Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Erst kürzlich eröffnet - jetzt gab's dort im September schon eine Deutsche Meisterschaft

Im neuen Skate-Park Eller denkt man schon an Olympia 

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte Deutschlands größtes Skate-Paradies am 30.Juni dieses Jahres erst an der Heidelberger Straße im Ortsteil Eller eröffnet. Jetzt fand dort bereits die Deutschen Meisterschaften statt. Mehr als 3.500 Zuschauer und Zuschauerinnen waren dabei und haben sich angesehen, wie Rollbretter das Fliegen lernen. Skate-Bereiche mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden stehen dort auf einer Fläche von insgesamt 3.800 qm jedermann zur Verfügung.


Bundestrainer Jürgen Horrwarth sagte dabei: "Skateboarding ist eine junge und kommende Trendsportart. Düsseldorf hat dieses Potential erkannt. Der Skate-park Eller bietet optimale Bedingungen. Ich rechne fest mit einem noch größeren Boom ab dem Jahr 2020, in dem Skateboarding olympische Disziplin sein wird."

Es gibt in Eller eine "Kids-Area", eine "Street-Area", eine "Flat-Area" und eine "Bowl-Area", die verschiedene Leistungsanforderungen stellen: Ein Park, der für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis perfekt geeignet ist, und jeden Skate-Aspekt bedient.

Die Stadt investierte knapp zwei Millionen Euro in die Anlage. Die Stadtwerke Düsseldorf sponsorn den Skatepark. "Mit ihm hat Düsseldorf ein weiteres Sport-Highlight, das wir gerne unterstützen. An unserem neuen Trinkwasserbrunnen können sich die Sportler erfrischen, außerdem stellen wir eine E-Bike-Ladesta-tion zur Verfügung und die Netzgesellschaft Düsseldorf unterstützt das Flutlicht", so Manfred Abrahams, Vertriebsvorstand der Stadtwerke Düsseldorf.

Unter sechs Minuten  -  Das ist jetzt absoluter Rundenrekord auf dem Nürburgring

Fünf Minuten und 19,55 Sekunden zeigte die Stoppuhr, als Timo Bern-hard (37, Bruchmühlbach-Miesau) im Porsche 919 Hybrid Evo jüngst die Messlinie kreuzte. Damit unter-bot der zweimalige Le-Mans-Sieger und amtierende Langstreckenwelt-meister auf der 20,8 km langen Nordschleife des Nürburgrings einen Rekord, den Stefan Bellof im Mai 1983 am Steuer eines Porsche 956 C in sagenhaften 6:11,13 Minu-ten aufstellte und der nun 35 Jahre lang Bestand hatte.

Golf in Deutschland super  -  nur in England gibt es mehr Golfanlagen


Die Zahl der organisierten Golf-spieler in Deutschland ist 2017 um 0,3 Prozent gestiegen und erreicht mit 644.943 registrierten Mitglied-schaften einen neuen Höchstwert. Das entspricht einem absoluten Zuwachs von 1.785 Aktiven. Damit verzeichnet der organisierte Golf-sport seit Beginn der Aufzeichnun-gen 1951 im 67. Jahr in Folge ein Wachstum. Dies gab der Deutsche Golf Verband (DGV) auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt.

„Wir sind froh darüber, dass wir auch für 2017 ein positives Golfspielerwachs-tum auf den Golfanlagen in Deutschland verzeichnen und die Entwicklung im Golfsport stabil halten“, so DGV-Präsident Claus M. Kobold im Rahmen der Jahrespressekonferenz.


Die Dynamik bei Zu- und Abgängen entspricht der der vergangenen Jahre. 51.293 Neugolfer (8,0 Prozent) stehen 49.508 Personen (7,7 Prozent) gegenüber, die Golf zumindest nicht mehr in einem deutschen Club gebunden ausüben. Darüber hinaus ergeben Marktforschungen, dass insgesamt bis zu 1,8 Millionen Deutsche in unterschiedlicher Intensität innerhalb oder außerhalb der Golfclubs dem Golf-sport nachgehen. Gestützt wird das positive Wachstum vor allem durch die Altersgruppen 50+, die mit 63,7 Prozent den größten Teil der Golfer darstellen,

Mit 731 Golfanlagen ist Deutschland weiterhin bei der Anzahl der clubgebunde-nen Spielmöglichkeiten führend auf dem europäischen Festland. Nur in England gibt es mehr Golfanlagen.


