Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

The Cradle: Der Neubau, ein Vorzeige-Objekt aus Holz

An dem nachhaltigen Leuchtturmprojekt The Cradle im Düsseldorfer Medienha-fen starten die Holzbauarbeiten. Rund 2.150 m³ Holz aus nachhaltiger Forstwirt-schaft in Europa werden hier in den nächsten sechs Monaten verbaut. Größtenteils fin-det das Material Einzug in den Decken, Stützen sowie in der charakteris-tischen Außenfassade des Gebäudes. Im Sinne der Cradle to Cradle®-Philosophie sind die verwendeten Materialien des Gebäudes zu 97,7 Prozent kreislauffähig und dement-sprechend wiederverwertbar. So wird zum Beispiel das Holz bei einem möglichen Rückbau des Gebäudes wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt und wiederwendet. The Cradle ist das dritte Projekt des Projektentwicklers INTERBODEN im Düsseldorfer Medienhafen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2023 vorgesehen.


23.000 Besucherinnen und Besucher bei der Nacht der Museen

Nach zwei Jahren Corona-Pause lockte die Düsseldorfer Nacht der Museen am Samstag, 11. Juni, mit zahlreichen Ausstellungen, Konzerten und Performan-ces in über 40 Museen, Galerien und Veranstaltungsorte. Rund 23.000 Gäste - und damit mehr als 2019 - besuchten zwischen 19 und 2 Uhr morgens die teilnehmenden Häuser und Locations.


Zu den besonders gut besuchten Locations gehörten das Hetjens - Deutsches Keramikmuseum mit Fotografien von Dieter Nuhr und Keramiken aus Vietnam und Thailand, das Filmmuseum, wo es neben der Ausstellung über die Geschich-te des Films auch die Möglichkeit gab, seinen eigenen Trickfilm zu animieren, die Ausstellung "DIE GROSSE" mit 190 regionalen und überregionalenKünstlern im Kunstpalast Düsseldorf und NRW-Forum sowie eine Fotoausstellung mit Perspektiven auf Düsseldorf und New York hoch oben im Rheinturm.


Einer der außergewöhnlichsten Orte der diesjährigen Nacht der Museen war ein zehn Meter hoher aufblasbarer und begehbarer Nachbau des New Yorker Guggenheim Museums im Stadtteil Oberbilk, Bild links.

Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Lesung von Alexandra Kamps im Heinrich-Heine-Institut. Auch am Kulturstrand war die Stimmung ausgelassen - unter freiem Himmel wurden neben Musik- und Tanzdarbietungen ebenso Theater, Kunst und Performances geboten. Als digitaler Avatar feierte Goethe die Wiederauferstehung und lud zu Selfies ein. Entspannt durch die Nacht kamen die Besucherinnen und Besucher mit den drei Shuttle-Buslinien sowie in den "Rollenden Museen", historischen Straßenbahnen der Rheinbahn aus den 40er- bis 60er-Jahren. Bild links:   Auch in diesem Jahr war der Ehrenhof wieder ein Publikumsmagnet.                     Fotos: kce Marketing/Markus van Offern

Bernhard Pauls neues Meisterwerk im - laut New York Times- „Schönsten Circus der Welt“

Roncalli ist wieder da - nach Köln nun in Düsseldorf

Zweimal musste Roncalli seine Tournee absagen, zweimal fieberten 120 Künst-ler, Musiker, Mitarbeiter und unser Publikum einem Start entgegen. Nun ist es soweit - nach 2 Jahren Pause ist Roncalli endlich zurück in den „Tournee-Circus“ und mit neuem Programm und wie immertier- und plastikfrei nach Köln nun in Düsseldorf (Rheinpark noch bis 26. Juni). Roncalli-Gründer und -Direktor Bernhard Paul sagt dazu: "Das neue Programm ist meine ganz persönliche Hommage an die Kunst und ihre großen Maler, Musiker und Filmschaffenden".

„Wir vermissen unser Publikum schon so lange und unser Publikum vermisst uns. Wir haben nach diesen unwirklichen Zeiten so viel nachzuholen: 45 Jahre Roncalli, das neue Programm „All for ART for All“ und die von mir erdachte und neu inszenierte 300-Grad-Holografie, mit der wir bereits auf unserer letzten Tournee für Aufmerksamkeit sorgten. Wir haben die letzten zwei Jahre genutzt, das neue Programm zu perfektionieren und gleichzeitig wurden viele Circuswagen liebevoll restauriert. Wir sind wieder da!“, so Roncalli-Chef Paul.

