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Frust und Verbitterung in der Gastronomie -  Viel investiert in Schutzmaßnahmen  - Doch die Restaurants bleiben leer

Die bitteren Zeiten speziell für die Gastronomie hören nicht auf  -
70 Prozent der 50 000 Betriebe in NRW bangen um ihre Existenz

Gastronomen und Hoteliers nicht nur im Rheinland stehen unverändert vor gewaltigen Heraus-forderungen. Nach der Verkündung, dass Restaurants, Kneipen und Cafés im November für vier Wochen geschlossen und touristisch bedingte Übernachtungen verboten werden sollen, herr-schen Frust und Verzweiflung in der Branche vor. "Wir haben alles und mehr gemacht, als wir mussten. Jetzt müssen wir schließen, obwohl wir kein relevanter Faktor im Infektionsgesche-hen sind. Wir sind frustriert!", sagt Bernd Niemeier, Präsident des DEHOGA Nordrhein-West-falen. Das Lachen (Bild links) ist ihm und Kollegen längst vergangen. Im Gastgewerbe fühlten sich bereits vor den aktuellen Schließungen mehr als 70 Prozent in ihrer Existenz bedroht. Die Branche erwartet Umsatzverluste in Höhe von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die angekündigten Ausgleichszahlungen, die der DEHOGA für alle betroffenen Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie gefordert hatte, müßten nun schnell, umfassend und unbürokratisch ausbezahlt werden. "Der Frust und die Enttäu-schung, die Verzweiflung und die Angst in der Branche sitzen tief", sagt Bernd Niemeier. "Wir halten Mindestabstände ein, achten auf Mund-Nase-Bedeckungen bei Gästen und Mitarbeitern, bauen Plexi-Abtrennungen auf, haben innen wie außen investiert und übertreffen uns in hygienischen Vorkehrungen."

Der Vorbuchungsstand in der Hotellerie liegt deutlich unter dem Vorjahr. Im August liegen die Reservierungen 45,3 Prozent, im September 50,3 Prozent und im Oktober 53,4 Prozent unter den Vorjahreswerten. Im Gastgewerbe NRW arbei-ten in rund 51.000 Betrieben mehr als 400.000 Beschäftigte und erwirtschaften mehr als 16,5 Milliarden Euro Umsatz


Ist das der Clou?  Eine Ampel für Restaurant und Handel -
Bei Rot bleib stehn, bei Grün darfst Du schlemmen gehn

Drei Berliner Unternehmer haben eine technische Lösung entwickelt, um Kundenströme in der Gastronomie wie im Straßenverkehr eindeutig und effizient steuern zu können: Die Gast-Ampel (gastampel.de). Sie zählt und zeigt Kunden vor dem Restaurant, ob ein Eintritt gemäß den Auflagen noch gestattet ist oder gewartet werden muss.

Abhängig von der Fläche darf nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Restaurant oder die Bar betreten. “Die Anzahl muss überwacht und ein-tretende Personen müssen gezählt werden. Das bedeutet einen erhebli-chen Mehraufwand, den künftig eine Signallampe in Form einer Ampel am Eingang übernehmen kann”, sagt Fischer. Die Gast-Ampel funktioniert ebenso simpel wie genial. Über einen Sensor zählt sie die eintretenden Gäste und schaltet auf Rot, sobald eine vom Lokalinhaber festgelegte Grenze überschritten wird. Verlassen einzelne Besucher das Restaurant, schaltet die Ampel wieder auf Grün.

Restaurant- und Barbetreiber können mit dem Smartphone ganz einfach festlegen, wie viele Gäste in das Lokal dürfen. Über eine App können sie jederzeit ablesen, wie viele Besucher gezählt wurden. So bleibt die aktuel-le Situation immer im Blick. Dafür müsse die Gast-Ampel lediglich mit dem bestehenden WLAN verbunden werden. Die Ampel kostet einmalig 359,- Euro und ist damit vermutlich preiswerter als eigens engagiertes Security-Personal.

