Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Immer rund um den Weltspartag wird traditionell der Bedeutung des Sparens und der finanziellen Vorsorge gedacht. Ersparnisse sind essentiell, um zukünftige finanzielle Herausforderungen – wie unvorhergesehene Ausgaben oder die private Altersvorsorge – bewältigen zu können. Und es wird weiter eisern gespart. So hat es einmal mehr der Bundesver-band der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken festgestellt.


Das Geldvermögen der privaten Haushalte lag Ende 2018 bei 6.202 Milliarden Euro

Weltspartag 2019: Die Deutschen sparen solide, aber unausgewogen

Mit 73 % geben immer noch rund dreiviertel der Bundesbürger an, regelmäßig jeden Monat Geld zur Seite zu legen. Auch wenn zwischenzeitlich die Nichtsparer etwas weniger waren, so hält sich dieser Wert seit Jahren recht konstant  Die einkommensabhängigen Unterschiede blieben weiterhin deutlich. So sparen annähernd 60 % der Menschen mit einem Nettoeinkommen von unter 1.000 Euro bis zu 50 Euro monatlich. Gleichzeitig geben etwa 45 % der Menschen diesear  Einkommensgruppe an,mit mindestens 50 Euro sogar etwas mehr zurücklegen zu können.


Das Geldvermögen der privaten Haushalte lag Ende 2018 bei 6.202 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2019 – den aktuellsten verfügbaren Daten – legte es auf 6.356 Mrd. Euro zu. Im Vergleich zum Vorjahresquartal war dies ein Anstieg von rund 276 Mrd. Euro.

Allerdings sparen die Deutschen trotz der Niedrigzinsphase unausgewogen. Der Großteil der Gelder wird bei Banken und Versicherungen angelegt. Die niedrigen Zinsen reichen in der Regel nicht aus, um die Kaufkraftverluste durch die steigen-den Verbraucherpreise ausgleichen zu können. Höhere Renditen sind aktuell beim Sparen mittels Wertpapieren möglich. Zwar gewann in den letzten Jahren auch das Wertpapiersparen – zu dem auch Anlagen in Aktien und Investment-fonds zählen – an Bedeutung, allerdings bleibt der Anteil mit etwa 17 % am Geldvermögen weiterhin gering. Mit einer Sparquote von 10,4 % legten die Deutschen dennoch zuletzt abermals mehr zurück als in den vergangenen Jahren.

Ihre konsequente Kundenorientierung bescherte der Sparkasse KölnBonn ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2018


Größte kommunale Sparkasse Deutschlands mit einer Bilanzsumme von 26,5 Mrd. Euro

Die Sparkasse KölnBonn sei in einem herausfordernden Jahr mit dem Geschäftsergebnis zufrieden, gerade angesichts wachsender globaler Konjunkturrisiken durch Handelszölle, Brexit und abkühlende Wirtschaft, das sagte Ulrich Voigt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn, als er jetzt die Geschäftszahlen 2018 vorstellte.


Voigt führte weiter aus: "Wir liegen in vielen Bereichen über Plan und haben so-wohl mit unserem Jahresergebnis als auch mit dem Bilanzgewinn die Vorjahres-zahlen übertroffen. Wir gehen gestärkt in das laufende Jahr 2019, konnten unse-re Eigenkapitalbasis ausbauen und weitere Reserven bilden. Zusätzlich haben wir 12,8 Mio. Euro an 'Bürgerdividende' – unser bürgerschaftliches Engagement – im Jahr 2018 ausgeschüttet und damit fast 1.650 Projekte, Vereine und Institutio-nen in Köln und Bonn gefördert."


Die Sparkasse KölnBonn wird das Geschäftsjahr 2018 nach vorläufigen Zahlen mit einem Jahresergebnis von über 59 Mio. Euro, einer auf knapp über 12 Pro-zent ausgebauten harten Kernkapitalquote sowie einem Bilanzgewinn von mehr als 24 Mio. Euro abschließen. Zum Jahresende 2018 weist die größte kommunale Sparkasse Deutschlands eine Bilanzsumme von 26,5 Mrd. Euro, einen Kreditbe-stand von 18,8 Mrd. Euro und Einlagen in Höhe von 22,2 Mrd. Euro aus.

