorf geht es voran

Das Planungsbüro Cube Real Estate GmbH (Cube) mit Sitz in Leverkusen hat im Jahr 2022 bereits drei seiner Projekte in Einzelvergabe realisiert: Neben dem Apartmentprojekt Cube River 342 in Düsseldorf sind auch die Bauteile „Studen-tenwohnheim“ und „Eigentumswohnungen“ der Quartiersentwicklung Cube Factory 577 in Leverkusen in Einzelvergabe fertiggestellt worden. Mit Beginn der Erd- und Verbauarbeiten im Oktober hat Cube auch mit der Einzelvergabe des Mixed-Use-Quartiers Cube Central 378 in Düsseldorf begonnen. Auf der 13.100 m² großen Fläche sollen bis 2025 insgesamt 116 möblierte Apartments, 28 Woh-nungen sowie 22 geförderte und 11 preisgedämpfte Wohnungen entstehen.

Im Kölner Norden schafft ein neues Zentrum 2.000 Arbeitsplätze 

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) hat ihr Entwicklungskon-zept für ein hochmodernes kombi-niertes Industrie- und Logistik-Areal im Kölner Norden präsentiert. Zen-traler Ansatz des Konzeptes ist die Zusammenführung von Produk-tion und Logistik, wodurch Transport-wege minimiert werden. Bauhöhen bis zu 22 Metern ermöglichen dabei eine hohe Flächenausnutzung. Bis zu 2.000 Arbeitsplätze könnten hier entstehen. Name des neuen Quar-tiers: FUSION COLOGNE. Die Reali-sierung des Konzepts soll ab dem dritten Quartal 2023 beginnen.

Die größte begrünte Fassade Kölns schmückt das neu eröffnete Parkhaus im Stadtquartier I/D Cologne im Ortsteil Mülheim


Art-Invest Real Estate und OSMAB Holding AG haben mit einem hochmodernen Parkhaus das erste Gebäude im größten gewerblichen Bauprojekt Kölns – I/D Cologne – eröffnet. Das Objekt an der Peter-Huppertz-Straße 2, das mit sechs Ebenen auf rund 25.000 m² Bruttogrundfläche fristgerecht fertiggestellt wurde, hat eine großflächig naturbegrünte Fassade.


Rund 5.000 zum Teil immergrüne Schling- und Kletterpflanzen zieren die etwa 2.000 m² große Parkhausfassade, die damit zu einer der größten begrünten Flächen Deutschlands zählt.


Die Fassadenbepflanzung ist Teil des zukunftsorientierten Planungskonzeptes. Ihre umwelt- und klimafreundlichen Effekte wirken sich positiv auf das gesamte Quartier aus: Die Pflanzen binden Kohlendioxid, setzen Sauerstoff frei und sor-gen für Kühlung. Zudem reduzieren sie Lärm und schaffen für Insekten und Vögel einen neuen Lebensraum. Die besondere Architektur des Parkhauses, das   künf-tig mit 896 Stellplätzen neue Parkmöglichkeiten bietet, basiert auf dem Entwurf des Architekturbüros sop (slapa oberholz pszczulny) .


Die Immobilien gehören zu den ersten beiden Bauabschnitten von I/D Cologne. Mit dem Franchiseunternehmen L’Osteria und der Traditionsbäckerei Mauel 1883 wurden darüber hinaus namhafte Gastronomiepartner gefunden, die ihre Filia-len am zentralen Platz eröffnen. Zudem sind ein Lifestyle-Hotel sowie die Büro-gebäude der IHK und Güterhaus in Bau. Die Arbeiten für die ersten beiden Bauabschnitte werden im ersten Quartal 2021 abgeschlossen. 


Insgesamt entstehen bis 2026 elf Gebäude mit rund 160.000 m² BGF. Es sind zusätzlich weitere Gastronomie- und attraktive Fitnessangebote geplant. Das Quartier bietet Platz für circa 7.000 Arbeitsplätze, die das florierende Schanzen-viertel bereichern werden.          Fotos: Art-Invest Real Estate/OSMAB Holding AG


Wie aus dem alten Industriegelände der Clouth Gummiwerke in Köln-Nippes eine hoch attraktive Immobilie entwickelt wird ...


