Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Düsseldorfs Oberbürgermeister weiß es genau. Er sagte es jüngst in einem Rückblick auf seine Amtszeit: „Die Landes-hauptstadt Düsseldorf hat sich in den vergangenen fünf Jahren dynamisch entwickelt.“ Und er sei überzeugt: Düsseldorf ist in einer Top Form."Wir haben auf allen wichtigen Feldern gute und sogar sehr gute Fortschritte erreicht".

Düsseldorf sieht sich in allen wichtigen Bereichen gut aufgestellt
-  Und der OB denkt über mehr Hochhäuser nach

Der Oberbürgermeister führte weiter aus:"Die Stadt hat eine Trendwende beim geförderten Wohnraum geschafft, wir sind beim Ziel der Verkehrswende gut vorangekommen und ich habe mich persönlich für mehr Bürgernähe und den Zusammenhalt in den Stadtteilen stark gemacht. Trotz hoher Investitionen sind wir so schuldenfrei und finanzstark wie noch nie." Besonders deutlich punktet Düsseldorf beim Thema Schulen. Hier steckt die Stadt bis 2024 rund 1,3 Milliarden Euro in neue oder bessere Gebäude und in moderne Lerninhalte.


"Mehr bezahlbaren Wohnraum in Düsseldorf schaffen" nannte OB Geisel als weiteren Schwerpunkt seiner Amtstätigkeit. "Wir haben das Versprechen erfüllt und in den letzten Jahren kontinuierlich mehr als 3.000 neue Wohneinheiten pro Jahr genehmigt. Wir setzen alle Hebel in Bewegung, dass Düsseldorf Heimat-stadt für alle und nicht nur für Reiche bleibt", sagte Geisel. Trotz zusätzlicher Wohnungen hat sich der Umfang der Grünflächen in der Stadt nicht verringert - im Gegenteil: Wiesen und Wälder haben mit 1.241 Hektar um 14 Hektar zugelegt. Insgesamt fast 17 Millionen Euro wurden in Grünflächen gesteckt.


Auf dem Weg zur Verkehrswende hat die Stadt beim Öffentlichen Nahverkehr die Investitionsbremsen von einst gelockert und deutlich stärker in die Rheinbahn investiert. Und sie hat Lücken im Radwegenetz auf vielen einzelnen Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 27 Kilometern geschlossen und plant einen eigenen Schnellweg durch die Stadt, der noch mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf das Zweirad bewegen soll.


Mit qualitätvollen Hochhäusern will der OB im übrigen „neue städtebauliche Akzente setzen." Das sagte er auf der Expo Real in München, Europas größter Messe für Immobilien und Investitionen. Düsseldorf verfügt zwar anders als Frankfurt nicht über eine konzentrierte Skyline. Aber mehr als 25 Gebäude sind höher als 60 Meter und begründen eine bald schon jahrhundertlange Tradition. Heute wächst die Stadt auf begrenzter Fläche von rund 217 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahlen steigen und werden Prognosen zufolge um das Jahr 2040 herum die Marke von 700.000 übertreffen. Schon gegenwärtig besteht daher ein hoher Bedarf an Wohn- und Büroraum.


Erst jüngst hat sich dazu der neue Hochhausbeirat der Stadt Düsseldorf konsti-tuiert. Als unabhängiges Gremium will er Politik und Verwaltung in Fragen der Architektur, der Stadtplanung und des Stadtbildes unterstützen. Oberbürger-meister Geisel ist sich sicher: "Düsseldorf wächst. Auch in die Höhe. Der Weg zum nächsten Level beginnt schon jetzt." Und er verwies erstmals auch auf Pläne für das Quartier in den Benrather Gärten im Düsseldorfer Süden. Auf dem alten Nirosta-Gelände will die CG-Gruppe rund 1.000 Wohnungen bauen, davon 20 Prozent gefördert und 20 Prozent mietpreisgedämpft.

DÜSSELDORF:  Eine Stadt will  die Verkehrswende schaffen

Ganz aktuell sind die Umweltspuren. Erste Teile einer dritten Umweltspur zwischen Südpark und Nordstern sind zu Beginn der Herbstferien eingerichtet worden. Die Lage auf den zuführenden Straßen ist nach ersten Beobachtungen der städtischen Verkehrsmanager bisher angespannt. Verstärkt werden von der Stadt Projekte erarbeitet und gefördert, die den Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel oder den Zusammenschluss zu Fahrgemeinschaften fördern.