Rund 790.000 Privat- und 85.000 Firmenkunden vertrauen auf die Leistungen des Institutes. Zusätzlich zu ihren 84 Filialen hat die Sparkasse KölnBonn eine neue "Direktfiliale" in Köln gegründet. Dort können sich Kundinnen und Kunden per Telefon, Mail, Text- oder Video-Chat von Zuhause oder von unterwegs aus bera-ten lassen. Daneben bietet das Institut vier ExpertenCenter, 63 weitere Bera-tungsstandorte, u. a. für Firmenkunden und Gründer, sowie 107 SB-Stellen und
366 Geldautomaten in Köln und Bonn.

Bensberger Bank spricht von "positiv und ausgewogen"


v.l.: Jürgen Hackenberg, Union Investment, Jürgen Füllenbach und Olaf Schmiedt, beide Vorstand Bensberger Bank

Solides Geschäftsergebnis – neue Gesichter im Aufsichtsrat. Unter diesen Vor-zeichen hielt die Bensberger Bank Anfang Juni die Vertreterversammlung. Rund 100 Vertreter und Gäste begrüßte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Horst Her-mann Jansen, zur Berichterstattung des Vorstandes, strategischem Dialog, Be-schlüssen und dem Gastvortrag von Portfoliomanager Jürgen Hackenberg (Uni-on Investment). Einstimmig erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichts-rat durch die Versammlung der Vertreter. Die Vertreter repräsentieren die derzeit 8.737 Mitglieder, die Anteilseigner der Bensberger Bank.

Vorstand Jürgen Füllenbach erstattete Bericht: Mit einer Bilanzsumme von 527 Mio. Euro konnte die Bensberger Bank 2018 das Vorjahresergebnis um über 3 Prozent steigern. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit betrug rund 1,8 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn belief sich 2018 auf 736.000 Euro. Die Vertreterver-sammlung nahm den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat an, eine Bardivi-dende in Höhe von 2,5 Prozent auszuschütten und 523.000 Euro in die Rücklagen einzustellen.

Als „positiv und ausgewogen“ bezeichnete Vorstand Olaf Schmiedt die Ergebnis-se der Bensberger Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Ausblick auf 2019 sei von verhaltenem Optimismus geprägt: „Wir planen mit einem zu 2018 vergleich-baren Ergebnis.

Deutsche Genossenschaftsbanken erwirtschaften mit 6,4 Milliarden Euro ein solides Ergebnis und bauen das Kundengeschäft weiter aus

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und genossen-schaftlichen Spezialinsti-tute haben im Jahr 2018 dank eines stabilen Zinsüberschusses und eines steigenden Provisionsüber-schusses einen Gewinn vor Steuern von 6,4 Milliarden Euro erzielt. Darüber gab der Bundes-verband jetzt vor der Presse (Bild) Auskunft.

Das Geschäftsjahr war von Marktanteilsgewinnen im Kredit- und Einlagenge-schäft sowie Zuwächsen im Verbundgeschäft mit den Unternehmen der genos-senschaftlichen FinanzGruppe geprägt, aber auch von Investitionen in die Digitalisierung. Die Zahl der Banken verringerte sich durch Fusionen um 40 auf 875 Institute.


"Basierend auf den dezentralen Geschäftsmodellen unserer selbstständigen Genossenschaftsbanken in der Region treiben wir unsere Digitalisierungsoffen-sive weiter voran. Dabei sind wir in der Lage, auch hohe Investitionen in die Zukunft zu stemmen, ohne an operativer Ertragskraft einzubüßen", so Marija Kolak (Bild links), Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Über alle Kundengruppen hinweg wuchs das Kreditgeschäft um 5,7 Prozent auf 590 Milliarden Euro. Der Marktanteil verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent. Gleichzeitig wuchsen die Kundeneinlagen um 5,2 Prozent auf 697 Milliarden Euro. Der Marktanteil konnte weiter um 0,4 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent ausgebaut werden.