Das Clouth 104 an der Niehler Straße 104 in Köln-Nippes bekommt neue Mieter. Die 22CONNECT AG, ein Softwareunternehmen für Personalrecruiting aus Köln, mietet langfristig rund 900 m² Bürofläche in dem Büro- und Geschäftshaus auf dem alten Industriegelände der Clouth Gummiwerke. Zudem bezieht die Werbe-agentur Jäger Health Köln GmbH ebenfalls ca. 750 m² Bürofläche in dem Objekt.

Insgesamt bietet das Clouth 104 rund 18.500 m² Fläche, auf der unter anderem bereits die Warner Bros. International Television Production Deutschland GmbH ansässig ist. Projektentwickler der Immobilie ist die KAIROS Real Estate Develop-ment GmbH.

Das Clouth 104 wurde von dem Architektenbüro LEPEL & LEPEL Architekt Innen-architektin PartG mbB entworfen und soll im ersten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Neben den flexiblen Office-Flächen bietet das Gebäude Platz für Künstler-Ateliers und einem Konzept Hotel sowie öffentliche Gastronomie- und Service-Angebote. Eine Großtagespflege, ein Fitnessstudio, eine Paketstation, Veranstal-tungsflächen sowie ein Bistro und ein Kiosk runden das Dienstleistungsangebot ab. Der begrünte öffentliche Innenhof und die Dachterrasse mit Skulpturengar-ten sowie Laubengalerien sorgen für entsprechende Aufenthaltsqualität. Die Tiefgarage begünstigt u. a. mit 10 Elektro-Ladestationen und Carsharing Plätzen die Parksituation in Nippes.           Fotos: Lepel & Lepel Architekt Innenarchitektin

Sylt bleibt Spitzenreiter bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern

Das sind auch für Rheinländer wahre Liebhaberstücke

Dieses exklusive Reetdachanwesen in Kampen steht aktuell bei Engel & Völkers Sylt für 6,95 Millionen Euro zum Verkauf. Es verfügt über 340 Quadratmeter Wohnfläche, einen Jacuzzi und ein Dampfbad.                                                                                         Bild: Magulski/Engel & Völkers Sylt

Die hohe Nachfrage nach Ferienimmobilien und Zweit-wohnsitzen an deutschen Urlaubsdestinationen hält weiter an. Dabei übersteigt das Interesse das Objekt-angebot deutlich – insbesondere in den Top-Lagen. Zeigt der „Ferienimmobilien Marktbericht Deutschland 2018“ von Engel & Völkers. Darin betrachtet das Unter-nehmen die Preisentwicklung von 24 Standorten an der Nord- und Ostsee, in der Alpenregion sowie am Bodensee. Bei Ferienwohnungen in sehr guten Lagen beobachtet Engel & Völkers eine anhaltende Preisdy-namik. Die höchsten Preise für Ferienimmobilien ermittelte die Agentur im 1. Quartal 2018 erneut auf Sylt. An den südlichen Ferienstandorten wie dem Bodensee, Garmisch-Partenkirchen und dem Chiem-see dominierten regionale Käufer  den Markt.

In Binz vermarktet Engel & Völkers Rügen derzeit ein hochwertiges Apartment für 650.000 Euro. Das Objekt liegt in einer historischen Villa direkt an der Strand-promenade.

Für Ausnahmeobjekte im Segment der Ferienwohnungen betrug dort der Spit-zenquadratmeterpreis auf Sylt wie im Vorjahreszeitraum 20.000 Euro. Im Seg-ment der Ferienhäuser lag der Preis für absolute Liebhaberimmobilien bei bis zu 17 Millionen Euro. Neben Sylt gehörte Tegernsee in Bayern zu den hochpreisigs-ten Feriendestinationen der Bundesrepublik. Die mit Abstand stärksten Preis-steigerungen erfasste Engel & Völkers auf den Inseln Amrum und Föhr. Grund hierfür ist das extrem knappe Objektangebot.

„Beim Erwerb einer Ferienimmobilie steht für Käufer zunehmend die Kapitalan-lage im Vordergrund. Deshalb spielt die Vermietbarkeit bei der Kaufentschei-dung eine immer bedeutendere Rolle“, erklärt Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG. Da sich die Preise im Segment der Ferienhäuser bereits auf einem hohen Niveau stabilisiert haben, rechnet das Immobilienunternehmen hier nur noch regional vereinzelt mit Zuwächsen.