Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Es ist eines der größten Bauvorhaben in Köln: Im Quartier Butzweilerhof entwickelt die Landmarken AG fast 23.000 Quadratmeter Büroflächen, die nach einem Konzept zur Schaffung gesunder Arbeitsumgebungen entstehen. Rund drei Viertel davon wird die Sparkasse KölnBonn belegen, die dort einen Sparkassen-Campus einrichten wird. Für die von HPP Architekten entworfenen Arbeitswelten mit Gastronomie und ruhigen Außenflächen wurde jetzt der Grundstein gelegt.


Auf dem Butzweilerhof wurde jetzt der Grundstein gelegt  -
Hier will die Sparkasse Köln-Bonn ein gewaltiges Center errichten
 

Im Herzen des Butzweilerhofs im Kölner Norden bietet das Projekt, das sich  "kite" nennt, Potenzial für ein attraktives Ensemble mit Büros, Parkmöglichkei-ten und einem Hotel. Die Sparkasse KölnBonn wird hier einziehen. Die zweit-größte kommunale Sparkasse in Deutschland wird rund 17.000 der insgesamt ca. 22.800 Quadratmeter Mietfläche belegen. Dafür hat sie einen Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen. Sie wird  zwei der drei Gebäudeteile belegen. Neben modernsten Bürowelten für rund 750 Mitarbeiter entstehen dort ein Konferenz- und Bildungszentrum sowie ein Betriebsrestaurant.


Drei repräsentative Büroblöcke mit aufgefächerten Fassadenelementen, die sich zu einem grünen Boulevard hin öffnen, haben die renommierten Architekten von HPP dazu entworfen. Zudem können auf dem Grundstück ein Hotel mit 4.500 m² und ein großes Parkhaus entstehen.


Bis Mai nächsten Jahres soll der Rohbau abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Projekts mitsamt Innenausbau und Außengelände ist für Sommer 2022 geplant. „Wir sind voll im Zeitplan“, sagt der Kölner Hendrik Bettenworth, der das Baumanagement der Landmarken AG verantwortet. Ein Parkhaus mit 477 Plätzen gehört ebenfalls zum Projekt.

Köln hat ein neues Wahrzeichen  -  zumindest bis Januar 2021

Am Schokoladenmuseum im Rheinauhafen steht ein Riesenrad der Superlative

Kölns neues Wahrzeichen bleibt vorerst erhalten. Seit Juni dieses Jahres konnten Kölner sowie Köln-Besucher am Rheinauhafen eine spaktakuläre Aussicht über die Domstadt genießen: Vom Riesenrad aus. Jetzt sollte es eigentlich wieder abgebaut werden.  Annette Imhoff, Geschäftsführerin des Schokoladenmuseums, und Riesenradbetreiber Willi Kipp aus Bonn verständigten sich jedoch:  Bis Januar 2021 bleibt das Europa-Rad nun am Schokoladenmuseum stehen.

Das Europa-Rad ist mit 55 Metern Höhe das größte transportable Riesenrad der Welt, jedenfalls das größte mit offenen und drehbaren Gondeln. Da sich das Riesenrad erstmals linksrheinisch befindet, dürfen sich auch erfahrene Riesen-rad-Fans auf einen ganz besonderen Ausblick über den Rhein und die Dächer der Domstadt freuen. Doch auch der Anblick des Riesenrads selbst ist spektakulär: Etwa 100.000 LEDs lassen es am Abend erstrahlen.


In die 42 Gondeln passen insgesamt 252 Personen. Zuletzt durften in einer Gondel bis zu 6 Personen mitfahren, sofern sie aus einem Haushalt oder einer Familie stammen. Tickets kosten 8 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder. Jetzt im November steht das Riesenrad allerdings still.


Besonders beliebt war das Kombiticket „Einmal bezahlen – dreimal genießen!“. Darin enthalten waren der Besuch des Schokoladenmuseums (Bild), die Fahrt im Riesenrad und der Genuss eines Glases Prosecco oder eines Kinder-Cocktails im CHO-COLAT Grand Café. Dieses Kombiticket kostet 17,50 €, ermäßigt 11,00 €.


