Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Was einst die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft war heißt inzwischen DTM und bedeutet "Deutsches Tourenwagen Masters", ist aber so aufregend und spannend wie eh und je. Vom 13. bis 15. September gastiert die Rennserie auf dem Nürburgring. Dabei kommt es zu einem sicher spektakulären Zweikampf der beiden Titelanwärter Nico Hübner (Bild auf dem Lausitzring) und dem zur Zeit führenden René Rast (Bild unten) aus Minden/Westfalen. Neu in der Serie ist Aston Martin. Die britische Traditionsmarke kam hinzu, nachdem Mercedes-Benz sein Engagement nicht fortgesetzt hatte


DTM auf dem Nürburgring - das bedeutet Hochspannung in der Eifel

Neben dem Tourenwagen Masters ist der Porsche Carrera Cup ein echter Knaller

Es wird dann wieder richtig voll im Fahrerlager werden. Denn gleich vier weitere Rennserien sind zusammen mit der DTM am Nürburgring – und bieten enge Duelle in baugleichen Fahrzeugen, aufregende Sportwagen-Läufe und spannen-de Eindrücke aus der Geschichte des Tourenwagen-Sports.


Die Tourenwagen Classics zum Beispiel nehmen die Zuschauer mit auf eine PS-geladene DTM-Zeitreise. Ehemalige Fahrzeuge aus den 80er- und 90er-Jahren gehen ebenso an den Start wie Autos aus den frühen 2000ern. Am Steuer sitzen nicht selten alte Bekannte des Tourenwagen-Sports. Und trotz des hohen histo-rischen Werts der Fahrzeuge gilt für viele Piloten beim Rennen das Motto: „pedal to the metal“.


Beim Porsche Carrera Cup Benelux gibt es zwei aufregende Sprintrennen mit rund 20 baugleichen Porsche 911 zu erleben. Ebenso beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup – hier starten alle Piloten mit gleichen GT4-Autos. Die außergewöhn-lichen Fahrzeuge einer echten britischen Traditionsmarke gibt es beim Lotus Cup Europe zu bestaunen.

Neuer E-Porsche Taycan fährt Rekord auf dem Nürburgring

Porsche hat einen neuen Maßstab auf der Nürburgring Nordschleife für vier-türige vollelektrische Sportwagen gesetzt. Testfahrer Lars Kern bezwang den legendären Eifelkurs mit einem Vorserien-Taycan in 7:42 Minuten . Gemessen wurde auf der für Rekordfahrten üblichen 20,6 Kilometer langen Distanz mitte August.


„Dass der Taycan auch Rundstrecke kann, hat er hier – auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt – überzeugend unter Beweis gestellt“, so Kern. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie ruhig der Elektro-Sportwagen in Highspeed-Passagen wie dem Kesselchen liegt und wie neutral er aus engen Passagen wie dem Adenauer Forst herausbeschleunigt.“


Der Taycan besitzt zwei besonders effiziente E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse, hat also Allradantrieb. Die Allrad- und Traktionsregelsysteme arbeiten deutlich schneller als konventionelle Systeme. Hat zum Beispiel ein Rad mehr Schlupf, wird blitzschnell über die E-Maschinen nachgeregelt.


Der Taycan ist das erste Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt anstatt der bei Elektroautos üblichen 400 Volt antritt. Dies ermöglicht unter anderem eine hohe Dauerleistung.


Unter sechs Minuten  -  Noch ein Rundenrekord für Sportwagen auf dem Nürburgring

Fünf Minuten und 19,55 Sekunden zeigte die Stoppuhr, als Timo Bern-hard (37, Bruchmühlbach-Miesau) im Porsche 919 Hybrid Evo jüngst die Messlinie kreuzte. Damit unter-bot der zweimalige Le-Mans-Sieger und amtierende Langstreckenwelt-meister auf der 20,8 km langen Nordschleife des Nürburgrings einen Rekord, den Stefan Bellof im Mai 1983 am Steuer eines Porsche 956 C in sagenhaften 6:11,13 Minu-ten aufstellte und der nun 35 Jahre lang Bestand hatte.

Super ! Ab sofort sind im Golfsport auch kurze Hosen erlaubt

Das war jetzt eine Überraschung. Der internationale Golfsport erfährt eine Neuerung. Profis können sich endlich  zumindest in bestimmten Bereichen so kleiden wie Amateure. Ab sofort wird im Golfsport mehr Haut gezeigt.


Seit der Puerto Rico Open der PGA Tour und der WGC-Mexico Championship dürfen Spieler während der Einspiel- und auch bei ProAm-Runden kurze Hosen tragen. Bislang war dies nur in Einspielrunden und nur auf der European Tour (seit 2016) erlaubt. Während der Turnierrrunden sind weiterhin lange Hosen zu tragen. "Die kurzen Hosen müssen knielang, geschneidert und ordentlich aus-sehen", so heißt es in der Erklärung.
Auf der European Tour war es seit 2016 in den Trainingsrunden erlaubt und auch bei der PGA Championship war es schon akzeptiert worden. Caddies dürfen seit 1999 auch während der Turnierrunden kurze Hosen tragen. Und die meisten Spieler freut es. Tiger Woods sagte bereits im vergangenen Jahr: "Wir spielen in den heißesten Klimazonen der Erde, da würde ich sogar mit meinen Hühnchen-Beinchen, kurze Hosen tragen."

