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Ein Weltspartag gibt Anlaß über das eigene Geld nachzudenken

Am 30. Oktober war Weltspartag. Kinder sollten wieder ihr Sparschwein schlachten und das gesammelte Geld aufs Sparkonto einzahlen, so will es die Geschichte. Erwachsene dagegen werden an diesem Tag eher übers Sparen ganz allgemein nachgedacht haben. Doch beim Sparen sind die Deutschen immer noch Weltmeister, sagt Dr. Andreas Martin, Vorstand beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken.


Beim Sparen sind die Deutschen immer noch Weltmeister

Der BVR sagt: Das Gesamtvermögen der Bundesbürger lag zuletzt bei 15.119 Milliarden Euro

„Ja," sagt Dr.Martin (Bild links) in einem Interview, "wir haben gerade eine aktuelle Umfrage zu dem Thema durchgeführt, und dabei ist herausgekom-men, dass nach wie vor ein großer Teil, nämlich 71 Prozent, jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag zur Seite legt. Allerdings sind das auch zehn Prozent-punkte weniger als vor zwei Jahren. Hier macht sich  die Niedrigzinsphase bemerkbar."


Das meiste Geld fließt weiterhin in klassische Bankeinlagen, daneben aber auch in Fonds und Wertpapiere. "Es kommt natürlich auf die individuelle Situation des Kunden an, es kommt auf die Risikoneigung an - und deshalb ist es weiterhin ratsam, sich persönlich in seiner Hausbank dazu beraten zu lassen", sagt der BVR-Vorstand.

Wertpapiere waren unter den Sparern zuletzt besonders gefragt. Von Ende 2016 bis zum ersten Quartal 2018 stieg das Sparen in Wertpapiere um mehr als 27 Milliarden auf 63,9 Milliarden Euro. Besonders beliebt waren Investmentzertifi-kate und Aktien. Absolut betrachtet erhielten Bankeinlagen weiterhin den größten Zuspruch in Höhe von 105,6 Milliarden Euro.

Besonders vorbildliche Sparer sind bundesweit übrigens die jungen Deutschen. Fast jeder 16- bis 29-Jährige legt Geld zur Seite und spart dadurch deutlich häufiger als jede andere Altersgruppe. Allerdings haben viele Teens und Twens weniger den Ertrag ihrer Anlage im Blick: Sie stecken Ersparnisse am liebsten ins Sparschwein oder parken ihr Geld auf dem Girokonto.

Neun von zehn Jugendlichen und jungen Erwachsenen sparen (91 Prozent) – im Vergleich zu 76 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dies ergibt eine aktuelle TNS-Emnid-Vergleichsumfrage im Auftrag der Postbank, die seit 2011 regelmäßig durchgeführt wird.

Das Gesamtvermögen der Bundesbürger lag zum Ende des vergangenen Jahres nach Einschätzung des BVR bei 15.119 Milliarden Euro. Größte Posten des Gesamtvermögens sind neben dem Geld-, das Gebrauchs- und das Immobilien-vermögen sowie das Vermögen in Grund und Boden.

Die Statistik sagt, wo es im Rheinland die höchsten Einkommen gibt 

Das verfügbare Einkommen je Einwohner in NRW liegt im Schnitt bei 21 614 Euro

Im Jahr 2016 verfügte jeder Einwoh-ner in NRW rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahresein-kommen von 21 614 Euro.Sagt die  amtliche Statistikstelle des Landes.
Das sind 440 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 37 435 Euro wies Schalks-mühle im Märkischen Kreis das höchste aller 396 Städte und Ge-meinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 317 Euro) und Meer-busch im Rhein-Kreis Neuss (33 967 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. - Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2016 in Nordrhein-Westfalen auf rund 386,4 Milliarden Euro.

Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (23,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,2 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 21 608 Euro (etwa so viel wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen durchschnittlich bei 24 883 Euro.  -  Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensum-verteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.


