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Das sieht attraktiv aus: Die neue Stadtbahnlinie in Düsseldorf

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 über 1,9 Kilometer vom Freiligrathplatz bis zum Flughafen sind in vollem Gange. Davon hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel soeben überzeugt. " Mit der U81 schließen wir Lücken im Verkehrsnetz und entlasten die hochfrequentier-ten Strecken zur Messe, zum Flughafen und zur Merkur Spiel-Arena,“ so Geisel.


Die neue Stadtbahnlinie soll in vier Bauabschnitten errichtet werden: Mit dem ersten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnstrecke vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal wird die Innenstadt besser an die Messe Düsseldorf, den Flughafen und den Gewerbepark Airport City angebunden. Mitte 2024 soll die Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnittes erfolgen.


Der erste Abschnitt ist Kern einer Stadtbahnverbindung, die im Westen über die Merkur Spiel-Arena/Messe Nord hinaus über eine Rheinquerung mit Anschlüssen in Richtung Neuss, Meerbusch und Krefeld fortgesetzt werden soll. Nach Osten ist eine Verlängerung zum bestehenden Flughafen Fernbahnhof und weiter nach Ratingen geplant. "Schon in den 1990er-Jahren gab es diese Idee“, erläuterte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. „Dieser erste Teil der U81 ist ein großer Schritt, dem noch weitere folgen müssen". Gesamtkosten: Rund 256 Millionen € .


Dr. Stephan Keller:  Kölner Stadtdirektor ist jetzt Oberbürgermeister in Düsseldorf

Der neue Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU) würdigte bei seinem Amtsantritt in einer Rede im Plenarsaal seinen Vorgänger: "Thomas Geisel hat in seiner Amtszeit viel bewegt und die Stadt mit seiner für ihn typischen hohen Energie geführt. Ich wünsche ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute." Dr. Keller hatte die Stichwahl mit 55,99 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD, 44,01 Prozent) gewonnen. Dr. Stephan Keller war schon 2010 Beigeordneter im Düsseldorfer Stadtrat für Recht, Ordnung und Verkehr. Er ist am 18.September 1970  in Aachen geboren und war zuletzt Stadtdirektor in Köln.


Der Weihnachtsbaum -  ein  Highlight auf dem Marktplatz 
Vor dem historischen Rathaus erstrahlt er in festlichem Glanz


Der Duft nach Tannengrün strömt über den Marktplatz. Der etwa vierzehn Meter hohe Baum mit seinem festlichen Schmuck und den vielen Lichtern verbreitet vorweihnachtlichte Stimmung vor dem Düsseldorfer Rathaus.


Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Frank Schrader, Geschäftsführer der Düsseldorf Tourismus GmbH, haben jüngst die Beleutung der Weihnachtstanne vor dem Rathaus eingeschaltet. In den Vorjahren wurde damit gleichzeitig auch der Düsseldorfer Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet - coronabedingt kann diese  Veranstaltung in diesem Jahr nicht stattfinden.

Oberbürgermeister Keller sagte: "Natürlich startet die Vorweihnachtszeit dieses Jahr unter ganz anderen Vorzeichen, als wir es aus den vergangenen Jahren gewohnt sind. Dennoch sollen die insgesamt elf aufgestellten und dekorierten Weihnachtsbäume im Stadtgebiet den Passanten eine Freude bereiten". Insge-samt elf Tannenbäume werden vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt im Stadt-gebiet aufgestellt. Sie sorgen in den kommenden Wochen für vorweihnachtliche Stimmung. Zwischen sechs und vierzehn Meter sind die Nadelgewächse hoch. Nahezu alle werden bunt geschmückt und beleuchtet. Finanziert werden die Bäume durch Sponsoren aus den Stadtteilen.

Die Bäume kommen aus einer Baumschule aus Norddeutschland. Die stattlichs-ten  mit rund dreizehn bis vierzehn Meter Höhe stehen vor dem Landtag, dem Düsseldorfer Rathaus und am Werstener Kreuz. Dieser Baum ist von der Bundes-autobahn A46 gut sichtbar und erfreut pro Tag Tausende von Pendlern.

                                                    Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister

Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im neuen Gewand


Wer es noch nicht bemerkt hat: Das Düssel-dorfer Schauspielhaus erstrahlt nun auch von Außen im neuen Glanz. Das architekto-nisch herausragenden Bauwerk ist wieder komplett von seiner charakteristischen weißen Fassade umhüllt.
Architekt Christoph Ingenhoven sagte dazu: "Mit der Sanierung des Schauspielhauses ging es uns vor allem darum, die Schönheit des Entwurfs von Bernhard Pfau, das Leichte, Schwingende, Experimentelle, in Farben, Formen und Materialien wieder erlebbar zu machen.“
Insgesamt bilden rund 2.500 Bleche sowie die rund 250 neu eingebauten hochwertigen Stahlfenster und die im Erdgeschoss sanier-ten Stahlrahmen mit neuer transparenter Verglasung einschließlich der neuen Ganzglastüranlagen die Fassade des Hauses am Gustaf-Gründgens-Platz. Mit Abschluss der Montage der Fassadenbleche sind fast alle Maßnahmen der Dach- und Fassadensanierung am Düsseldorfer Schauspielhaus nach fast dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Die finalen Arbeiten an der Attika und die Begrünung der Dachfläche sollen im November abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für die Sanierung an Dach und Fassade liegen bei 20,4 Millionen Euro.