Die Idee hatten Jonas Fischer als Produktdesigner, der Digitalisierungsex-perte Arvid Picciani und der 3D Designer Maximilian Pohl.

                                                                 Weitere Infos unter https://gastampel.de/

Und im Januar hieß es noch: Gute Geschäfte im Gastgewerbe

Noch bis Jahresanfang zeigte sich die Ent-wicklung im Gastgewerbe  trotz konjunk-tureller Abkühlung stabil. Wie das Statis-tische Bundesamt Mitte Februar noch mit-teilte, setzten Hotels und Restaurants 2019 nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahr. Bereinigt um steigende Preise bedeutete dies real ein leichtes Plus von 0,6 Prozent.

Die Branche war überzeut: „Das Gastgewer-be in Deutschland befindet sich auf solidem Wachstumskurs“.

„Die heimischen Hotels und Restaurants überzeugen mit einem äußerst vielfältigen Angebot und einem im internationalen Vergleich sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis,“ erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), zum zehnten Umsatzplus in Folge. Wichtigste Impulsgeber seien das gute Sommerwetter, die anhaltende Reiselust und die weiterhin starke Binnennachfrage gewesen.

„Deutschland als Gastgeberland ist so beliebt wie nie”, sagt der DEHOGA-Präsident. „Maßgeblichen Anteil daran haben die Hoteliers und Gastronomen.“ Zugleich mahnte Zöllick angesichts steigender Belastungen bessere Rahmenbedingungen an und forderte mehr Flexibilität für die Unternehmen, weniger Bürokratie und fairen Wettbewerb.

Seit 2009 ist die Zahl der Gästeübernachtungen um mehr als ein Drittel gestiegen, die der ausländischen Besucher dabei sogar um knapp zwei Drittel. 2019 zählten Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe 495,6 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber 2018. Damit kletterten die Übernachtungszahlen im zehnten Jahr in Folge auf einen neuen Rekordwert. „Deutschland punktet als attraktives Urlaubsland und hat auch als Tagungs- und Kongressstandort die Nase vorn“, so Zöllick.

Die Hotels meldeten für das vergangene Jahr ein nominales Umsatzplus von 2,5 Prozent (real 0,5 Prozent). Bei den Gastronomen stiegen die Umsätze um 3,3 Prozent (real 0,6 Prozent). Die Caterer kamen auf einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 4,0 Prozent (real 1,9 Prozent). Und jetzt der Einbruch...

Eine Jury ermittelte jüngst die besten Biere des Jahres 2020

Im Rahmen einer virtuellen Preisver-leihung wurden jüngst die „Biere des Jahres 2020“ gekürt. Insgesamt zeich-nete die Jury beim 7. Meininger’s Inter-national Craft Beer Award 222 Bierspe-zialitäten aus aller Welt aus. - „Craftbier des Jahres national“ wurde dabei der Senatsbock der Landgang Brauerei. Internationales Craftbier des Jahres ist ein holzfassgereifter Rum-Bock der Brauerei Schützengarten (Schweiz). Die  erfolgreichsten Kategorien in die-sem Jahr waren IPA mit 24 ausgezeich-neten Bieren, Bock und Doppelbock (19), Kellerbier und Weizen (jeweils 15), holzfassgereifte Biere (14) sowie alko-holfreie Biere (13 Auszeichnungen).

Weitere Kategorien wie Pils (10 Auszeichnungen), Helles und auch Lager (jeweils 8) runden die Vielfalt der insgesamt über 60 vertretenen Bierstile ab.

Dass die Experimentierfreudigkeit sowohl deutscher wie auch internationaler Brauer auch in diesem Jahr groß war, verdeutlichen die 17 Auszeichnungen an Biere, die in der Kategorie „Freestyle / Experimental Style“ verkostet und bewer-tet wurden. An deutsche Brauereien wurden von der Expertenjury insgesamt 21 Platin, 81 Gold und 32 Silber Medaillen verliehen.

