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Düsseldorf gilt in Europa als ein besonders attraktiver Standort

Düsseldorf wurde von der "Financial Times" in mehreren Kategorien als einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte in Europa ausgezeichnet. Die "Financial Times", die als eine der wichtigsten Wirtschaftszeitungen der Welt gilt, beobachtet und bewertet in ihrem zweimonatig erscheinenden Special "fDi magazine" aktuelle Informationen zu globalen Invest-mentströmen. In seiner aktuellen Ausgabe hat das Fachblatt Düsseldorf unter den wichtigsten europäischen Wirtschafts-standorten für ausländische Direktinvestitionen gelistet. Düsseldorf belegt dabei einen hervorragenden 3. Platz unter den europäischen Städten in der Kategorie 500.000 bis 750.000 Einwohner. Die Preisverleihung findet im Rahmen der MIPIM, der bedeutendsten Fachveranstaltung der europäischen Immobilienwirtschaft, am 10. März 2020 in Cannes statt.

Die "Nacht der Museen" (4.April) fällt in diesem Jahr vorerst aus

Aufgrund der derzeitigen Lage bezüglich des Coronavirus in NRW wird die für den 4. April geplante Nacht der Museen verschoben. Die Planung bezüglich eines Nachholtermins laufen. Bereits erworbene Tickets für die Nacht der Museen be-halten ihre Gültigkeit. In diesem Jahr planten rund 35 Museen, Galerien und Off-Spaces, ihre Türen am Samstag, 4. April, von 19 bis 2 Uhr zur Nacht der Museen für Kulturinteressierte und Nachtschwärmer zu öffnen. Bei der Veranstaltung werden jedes Jahr circa 20.000 bis 25.000 Personen aus Düsseldorf und dem Umland erwartet. Die Düsseldorfer Nacht der Museen wird vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf gemeinsam mit "k/c/e Marketing³ GmbH" veranstaltet.

Auch der "Japan-Tag"  -  für den 18.Mai geplant - ist abgesagt

Der diesjährige Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit dem Japanischen Feuerwerk über dem Rhein kann nicht wie geplant am 16. Mai stattfinden. Stadt, Land und Japanische Gemeinde haben  das Freundschaftsfest mit Bedauern abgesagt. Die derzeitigen behördlichen Auflagen erlauben eine Durchführung nicht. Einen Nachholtermin in diesem Jahr wird es nicht geben. Der nächste Japan-Tag ist am 29. Mai 2021 geplant. Eine Entscheidung zur Durchführung des diesjährigen Wirtschaftstag-Japan am 18. Mai wird Mitte April getroffen.
Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf: "Wir haben es uns nicht leicht gemacht, den Japan-Tag Düsseldorf/NRW2020 abzusagen. Der Japan-Tag ist das größte Fest seiner Art in Europa und hat für die Freundschaft zwischen Japan und Deutschland eine große Bedeutung. In der aktuellen Situation ist es aber einfach nicht möglich, an einer Veranstaltung festzuhalten, zu der Jahr für Jahr um die 600.000 Gäste kommen."

Der Gustaf-Gründgens-Platz wird völlig neu gestaltet

Im Mittelpunkt steht ein Fontänenfeld  - Die Konturen sind bereits erkennbar

Der Gustaf-Gründgens-Platz vor dem Düsseldorfer Schauspielhaus und die Schadowstraße werden im Zuge des Projektes Kö-Bogen II umgestaltet. Die Bauarbeiten auf dem Platz und in der benachbarten Straße sind in vollem Gange und kommen gut voran.

Der Gustaf-Gründgens-Platz sowie die benachbarte Schadowstraße waren über einen längeren Zeitraum für Bauarbeiten für die Wehrhahn-Linie und für den Tiefbau des Kö-Bogen II in Anspruch genommen worden. Nach Abschluss der Arbeiten an der Tiefgarage vor dem Schauspielhaus wird nun die Oberfläche des Platzes samt dem Umfeld des Schauspielhauses und des Kö-Bogens II neu gestaltet. Zusätzlich wird auch die südliche Bleichstraße an die Schadowstraße angeschlossen. Der größte Teil des Platzes soll den Fußgängern gehören.

Als zentraler Bestandteil des Platzes wird ein Fontänenfeld integriert. Um die Nutzbarkeit der Fläche nicht einzuschränken, befinden sich die Fontänen-Düsen flächenbündig in der Oberfläche. Die Fontänen können zudem in verschiedenen Farben beleuchtet werden. Wasser bekommt das Fontänenfeld über eine unterirdische Brunnenstube, die neu errichtet werden muss.

Der Bau der Wehrhahn-Linie hatte den Stein ins Rollen gebracht. Durch die neue zentrale U-Bahn-Verbindung verlor der ehemalige Jan-Wellem-Platz seine Bedeutung als zentraler Verkehrsknotenpunkt. Mit der Planung auch den Auto-verkehr von der früheren Hochstraße, dem sogenannten "Tausendfüßler", in Tunnel zu verlagern, ergab sich die Chance für Düsseldorf, das "Herz der Stadt" neu zu gestalten.