Verzaubert werden die Gäste in einem der schönsten Circuszelte der Welt, das mit über 10.000 raffiniert konstruierten energiesparenden LED-„Glühbirnen“ und Messinglampen beleuchtet wird und die ganze Roncalli-Stadt in nostalgisches Licht taucht. www.roncalli.de
Bild: Immer dabei: Gensi, dienstältester Weißclown in der Roncalli-Geschichte

Der Stadtrat hat ein"Opernhaus der Zukunft" beschlossen  - 
Der Neubau wird mindestens über 700 Millionen Euro kosten


Die Landeshauptstadt soll eine neues Opernhaus erhalten. Das hat der Stadtrat  mehrheitlich beschlos-sen. Die Verwaltung hatte in ihrer Vorlage für einen Grundsatzbeschluss zum "Opernhaus der Zukunft" einen Neubau des Opern-hauses empfohlen und sich somit gegen eine Sanierung des bisherigen Gebäu-des ausgesprochen. Die Politik schloss sich nun dem Vorschlag an. Nun soll zeitnah auch über den künftigen Standort der Oper entschieden werden


Das aktuelle Düsseldorfer Opernhaus steht an der Heinrich-Heine-Allee (Bild links), wo es 1875 als Stadttheater eröffnet wurde: Dort, wo sich Hofgarten und Königsallee treffen, im Herzen der Stadt, gut erreichbar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Bis zu 600 Menschen arbeiten hier, rund 180 Opern- und Ballettaufführungen finden jährlich statt.


Obwohl in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder versucht wurde, das Haus stückweise zu sanieren, gilt es als stark sanierungsbedürftig. Rund 11 Millionen Euro  wurden zuletzt in unvermeidbare Sanierungsmaßnahmen investiert.

Wenn Fahrzeuge automatisiert fahren und mit Ampeln und Schildern digital kommunizieren

Geht das Blaulicht an, haben Streifen- und Rettungswagen freie
Fahrt und die Ampeln für den Querverkehr springen auf Rot

Eine erfolgreiche Bilanz haben die Projektpartner dieser Tage zum Forschungsprojekt "Automatisiertes Fahren im digitalen Testfeld Düsseldorf - KoMoDnext" gezogen. In dessen Mittelpunkt stand seit Januar 2020 die Frage "Welche Technik und wie viele Daten braucht ein Fahrzeug, um automatisiert und sicher im realen Verkehr zu fahren?". Die Ergebnisse der Forschungs- und Entwicklungsarbeit können sich sehen lassen. Das Projekt, an dem 18 Partner betei-ligt waren, wurde vom Amt für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf koordiniert.

"Vernetztes und automatisiertes Fahren kann gerade in Großstädten wie Düsseldorf dazu beitragen, den Verkehrsfluss zu verbessern, Emissionen zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen", betonte dabei Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Und NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes sagte: "Nordrhein-Westfalen ist eine Modellregion der Mobilität 4.0. Das Forschungsprojekt hat auf beeindruckende Weise deutlich gemacht, wie dank Digitalisierung und Vernetzung Fahrzeuge, Straßen und Ampeln miteinander sprechen können, um den Straßenverkehr insgesamt sicherer und effizienter zu machen."
Auch Innenminister Herbert Reul war beeindruckt: "Für die Polizei ist das Projekt ein Erfolg. Wir haben viel Herzblut investiert und zeigen heute, was mor-gen Wirklichkeit sein könnte: die grüne Welle auf Knopfdruck für Einsatzfahrzeuge. Geht das Blaulicht an, haben Streifen- und Rettungswagen freie Fahrt und die Ampeln für den Querverkehr springen auf Rot. Das ist ein großes Plus an Sicherheit und ent-scheidet im Ernstfall über Leben und Tod. Auf dieses Ergebnis können alle, die das möglich gemacht haben, enorm stolz sein."

Ganz aktuell: Erste japanische Straßenschilder in Düsseldorf

Mehr als 8.400 Japaner leben in Düsseldorf, rund 600 japanische Unternehmen haben sich im Großraum Düsseldorf angesie-delt. Darüber hinaus verfügt die Stadt u.a. über eine japanische Schule, vier japanische Kinder-gärten und das japanische Ge-neralkonsulat. Jetzt auch über die ersten japanischen Straßen-schilder im"Little Tokyo-Viertel" an der Kreuzung Immermann-straße/Karlstraße. Im Hauptzen-trum der japanischen Gemeinde

Im Düsseldorfer Hofgarten sind die Lichtbänke zurückgekehrt

Der Düsseldorfer Hofgarten erstrahlt in neuem (alten) Glanz: Die Lichtbänke des Künstlers Stefan Sous, die seit 2002 das Bild der Jägerhofallee prägen, sind an ihren Standort zurückgekehrt.