Anfang August ist Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit dem Riesenrad gefahren und war beeindruckt. „Ich fand es einfach nur schön. Und von mir aus kann es bleiben!“, schrieb sie auf Instagram. Fotos: Schokoladenmuseum Köln

SUPER! -  Kölner Uni-Klinik produziert die Masken jetzt selber

Prof. Dr. Edgar Schömig (Vorstandsvorsitzender Uniklinik Köln), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Stadt Köln), Heike Rech (Geschäftsführerin medfacilities Betrieb) und Damian Grüttner (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Uniklinik Köln) (v.l.).   -  Bild unten:  Die neue Produjktionsmaschine.                                                                                 Fotos: Michael Wodak

Als erstes Krankenhaus in

Deutschland macht sich jetzt

die Uniklinik Köln mit einer eigenen Produktionsstätte für Mund-Nasen-Schutzmasken unabhängiger von internationa-len Lieferengpässen. Die voll-automatische Produktionslinie schafft pro Tag rund 50.000 Masken – rund 10 Millionen pro Jahr. Die Produktion kann auf ein Drei-Schichten-Modell  ausgeweitet werden.

„Die hinreichende Versorgung mit Schutzausrüstung ist ein Dauer-Thema in der Corona-Pandemie. Ich bin sehr froh darüber, dass die Uniklinik Köln jetzt mit einer eigenen Maschine für sich selbst, aber vor allem auch in Köln für die Stadt und die Region Schutzmasken fertigen kann. Die Uniklinik leistet damit einen weiteren wichtigen Beitrag, damit wir gemeinsam gut durch die Corona-Krise kommen“, erklärte Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, bei ihrem Besuch der Produktionsstätte.
„Besonders zu Beginn der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass es trotz um-sichtigem, vorausschauendem Management zu Engpässen bei Schutzmasken kommen kann. Die Lieferungen für das Universitätsklinikum hingen zum Beispiel an Grenzen fest und wurden teilweise sogar beschlagnahmt. Wir wollen solche Situationen in Zukunft unbedingt vermeiden. Versorgungssicherheit für unsere Patienten und Mitarbeiter ist unser oberstes Ziel. Denkbar ist für uns auch die Mitversorgung weiterer Einrichtungen wie zum Beispiel andere Krankenhäuser, Pflegeheime und Schulen“, sagte Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvor-sitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.


„Die Maschine wurde in Düsseldorf gebaut, den Stoff für die Masken beziehen wir aus Bayern und die Bänder sowie den Draht von einer Firma aus Wuppertal. Un-sere Masken sind also komplett Made in Germany und ermöglichen damit eine weitgehende Unabhängigkeit von internationalen Lieferketten“, berichtete Damian Grüttner, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln.

Aktueller Test in  Köln: Knöllchen jetzt im Supermarkt bezahlen

Seit Juli 2020 können "Knöllchen" der Stadt Köln bundesweit an der Kasse im teilnehmenden Einzelhandel bezahlt werden. Es handelt sich dabei um Verwarngelder für Parkverstöße im ruhenden Verkehr. Seit dem Start wurden bis Ende September  1.675 "Knöllchen" gezahlt. Das entspricht einer Quote von 2,25 Prozent aller Verwarngelder für Parkverstöße. In der Spitze waren es 274 Verwarngel-der innerhalb einer Woche.

Das Bezahlen des Verwarngeldes im Einzelhandel funktioniert mit einem Zahl-schein, der zusätzlich mit dem Anhörungsschreiben versandt wird.  Auf diesem Zahlschein befindet sich ein Barcode, wie er auch auf Pfandbons zu finden ist. Der Zahlschein wird an der Kasse vorgelegt und kann wie jedes andere Produkt gescannt und anschließend einzeln oder zusammen mit dem restlichen Einkauf bezahlt werden.

So ist es auch möglich, das Verwarngeld  in bar zu bezahlen – bisher war dies nur per Überweisung möglich. Während der gesamten Abwicklung werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Lediglich das Kassenzeichen der Verwar-nung sowie die Höhe des Verwarngeldes werden für die Zuordnung benötigt. Auch auf dem Kassenbon sind nur die bezahlte Summe und eine Barcode-Nummer ausgewiesen.

Die Stadt Köln will 500 000 Euro für Lastenfahrräder spendieren

Mit der finanziellen Unter-stützung beim Kauf von Lastenfahrrädern will die Stadt Köln auch in 2020 Anreize für einen emissi-onsfreien Warentransport setzen. „Mit der Fortfüh-rung der im Vorjahr so erfolgreichen Lastenrad-förderung setzen wir erneut ein starkes Zeichen für die Verkehrswende,“ heißt es bei der Stadt. Vor allem Gewerbebetriebe sollen  profitieren.