Mit Hilfe von Umweltspuren soll ein drohendes Dieselfahrverbot für die Düssel-dorfer Innenstadt abgewendet werden. Wer das Fahrrad oder Bus und Bahn nutzt oder sich zu einer Fahrgemeinschaft mit mindestens drei Menschen zu-sammengeschlossen hat, kommt auf der neuen Umweltspur inzwischen zügig voran. Vier Buslinien mit rund 24 Fahrzeugen in der Stunde nutzen die Strecke vom Werstener Kreuz zur Corneliusstraße. Generell sei es jedoch noch zu früh, eine fundierte Stellungnahme abzugeben oder den Fahrplan zu ändern.

Immer noch kommen 70 Prozent der mehr als 300.000 Pendler mit dem Auto nach Düsseldorf - das sind täglich über 210.000 Fahrzeuge. Ihnen sollen Alter-nativ-Angebote gemacht werden.

Was für eine Idee: Obst und Gemüse sollen in der City wachsen

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt "Essbare Stadt" ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Stadt Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentli-chen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.


"Durch den Anbau von Lebensmitteln in der Nähe werden Transportwege ge-spart und Verpackungen vermieden. Zudem können wir so die Wertschätzung von Lebensmitteln fördern und soziales Miteinander und ökologische Aufwer-tung von Flächen verbinden," sagt die Umweltdezernentin Helga Stulgies.

Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfü-gung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finan-ziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saat-gut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf die "Ernte für alle" hin.

Schulen erhalten auf dem Weg zur "essbaren Schule" für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände.
                                      Weitere Infos: www.duesseldorf.de/agenda21/ess

Es grünt so grün auf Häuserdächern und die Stadt bezahlt dafür


Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert auch die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen.


Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt bewirkt.

"Mehr Grün in der Stadt ist eine elementare Forderung in Zeiten des Klimawan-dels. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe sind dabei mehrfach wirksam: gegen Luft- und Hitzebelastungen, als Lebensraum für Insekten und Vögel, als Schutz vor Starkregenereignissen und zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqua-lität", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.


Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei Projekten des "Urbanen Gärtnerns" sind auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen antragsberechtigt. Beim "Urbanen Gärtnern" bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen eine wichtige Rolle.


"Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5.000 Euro", erläutert Umweltamtsleiter Thomas Loosen.

                                                                                                   Infos: www.duesseldorf.de/dafib

Rettungspläne für Düsseldorfs Kleingartenanlagen 

Leitsystem soll Feuerwehr und Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung ermöglichen


Mit Orientierungsplänen,

Wegweisungs- und Parzellen-schildern sollen  Gärtner und Besucher in Kleingartenan-lagen für Einsätze von Ret-tungskräften bei Notfälle künftig besser gerüstet sein. Dafür arbeitet die Stadt Düssel-dorf zur Zeit zusammen mit der Feuerwehr entsprechende

Pläne aus. Zumindest für die städtischen Kleingartenan-lagen. Ein Beispiel ist gerade fertiggestellt worden.

Die stellvertretende Gartenamtsleiterin Nicole Haas erklärt: "Nachdem das Rettungswege-Leitsystem zunächst in der Kleingartenanlage 'Am Balderberg' realisiert werden konnte, wird es sukzessive in allen Anlagen verwirklicht. Jede der insgesamt 70 städtischen Kleingartenanlagen, in denen es rund 6.600 Parzellen gibt und 100 Vereine ansässig sind, ist einzigartig: Sie sind unterschied-lich groß, aufgeteilt und zugeschnitten. Damit sich Einsatzkräfte im Notfall dort schnell orientieren können, muss das Konzept für jede Anlage maßgeschneidert werden."

Das Grundsatzkonzept sieht vor, dass alle Kleingartenanlagen in Abstimmung mit dem Gartenamt und der Feuerwehr eine eigene Hausnummer erhalten sowie mit Schaukästen samt Lageplänen, Wegweisungs- und Parzellenschilder ausge-stattet werden. Sie dienen vorrangig Einsatzkräften und Ortsunkundigen dazu, sich im Notfall möglichst schnell und umfassend zu orientieren.

Neben diesem Grundsatzkonzept muss jede der 70 städtischen Kleingartenan-lagen einzeln betrachtet werden. Das Detailkonzept stimmen das Gartenamt, die Feuerwehr, das Vermessungs- und Katasteramt, der Stadtverband als Vertrags-partner sowie der jeweilige Kleingartenverein für jeden Einzelfall individuell ab.


