Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das Düsseldorfer Messejahr beginnt im Mai und Juni mit sechs Weltleitmessen: Die BEAUTY, TOP HAIR, ProWein, EuroCIS,  wire und Tube werden nach aktuellem Stand ohne die Corona-Regeln der vergangenen zwei Jahre stattfinden. Gleiches gilt für die sechs bis Ende Juni anstehenden Partner- und Gastveranstaltungen auf dem Düsseldorfer Messegelände. Unser Symbolbild macht auf die BEAUTY in dieser Woche (06.-08.05.) aufmerksam.


Düsseldorf im Mai in einem wahren Messe-Fieber 

Weine, Spirituosen und Craftdrinks:  5.500 Aussteller aus 60 Ländern laden zur PRO WEIN


An der ProWein – der internationalen Leitmesse für Wein und Spirituosen am 15.Mai führt ebenfalls kein Weg vorbei. Mit rund 5.500 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern bietet sie das weltweit größte Angebot an Weinen, Spirituosen und Craftdrinks. Für die internationalen Profis aus Fachhandel, LEH, HoReCa und dem Cateringbereich ist die ProWein vom 15. bis 17. Mai 2022 damit der unum-stritten zentrale Branchenevent und die ideale Plattform zum Networking und Aufspüren neuer Trends und Produkte.

Die rund 5.500 Aussteller werden sich die 13 Düsseldorfer Messehallen verteilen, klar strukturiert nach Ländern und Regionen. „Die internationalen Markenführer sind ebenso vertreten wie Im- und Exporteure, Handelsagenturen, erlesene Win-zer und die einzelnen Anbauregionen der internationalen Weinnationen“, sagt Bastian Mingers, Project Director ProWein. „ Keine andere Veranstaltung welt-weit bietet dieses umfassende Produkt-Spektrum. Auch Covid-19 kann uns hier nicht ausbremsen.“
Im September 2019 eingeweiht, wird die neue Halle 1 mit dem repräsentativen Eingang Süd in diesem Jahr zum ersten Mal für die ProWein eingesetzt – und das für die deutschen Anbieter. Rund 800 Aussteller aus Deutschland präsentieren sich in den Hallen 1, 4 und 5. Alle relevanten deutschen Anbaugebiete sind dabei, wie zum Beispiel Baden, Mosel, Nahe, Pfalzwein mit rund 40 Winzern, Rheingau, Sachsen mit seinem Staatsweingut Wackerbarth und die Region Württemberg.

Auch der Bio-Bereich mit den internationalen Bioverbänden  sowie Individual-Ausstellern wie beispielsweise Peter Riegel Weinimport oder Can Axartel von Mallorca ist mit einem repräsentativem Angebot auf der ProWein vertreten.

Nach Dubai: Die Koelnmesse demnächst auch in Japan aktiv 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Koel-nmesse zur Weltausstellung in Japan 2025 (13.04. - 13.10.2025) erneut mit der Organisation und dem Betrieb des Deutschen Pavillons beauftragt.

„Es ist großartig, dass wir nach der Expo 2005 in Aichi, 2010 in Shanghai und der laufenden Expo 2020 in Dubai nun auch 2025 in Osaka unsere Erfahrungen und Kenntnisse einbringen dürfen“, freut sich Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäfts-führung der Koelnmesse GmbH. „Es ist uns eine Ehre.“

Messe Düsseldorf auf Expansionskurs in Ägypten


Die Messe Düsseldorf festigt mit der Neuveranstaltung FoodAfrica Cairo ihre Präsenz in Ägypten als Tor zum afrikanischen Markt und zum Mittleren Osten. Das Unternehmen ist hier bereits seit 2019 mit der parallel stattfindenden pacprocess Middle East Africa vertreten, eine regionale Schwesterveranstaltung der weltgrößten Verpackungsmesse interpack in Düsseldorf.


Mit der Food Africa erweitert die Messe Düsseldorf ihr Portfolio entlang der Wertschöpfungskette – von der Verpackungs- zur Nahrungsmittelindustrie. Das Unternehmen wird künftig mit intensivierten internationalen Aktivitäten und Portfolioerweiterungen seine Düsseldorfer Weltleitmessen stärken.


Die Expansion der Messe Düsseldorf konzentriert sich insbesondere auf dynamische Wachstumsmärkte wie Afrika, Lateinamerika und Asien. „In all diesen Märkten herrscht ein hoher Bedarf an Investitionen in Industrie und Infrastruktur. Unsere Auslandsveranstaltungen schaffen Marktplätze für lokale Industrien, fördern die Entwicklung der Volkswirtschaften und eröffnen internationalen Unternehmen neue, aufstrebende Märkte“, betont Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf.

Koelnmesse 2022:  Positive Signale im Kölner Messeherbst

Messechef Gerald Böse setzt auf Stabilisierung und rund 250 Millionen Euro Umsatz
 

Rückbau der alten Halle 1: Die Koelnmesse schafft Platz für die neuen Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex®

Nach aussichtsreichem Re-Start im Herbst ging das Kölner Mes-sejahr 2021 mit einem versöhn-lichen Abschluss zu Ende. In den Monaten zuvor musste die Koelnmesse wie im Vorjahr  zwar deutliche Umsatzrückgän-ge und hohe Verluste hinneh-men. Doch  ist die Geschäftsfüh rung für den weiteren Jahresver-lauf zuversichtlich: „Unsere Herbstmessen haben gezeigt, dass Messen auch auf internati-onalem Niveau wieder möglich  sind“, betont Kölns Messechef Gerald Böse.

Der vorläufig festgestellte Umsatz 2021 erreichte etwa 130 Millionen Euro. Dank der guten Messeverläufe im Herbst und der Durchführung des Impfzentrums, aber auch als Ergebnis deutlicher Sparmaßnahmen liegt der Verlust unter 100 Millionen Euro. Die Tochtergesellschaft Koelncongress, die das Gastveranstal-tungs-, Kongress- und Eventgeschäft verantwortet, steuerte rund 30 Millionen Euro Umsatz bei. Sie hat knapp 300 Tage das Kölner Impfzentrum mit fast 650.000 Impfungen organisiert.

Die wirtschaftliche Substanz des Unternehmens bleibt unverändert tragfähig. Das Eigenkapital ist dank des zu Pandemiebeginn sehr hohen Volumens von mehr als 250 Millionen Euro weiterhin ausreichend, die Liquidität ist in 2022 ebenfalls gesichert. Die Koelnmesse hat der Krisensituation mit Fortsetzung der Kurzarbeit bis August 2021 Rechnung getragen. Zum Jahresende waren 960 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Koelnmesse-Konzern beschäftigt: nach gezieltem Einstellungsstopp rund 40 weniger als im Vorjahr.


Bild links: Messechef Gerald Böse und Kölns OB Henriette Reker