Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Elegant, schlank, 100 m hoch  -  der neue "Hingucker" in Düsseldorf

Die CENTRUM/Uwe Reppegather plant ein neues Großprojekt in der Landeshauptstadt: Sie will auf der Tuchtinsel an der Schadowstraße ein Hochhaus mit über 100 Metern Höhe errichten. Der Entwurf für das Hochhaus stammt vom spanisch-schweizerischen Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava. Er sieht einen schlanken und eleganten Turm vor, der über rund 40.000 qm Fläche verfügen wird. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden Einzelhandelsflächen entstehen. Nach derzeitiger Planung soll der Baubeginn für das Hochhaus zwischen 2024 und 2027 erfolgen.


Die Kopflinden am Rheinufer erhalten gerade ihre Frühjahrsfrisur


Die 165 Kopflinden am Bonner Rheinufer erhal-ten zurzeit ihren jährlichen Frühjahrsschnitt. Betrof-fen ist der Abschnitt vom Brassertufer unterhalb des Stadtgartens bis zum Rathenau-ufer in Höhe Zweite Fährgasse. Die Arbeiten haben am 1. März begonnen und nehmen je nach Wetterlage rund vier Wochen in Anspruch.


Die Mitarbeitenden des Amtes für Stadtgrün schneiden dabei die dünnen Äste, die sogenann-ten Jahrestriebe, fachgerecht zurück. Damit er-halten die markanten Kopflinden ihre charakteris-tische „Kandelaber“-Form, wie sie an Rheinufer-promenaden in vielen Städten zu sehen ist. Die Bäume sind circa 80 bis 100 Jahre alt und wurden über viele Jahre hinweg durch spezielle Schnitt-maßnahmen in diese Form erzogen.


Die rund 430 Linden zwischen Zweiter Fährgasse und Rheinaue werden in diesem Frühjahr nicht geschnitten. Diese Bäume wurden 1987 gepflanzt und sind somit deutlich jünger als ihre „Artgenossen“ auf Innenstadthöhe. Sie erhalten nur alle zwei Jahre einen Erziehungsschnitt.

Auch das sieht attraktiv aus: Die neue Stadtbahnlinie in Düsseldorf

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnlinie U81 über 1,9 Kilometer vom Freiligrathplatz bis zum Flughafen sind in vollem Gange. Davon hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel soeben überzeugt. " Mit der U81 schließen wir Lücken im Verkehrsnetz und entlasten die hochfrequentier-ten Strecken zur Messe, zum Flughafen und zur Merkur Spiel-Arena,“ so Geisel.


Die neue Stadtbahnlinie soll in vier Bauabschnitten errichtet werden: Mit dem ersten Bauabschnitt der neuen Stadtbahnstrecke vom Freiligrathplatz bis Flughafen Terminal wird die Innenstadt besser an die Messe Düsseldorf, den Flughafen und den Gewerbepark Airport City angebunden. Mitte 2024 soll die Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnittes erfolgen.


Der erste Abschnitt ist Kern einer Stadtbahnverbindung, die im Westen über die Merkur Spiel-Arena/Messe Nord hinaus über eine Rheinquerung mit Anschlüssen in Richtung Neuss, Meerbusch und Krefeld fortgesetzt werden soll. Nach Osten ist eine Verlängerung zum bestehenden Flughafen Fernbahnhof und weiter nach Ratingen geplant. "Schon in den 1990er-Jahren gab es diese Idee“, erläuterte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. „Dieser erste Teil der U81 ist ein großer Schritt, dem noch weitere folgen müssen". Gesamtkosten: Rund 256 Millionen € .


Dr. Stephan Keller:  Kölner Stadtdirektor ist jetzt Oberbürgermeister in Düsseldorf

Der neue Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller (CDU) würdigte bei seinem Amtsantritt in einer Rede im Plenarsaal seinen Vorgänger: "Thomas Geisel hat in seiner Amtszeit viel bewegt und die Stadt mit seiner für ihn typischen hohen Energie geführt. Ich wünsche ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute." Dr. Keller hatte die Stichwahl mit 55,99 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD, 44,01 Prozent) gewonnen. Dr. Stephan Keller war schon 2010 Beigeordneter im Düsseldorfer Stadtrat für Recht, Ordnung und Verkehr. Er ist am 18.September 1970  in Aachen geboren und war zuletzt Stadtdirektor in Köln.


Die Trockenheit hat zu vermehrtem Baumsterben geführt


Aufgrund der Baumkontrollen aus dem Vorjahr müssen in den nächsten Monaten stadtweit insgesamt 1.356 Bäume entfernt werden. Dabei handelt es sich um 390 Straßenbäume und 562 Bäume in Grünanlagen. Von diesen insgesamt 952 Bäumen sind bereits 552 abgestorben. Weitere 404 Bäume müssen aus sogenannten flächigen, teilweise dichten Gehölzbeständen entfernt werden.


In dichten flächigen Beständen stehen die Bäume in Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe. Einzelne Bäume sterben zugunsten konkurrenzstärkerer Bäume ab.


Die Baumfällarbeiten werden voraussichtlich bis zum März 2021 abgeschlossen sein. Die zu fällenden Bäume werden vor der Fällung mit einer gut sichtbaren Information am Baumstamm gekennzeichnet.