Die Kreissparkasse Köln verkleinert ihr Filialnetz in der Region


Die Kreissparkasse Köln steht als regionales Kreditinstitut dafür, mit ihrem Angebot flächendeckend dort präsent zu sein, wo es die Kunden erwarten. Sie prüft regelmäßig, welche Dienstleistungen und Zugangswege genutzt werden und hat jetzt festgestellt: „Nicht zuletzt durch den Siegeszug des Smartphones nutzen viele Kunden inzwischen bevorzugt digitale Wege – und das mit weiter steigender Tendenz“, sagt Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln. Verzeichne-te die Kreissparkasse Köln zum Beispiel 2013 noch 24 Millionen Aufrufe jährlich in ihrem Online-Banking, sind es inzwischen mehr als 36 Millionen – ein Plus von rund 50 Prozent in nur fünf Jahren. Vor diesem Hintergrund werden 45 Filialen künftig mit benachbarten Filialen zu größeren Einheiten zusammengeführt, darunter 19 im Rhein-Erft-Kreis, 16 im Rhein-Sieg-Kreis, 8 im Rheinisch-Bergischen Kreis und 2 im Oberbergischen Kreis. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln jeweils mit zur benachbarten Filiale und verstärken die dortigen Beraterteams, so dass Kunden ihre vertrauten Ansprechpersonen weiterhin in der Nähe erreichen können“, sagt Christian Bonnen, Privatkundenvorstand der Kreissparkasse Köln.


Wachstum in allen Geschäftsbereichen - Die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen erzielte im Fusionsjahr sehr gute Ergebnisse

Sie freuten sich über die Eröffnung eines neuen Beratungscenters für Firmenkunden und Baufinanzie-rung in Bergisch Gladbach und dachten dabei auch an die guten Geschäftszahlen vom vergangenen Jahr, die sie gerade veröffentlicht hatten: Die Vorstände der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, hier mit dem stellv.Bürgermeister, dem neuen MdB Dr. Hermann-Josef Tebroke und dem Kaplan der Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius.

Rund 900 Mitglieder folgten im September der Einladung ihrer VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen zu den diesjährigen Mitgliederversammlungen. dabei hatten Vorstand und Bereichsleiter  Erfreuliches zu berichten. Ein Jahr nach der Verschmelzung der ehemaligen Volksbank Rhein-Wupper und der VR Bank eG Bergisch Gladbach zur neuen VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen seien alle Bereiche und Abteilungen sehr gut zusammengewachsen.


Die Bilanzsumme stieg 2017 um 1,8 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. Das Kundengesamtvolumen wuchs um 6,2 Prozent auf 4,53 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum konnten 444 neue Mitglieder hinzugewonnen werden. Die VR Bank erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 21 Millionen Euro bei einer Cost-Income-Ratio von 64,6 Prozent. Mitglieder konnten sich über eine Dividende von sieben Prozent auf das Geschäftsguthaben freuen. Das Spendenvolumen 2017 betrug rund 410.000 Euro.

Sämtliche Ergebnisse zeigen, dass die neue Genossenschaftsbank den Wachstumskurs ihrer Vorgängerinstitute fortsetzen konnte und dass auch die neue Bank kerngesund ist. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung kam die VR Bank im Jahr 2017 erneut auf verschiedenste Art und Weise nach, beispielsweise als einer der größten Steuerzahler in der Region, durch ein jährliches Spenden- und Sponsoring-Aufkommen von rund 410.000 Euro, als sicherer Arbeitgeber für rund 400 Mitarbeiter und als Ausbilder für derzeit 33 junge Menschen. Mit über 46.000 Teilhabern per 31.12.2017 bleibt das Kreditinstitut die größte Personenvereinigung im Geschäftsgebiet.

Zufriedenheit auch bei der Bensberger Bank

Zufrieden mit dem Geschäft 2017: Der Vorstand der Bensberger Bank mit Olaf Schmiedt, Helmut Krause und Jürgen Füllenbach (v.l.)

Bei seinem aktuellen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 sagte der Vorstand der Bensberger Bank mit Überzeugung: "Wir sind zufrieden!" Damt bezog er sich auf "einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf sowie auf ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis und eine stabile Mitgliederentwicklung." Das abgelaufenen Jahr bescherte der Bank ein Bilanzwachstum von ca. 23 Mio. € und in Folge eine Bilanzsumme von 510 Mio. Euro. Private und gewerbliche Immobilienfinanzierungen bildeten den Schwerpunkt im Aktivbereich. Der Vorstand machte deulich: "Vom Wunsch getrieben, ihre Vermögenswerte „sicher zu wissen“, vertrauten uns unsere Kunden wiederum ein Wachstum von ca. 24 Mio. € in Sichteinlagen und unter Wertschätzung unserer persönlichen Beratung, ca. 13 Mio. € neuer Depotwerten an." Die Bensberger Bank vergab 74 Spenden in Höhe von insgesamt T€ 50,5. Das Geldinstitut das sich etschieden hat selbtändig zu bleiben, beschäftigte zum Jahresende 103  Mitarbeiter.