Zum Bild links: Martin Kaymer ist Deutschlands bester Golfer. Er ist zweifacher Majorsieger, lochte beim Ryder Cup 2012 den entscheidenden Putt für das europäische Team und war nach Bernhard Langer der zweite Deutsche, der jemals auf den ersten Platz der Golf-Weltrangliste gelangte. Dies geschah kurz nach seinem ersten Majorsieg bei der PGA Championship 2010. Vier Jahre später, 2014, gewann der 1984 in Mettmann geborene Martin Kaymer mit der US Openseinen zweiten Majortitel.

Bernhard Langer ist der beste deutsche Golfer aller Zeiten


Bernhard Langer (59) ist in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenom- men worden. Dies hat eine 75-köpfige Jury aus Vertretern von Sport, Wirtschaft, Medien und Politik mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière an der Spitze entschieden. Damit würdigte man die außergewöhnlichen Leistungen Langers, der in den vergangenen vier Jahrzehnten 100 Turniererfolge feierte. „Bernhard Langer ist seit den 1980er Jahren das deutsche Gesicht im internationalen Golf- sport. Kein anderer hat unseren Sport hierzulande so maßgeblich geprägt wie er“, lobt Claus M. Kobold, Präsident des Deutschen Golf Verbandes, die Leistungen Langers, der allein 69 internationale Turniere gewann.

Das Bergische Land hat mit seinen Golfanlagen "auf der Höh" seinen besonderen Reiz

Rund um Köln finden sich über 20 professionelle Golfanla- gen. Viele davon auf einem recht hügeligen Gelände wie dieser Platz "Am Lüderich" in Overath. Nicht nur von der überdachten und im Winter beheizbaren Driving Range (Bild) genießen die Spieler - wenn sie mal Pause machen - einen großatigen Blick über das Bergische Land. Seen und/oder Meer stehen nicht zur Verfügung, aber dichte Wälder und eine "gesunde Höhenluft". Ein eindrucksvolles Ambiente für viele Golf-Enthusiasten.

Golfclub Wiesensee für seinen Naturschutz ausgezeichnet

Golf-Verband und Bundesamt für Naturschutz loben Umgang mit Tier- und Pflanzenwelt

Der Golfclub Wiesensee e.V. im Westerwald ist mit dem  Qualitätszertifikat „Golf & Natur“ in Silber ausgezeichnet worden. Dieses Prädikat wird vom Deutschen Golf Verband (DGV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Greenkeeper Ver- band Deutschland (GVD) verliehen.

Der Golf Golf Club Wiesensee e.V. verfügt über alle notwendigen Einrichtung und zusätzlich über einen  Golfsimulator der neuesten Generation.

Der 1991 gegründete Golfclub des Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee liegt mitten im Westerwald, die Pflege unter Nachhaltigkeitsaspekten spielt hier naturgemäß eine große Rolle: „Mit der Teilnahme am DGV Umwelt- und Quali-tätsmanagement-Programm Golf & Natur haben wir daher ein abgestimmtes, nachhaltiges Konzept zum Umweltschutz entwickelt. Wir möchten optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur verbinden“, sagt Club Managerin Barbara Schumacher. Das Silber-Zertifikat wird alle zwei Jahre neu überprüft und kann dann durch weitere Maßnahmen auf den Gold-Status angehoben werden.

Nach einer Bestandsaufnahme durch den DGV hat der Golfclub Wiesensee etwa Insektenhotels und Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt, über 50 verschiedene Wildblumenarten ausgesät und Informationen über die Maßnahmen für die Golfer zur Verfügung gestellt. Zudem gibt es Steinwälle, Totholzhaufen und -hecken, die Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung bieten. Denn professionell gestaltete und gepflegte Golfanlagen sind mit ihren großen Grün- flächen, die nur zu einem kleinen Teil bespielt werden, wichtige Lebensräume für viele heimische Wildtiere und -pflanzen.Das Sporthotel liegt direkt am Seeu- fer des Wiesensees und gleichzeitig zentral zwischen den Wirtschaftszentren Rhein-Main, Köln-Bonn und Rhein-Ruhr. Es überzeugt durch den hoteleigenen Golfclub, Golfarrangements für jede Spielstärke und das breite Sport-, Wellness- und Erholungsangebot. Das Spielfeld in direkter Seelage verfügt über natürliche Hindernisse und abwechslungsreiche Geländestrukturen, es bietet eine über- dachte Driving Range sowie einen ein öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz für Anfänger und Fortgeschrittene direkt am Seeufer.

Es locken 1.000 Plätze, um beim Golfspielen zu entspannen -
Immer mehr Anfänger wagen sich auf öffentliche Anlagen

Denn Golfspielen  muss zumindest beim Einstieg keineswegs teuer sein


Üben, üben und nochmal üben -  zum Golfspielen braucht man Geduld und viele Abschläge, siehe großes Foto oben. Eine Szene von der Driving-Range  am Lüderich in Overath. Doch  wenn man's dann richtig kann, darf  das Golfspielen auch auf  besten Anlagen in attraktiven Urlaubsorten, speziell in Spanien und Portugal stattfinden.