Es grünt so grün am Kö-Bogen in der Düsseldorfer Innenstadt  -
Hainbuchen am Haus sorgen für frisches Grün und bessere Luft
 

Europas größte Grün-fassade ist komplett. Mehr als 30.000 Hain-buchen stehen an den Schrägfassaden und auf dem Dach des Kö-Bo-gen II in Düsseldorf. Die Pflanzen sind bereits ausgetrieben und las-sen die Fassade am Gustaf-Gründgens-Platz hin zum Schauspiel-haus wie eine grüne Wand aussehen. Insge-samt ist die Hecke etwa acht Kilometer lang – ein Rekord.

Das Geschäfts- und Bürohausensemble Kö-Bogen II in der Düsseldorfer Innenstadt ist nahezu fertiggestellt. Die ersten Geschäfte haben schon seit dem Sommer in der Schadowstraße geöffnet. Kö-Bogen II war von Beginn an jedoch lediglich die Projektbezeichnung für das Bauvorhaben der CENTRUM Gruppe und B&L Gruppe. Nun ist für das architektonisch beeindruckende Ensemble ein Name gefunden – es heißt ab sofort KII.

Das Geschäfts- und Bürohausensemble KII wurde zwischen dem Gustaf-Gründ-gens-Platz und der Schadowstraße errichtet und stellt den erfolgreichen Ab-schluss eines Stadterneuerungsprozesses in der Düsseldorfer Innenstadt dar. Die markante Architektur des Gebäudes mit Europas größter Grünfassade stammt von Architekt Christoph Ingenhoven.


Die Begrünung der Schrägfassade und der Dachflächen mit einer insgesamt acht Kilometer langen Hainbuchenhecke ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Pflanzen dienen unter anderem als natürlicher Kältespeicher, spenden saubere und feuchte Luft und reduzieren damit den innerstädtischen Wärmeeffekt.

Der KII bietet auf nahezu 30.000 Quadratmetern modernste Flächen für Einzel-handel, Büros, Gastronomie und Dienstleistungen. TKMaxx hat hier erstmals in Düsseldorf eine Filiale eröffnet, auch das schwedische Bekleidungshaus H&M zählt zu den ersten Geschäften im KII. Weitere Shops werden hinzukommen, darunter Aldi, dm, Dunkin Donuts und Mr. Ben’s Café.

Der Kunstpalast soll saniert und modernisiert werden

Noch liegt das Ziel in weiter Ferne. Erst im 1.Quartal des nächsten Jahres soll der Beschluß dafür in die politischen Gremien gehen. Doch in Düsseldorf freut man sich schon heute: Der Kunstpalast im Ehrenhof soll saniert und umgebaut werden.


Damit soll das Museum, das regelmäßig mit großen Ausstellungen wie zum Bei-spiel derzeit der Schau "Peter Lindbergh: Untold Stories" lockt und zuletzt mit der Sammlung Kicken einen bedeutenden Ankauf verzeichnen konnte, moder-nisiert und zukunftsfähig gemacht und noch attraktiver gestaltet werden.


Oberbürgermeister Thomas Geisel: " Durch den Umbau und die Einrichtung eines gastronomischen Angebots erhält der Außenbereich eine deutliche Aufwer-tung und eine höhere Aufenthaltsqualität. Nicht nur Museumsbesucher, sondern alle Bürgerinnen und Bürger werden hiervon profitieren." Die Kosten für das Ge-samtprojekt liegen bei rund 39,9 Millionen Euro.


Die mit Blick auf die Tonhalle (Bild links) ausgerichtete Gastronomie soll auch außerhalb des Museumsbetriebs Anziehungskraft entfalten und den Ehrenhof beleben. Auch die Ertüchtigung der Außenanlage soll dem Ehrenhof neue Aufenthalts-qualität verleihen, zum Beispiel durch Beleuchtung und entsprechende Außen-möblierung.

Schumann-Haus wird zu einem Schumann-Museum umgebaut

Von 1852 bis 1855 war das Haus Bilkerstraße 15 in Düsseldorf Wohnsitz des Musikerehepaars Robert und Clara Schumann und ihrer Kinder. Es ist das einzige in seiner historischen Bau-substanz erhaltene Wohnhaus der Familie. Jetzt wird das Gebäude denkmalgerecht saniert, erweitert und umgebaut – und zu einem Schumann-Museum hergerichtet. Künftig wird ein Erweiterungsbau im Hinterhof die Tordurchfahrt über-spannen. Mit Zugang zur Treppe und zum Aufzug.

Die baulichen Maßnahmen sollen im Herbst 2020 abgeschlos-sen sein, so dass im direkten Anschluss die Einrichtung und Ausstellungsausstattung des Museums erfolgen kann. Die Eröffnung des Schumann-Hauses ist für das erste Quartal 2021 geplant.  © Stadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Es grünt so grün auf Häuserdächern und die Stadt bezahlt dafür


Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert auch die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen.


Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt bewirkt.

"Mehr Grün in der Stadt ist eine elementare Forderung in Zeiten des Klimawan-dels. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe sind dabei mehrfach wirksam: gegen Luft- und Hitzebelastungen, als Lebensraum für Insekten und Vögel, als Schutz vor Starkregenereignissen und zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqua-lität", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.


Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei Projekten des "Urbanen Gärtnerns" sind auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen antragsberechtigt. Beim "Urbanen Gärtnern" bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen eine wichtige Rolle.


"Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5.000 Euro", erläutert Umweltamtsleiter Thomas Loosen.

                                                                                                   Infos: www.duesseldorf.de/dafib


DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.



Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.