Der Baumbestand der Landeshauptstadt Düsseldorf zeigt deutliche Spuren durch die extreme Trockenheit in den Jahren 2018, 2019 und 2020. Die Anzahl absterbender Bäume hat durch die Veränderungen der klimatischen Verhältnisse merklich zugenommen. Besonders betroffen sind die Ahornbäume und Birken .


Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im neuen Gewand


Wer es noch nicht bemerkt hat: Das Düssel-dorfer Schauspielhaus erstrahlt nun auch von Außen im neuen Glanz. Das architekto-nisch herausragenden Bauwerk ist wieder komplett von seiner charakteristischen weißen Fassade umhüllt.
Architekt Christoph Ingenhoven sagte dazu: "Mit der Sanierung des Schauspielhauses ging es uns vor allem darum, die Schönheit des Entwurfs von Bernhard Pfau, das Leichte, Schwingende, Experimentelle, in Farben, Formen und Materialien wieder erlebbar zu machen.“
Insgesamt bilden rund 2.500 Bleche sowie die rund 250 neu eingebauten hochwertigen Stahlfenster und die im Erdgeschoss sanier-ten Stahlrahmen mit neuer transparenter Verglasung einschließlich der neuen Ganzglastüranlagen die Fassade des Hauses am Gustaf-Gründgens-Platz. Mit Abschluss der Montage der Fassadenbleche sind fast alle Maßnahmen der Dach- und Fassadensanierung am Düsseldorfer Schauspielhaus nach fast dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Die finalen Arbeiten an der Attika und die Begrünung der Dachfläche sollen im November abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für die Sanierung an Dach und Fassade liegen bei 20,4 Millionen Euro.

Es grünt so grün am Kö-Bogen in der Düsseldorfer Innenstadt  -
Hainbuchen am Haus sorgen für frisches Grün und bessere Luft
 

Europas größte Grün-fassade ist komplett. Mehr als 30.000 Hain-buchen stehen an den Schrägfassaden und auf dem Dach des Kö-Bo-gen II in Düsseldorf. Die Pflanzen sind bereits ausgetrieben und las-sen die Fassade am Gustaf-Gründgens-Platz hin zum Schauspiel-haus wie eine grüne Wand aussehen. Insge-samt ist die Hecke etwa acht Kilometer lang – ein Rekord.

Das Geschäfts- und Bürohausensemble Kö-Bogen II in der Düsseldorfer Innenstadt ist nahezu fertiggestellt. Die ersten Geschäfte haben schon seit dem Sommer in der Schadowstraße geöffnet. Kö-Bogen II war von Beginn an jedoch lediglich die Projektbezeichnung für das Bauvorhaben der CENTRUM Gruppe und B&L Gruppe. Nun ist für das architektonisch beeindruckende Ensemble ein Name gefunden – es heißt ab sofort KII.

Die Begrünung der Schrägfassade und der Dachflächen mit einer insgesamt acht Kilometer langen Hainbuchenhecke ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Die Pflanzen dienen unter anderem als natürlicher Kältespeicher, spenden saubere und feuchte Luft und reduzieren damit den innerstädtischen Wärmeeffekt.

Der KII bietet auf nahezu 30.000 Quadratmetern modernste Flächen für Einzel-handel, Büros, Gastronomie und Dienstleistungen. TKMaxx hat hier erstmals in Düsseldorf eine Filiale eröffnet, auch das schwedische Bekleidungshaus H&M zählt zu den ersten Geschäften im KII. Weitere Shops werden hinzukommen, darunter Aldi, dm, Dunkin Donuts und Mr. Ben’s Café.

Der Kunstpalast soll saniert und modernisiert werden

Noch liegt das Ziel in weiter Ferne. Erst im 1.Quartal des nächsten Jahres soll der Beschluß dafür in die politischen Gremien gehen. Doch in Düsseldorf freut man sich schon heute: Der Kunstpalast im Ehrenhof soll saniert und umgebaut werden.


Damit soll das Museum, das regelmäßig mit großen Ausstellungen wie zum Bei-spiel derzeit der Schau "Peter Lindbergh: Untold Stories" lockt und zuletzt mit der Sammlung Kicken einen bedeutenden Ankauf verzeichnen konnte, moder-nisiert und zukunftsfähig gemacht und noch attraktiver gestaltet werden.


Oberbürgermeister Thomas Geisel: " Durch den Umbau und die Einrichtung eines gastronomischen Angebots erhält der Außenbereich eine deutliche Aufwer-tung und eine höhere Aufenthaltsqualität. Nicht nur Museumsbesucher, sondern alle Bürgerinnen und Bürger werden hiervon profitieren." Die Kosten für das Ge-samtprojekt liegen bei rund 39,9 Millionen Euro.


Die mit Blick auf die Tonhalle (Bild links) ausgerichtete Gastronomie soll auch außerhalb des Museumsbetriebs Anziehungskraft entfalten und den Ehrenhof beleben. Auch die Ertüchtigung der Außenanlage soll dem Ehrenhof neue Aufenthalts-qualität verleihen, zum Beispiel durch Beleuchtung und entsprechende Außen-möblierung.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.


Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.