Öffentliches Golfen ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zu den traditionellen Plätzen stehen die öffentlichen Plätze jedem offen, der Lust auf das Golf spielen hat - einfach und unverbindlich. "In der Regel handelt es sich bei den öffentlichen Plätzen um Kurzplätze, also Plätze mit kürzeren Bahnen, was ideal für Einsteiger und Anfänger ist", so der Geschäftsführer Marco Paeke der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) .


Bundesweit gibt es mittlerweile über 370 öffentliche Plätze. Die meisten sind sogar ohne Platzreife bespielbar und laden so auch Neulinge ohne jegliche Vorkenntnisse zu einem spontanen Tag auf dem Golfplatz ein - und das zum Schnäppchenpreis: Schon ab 10,- Euro Platzgebühr (Greenfee) geht es los. Mitzubringen ist außer Neugier und guter Laune nicht viel. Schläger können sich die Novizen leihen (Halber Schlägersatz inkl. Bag ab 10,- Euro). Ein 12er-Pack Bälle ist ab 8 Euro zu haben. 100 Tees, kleine Abschlaghilfen aus Holz oder Kunststoff, kosten ab 5 Euro. Und in Punkto Kleidung geht es locker zu: Legere Kleidung und Turnschuhe reichen. Schnell noch ein wenig Geld für die Stärkung im Clubhaus eingepackt - und auf ins Golfvergnügen!


Wer tiefer einsteigen möchte, kann beispielsweise auf der Driving Range an seinem Abschlag arbeiten. Einen Ballkorb bekommt man schon ab 2,- Euro. Professionelle Anleitung gibt ein Schnupperkurs (ab 19,- Euro), wie ihn heute fast jede Golfanlage anbietet. Eine gute Investition ist die Buchung einer Trainerstunde (ab 30,- Euro). Hier gibt einem ein Profi wertvolle Tipps zur Verbesserung des Spiels. Und jetzt üben, üben, üben, denn das nächste Ziel ist die Platzreife. Sie sollte nach den Kriterien des Deutschen Golf Verbandes (DGV) abgelegt werden (Kurs ab 149,- Euro). Ob es dann als Club-Mitglied oder clubfrei, zum Beispiel mit der VcG, weitergeht, hängt in erster Linie von der geplanten Spielhäufigkeit ab.


Die VcG-Mitgliedschaft ist ideal für alle, die Golf ernsthaft und gelegentlich betreiben, sich aber (noch) nicht einem Golfclub anschließen möchten. Für sie lohnt es sich, den VcG-Jahresbeitrag von 195 Euro und pro Spiel die Spielgebühr, das Greenfee, von durchschnittlich etwa 50 Euro pro 18-Löcher-Runde zu zahlen. Ihnen stehen bundesweit mehr als 730 Golfanlagen mit über 1.000 Plätzen offen. Wer jedoch mehr als 20 Mal im Jahr, und das in der Regel auf demselben Platz, golfen möchte, für den ist die Club-Mitgliedschaft attraktiv. Er zahlt zwar eine höhere Jahresgebühr von um die 1.000 Euro, golft dafür aber quasi zum Flatrate-Tarif auf seinem Heimatplatz so oft er möchte und kann zudem am Clubleben teilnehmen.


"Wer heute golfen möchte, dem bieten sich viele und durchaus erschwingliche Möglichkeiten", VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. Auch in Punkto Ausrüstung. "Ein halber Schlägersatz inklusive Golfbag ist ab 150,- Euro zu haben", so Paeke. Rundum gut ausgerüstet ist der Hobby- und Gelegenheitsgolfer mit dem Golf House-Starter-Set** ab 399,- Euro. Es besteht aus einem 11-teiligen Komplett-Schlägersatz inklusive Bag und einer VcG-Mitgliedschaft für das Jahr 2014. Ob und wie viel man für spezielle Golf-Kleidung investieren möchte, ist Geschmack- sache. Golfschuhe (ab 50,- Euro) und ein Golf-Handschuh (ab 5,- Euro) machen aber Sinn, sobald man ernster einsteigt.


"Golf muss nicht teuer sein. Wie bei jedem anderem Sport, stehen auch hier zwar einige Anfangsinvestitionen an. Wer sich aber informiert und Preise vergleicht, kann viel sparen. Auch die laufenden Kosten brauchen niemanden zu schrecken", so Marco Paeke . "Golf ist heute ein beliebter Freizeitspaß für Viele."