Der Wettbewerb genießt über die deutschen Grenzen hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad. Neben Bieren aus der Schweiz (32 Auszeichnungen), wurden auch Biere aus Belgien und Italien (jeweils 8), Frankreich, den Niederlanden und Spanien (jeweils 6), Taiwan (5), Singapur (4) sowie der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten von Amerika (jeweils 3) für ihre überdurchschnitt-liche Qualitäten ausgezeichnet.

Mineralwasser und Wein  -  Wie paßt das am besten zusammen?

Ob pur zu einem leichten Rotwein oder zu einer Weißweinschorle gemischt: Weinliebhaber schätzen natürliches Mineralwasser als vielseitigen "Begleiter". Doch welches Mineralwasser passt zu welchem Wein? Bei der Auswahl spielen der Mineralstoffgehalt und die Kohlensäure eine wichtige Rolle. Mineralwasser-Sommelière Soledad Sichert erklärt, worauf es ankommt.In Kombination mit Wein kann natürliches Mineralwasser verschiedene Funktionen erfüllen: Es umspült den Gaumen, reinigt die Geschmacksknospen und bereitet so auf den Geschmack des Weines vor


Bei allen Empfehlungen gilt jedoch: Geschmack und Genuss beruhen auf individuellen Wahrnehmungen. "Das richtige oder falsche Mineralwasser zum Wein gibt es nicht, aber es gibt Wässer, die mit bestimmten Weinen ein echtes Dream-Team bilden. Meine Tipps sollen motivieren und anregen, Neues auszuprobieren und zu entdecken", betont Mineral-wasser-Sommelière Soledad Sichert.

"Mineralwasser und Wein aus der gleichen Region ergänzen sich grundsätzlich gut, denn schließlich stammen sie von den gleichen Böden", erklärt Mineralwasser-Sommelière Soledad Sichert. Die gleichen Mineralstoffe beeinflussen den Geschmack beider Getränke in ähnlicher Weise.

Welches Mineralwasser paßt nun zu welchem Wein am besten?

Zu jungen, säurebetonten Weißweinen wie Riesling oder Sauvignon Blanc bieten sich Mineralwässer mit wenig Kohlen-säure an. Ein hoher Gehalt an Kohlensäure würde sich zur Säure des Weins addieren und könnte zu einem unangenehmen Mundgefühl führen. -  Junge, dezente Weißweine wie Grauburgunder vertragen etwas mehr Pep! Hier passen Mineralwäs-ser mit viel Kohlensäure und sanfter Mineralisierung. -  Zu Weißweinen aus dem Holzfass - erkennbar z. B. am Hinweis "Bar-rique" - können Mineralwässer mit ein wenig Kohlensäure und einem höheren Mineralstoffgehalt dafür sorgen, dass der Wein lebendiger und frischer erscheint und das Weinerlebnis somit intensiviert wird. -  Zu Rotweinen empfiehlt sich ein stilles und leichter mineralisiertes Mineralwasser. Es harmonisiert die Gerbstoffe und den niedrigen pH-Wert, beruhigt den Gaumen und unterstreicht die positiven Eigenschaften des Rotweines deutlich.


Zurück zu den Wurzeln  -  BACCHUS ist wieder Pieroth
Und zum Einstand gibt's den Wein in tiefblauen Flaschen


Die WIV Wein International AG mit Sitz in Burg Layen und ihre Tochterunterneh-men, die Fachmarktkette Vino – Weine und Ideen GmbH sowie die auf Direktver-trieb konzentrierte Bacchus – Internationale Weine GmbH, haben zum 1.Juni eine Umfirmierung vorgenommen. Dabei wurde aus  Bacchus  wieder die Pieroth Deutschland GmbH, aus Vino die Pieroth Retail GmbH.