Die Verkehrswende nimmt Fahrt auf in Düsseldorf

Immer mehr Menschen steigen auf das Rad oder in Busse und Bahnen ein

Die Verkehrswende ist in Düsseldorf laut Haus-haltsbefragung  der Technischen Universität Dresden in vollem Gan-ge. Die Zahlen der Erhe-bung belegen, dass sich die Wahl der Verkehrs-mittel  in den vergange-nen Jahren zugunsten des Radverkehrs und des Öffentlichen Personen-nahverkehrs verändert hat.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Haushaltsbefragung 2013 zeigt sich ein
Rückgang der Pkw-Nutzung. Während im Jahr 2013 40 Prozent aller Wege der
Düsseldorfer mit dem Auto zurückgelegt wurden, sind es 2018 nur noch 36 %
 - ein Minus von vier Prozentpunkten. Im Gegenzug gewinnen sowohl das Fahrrad als auch Busse und Bahnen an Bedeutung. Während 2013 nur 12 Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt wurden, sind es 2018 immerhin 16 Prozent - plus vier Prozentpunkte. Der Anteil öffentlicher Verkehrsmittel ist von 19 auf 21 Prozent - um plus zwei Prozentpunkte - gestiegen. Nur der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege ist von 29 auf 27 Prozent gesunken.


"Die Verkehrswende nimmt Fahrt auf, das belegen die Zahlen der Technischen Universität Dresden. Wir werden die moderne Verkehrspolitik für Düsseldorf fortsetzen und nicht nachlassen, die Fahrradförderung und den Ausbau des Bus- und Bahnnetzes voranzutreiben. Dass Zu-Fuß-Gehen neben dem Radfahren die gesündeste Fortbewegungsart ist, werden wir zukünftig noch mehr herausstellen", erklärt Oberbürgermeister Thomas Geisel.


Die Analyse der Verkehrsmittelwahl im Binnenverkehr zeigt, dass Wege innerhalb Düsseldorfs noch seltener mit dem Pkw (30 Prozent) und dafür häufiger mit Ver-kehrsmitteln des Umweltverbundes (70 Prozent) zurückgelegt werden. Insbeson-dere das Zu-Fuß-Gehen (31 Prozent) als auch das Fahrradfahren (19 Prozent) gewinnen im Binnenverkehr an Bedeutung.

Düsseldorf sieht sich in allen wichtigen Bereichen gut aufgestellt
-  Und der OB denkt über mehr Hochhäuser nach

Düsseldorfs Oberbürgermeister weiß es genau. Er sagte es jüngst in einem Rückblick auf seine Amtszeit: „Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich in den vergangenen fünf Jahren dynamisch entwickelt.“ Und er sei überzeugt: Düsseldorf ist in einer Top Form."Wir haben auf allen wichtigen Feldern gute und sogar sehr gute Fortschritte erreicht".


Der Oberbürgermeister führte weiter aus:"Die Stadt hat eine Trendwende beim geförderten Wohnraum geschafft, wir sind beim Ziel der Verkehrswende gut vorangekommen und ich habe mich persönlich für mehr Bürgernähe und den Zusammenhalt in den Stadtteilen stark gemacht. Trotz hoher Investitionen sind wir so schuldenfrei und finanzstark wie noch nie." Besonders deutlich punktet Düsseldorf beim Thema Schulen. Hier steckt die Stadt bis 2024 rund 1,3 Milliar-den Euro in neue oder bessere Gebäude und in moderne Lerninhalte. "Mehr bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf schaffen" nannte OB Geisel als weiteren Schwerpunkt seiner Amtstätigkeit.


Mit qualitätvollen Hochhäusern will der OB im übrigen „neue städtebauliche Akzente setzen." Das sagte er auf der Expo Real in München, Europas größter Messe für Immobilien und Investitionen. Düsseldorf verfügt zwar anders als Frankfurt nicht über eine konzentrierte Skyline. Aber mehr als 25 Gebäude sind höher als 60 Meter und begründen eine bald schon jahrhundertlange Tradition. Heute wächst die Stadt auf begrenzter Fläche von rund 217 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahlen steigen und werden Prognosen zufolge um das Jahr 2040 herum die Marke von 700.000 übertreffen. Schon gegenwärtig besteht daher ein hoher Bedarf an Wohn- und Büroraum.

Schumann-Haus wird zu einem Schumann-Museum umgebaut

Von 1852 bis 1855 war das Haus Bilkerstraße 15 in Düsseldorf Wohnsitz des Musikerehepaars Robert und Clara Schumann und ihrer Kinder. Es ist das einzige in seiner historischen Bau-substanz erhaltene Wohnhaus der Familie. Jetzt wird das Gebäude denkmalgerecht saniert, erweitert und umgebaut – und zu einem Schumann-Museum hergerichtet. Künftig wird ein Erweiterungsbau im Hinterhof die Tordurchfahrt über-spannen. Mit Zugang zur Treppe und zum Aufzug.