BERNHARD LANGER: 27 Millionen Dollar Preisgeld für den Superstar

Golf-Super-Star Bernhard Langer hat sich den ersten Sieg der Saison 2019 geholt und Anfang Februar die Oasis Championship in Florida mit fünf Schlägen Vorsprung nach Runden von 64, 68 und 65 Schlägen für sich entschieden. In gewisser Weise war das Tur-nier ein Heimspiel für den 61jährigen, der nur fünf Minuten von der Anlage mit dem Old Course at Broken Sound lebt. Der Sie-gesscore von 19 unter Par bedeutete nicht nur ein Preisgeld von 255.000 Dollar für den Deutschen, sondern auch den 39. Turnier-sieg auf der Champions Tour, einen neuen Turnierrekord bei der Oasis Championship und die Einstellung des Preisgeldrekords, den bis dato Hale Irwin hielt. Langer hat nun 27.196.504 Dollar auf der amerikanischen Seniorentour verdient. 

Das Bergische Land hat mit seinen Golfanlagen "auf der Höh" seinen besonderen Reiz

Rund um Köln finden sich über 20 professionelle Golfanla- gen. Viele davon auf einem recht hügeligen Gelände wie dieser Platz "Am Lüderich" in Overath. Nicht nur von der überdachten und im Winter beheizbaren Driving Range (Bild) genießen die Spieler - wenn sie mal Pause machen - einen großatigen Blick über das Bergische Land. Seen und/oder Meer stehen nicht zur Verfügung, aber dichte Wälder und eine "gesunde Höhenluft". Ein eindrucksvolles Ambiente für viele Golf-Enthusiasten.

Golfclub Wiesensee für seinen Naturschutz ausgezeichnet

Golf-Verband und Bundesamt für Naturschutz loben Umgang mit Tier- und Pflanzenwelt

Der Golfclub Wiesensee e.V. im Westerwald ist mit dem  Qualitätszertifikat „Golf & Natur“ in Silber ausgezeichnet worden. Dieses Prädikat wird vom Deutschen Golf Verband (DGV) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Greenkeeper Ver- band Deutschland (GVD) verliehen.

Der Golf Golf Club Wiesensee e.V. verfügt über alle notwendigen Einrichtung und zusätzlich über einen  Golfsimulator der neuesten Generation.

Der 1991 gegründete Golfclub des Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee liegt mitten im Westerwald, die Pflege unter Nachhaltigkeitsaspekten spielt hier naturgemäß eine große Rolle: „Mit der Teilnahme am DGV Umwelt- und Quali-tätsmanagement-Programm Golf & Natur haben wir daher ein abgestimmtes, nachhaltiges Konzept zum Umweltschutz entwickelt. Wir möchten optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz der Natur verbinden“, sagt Club Managerin Barbara Schumacher. Das Silber-Zertifikat wird alle zwei Jahre neu überprüft und kann dann durch weitere Maßnahmen auf den Gold-Status angehoben werden.

Nach einer Bestandsaufnahme durch den DGV hat der Golfclub Wiesensee etwa Insektenhotels und Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt, über 50 verschiedene Wildblumenarten ausgesät und Informationen über die Maßnahmen für die Golfer zur Verfügung gestellt. Zudem gibt es Steinwälle, Totholzhaufen und -hecken, die Vögeln und anderen Tieren Schutz und Nahrung bieten. Denn professionell gestaltete und gepflegte Golfanlagen sind mit ihren großen Grün- flächen, die nur zu einem kleinen Teil bespielt werden, wichtige Lebensräume für viele heimische Wildtiere und -pflanzen.Das Sporthotel liegt direkt am Seeu- fer des Wiesensees und gleichzeitig zentral zwischen den Wirtschaftszentren Rhein-Main, Köln-Bonn und Rhein-Ruhr. Es überzeugt durch den hoteleigenen Golfclub, Golfarrangements für jede Spielstärke und das breite Sport-, Wellness- und Erholungsangebot. Das Spielfeld in direkter Seelage verfügt über natürliche Hindernisse und abwechslungsreiche Geländestrukturen, es bietet eine über- dachte Driving Range sowie einen ein öffentlicher 9-Loch-Kurzplatz für Anfänger und Fortgeschrittene direkt am Seeufer.