In einer Verlautbarung heißt es:" Mit der Umfirmierung der Muttergesellschaft, der Fachmarktkette Vino und der Direktvertriebs-Tochter Bacchus trägt die künftige Pieroth Wein AG veränderten Einkaufsverhalten Rechnung und präsen-tiert ihre Angebote und Vertriebskanäle im Rahmen einer neuen Omni-Channel-Strategie.


Und für die Umstellung von Bacchus zu Pieroth hat man sich ganz Besonderes überlegt: Exklusive Weine aus deutschen Anbaugebieten. Dazu als weitere  Neuheit den Pieroth Cuvée vom eigenen Weingut an der Nahe. Dort betreibt Pieroth  Weinbau seit 1675. Der besondere Gag: Alle Pieroth Blue Weine sind in tiefblauen Flaschen gefüllt. Das Unternehmen sagt: "Ein perfekter Geschmack vereint sich mit modernem Design."

Vegetarische Gerichte in Restaurants weiter auf dem Vormarsch

                                                                               Foto: obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Paul Winch-Furness

Fast die Hälfte der Deutschen bestellt beim Restau-rantbesuch Fleischgerichte. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bookatable by Michelin unter knapp 1.300 Teilnehmern in Deutschland. Dennoch bietet die vegetarische Küche auch Nicht-Veggies eine tolle Abwechslung. Und 25 % der Befragten machen da-von auch schon Gebrauch. Bei 15 Prozent der Restau-rantbesucher kommt bereits nur vegetarische bzw. vegane Küche in Frage. Dabei liegen asiatische Restaurants ganz vorne. Denn 40 Prozent der Befrag-ten finden, dass es dort die besten vegetarischen Gerichte gibt. Auf Platz 2 (30 Prozent) liegen indische Restaurants. 15 Prozent bevorzugen Restaurants mit italienischer Küche, nur 9 Prozent wählen hierfür deutsche Lokale und 8 Prozent sonstige Küchenarten wie zum Beispiel türkisch oder orientalisch.

Ein Kochbuch mit veganen Gerichten für vegan lebende Menschen,
die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten  

FImmer mehr Menschen entscheiden sich dafür, weniger Fleisch oder überhaupt keine tierischen Produkte zu essen, sich gar vegan zu ernähren. Das geschieht manchmal aus gesundheitlichen Gründen, aber oft auch schlicht der Umwelt zuliebe und um Tiere zu schonen. Die Lebensmittel- und Gastrobran-
che hat bereits reagiert: Vegane Lebensmittel gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt. Gaststätten bieten neben den obligatorischen vegetarischen Gerichten mittlerweile auch zunehmend vegane Varianten an und auch rein vegane Restaurants werden immer beliebter. Sagt der Kölner Buchverleger Ertay Hayit und verweist auf seine aktuelle Produktion: "100 Internationale Vegane Gerichte". Ein Rat- und Rezeptgeber, mit dem vor allem auch Neulinge viel anfangen können.


Dass vegan zu essen der Gesundheit zuträglich ist, davon ist die Wiener Ärztin Rosa Aspalter überzeugt. 2014 hat sie krankheitsbedingt ihre Ernährung von deftiger Hausmannskost auf Vegan umgestellt. Seither experimentiert die Hobbyköchin begeistert mit pflanzlichen Lebensmitteln und kreiert immer wieder neue Gerichte. In ihrem Kochbuch „100 internationale vegane Gerichte" sind es vor allem die verschiedenen Länderküchen, denen sie sich gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Anna Catany Ritter widmet. Dabei sind Rezepte entstanden, die vor allem eins sind: einfach und schnell zubereitet.

Das Kochbuch  richtet sich an vegan lebende Menschen, die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten. Mit Rezepten fürs Frühstück genauso wie für Hauptgerichte, für Salate und Suppen wie auch für Desserts und Getränke. Wis-senswertes über typische Gewürze und besondere Zutaten sowie Tipps und Informationen zu Nährstoffen runden die Rezeptsammlung ab.