Die deutschen Genossenschaftsbanken steigerten 2018 ihr bilanzielles Eigenka-pital deutlich um 4,0 Prozent auf 52,4 Milliarden Euro und verbesserten damit ihre regulatorische Eigenmittelausstattung: Ihre Eigenmittel gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) erhöhten sie um 4,7 Prozent auf 90,6 Milliarden Euro. Das Kernkapital stieg dabei um 6,8 Prozent auf 77,9 Milliarden Euro.


Die aggregierte Bilanzsumme aller Genossenschaftsbanken liegt mit einem Plus von 4,9 Prozent bei nunmehr 935 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Bilanz-summe je Genossenschaft hat mit 1,1 Milliarden Euro erstmals die Milliarden-grenze überschritten. Die Spannweite reicht dabei von rund 20 Millionen Euro für die kleinste bis zu knapp 46 Milliarden Euro für die größte Genossenschaftsbank.

Gewinn der Kreissparkasse Köln erneut über 100 Mio. Euro

Privatkunden haben dem Geldinstitut im vergangenen Jahr rund 1 Mrd. Euro  anvertraut

Auch im 166. Geschäftsjahr hat die Kreissparkasse Köln ihre  Marktpo-sition weiter gefestigt. Das machte sie soeben vor der Presse deutlich. Dabei war die Geschäftsentwick-lung 2018 geprägt von einem star-ken Kreditgeschäft und hohen Mittelzuflüssen von Privatkunden. So hat die Sparkasse im vergange-nen Jahr allein 3,4 (3,1) Mrd. Euro an neuen Krediten vergeben.

Allein 2,2 Mrd. Euro Kredite gingen an Unternehmen und Selbstständige und erreichten damit eine neue Bestmarke. Auch die Ausleihungen für den privaten Wohnungsbau erzielten mit rund 1 Mio. Euro einen Spitzenwert. Der summierte Kreditbestand betrug zum Jahresende 19,9 (19,7) Mrd. Euro.

Rund 1 Mrd. Euro an neuen Geldern haben die Privatkunden der Kreissparkasse Köln im Jahr 2018 anvertraut; das ist der höchste Zuwachs der vergangenen fünf Jahre. Das Einlagenvolumen über alle Kundengruppen steigerte sich auf 19,4 (19,0) Mrd. Euro. In Folge eines lebhaften Wertpapiergeschäfts verdoppelte sich der Nettoabsatz auf 375 (179) Mio. Euro.

Trotz des vergleichsweise hohen Tarifabschlusses und Investitionen in den Ver-trieb nahm der ordentliche Aufwand nur moderat auf 413 (411) Mio. Euro zu. Nicht zuletzt aufgrund der guten Konjunkturlage konnte ein positives Bewer-tungsergebnis von 31 (-4) Mio. Euro ausgewiesen werden, so dass sich das Be-triebsergebnis nach Bewertung gegenüber dem Vorjahr um 6 Mio. Euro auf 179 (173) Mio. Euro verbesserte. Per saldo wurde ein Ergebnis vor Steuern von 103 (107) Mio. Euro erzielt. Die Kernkapitalquote steigt vor Gewinnzuführung auf erfreuliche 15,6 (15,4) %.

Alexander Wüerst (Bild), Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, sagte: „Die Kreissparkasse Köln hat das Geschäftsjahr 2018 aufgrund eines erfreulichen Kundengeschäfts in einem günstigen Konjunkturumfeld mit einem guten Ergeb-nis abgeschlossen. Wir danken unseren Kunden für das Vertrauen“.

Kreissparkasse Köln und Bad Honnef gehen jetzt zusammen

Mit ihren Unterschriften besiegelten die Ver-treter der Träger sowie der beiden Sparkas-sen den öffentlich-rechtlichen Vertrag zum Zusammenschluss der Stadtsparkasse Bad Honnef und der Kreissparkasse Köln. Die Spitzenvertreter der Träger und Sparkassen unterzeichneten das Fusionsdokument An-fang Januar in einem besonderen Rahmen. Der Zu-sammenschluss der beiden Sparkas-sen erfolgt am 1. August 2019 rückwirkend zum 1. Januar 2019. Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, nannte die Fusion eine gute Entscheidung: „Die  Kölner sind künftig die Sparkasse vor Ort in allen 19 Städten und Gemeinden unseres Kreises.“

Kreditgeschäft der Wachstumsmotor für die Sparkasse Leverkusen

Zufrieden (Bild) zeigten sich die Vorstände der Sparkasse Leverkusen Rainer Schwarz (Vorsitzender des Vorstandes) und Markus Grawe (stellv. Vorsitzender des Vorstandes) mit den Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 2018.