Sparkasse Leverkusen  meldet Kreditwachstum auf Rekordniveau

Zufrieden zeigte sich der Vorstand der Sparkasse Leverkusen um Rainer Schwarz (Vorsitzender) und Markus Grawe (Mitglied) mit den Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr, wobei sich die Rahmenbedingungen aus Niedrigzins-umfeld, aufsichtsrechtlichen Anforderungen und Digitalisierung ja nicht verändert hatten.Wichtiger Wachstumsmotor war das Kreditgeschäft.


Der positive Trend der Vorjahre konnte mit einem Rekordergebnis von 400 Mio. Euro neu ausgegebener Kredite sowohl für die private Baufinanzierung als auch für die mittelständischen Unternehmer deutlich ausgebaut werden. Die gesam-ten Kundeneinlagen sind im vergangenen Jahr um 2,2 % angestiegen. Die Anlage in Wertpapieren gewann weiter an Bedeutung. Das Volumen der Kundenwertpa-piere stieg um 5,3 % und erreichte fast die 1 Mrd. Euro-Grenze. Auf einem bereits hohem Niveau sind das Bauspargeschäft (+8,0 %) und das Geschäft mit Lebens- und Rentenversicherungen (+8,6 %) noch einmal spürbar gewachsen.  Das Jah-resergebnis liegt mit 2,8 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

Auch Köln und Bonn haben längst entschieden - die neue Volksbank  hat über 100.000 Mitglieder und zählt zu den Großen in NRW


Mit großer Mehrheit haben die Vertreterversammlungen der Bonner Volksbank und der Kölner Bank eG für eine Zusam-menlegung der beiden Geldinstitute gestimmt, was nun rückwirkend zum 1.Januar 2017 auch geschehen ist. Mit über 200.000 Kunden, 110.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme in Höhe von knapp 5 Mrd. Euro gehört die neue Volksbank Köln Bonn künftig zu den großen Genossenschaftsbanken in Nordrhein-Westfalen. Die neue Bank unterhält jetzt insge- samt 86 Standorte in der starken Wirtschaftsregion Köln/Bonn/Rhein-Sieg. „Durch die Fusion auf Augenhöhe werden die Weichen für ein solides und nachhaltiges Wachstum gestellt“, so die Vorstände übereinstimmend.

In den Mitteilungen der beiden Häuser heißt es: "Das neue Institut soll kurz und prägnant „Volksbank Köln Bonn eG“ heißen. Die neue Marke bringt den Willen zum Ausdruck, auf der Basis der bisherigen, erfolgreich agierenden Institute, gemeinsam etwas Neues entstehen zu lassen."
Und weiter: "Übernehmende Bank ist die Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG mit Sitz in Bonn. Hierbei geben steuerliche Aspekte den Ausschlag, denn die Volksbank Bonn Rhein-Sieg verfügt über mehr Immobilieneigentum als die Kölner Bank, weshalb weniger Grunderwerbssteuer zu zahlen sein wird.
Das fusionierte Institut hat zwei Hauptsitze; jeweils einen in Bonn und in Köln.
Der Sitz des fünfköpfigen Vorstands, der sich aus den bisherigen Vorstandsmit-gliedern zusammensetzt, ist Köln. Den Vorstandsvorsitz wird der bisherige Bon- ner Vorstandschef Jürgen Pütz übernehmen. Der Zusammenschluss erfolgt insbesondere, um den Herausforderungen der Niedrigzinspolitik und der stei- genden, aufsichtsrechtlichen Regulierung gestärkt begegnen zu können. Unser Ziel ist, als Top-Arbeitgeber und attraktiver Ausbilder in der Region vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, bessere Aufstiegschancen und eine größere Spezi-alisierungsvielfalt zu bieten. Somit stellen wir sichere Arbeitsplätze heute und in der Zukunft zur Verfügung." - Die Vertreterversammlungen werden im Wechsel jeweils in Köln und Bonn tagen.