Kulturdezernent Hans-Georg Lohesagte dazu: "Endlich.  Im Rahmen der Sanie-rung wurden die Lichtbänke nicht nur mit verbesserten Schutzrohren versehen, sondern auch mit energieeffi-zienter Technologie ausgestattet, so dass sie nun wieder im Hofgarten erstrahlen können."Die Bänke  stellen ein beliebtes Fotomotiv dar.


Bereits 2017 mussten die Bänke abgebaut und saniert werden. Diese Sanierung war allerdings wegen Vandalismus nicht von Dauer. Um die Leuchtbänke künftig besser vor Schäden zu schützen und einen dauerhaften Betrieb zu gewährleis-ten, wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Künstler Stefan Sous, der Netzgesellschaft Düsseldorf und dem Kulturamt ein Sanierungskonzept in Bezug auf eine verbesserte Materialbeschaffenheit und neuer LED Technologie erarbeitet. Die Lichtbänke werden in der zweiten Nachthälfte abgeschaltet. Die Bänke wurden aus Mitteln des Klimaschutzes energieeffizient saniert.

Demnächst:  Ein Innovationscampus für besonders schlaue Köpfe


In Düsseldorf entsteht zwischen dem Düsseldorfer Flug-hafen, der A44 und dem Lichtenbroicher Baggersee Nordrhein-Westfalens erster Nachhaltigkeits- und Inno-vationscampus. Die EUREF AG errichtet hier ein interna-tionales Schau-fenster der Energie- und Mobilitätswen-de. Ab 2024 hier die schlausten Köpfe arbeiten und zu den Themen Energie, Mobilität, Umweltschutz und Kli-maschutztechnik forschen, Zukunftsideen entwickeln und den Umsetzung testen. Ein Highlight ist der geplan-te Vertiport, ein Start- und Landeplatz für Flugtaxis und Lieferdrohnen.


Ein zweites Wasserstoff-Auto für die Stadt Düsseldorf

Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat ihren Fuhrpark mit einem zweiten Wasserstoffauto um ein neues, umweltfreundliches Fahrzeug erweitert. Gefördert mit Mitteln des Wirt-schaftsministeriums des Landes  wurde ein Toyota Mirai angeschafft. Geräuscharm und mit großer Reichweite.
In einem Wasserstofffahrzeug wird elektri-sche Energie aus Wasserstoff durch eine Brennzelle erzeugt und unmittelbar mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt. . So können die Fahrzeuge sehr leise bewegt und eine Reichweite von 500 bis 700 Kilome-tern erreicht werden. Für das Tanken wer-den nur wenige Minuten benötigt. Der Fuhr-park der Landeshauptstadt zählt jetzt 183 umweltfreundliche Fahrzeuge.

Elegant, schlank, 100 m hoch  -  der neue "Hingucker" in Düsseldorf


Die CENTRUM/Uwe Reppegather plant ein neues Großprojekt in der Landes-hauptstadt: Sie will auf der Tuchtinsel an der Schadowstraße ein Hochhaus mit über 100 Metern Höhe errichten. Der Entwurf für das Hochhaus stammt vom spanisch-schweizerischen Architekten und Inge-nieur Santiago Calatrava. Er sieht einen schlanken und eleganten Turm vor, der über rund 40.000 qm Fläche verfügen wird. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden Einzelhan-delsflächen entstehen. Der Baubeginn für das Hochhaus soll zwischen 2024 und 2027 erfolgen.

Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im neuen Gewand


Wer es noch nicht bemerkt hat: Das Düssel-dorfer Schauspielhaus erstrahlt nun auch von Außen im neuen Glanz. Das architekto-nisch herausragenden Bauwerk ist wieder komplett von seiner charakteristischen weißen Fassade umhüllt.
Insgesamt bilden rund 2.500 Bleche sowie die rund 250 neu eingebauten hochwertigen Stahlfenster und die im Erdgeschoss sanier-ten Stahlrahmen mit neuer transparenter Verglasung einschließlich der neuen Ganz-glastüranlagen die Fassade des Hauses am Gustaf-Gründgens-Platz. Damit sind fast alle Maßnahmen der Dach- und Fassadensanie-rung am Düsseldorfer Schauspielhaus nach fast dreijähriger Bauzeit fertiggestellt.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen 96 monokris-talline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilo-wattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes. Mit der neuen Solaranlage werden der Stromeinkauf gedrosselt und die Tankkosten für die Fahrzeugflotte redu-ziert. Und das Klima um 9,4 Tonnen des  Kohlendioxid entlastet.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.