Da steht den Verantwortlichen  noch jede Menge Arbeit bevor.


Das Ordnungsamt kommt neuerdings im "Polizei-Look"

In neuer optischen Gestaltung präsentieren sich jetzt die ersten vier Streifenwagen des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). Damit sie besser zu erkennen sind, wurde das städtische Blau um die Signal-farbe Neongelb ergänzt. Nach den ersten vier Einsatzbussen, in denen bis zu sieben Einsatzkräfte Platz finden, werden in Kürze zehn weitere Fahrzeuge im neuen Design umgerüstet. Seit 24 Jahren waren die Fahr-zeuge des Ordnungsamtes der Landeshaupt-stadt im städtischen Blau gehalten und mit der Aufschrift "Ordnungsamt" versehen.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.


Jetzt sprudelt er wieder der Stahl-Kugelbrunnen am Martin-Luther-Platz

Der Kugelbrunnen von Bildhauer Friedrich Werthmann ist an den Martin-Luther-Platz zurückgekehrt. Saniert und mit einer neuen Technik ausgestattet wurde er nun zwischen Johanniskirche, Pavillon und Schadow-Arkaden in zentraler Lage wieder in Betrieb genommen. Der Stahl-Kugelbrunnen besteht aus einer kreisrunden Anlage aus Waschbeton mit 6,65 Meter Durch-messer und einer Kugel aus nichtrostendem Edelstahl von etwa 2,20 Metern im Durchmesser.


An der Königsallee: Der Corneliusplatz strahlt in neuem Glanz

Düsseldorf ist wieder um ein ganzes Stück schöner geworden

Befreit von den letzten Absperrungen strahlt der Corneliusplatz in neuem Glanz. Die Platzfläche vor dem Kaufhof ist inzwischen komplett für die Öffentlichkeit freigegeben, der Brunnen sprudelt und Bänke laden zum Verweilen ein. Neu gesetzte Betonbänke, zukünftig mit Holzauflage, an der Nord- und Südseite des Platzes sind nachts beleuchtet. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist um ein städtisches Highlight reicher.

Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg war der Platz an der Königsallee mit verein-fachter Beetgestaltung wiederhergestellt worden. Eine letzte gestalterische Überarbeitung erfolgte 1987. Seit 1994 sind neben vielen Einzelgebäuden auch der Stadtgraben der Königsallee mit den flankierenden Promenaden, der Corne-liusplatz (Platz am Schalenbrunnen) sowie das Kö-Gärtchen mit Graf-Adolf-Platz als Baudenkmal in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Mit Fertigstellung der innerstädtischen U-Bahnlinie zwischen den Haltestellen Bilk und Wehrhahn im Jahr 2016 ist der Schmuckplatz um den Schalenbrunnen nun in seiner vormaligen Form und Ausgestaltung wieder hergestellt worden .

Im Zentrum des Rasenrondells steht über einem kleeblattförmigen Becken ein kräftig profilierter Sockel, in den sich neptunische Wesen, Delphine und Wasser-götter befinden, welche die untere Schale tragen. Sie wird mit Wasser gefüllt, das aus Löwenmäulern sprudelt.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Art-Invest Real Estate hat „Wolkenbügel“ im Medienhafen gekauft


Art-Invest Real Estate hat das aus mehreren Baukörpern bestehende Port Event Center im Düsseldorfer Medienhafen mit einer Mietfläche von rund 7.300 m² für ein von ihr verwaltetes Sondervermögen erworben. Verkäuferin ist eine Toch- tergesellschaft der METROINVEST, welche zum spanischen Family Office Grupo Metropolis gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Mietverhältnis mit dem Betreiber der Event-Flächen ist ausgelaufen.
Das auffallende Gebäude, das als „Wolkenbügel“ bekannt ist, befindet sich in attraktiver Lage direkt am Wasser und zeichnet sich durch seine außergewöhn- liche Architektur aus. Seinen Namen erhielt der Wolkenbügel durch die „schwebende“ Konstruktion eines Büroriegels, der sich über eine Eventhalle und ein historisches, denkmalgeschütztes Bürogebäude erstreckt. Hauptmieter der Büroflächen sind die renommierten internationalen Marketingagenturen GTB (ehemals Blue Hive) und Ogilvy & Mather Advertising, beides Tochtergesell-schaften der WPP plc. - Art-Invest erwartet eine Aufwertung der Lage.

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent.

Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.