Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

1993 als Maßnahme zur Verkehrsberuhigung und Stadtgestaltung für 550 Mio.DM gebaut

Warum nicht ? Ein Straßentunnel feiert Jubiläum mit Bürgerfest

Kaum ein zweites Vorhaben in der Stadtgeschichte hat Düsseldorf aus stadtplanerischer Sicht derart verändert und nach vorn gebracht wie die Tieflegung der Rheinuferstraße. Die Trennung zwischen Stadt und Strom wurde überwunden, und Düsseldorf rückte 1993 wieder an den Rhein. Jetzt feiert dieser 2000 Meter lange Tunnel Jubiläum.


 Über Jahrzehnte hatte die stark befahrene Bundesstraße 1 wie ein nur schwer zu überwindender Riegel zwischen Fluss und Stadt für eine Zäsur gesorgt. Anläßlich seines Jubiläums wird er vom Düsseldorfer Architekten- und Ingenieurverein als „Bauwerk des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. Oberbürgermeister Thomas Geisel hat dazu am 6.Dezember ins Rathaus eingeladen.


Am 15. Dezember 1993 war die Röhre für den Verkehr freigegeben worden. Seit-dem rollen täglich rund 55.000 Fahrzeuge durch den knapp 2.000 Meter langen Tunnel, dessen Bau in gut dreieinhalb Jahren abgeschlossen werden konnte. Bei Kosten von 550 Millionen DM. Mit diesem größten in der Landeshauptstadt je-mals in Angriff genommenen Vorhaben zur Verkehrsberuhigung erlangte Düssel-dorf eine neue Attraktivität. Die Gunst der Lage einer Stadt am Strom kommt seitdem wieder voll zur Geltung.

Die Rheinuferpromenade ist Magnet für die Düsseldorfer, die hier flanieren und Feste feiern, Schlossturm, Apollo, Kunst im Tunnel (KIT) und den Alten Hafen be-suchen. Für Touristen aus aller Welt ist die Meile schlicht ein Muss. Der Minister-präsident des Landes NRW ist direkter Anlieger.  -  Am 12. Mai 2019 gibt es ein großes Bürgerfest im und auf dem Tunnel.      Bild: So sah es dort noch 1956 aus

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.



"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.

Im Aquazoo: Erstmals Nachwuchs bei den Zylinderrosen

Der neu gestaltete Tierpark besteht jetzt ein Jahr und hat schon über 500.000 Besucher


Auch wenn ihr Name anderes vermuten lässt: Bei diesen Zylinderrosen handelt es sich um Tiere, genauer gesagt um Nessel-tiere. Und diese prächtigen, bis zu 35 Zenti-meter langen Zylinderrosen, haben soeben Nachwuchs bekommen. Die prächtigen Zylinderrosen waren von Beginn an am jetzigen Standort des Aquazoo Löbbecke Museum inmitten des Nordparks zu sehen und sind somit in jedem Fall mehr als 30 Jahre alt.

In ihrem nur schwach beleuchteten Becken innerhalb der Meerwasserausstel-lung sind diese scheinbar fluoreszierenden Tiere nicht nur ein echter Hinguc-ker, auch laden sie die Besucher des Aquazoo mit ihrem eleganten Spiel der Tentakel, mit denen sie fortwährend Plankton einfangen, zum ausgiebigen Beobachten ein.


Bei den sechs Zylinderrosen im Aquazoo hat sich nun zum ersten Mal Nachwuchs eingestellt. Mindestens 12 Jungtiere wurden bereits gesichtet. Die meisten von ihnen befinden sich unter den schützenden Tentakelkränzen der Alttiere und scheinen von diesen in direkter Nähe auch zugelassen zu werden. Ob es sich dabei um eine Form von Brutpflege handelt, ist nicht bekannt. Da die kleinen Nesseltiere sämtliche Farben der Alttiere in einer individuell einzigartigen Mischung aufweisen, ist von einer geschlechtlichen Vermehrung auszugehen. Etwa fünf Zentimeter ragen die kleinen Zylinderrosen bereits aus dem Boden und sind mit dem bloßen Auge sehr gut zu erkennen. Nachzuchten bei Zylinder-rosen sind überaus selten, umso mehr freuen sich die  Mitarbeiter des Aquazoo über diesen wirklich außergewöhnlichen Nachwuchs. Jetzt gilt es zu beobachten und zu dokumentieren, um ein wenig mehr über diese mysteriösen Lebewesen zu erfahren. Insgesamt beheimatet der Aquazoo aktuell rund 5.000 Tiere. Zu den Publikumslieblingen zählen klar die Bewohner des Hai-Aquariums, dicht gefolgt von den Brillenpinguinen und den Krokodilen.