Die baulichen Maßnahmen sollen im Herbst 2020 abgeschlos-sen sein, so dass im direkten Anschluss die Einrichtung und Ausstellungsausstattung des Museums erfolgen kann. Die Eröffnung des Schumann-Hauses ist für das erste Quartal 2021 geplant.  © Stadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Es grünt so grün auf Häuserdächern und die Stadt bezahlt dafür


Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert auch die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen.


Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt bewirkt.

"Mehr Grün in der Stadt ist eine elementare Forderung in Zeiten des Klimawan-dels. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe sind dabei mehrfach wirksam: gegen Luft- und Hitzebelastungen, als Lebensraum für Insekten und Vögel, als Schutz vor Starkregenereignissen und zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqua-lität", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.


Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei Projekten des "Urbanen Gärtnerns" sind auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen antragsberechtigt. Beim "Urbanen Gärtnern" bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen eine wichtige Rolle.


"Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5.000 Euro", erläutert Umweltamtsleiter Thomas Loosen.

                                                                                                   Infos: www.duesseldorf.de/dafib

Rettungspläne für Düsseldorfs Kleingartenanlagen 

Leitsystem soll Feuerwehr und Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung ermöglichen


Mit Orientierungsplänen,

Wegweisungs- und Parzellen-schildern sollen  Gärtner und Besucher in Kleingartenan-lagen für Einsätze von Ret-tungskräften bei Notfälle künftig besser gerüstet sein. Dafür arbeitet die Stadt Düssel-dorf zur Zeit zusammen mit der Feuerwehr entsprechende

Pläne aus. Zumindest für die städtischen Kleingartenan-lagen. Ein Beispiel ist gerade fertiggestellt worden.

Die stellvertretende Gartenamtsleiterin Nicole Haas erklärt: "Nachdem das Rettungswege-Leitsystem zunächst in der Kleingartenanlage 'Am Balderberg' realisiert werden konnte, wird es sukzessive in allen Anlagen verwirklicht. Jede der insgesamt 70 städtischen Kleingartenanlagen, in denen es rund 6.600 Parzellen gibt und 100 Vereine ansässig sind, ist einzigartig: Sie sind unterschied-lich groß, aufgeteilt und zugeschnitten. Damit sich Einsatzkräfte im Notfall dort schnell orientieren können, muss das Konzept für jede Anlage maßgeschneidert werden."

Das Grundsatzkonzept sieht vor, dass alle Kleingartenanlagen in Abstimmung mit dem Gartenamt und der Feuerwehr eine eigene Hausnummer erhalten sowie mit Schaukästen samt Lageplänen, Wegweisungs- und Parzellenschilder ausge-stattet werden. Sie dienen vorrangig Einsatzkräften und Ortsunkundigen dazu, sich im Notfall möglichst schnell und umfassend zu orientieren.

Neben diesem Grundsatzkonzept muss jede der 70 städtischen Kleingartenan-lagen einzeln betrachtet werden. Das Detailkonzept stimmen das Gartenamt, die Feuerwehr, das Vermessungs- und Katasteramt, der Stadtverband als Vertrags-partner sowie der jeweilige Kleingartenverein für jeden Einzelfall individuell ab.


Da steht den Verantwortlichen  noch jede Menge Arbeit bevor.


DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.



An der Königsallee: Der Corneliusplatz strahlt in neuem Glanz

Düsseldorf ist wieder um ein ganzes Stück schöner geworden

Befreit von den letzten Absperrungen strahlt der Corneliusplatz in neuem Glanz. Die Platzfläche vor dem Kaufhof ist inzwischen komplett für die Öffentlichkeit freigegeben, der Brunnen sprudelt und Bänke laden zum Verweilen ein. Neu gesetzte Betonbänke, zukünftig mit Holzauflage, an der Nord- und Südseite des Platzes sind nachts beleuchtet. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist um ein städtisches Highlight reicher.

Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg war der Platz an der Königsallee mit verein-fachter Beetgestaltung wiederhergestellt worden. Eine letzte gestalterische Überarbeitung erfolgte 1987. Seit 1994 sind neben vielen Einzelgebäuden auch der Stadtgraben der Königsallee mit den flankierenden Promenaden, der Corne-liusplatz (Platz am Schalenbrunnen) sowie das Kö-Gärtchen mit Graf-Adolf-Platz als Baudenkmal in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Mit Fertigstellung der innerstädtischen U-Bahnlinie zwischen den Haltestellen Bilk und Wehrhahn im Jahr 2016 ist der Schmuckplatz um den Schalenbrunnen nun in seiner vormaligen Form und Ausgestaltung wieder hergestellt worden .

Im Zentrum des Rasenrondells steht über einem kleeblattförmigen Becken ein kräftig profilierter Sockel, in den sich neptunische Wesen, Delphine und Wasser-götter befinden, welche die untere Schale tragen. Sie wird mit Wasser gefüllt, das aus Löwenmäulern sprudelt.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent.

Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.