Rosa Aspalter, Anna Catany Ritter, „100 internationale vegane Gerichte“, Hayit Köstlichkeiten, 131 Seiten, 14,95 EUR, ISBN 978-3-87322-272-4, Hayit Verlag, Köln, 1. Auflage 2018.  -  Das Kochbuch kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Hayit Medien: www.hayit.de.


Die Freundlichkeit des Service-Personals ist für Restaurantbesucher am wichtigsten

Eine aktuelle Umfrage vom Online-Reservierungs-Service Bookatable unter knapp 530 deutschsprachigen Gästen befasst sich mit der Thematik, was eine besonders gute Servicekraft im Restaurant ausmacht. Hierbei waren sich 69 Prozent der Befragten einig: Ein Lächeln im Gesicht und eine nette Begrüßung sind entscheidend. Freundlichkeit hängt Kompetenz, Professionalität und sogar Aufmerksamkeit ab.Die Freundlichkeit des Personals ist vielen Gästen (54 Prozent) sogar so wichtig, dass sie ein Restaurant zukünftig meiden würden, wenn die Bedienung unfreundlich war. Die Attraktivität des Service-Personals spielt hingegen nur für zwei Prozent der Befragten eine Rolle. Kompetenz hingegen ist für Gäste durchaus relevant. Eine gute Wein-Empfehlung zu bekommen oder Personal, das sich mit der Speisekarte bestens auskennt, halten knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) für unerlässlich.



Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? - Welchen Wein soll ich denn wählen?

Der deutsche Gast will bei der Weinauswahl gut beraten werden

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? 61 Prozent der Deutschen zucken bei diesen Worten nur verhalten mit den Schultern. Sie können im Restaurant gerade noch zwischen weiß, rot und rosé unterscheiden und wünschen sich eine Hilfestellung bei der Weinauswahl. Das ergab eine Umfrage der Online-Reservierungsplattform Bookatable unter 600 Gästen. Ihnen gegenüber stehen die Weinkenner. Mehr als ein Drittel der befragten Gäste hält sich für einen Exper- ten, der locker zwischen den Sorten unterscheiden kann.


Sie kennen sich natürlich aus in der Weinszene - die Fachbesucher der Düsseldorfer Spezialmesse "pro wein".

Als Tipp für die richtige Weinauswahl wünscht sich fast jeder Dritte eine detail-lierte Beschreibung der Sorten in der Weinkarte. Details zu Geschmack und dem passenden Wein zu Fisch, Fleisch und Gemüse sind hier gefragt. Allerdings ergab eine Stichprobe von 32 befragten Gastronomen bei Bookatable, dass lediglich eine Handvoll Restaurants eine solch ausführliche Weinkarte ihren Gästen an- bieten. Dieses Manko machen die meisten durch ein gut geschultes Personal wieder wett. Der Großteil der befragten Gastronomen gab an, dass sich alle ihre Kellner oder wenigstens ein Ansprechpartner in jeder Schicht sehr gut mit Weinen auskennen und die Gäste daher fachkundig beraten können. Einige Gastronomen gehen sogar soweit, bereits bei der Menübestellung den jeweils passenden Wein zum Gericht zu empfehlen. Das kommt etwa 29 Prozent der Deutschen zugute, die ebenfalls zu den Nicht-Weinkennern gehören und am liebsten den Kellner nach einer Empfehlung bitten. Die Katze im Sack wird nicht gekauft.

Eines zeigt die Umfrage deutlich: Bei der Weinauswahl will die Mehrzahl der Deutschen gerne genau wissen, woran sie ist. Lediglich knapp zwei Prozent bestellen unwissend auf gut Glück. Zwar experimentieren dennoch viele Gäste auch gern mit verschiedenen Weinen, auf die richtige Beratung wollen sie dabei jedoch nicht verzichten. Stimmt die Beratung, scheint bei der letztendlichen Auswahl auch der Preis keine große Rolle zu spielen.