Drei Dutzend Traumautos im Museum Kunstpalast in Düsseldorf

In der Ausstellung „PS: Ich liebe Dich – Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre“ präsentiert das Museum Kunstpalast in Düsseldorf aktuell (bis 10. Februar 2019) als erstes europäisches Kunstmuseum das Auto als Kunstwerk. Gezeigt werden rund 30 Sportwagen, die heute zu den „Ikonen“ der Design- und Technikgeschichte gehören. Das Zusammenspiel von Form, Technik, Gestaltung und Emotion lässt die Autos als Skulptur wahrnehmbar werden. Neben Klassikern wie dem Mercedes-Benz 300 SL (1954) oder dem Jaguar E-Type (1961) sind auch besonders selten zu sehende Fahrzeuge wie der Alfa Romeo Giulietta Sprint Speciale (1957) oder der Aston Martin DB4 Zagato (1961) Teil der Ausstellung. Auch Concept Cars und verschiedene Prototypen werden gezeigt.


Jetzt sprudelt er wieder der Stahl-Kugelbrunnen am Martin-Luther-Platz

Der Kugelbrunnen von Bildhauer Friedrich Werthmann ist an den Martin-Luther-Platz zurückgekehrt. Saniert und mit einer neuen Technik ausgestattet wurde er nun zwischen Johanniskirche, Pavillon und Schadow-Arkaden in zentraler Lage wieder in Betrieb genommen. Der Stahl-Kugelbrunnen besteht aus einer kreisrunden Anlage aus Waschbeton mit 6,65 Meter Durch-messer und einer Kugel aus nichtrostendem Edelstahl von etwa 2,20 Metern im Durchmesser.

Ein Bewegungspark in Garath ganz nach Wunsch der Bewohner

Da ließ sich auch der Oberbürgermeister nicht lange bitten und ging ans Gerüst

Als Bestandteil der Quartierserneuerung Garath 2.0, durch die der öffentliche Raum im Stadtteil aufgewertet werden soll, ist jüngst ein sogenannter "Bewe-gungspark" in Betrieb genommen worden: Die Baukosten für die Umgestaltung der 5.250 Quadratmeter großen Grünfläche an der Frankfurt Straße/Ecke Stettiner Straße betragen rund 140.000 Euro.
Startschuss des Projektes war eine Bürgerbeteiligung, in der die Bewohner von Garath ihre Wünsche und Ideen einbringen konnten. Vielfacher Wunsch von Ju-gendlichen war eine moderne Sportanlage, die die aktuellen Trends der Sportler-szene aufgreift. In einer Parkouranlage üben die meist jugendlichen Sportler, die auf einer bestimmten Strecke stehenden Hindernisse nur mit ihrem eigenen Körper so effizient wie möglich zu überwinden. Die Hindernisse bestehen aus Mauern, Rohren und Plateaus in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeits-graden. Parkour ist ein ganzheitliches Training für den Körper. Es trainiert Mus-keln, Koordination und den Gleichgewichtssinn. Im Rahmen der Entwurfspla-nung wurden ein Fachplaner und die aktive Düsseldorfer Parkourszene beteiligt.


An der Königsallee: Der Corneliusplatz strahlt in neuem Glanz

Düsseldorf ist wieder um ein ganzes Stück schöner geworden

Seit kurzem ist es wieder so weit: Befreit von den letzten Absperrungen strahlt der Corneliusplatz in neuem Glanz. Die Platzfläche vor dem Kaufhof ist inzwischen komplett für die Öffentlichkeit freigegeben, der Brunnen sprudelt und Bänke laden zum Verweilen ein. Neu gesetzte Betonbänke, zukünftig mit Holzauflage, an der Nord- und Südseite des Platzes sind nachts beleuchtet. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist um ein städtisches Highlight reicher.

Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg war der Platz an der Königsallee mit verein-fachter Beetgestaltung wiederhergestellt worden. Eine letzte gestalterische Überarbeitung erfolgte 1987. Seit 1994 sind neben vielen Einzelgebäuden auch der Stadtgraben der Königsallee mit den flankierenden Promenaden, der Corne-liusplatz (Platz am Schalenbrunnen) sowie das Kö-Gärtchen mit Graf-Adolf-Platz als Baudenkmal in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Mit Fertigstellung der innerstädtischen U-Bahnlinie zwischen den Haltestellen Bilk und Wehrhahn im Jahr 2016 ist der Schmuckplatz um den Schalenbrunnen nun in seiner vormaligen Form und Ausgestaltung wieder hergestellt worden .

Im Zentrum des Rasenrondells steht über einem kleeblattförmigen Becken ein kräftig profilierter Sockel, in den sich neptunische Wesen, Delphine und Wasser-götter befinden, welche die untere Schale tragen. Sie wird mit Wasser gefüllt, das aus Löwenmäulern sprudelt.