Ein wichtiger Wachstumsmotor war das Kreditgeschäft. Der positive Trend des Vorjahres konnte in 2018 nochmals ausgebaut werden. 474 Mio. Euro neu aus-gegebener Kredite sowohl für die private Baufinanzierung als auch für die mittel-ständischen Unternehmer stehen in den Büchern.  Damit sieht sich die Sparkas-se Leverkusen weiterhin als wichtiger Partner für Häuslebauer und den Leverku-sener Mittelstand. Das Wachstum der Vorjahre setzte sich weiter fort und ließ die gesamten Kundeneinlagen um 7,8 % steigen.
Das Volumen der verwalteten Kundenwertpapiere liegt mit knapp 900 Mio. Euro weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch das Immobilien-Geschäft war  erfolg-reich. Es wurden 47 % mehr an Eigentumswohnungen und Häuser vermittelt. Das dahinter liegende Volumen stieg sogar um 82 % im Vergleich zu 2017. - Das robuste Wachstum im gesamten Kundengeschäft, gepaart mit stabilen Kosten, führte in der Gewinn- und Verlustrechnung zu einem Jahresergebnis, das mit 2,9 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau lag.

VR-Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen spricht
von einem "außerordentlich erfolgreichen Jahr "

Im Geschäftsjahr 2019 will sie stationäres und digitales Geschäft sinnvoll verknüpfen


Die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen hat im ersten vollen Geschäftsjahr nach der Fusion sehr gute Ergebnisse erzielt. Die vorläufigen Geschäfts-zahlen für 2018 zeigen, dass die neue Bank den Wachs-tumskurs ihrer Vorgängerinstitute fortset-zen und ihre Marktposition ausbauen konnte.

Das Kreditgeschäft erwies sich dabei einmal mehr als wichtiger Wachstumstreiber. So lag das bilan-zielle Kreditvolumen den vorläufigen Geschäfts-zahlen zufolge bei 1,368 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,290 Milliarden Euro, Anstieg um 6,02 Prozent).

Das Volumen enthält sowohl die Kreditvergabe an Unternehmen zur Finanzie-rung von Maschinen, Fahrzeugen und Betriebsimmobilien, als auch die private Baufinanzierung für Haus- und Wohnungskäufer sowie Konsumentenkredite.

Die VR Bank scheint für die Menschen in der Region darüber hinaus eine Top-Adresse für die Geldanlage – trotz der immer noch herausfordernden Zinssitu-ation. Beleg dafür ist das Wachstum des bilanziellen Kundeneinlagevolumens. Den vorläufigen Zahlen zufolge stiegen die Einlagen von 1,564 Milliarden Euro auf jetzt 1,604 Milliarden Euro. Auch die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank wuchs 2018 erneut um rund 52 Millionen Euro auf nun zwei Milliarden Euro.


2018 legte die VR Bank auch bei der Zahl der Genossenschaftsmitglieder erneut zu. Zum 31. Dezember 2018 hatte die Bank 46.901 Anteilseigner (Vorjahr: 46.143) und ist damit die mit Abstand größte Personenvereinigung in ihrem Geschäftsge-biet. Knapp die Hälfte der Kunden der Bank ist somit zugleich auch Mitglied.


Für das Jahr 2019 hat die VR Bank sich zum Ziel gesetzt, das stationäre Geschäft um digitale Kanäle und Dienstleistungen zu ergänzen – und beide Bereiche sinn-voll miteinander zu verknüpfen. So wird unter anderem das Onlinebanking wei-ter ausgebaut. Darüber hinaus startet die Bank Aktivitäten in sozialen Netzwer-ken, um mit Mitgliedern und Kunden auch im Internet in einen direkten Dialog treten zu können. Im August führt die Bank ein neues IT-System ein (agree21).