Es locken 1.000 Plätze, um beim Golfspielen zu entspannen -
Immer mehr Anfänger wagen sich auf öffentliche Anlagen

Denn Golfspielen  muss zumindest beim Einstieg keineswegs teuer sein


Üben, üben und nochmal üben -  zum Golfspielen braucht man Geduld und viele Abschläge, siehe großes Foto oben. Eine Szene von der Driving-Range  am Lüderich in Overath. Doch  wenn man's dann richtig kann, darf  das Golfspielen auch auf  besten Anlagen in attraktiven Urlaubsorten, speziell in Spanien und Portugal stattfinden.

Öffentliches Golfen ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Im Gegensatz zu den traditionellen Plätzen stehen die öffentlichen Plätze jedem offen, der Lust auf das Golf spielen hat - einfach und unverbindlich. "In der Regel handelt es sich bei den öffentlichen Plätzen um Kurzplätze, also Plätze mit kürzeren Bahnen, was ideal für Einsteiger und Anfänger ist", so der Geschäftsführer Marco Paeke der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) .


Bundesweit gibt es mittlerweile über 370 öffentliche Plätze. Die meisten sind sogar ohne Platzreife bespielbar und laden so auch Neulinge ohne jegliche Vorkenntnisse zu einem spontanen Tag auf dem Golfplatz ein - und das zum Schnäppchenpreis: Schon ab 10,- Euro Platzgebühr (Greenfee) geht es los. Mitzubringen ist außer Neugier und guter Laune nicht viel. Schläger können sich die Novizen leihen (Halber Schlägersatz inkl. Bag ab 10,- Euro). Ein 12er-Pack Bälle ist ab 8 Euro zu haben. 100 Tees, kleine Abschlaghilfen aus Holz oder Kunststoff, kosten ab 5 Euro. Und in Punkto Kleidung geht es locker zu: Legere Kleidung und Turnschuhe reichen. Schnell noch ein wenig Geld für die Stärkung im Clubhaus eingepackt - und auf ins Golfvergnügen!


Wer tiefer einsteigen möchte, kann beispielsweise auf der Driving Range an seinem Abschlag arbeiten. Einen Ballkorb bekommt man schon ab 2,- Euro. Professionelle Anleitung gibt ein Schnupperkurs (ab 19,- Euro), wie ihn heute fast jede Golfanlage anbietet. Eine gute Investition ist die Buchung einer Trainerstunde (ab 30,- Euro). Hier gibt einem ein Profi wertvolle Tipps zur Verbesserung des Spiels. Und jetzt üben, üben, üben, denn das nächste Ziel ist die Platzreife. Sie sollte nach den Kriterien des Deutschen Golf Verbandes (DGV) abgelegt werden (Kurs ab 149,- Euro). Ob es dann als Club-Mitglied oder clubfrei, zum Beispiel mit der VcG, weitergeht, hängt in erster Linie von der geplanten Spielhäufigkeit ab.


Die VcG-Mitgliedschaft ist ideal für alle, die Golf ernsthaft und gelegentlich betreiben, sich aber (noch) nicht einem Golfclub anschließen möchten. Für sie lohnt es sich, den VcG-Jahresbeitrag von 195 Euro und pro Spiel die Spielgebühr, das Greenfee, von durchschnittlich etwa 50 Euro pro 18-Löcher-Runde zu zahlen. Ihnen stehen bundesweit mehr als 730 Golfanlagen mit über 1.000 Plätzen offen. Wer jedoch mehr als 20 Mal im Jahr, und das in der Regel auf demselben Platz, golfen möchte, für den ist die Club-Mitgliedschaft attraktiv. Er zahlt zwar eine höhere Jahresgebühr von um die 1.000 Euro, golft dafür aber quasi zum Flatrate-Tarif auf seinem Heimatplatz so oft er möchte und kann zudem am Clubleben teilnehmen.


"Wer heute golfen möchte, dem bieten sich viele und durchaus erschwingliche Möglichkeiten", VcG-Geschäftsführer Marco Paeke. Auch in Punkto Ausrüstung. "Ein halber Schlägersatz inklusive Golfbag ist ab 150,- Euro zu haben", so Paeke. Rundum gut ausgerüstet ist der Hobby- und Gelegenheitsgolfer mit dem Golf House-Starter-Set** ab 399,- Euro. Es besteht aus einem 11-teiligen Komplett-Schlägersatz inklusive Bag und einer VcG-Mitgliedschaft für das Jahr 2014. Ob und wie viel man für spezielle Golf-Kleidung investieren möchte, ist Geschmack- sache. Golfschuhe (ab 50,- Euro) und ein Golf-Handschuh (ab 5,- Euro) machen aber Sinn, sobald man ernster einsteigt.


"Golf muss nicht teuer sein. Wie bei jedem anderem Sport, stehen auch hier zwar einige Anfangsinvestitionen an. Wer sich aber informiert und Preise vergleicht, kann viel sparen. Auch die laufenden Kosten brauchen niemanden zu schrecken", so Marco Paeke . "Golf ist heute ein beliebter Freizeitspaß für Viele."