Oberbürgermeister Geisel kündigte auf der Immobilienmesse in Cannes  große Taten an

Der MedienHafen in Düsseldorf wird immer spektakulärer

"Düsseldorf – a dynamic destination, not just for investors", frei übersetzt "Düsseldorf ist ein dynamisches Ziel, nicht nur für Investoren" - so warb Ober-bürgermeister Thomas Geisel  auf der weltgrößten Fachmesse für Immobilien, der MIPIM in Cannes, mit einer englischen Präsentation für den Wirt-schafts- und Immobilienstandort als auch für die Kulturmetropole Düsseldorf.  

Mit dem Titel seines Vortrages nahm der OB auch Bezug auf die hervorragenden Tourismus- und Übernachtungszahlen des vergangenen Jahres. Neben Wohn- und Büroprojekten rückte der Oberbürgermeister daher auch die zahlreichen neuen Hotelbauprojekte in den Fokus seiner Ausführungen. Oberbürgermeister Geisel sagte: "Die Übernachtungszahlen in Düsseldorf haben in den vergangenen 10 Jahren um 50 Prozent zugelegt und mit 4,8 Millionen Übernachtungen im Jahr 2017 ein neues Rekordniveau erreicht. Entsprechend stieg in der Hotellerie die Betten- und Zimmerbelegungsquote auf 50 beziehungsweise 70 Prozent - ebenfalls ein nie zuvor dagewesenes Level." In 25 neuen Hotelprojekten sollen bis 2022 rund 10.000 neue Betten in der Stadt entstehen, das ist ein Kapazitäts-zuwachs von 38 Prozent.

Unser Bild zeigt die Visualisierung von Pier One (ingenhoven archi-tects)  im MedienHafen für Büro-, Gastronomie und Hotel-Gewerbe. Der Medienhafen entwickelt sich zusehens und wird immer attraktiver.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Art-Invest Real Estate hat „Wolkenbügel“ im Medienhafen gekauft


Art-Invest Real Estate hat das aus mehreren Baukörpern bestehende Port Event Center im Düsseldorfer Medienhafen mit einer Mietfläche von rund 7.300 m² für ein von ihr verwaltetes Sondervermögen erworben. Verkäuferin ist eine Toch- tergesellschaft der METROINVEST, welche zum spanischen Family Office Grupo Metropolis gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Mietverhältnis mit dem Betreiber der Event-Flächen ist ausgelaufen.
Das auffallende Gebäude, das als „Wolkenbügel“ bekannt ist, befindet sich in attraktiver Lage direkt am Wasser und zeichnet sich durch seine außergewöhn- liche Architektur aus. Seinen Namen erhielt der Wolkenbügel durch die „schwebende“ Konstruktion eines Büroriegels, der sich über eine Eventhalle und ein historisches, denkmalgeschütztes Bürogebäude erstreckt. Hauptmieter der Büroflächen sind die renommierten internationalen Marketingagenturen GTB (ehemals Blue Hive) und Ogilvy & Mather Advertising, beides Tochtergesell-schaften der WPP plc. - Art-Invest erwartet eine Aufwertung der Lage.

So mißt man heute den baulichen Zustand einer Straßenbrücke

Fortschrittliche Düsseldorfer setzten eine Drohne ein


Die Brücke am Nordfriedhof ist vor einiger Zeit einer turnusmäßigen Über-wachungsvermessung unterzogen worden, was  nicht ungewöhnlich ist, weil Brückenbauwerke durch das hohe Verkehrsaufkommen einer immer größer werdenden Abnutzung unterliegen. Aber: Zum Einsatz kam eine Drohne! Dadurch konnte die Sperrung der Brücke auf ein Mindestmaß reduziert werden.


Verwendet wurde ein so genannter Hexacopter, der in der Fachsprache UAV (unmanned aerial vehicle) genannt wird. Das Fluggerät ist ausgestattet mit sechs Rotoren und einer Hochleistungskamera sowie weiteren autonom arbei-tenden Sensoren, die der Flugkontrolle dienen und gleichzeitig Informationen zu den Luftaufnahmen für die anschließende Auswertung sammeln. Ingo Kissling (von Aibotix), Pilot des Hexacopters (unser Bild), der über eine spezifische gewerbli- che Aufstiegsgenehmigung verfügt, hat aus Sicherheitsgründen immer Sicht- kontakt zum Flugobjekt. Er kann jederzeit die manuelle Steuerung des Hexacop- ters per Fernbedienung übernehmen. Während des Fluges macht die mitgeführ- te Hochleistungskamera die Luftaufnahmen automatisch. Anhand der Ergebnis- se können die Prüfingenieure schnell Aussagen über den aktuellen baulichen Zustand der Brücke, beispielsweise deren Oberflächenbeschaffenheit treffen.

                                                                                                      

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent. Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.