Das Förderangebot richtet sich, wie auch in 2019, an die in Köln ansässigen Unternehmen mit maximal neun Mitarbeitenden, sonstige Selbstständige und Freiberufler, eingetragene gemeinnützige Vereine und Verbände, in freier Träger-schaft befindliche Kindertagesstätten, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe, Schulen und Krankenhäuser sowie Zusammenschlüsse von Privatpersonen aus mindestens drei Haushalten, wie beispielsweise Mieter- oder Eigentümergemeinschaften. Das Gesamtbudget für die Lastenradförderung beträgt 500.000 Euro und wird auf die verschiedenen Nutzergruppen aufgeteilt.


Gefördert werden Investitionen in Lastenfahrräder und Gespanne (Lastenräder zuzüglich Anhänger) mit 45 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 2.500 Euro für Räder und 3.000 Euro für Gespanne. Dies gilt auch für Lastenfahr-räder mit elektrischer Antriebsunterstützung.


Mit über 950 Anträgen in 2019 waren die Erwartungen im Vorjahr deutlich übertroffen worden. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr die Anschaffung von mehr als 850 Lastenrädern beziehungsweise Gespannen (Lastenrad mit Anhänger) gefördert. 85 Prozent der Befragten geben an, dass die Anschaffung eines Lastenfahrrads ohne Förderung nicht finanzierbar gewesen wäre.

2019 erlebte Köln das bestes Jahr seiner Tourismusgeschichte



Im Tourismusjahr 2019 kamen laut IT.NRW 3,83 Millionen Gäste in die Stadt, was einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden in den meldepflichtigen Beherber-gungsbetrieben Kölns 6,58 Millionen Übernachtungen gezählt, eine Steigerung um 4,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Vor allem der Zuwachs aus dem Ausland stieg  deutlich.

Elisabeth Thelen,  die Aufsichtsratsvorsitzende der KölnTourismus GmbH sagte:
„Anhand dieser großen Zahl an Übernachtungen wird deutlich, wie viel Umsatz jedes Jahr durch Reisende allein in der Hotellerie generiert wird, wenn man den durchschnittlich erzielten Zimmerpreis von 118 Euro anlegt – der zweithöchste in Deutschland. Hinzu kommen Ausgaben in der Gastronomie, in Kultureinrich-tungen und im Handel. Der Rückfluss in die Stadtkasse aus dieser bedeutenden Querschnittsbranche liegt bei zirka 150 Millionen Euro. Damit ist der Tourismus eine tragende Säule der Kölner Wirtschaft.“

Die meisten Hotelübernachtungen tätigten erneut die deutschen Gäste (4,26 Millionen, +3,1 Prozent), gefolgt vom wichtigsten ausländischen Markt Großbritannien (222.994 Übernachtungen), der unter dem Einfluss des Brexit einen Rückgang von 8,1 Prozent aufweist. Dieses Minus konnte jedoch durch Übernachtungszuwächse aus weiteren Volumenmärkten, wie den USA (219.094, +8,9 Prozent) und den Niederlanden (194.834, +8,8 Prozent) voll kompensiert werden. Vor allem der Zuwachs aus dem Ausland stieg mit 5,7 Prozent mehr Gästeankünften und 7,5 Prozent zusätzlichen Übernachtungen deutlich.

Kölner Wissenschaftler entwickeln Sparprogramm für Mais-Bauern

Wissenschaftler des Instituts für Bau- und Landmaschinentechnik der TH Köln haben in Kooperation mit der Kverneland Group Soest GmbH ein neuartiges Verfahren ent-wickelt, mit dem sich über 25 Prozent des Mineraldüngers bei der Unterfußdüngung von Mais einsparen lässt. Für die pflanzen-bauliche Untersuchung dieser Düngerablage wurden über einen Zeitraum von drei Jahren an bis zu vier Standorten in der Voreifel und am Niederrhein manuelle Versuche mit Mais angelegt. Im Laufe der drei Versuchsjahre hat das Team dabei über 20.000 Düngerpor-tionen per Hand abgelegt.