Die Statistik sagt, wo es im Rheinland die höchsten Einkommen gibt 

Das verfügbare Einkommen je Einwohner in NRW liegt im Schnitt bei 21 614 Euro

Im Jahr 2016 verfügte jeder Einwoh-ner in NRW rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahresein-kommen von 21 614 Euro.Sagt die  amtliche Statistikstelle des Landes.
Das sind 440 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Mit 37 435 Euro wies Schalks-mühle im Märkischen Kreis das höchste aller 396 Städte und Ge-meinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 317 Euro) und Meer-busch im Rhein-Kreis Neuss (33 967 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. - Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2016 in Nordrhein-Westfalen auf rund 386,4 Milliarden Euro.

Von allen Städten und Gemeinden des Landes wiesen die Städte Köln (23,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf (15,2 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 21 608 Euro (etwa so viel wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen durchschnittlich bei 24 883 Euro.  -  Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensum-verteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht.


Volksbank Köln Bonn eG auf Anhieb in der Erfolgsspur  -  
Betreutes Kundenvolumen schon über 10 Milliarden Euro

Nach ihrer Fusion im Jahr 2017 hat die Volksbank Köln Bonn eG für das Jahr 2018 eine positive Bilanz gezogen. Der Vorstand (Bild) sagte nicht ohne Stolz: „Wir sind uns auf Wachs-tumskurs." Die Bilanz-summe beträgt jetzt  5,05 Milliarden Euro. Das Kundenvolu-men erreichte 10,65 Milliarden Euro.

Deutliche Zuwächse verzeichnete die Genossenschaftsbank trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus auf der Einlagenseite, die um 127 Millionen Euro oder 3,2 Prozent auf 4,04 Milliarden Euro angestiegen ist. Die niedrigen Zinsen beflügeln das Kreditgeschäft, das um 97 Millionen Euro oder 3,1 Prozent auf insgesamt 3,2 Milliarden Euro ausgeweitet wurde.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2018 beläuft sich auf 5,05 Milliarden Euro gegenüber 4,99 Milliarden Euro am Jahresende 2017 und erhöhte sich damit um 1,3 % . Das Betriebsergebnis vor Bewertung beträgt 45,7 Millionen Euro. Es fällt gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Millionen Euro besser aus.


Die Zahl der Volksbank-Kunden beträgt 206.619, die 358.247 Konten führen. Im Jahr 2018 konnte die Volksbank 7.655 neue Kunden gewinnen. Im Jahr 2017 wa-ren es 6.730. Einschließlich der Anlagen bei Verbundpartnern (wie Union Invest-ment, Bausparkasse Schwäbisch Hall oder R+V) betreut die Volksbank Köln Bonn per 31.12.2018 insgesamt ein Kundenanlage-Volumen von 6,4 Milliarden Euro.
Die Zahl der Mitglieder liegt konstant bei rund 111.750 Personen.


Die Gesamteigenmittel der Bank betragen 529,9 Millionen Euro. Die Gesamtkapi-talquote liegt bei 20,5 Prozent. Damit liegt die Volksbank Köln Bonn eG deutlich über den gesetzlichen Anforderungen. Sie gehört zu den kapitalstarken Banken in Deutschland.


Die Volksbank ist an 87 Standorten in den Städten und Gemeinden der Region Köln/Bonn/Rhein-Sieg mit Filialen sowie mit SB-Stellen und Geldausgabeauto-maten präsent. Die Bank hatte allerdings angekündigt, dass sie in 2019 plant, 14 Filialen, die bisher mit Mitarbeitern besetzt waren, zu Beratungsfilialen oder zu SB-Stand-orten umwandeln wird.


Acht Partner aus der regionalen Finanz- und Immobilienbranche haben sich im Jahr 2018 zusammengeschlossen, und im Januar ein Immobilienportal für Köln/Bonn  unter dem Namen „ErstRaum.de“ an den Start gebracht. Hier können neben Immobilienunternehmen auch Privatpersonen Wohnungen, Häuser oder WG-Zimmer sowie Gewerbeimmobilien zu günstigen Konditionen einstellen.
Das Angebot reicht im Norden bis Langenfeld, im Osten bis Gummersbach, im Süden bis Bonn und im Westen bis an die Stadtgrenze von Aachen.