Parallel zu den pflanzenbaulichen Untersuchungen entwickelte das Forscherteam der TH Köln eine neuartige Portionierein-heit für den Einsatz an einer herkömmlichen Einzelkornsämaschine. Über 500 Kilometer hat das Team während der Tests mit dem Traktor im Frühjahr 2019 zurückgelegt. "Bei konservativer Schätzung lassen sich alleine beim Mais in Deutschland mit einem punktgenauen Verfahren mindestens 75.000 Tonnen Dünger im Jahr einsparen", sagt Doktorand Max Boute; außerdem 13.500 Tonnen Stickstoff und 34.500 Tonnen Phosphor.- Bei aktuellen Preisen von circa 400 Euro je Tonne DAP könnten die deutschen Landwirte damit rund 30 Millionen Euro jährlich sparen, heißt es bei den Wissenschaftlern.




Einzigartige römische Grabanlage wird wieder öffentlich

Sparkasse KölnBonn fördert neue Pläne für Weidener Römergrab mit 20.000 Euro

Im Kölner Westen wird in wenigen Monaten ein anti-ker kultureller Schatz wie-derbelebt: Die römische Grabkammer im Stadtteil Weiden. Nachdem sie über viele Jahre unzugänglich war,  soll sie nun für die Öffentlichkeit als Lern- und Erlebnisort dienen. Die Sparkasse KölnBonn unter-stützt  die Maßnahme mit 20.000 Euro aus dem "PS-Zweckertrag" der PS-Lose. Den gleichen Betrag gibt die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zur Verfügung.

Die Grabkammer an der Aachener Straße 1328 ist die besterhaltene unterirdische Grabanlage aus römischer Zeit nördlich der Alpen und ein bedeutendes Zeugnis Kölner Stadtgeschichte. Einst bestattete dort eine reiche Gutsfamilie vor den Toren des römischen Köln (Colonia Ara Agrippinensis, CCAA) ihre Angehörigen. Mit ihrer antiken Ausstattung ist die Grabanlage einzigartig. Sie lag an einer der wichtigsten Verbindungsstraßen im Nordwesten des Imperium Romanum, der sogenannten "Via Belgica". Köln war zur damaligen Zeit die Hauptstadt der ehemaligen Provinz Nie- dergermanien.

Und durch "meinen Keller" rollen dann täglich 20 Güterzüge

„Der Umbau der Gleisanlagen im Bereich Clarenbachplatz im Ortsteil Köln-Braunsfeld auf der Eisenbahnstrecke Köln-Niehl–Frechen wird genehmigt.“

Mit dieser Genehmigung fiel der Startschuss für eines der innovativsten Wohnungsbauprojekte in Köln.


Das hat es wohl bisher in Deutschland noch nicht gegeben: Köln baut Wohnhäus-er über Eisenbahgleisen. Das bedeutet: Quasi durch den Keller dreier neuer Wohnhäuser rollen täglich etwa 20 Güterzüge der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Man möchte es nicht glauben. Im Bild ganz links unten sind die Bahn-schranken gut zu erkennen.


Über eine Länge von 160 Metern wird erstmals in Deutschland ein Schienenweg überbaut, um 67 Wohnungen und knapp 600 m² Gewerbefläche, verteilt auf drei Häuser, einzurichten. Unterirdisch entstehen ebenfalls 98 Tiefgaragenstellplätze.

In mehreren Gutachten hat die Bezirksregierung Köln untersuchen lassen, ob die Bewohner in dem Gebäude auch sicher sind. Denn in den HGK-Waggons werden nicht selten auch Gefahrgüter transportiert. Etwa leicht entzündlicher Braunkoh-lestaub. Die Untersuchungen ergaben, dass keine erhöhte Brandgefahr besteht. Anfang Dezember soll der Rohbau beginnen kann. „Wir erwarten, dass wir bis Februar 2021 den Neubau am Clarenbachplatz fertigstellen können“, heißt es.

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de


Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das vermeint-liche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor weni-gen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zweiten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittel-punkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgen-bilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

Ausländische Investoren suchen Luxus-Immobilien in Köln

Sotheby´s International Realty in Köln: "Deutschland gilt international als sicherer Hafen"

Durch die aktuellen politischen Entwicklungen wenden sich internationale Immobilienkäufer verstärkt dem deutschen Markt zu. Gefragt sind Bauvorha-ben in bester Lage, z.B. Im Kölner Süden, in den Ortsteien Marienburg und Hahnwald. Unser Bild zeigt eine Luxus-Immobilie im Hahnwald, entnommen dem Internetangebot von ImmobilienScout 24. Unser Bild unten zeigt einen gehobenen Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt (Gerling-Viertel)


Nachdem institutionelle Anleger aus dem Ausland schon bei Einzelhandels- oder Büroobjekten sowie Wohnungspaketen für Rekord-Engagements in 2016 sorg-ten, werden jetzt auch zahlreiche private Kaufinteressenten für hochwer-tige Wohnimmobilien aktiv. „Im Umfeld der Brexit-Entscheidung und EuroKrise wird Deutschland international als sicherer Hafen bewertet. Und der Immobilien-markt bietet aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung noch Chancen auf weitere Wertsteigerungen“, erklärt Tobias Schulze, von Sotheby´s International Realty in Köln.

In der Domstadt registriert Sotheby´s  wachsende Nachfrage von jenseits der Grenzen. "Inzwischen kommt fast schon ein Drittel der Besucher der Website von Köln Sotheby´s International Realty aus dem Ausland. Auf diesem Weg kommen die Kölner Immobilienprojekte in ein welt- weites Schaufenster und damit in den Fokus von weitaus mehr Interessenten als normalerweise möglich“, erläutert Harald Kaster, der zusammen mit Tobias Schulze die Kölner Niederlassung leitet. Die größte Gruppe der Interessenten kommt aus Frankreich (34 Prozent), den USA (13 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).

Dass Köln von ausländischen Immobilien-Interessenten registriert wird, liegt aufgrund der Erfahrungen aus Kunden-Kontakten von Tobias Schulze und Harald Kaster an einem Mix aus weichen und harten Faktoren. „Der Rhein, der Dom und auch der Karneval sind Trümpfe, die im Ausland viele Menschen kennen. Doch es wird auch registriert, dass Köln wirtschaftlich stark ist und durch stetigen Zuzug eine florierende Millionenmetropole ist. Die große Universität sowie viele private Hochschulen sind mit rund 100.000 Studierenden zudem ein wichtiger Bekanntmachungs-Faktor.“
Interesse haben internationale Kunden vor allem an Wohnimmobilien in der Stadtmitte und in bevorzugten Gegenden wie etwa Lindenthal, Marienburg, Hahnwald und Junkersdorf.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

"Prachtbauten" verändern allmählich das Gesicht von Köln

Besonders eindrucksvoll erscheint der Plan eines ziemlich neuen Rudolfplatzs


Köln will schöner werden, vor allem in der HäuserSzene. An verschiedenen Ecken in der Stadt entstehen bereits auffäl- lige Neubauten. An anderen Stellen sind ganze Gebäude-komplexe akut und bereits intensiv geplant. Zum Beispiel am Rudolfplatz, einem besonders markanten Punkt der Innenstadt. Am Habsburger Ring gelegen und nur wenige Fußminuten vom Neumarkt entfernt. Die Arbeiten sind in vollem Gange.


Das renommierte Architekturbüro Caruso St.John aus Lon- don will hier am Habsburger Ring und direkt gegenüber der Hahnentorburg ein voraussichtlich achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten. Rund 120 Millionen Euro sollen investiert werden. - Der Rudolfplatz ist ein Herzstück der Domstadt, aber auch ein Schandfleck mit einem maro- den Theater, das abgerissen werden soll und einer Brücke aus Holz und Glas, die ebenfalls verschwinden soll.

Zu weiteren Bauveränderungen in der Stadt gehören u.a. ein neues Medienhaus für den WDR anstelle des 40Jahre alten Filmgebäudes (Baubeginn 2017) sowie ein nahezu völlig neues "Gerling-Viertel", in dem bereits hochpreisige Woh nungen angeboten werden. Zu den provisionsfreien Eigen-tumswohnungen in verschiedenen Wohnhäusern gehören Maisonettewohnungen, Townhouses, Stadtwohnungen, Penthouses, Gartenwohnungen, Stadtvillen und Dachge-schosswohnungen.  Die neue Piazza im luxuriösen Wohn- viertel (Bild links) ist der Öffentlichkeit von Immofinanz  bereits öffentlich präsentiert worden. Noch mindestens ein Jahr werden die Bauarbeiten wohl andauern.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Geschmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominenten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher ist das Eckhaus inzwischen  längst ein attraktives Fotomotiv.