Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Köln: Erfolgreicher Abschluss der SOFIA-Mission nach 15 Flügen ins All

Nach rund sechs Wochen am Flughafen Köln/Bonn ist SOFIA, das einzige fliegende Infrarot-Observatorium der Welt, wieder zur  Heimatbasis Palmdale, Kalifornienzurückgekehrt. Während der Wissenschaftskampagne, die zugleich die erste Flug-kampagne dieser Art in Deutschland war, hatte die mobile Sternwarte der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) insgesamt 15 Forschungsflüge von Köln/Bonn aus absolviert.  Vom Rheinland aus flog SOFIA bis über den Atlantik, über Skandinavien und bis zum Mittelmeer. Im Fokus standen Untersuchungen der Materie im interstellaren Raum sowie Erkenntnisse über die Prozesse bei der Entstehung massereicher Sterne.



Am Airport Köln-Bonn: Passagierzahlen sanken auf ein Viertel - Schwacher Trost: Der Frachtverkehr entwickelt sich positiv


Das Jahr 2020 war am Flughafen Köln/Bonn von gegensätzlichen Entwicklungen der Verkehre geprägt. Während die Passagierzahlen in der Corona-Pandemie in bisher ungekanntem Ausmaß eingebrochen sind, hat sich die Luftfracht in der Krise positiv entwickelt.

Unter dem Strich verzeichnete der Airport im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Fluggäste, was einem Viertel des Vorjahresaufkommens entspricht. Das zweite Standbein, die Luftfracht, legte im Krisenjahr 2020 überdurchschnittlich zu: Per Ende Dezember wurden mit 863.000 Tonnen sechs Prozent mehr Waren umge-schlagen als im Vorjahr.Der Flughafen geht davon aus, dass der Passagierverkehr 2021 bis zu fünfzig Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen wird.

2020 hat Corona den Passagierverkehr hart getroffen. Viele Fluggesellschaften haben ihr Angebot in der Pandemie größtenteils eingestellt oder beschränkten sich auf wenige Hauptverkehrs-strecken. Nachdem im Sommer in der Spitze zwischenzeitlich wieder über 10.000 Fluggäste am Tag gezählt wurden,  starteten und landeten im Dezember in Köln/Bonn durchschnittlich 2.500 Gäste pro Tag, über den ganzen Monat lag das Aufkommen bei elf Prozent. Die drei größten Märkte 2020 waren die Türkei, Spanien und der innerdeutsche Markt, wo vor allem Privatreisende unterwegs waren.

Während die Passagierzahlen nach wie vor weit von einer Erholung entfernt sind, läuft der Frachtverkehr weiterhin auf Hochtouren. Der Zuwachs der Tonnage lag während der Corona-Krise im Schnitt 13 Prozentpunkte über dem deutschen Markt. So wurde mit 87.000 Tonnen Luftfracht im Dezember ein neuer Höchstwert erreicht.

„Gerade während der Corona-Krise hat sich gezeigt, welche herausragende Rolle der Flughafen Köln/Bonn für die Versorgung der Menschen und Unternehmen in der Region spielt. Egal ob medizinische Güter, Ersatzteile für die Industrie oder Impfstoffe – Köln/Bonn ist dafür der zentrale Logistik-Standort“, so Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung. Durch die anhaltende Zunahme des Online-Handels gehe man auch in diesem Jahr von einer positiven Entwicklung des Frachtgeschäftes aus.

Demnächst mit dem Luft-Taxi von und zum Köln/Bonner Airport ?

Mit dem Flugtaxi vom Airport in die Stadt: Was vor wenigen Jahren noch nach Science Fiction klang, könnte am Köln Bonn Airport  Realität werden. Gemeinsam mit dem Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH Aachen hat der Flughafen eine technische Machbarkeitsstudie bezüglich des Einsatzes bemannter Flugtaxis am Airport erstellt.


Die Studie wurde jüngst mit dem Ergebnis abgeschlossen: Der Flughafen

Köln-Bonn bietet scheinbar alle Voraussetzungen, ein Standort für den

Betrieb von Flugtaxis zu sein.


Obwohl noch viele Schritte unternommen werden müssten, um einen Flugtaxi-dienst am Flughafen Köln/Bonn anzubieten, erfüllt der Airport nach eigenen Angaben grundsätzlich alle Aspekte, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersucht wurden, die Voraussetzung sind für die Einrichtung eines solchen Dienstes am Airport.


„Köln/Bonn ist der Flughafen der kurzen Wege. Flugtaxis werden zukünftig das Angebot anderer Verkehrsträger ergänzen – für unsere Passagiere würde die An- und Abreise so noch unkomplizierter werden“, so Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH . "Die Studie, die wir nun erstellt haben, kann zudem Blaupause sein für andere Standorte. Viele Erkennt-nisse lassen sich daraus für andere Projekte ableiten. In NRW, in Deutschland – und vielleicht sogar darüber hinaus.“

             Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Bericht auf der Lokalseite Aachen.


AM AIRPORT KÖLN BONN: Flugzeugschlepper tanken neuerdings an der Steckdose


Der Köln Bonn Airport investiert weiter in umweltfreundliche Antriebstechnologien. Für den Einsatz auf dem Vorfeld hat der Flughafen zwei neue Flugzeugschlepper angeschafft, die voll elektrisch betrieben werden. Die neuen Großgeräte, für die der Airport rund 300.000 Euro investiert, ersetzen herkömmliche Schlepper mit Diesel-Antrieb. Dadurch können pro Jahr bis zu 15 Tonnen CO2 eingespart werden. Der elektrisch betriebener Flugzeugschlepper hat die Aufgabe, Maschinen vor dem Start aus der Parkposition zu pushen oder über das Vorfeld zu schleppen. Das 6,7 m lange und 2 m hohe, rund 8420 kg schwere Fahrzeug verfügt über genügend Kraft, das 12-fache seines Gewichtes zu pushen, z.B. eine Boeing 737 oder einen Airbus A320. Dabei ist es so leise, dass man den Motor kaum hört. Zwei Stück hat der Flughafen gekauft. Der Köln Bonn Airport setzt bereits seit vielen Jahren auf Elektromobilität.


Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen

Damit ist der Flughafen eine der größten Arbeitsstätten in ganz NRW

Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen. Damit ist der Flug- hafen die größte Arbeitsstätte der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und eine der größten in ganz NRW. Dies ergab die jüngste Arbeitsstättenerhe- bung, die das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) veröffentlicht hat. Damit sind etwa 1.800 Mitarbeiter mehr am Düsseldorfer Airport tätig, als im vorherigen Erhebungszeitraum 2014.


„Die aktuelle Untersuchung des IfH zeigt erneut, dass der Flughafen als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs erhebliche Beschäftigungsimpulse für ganz NRW gibt“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.
Am Standort Flughafen sind von den rund 21.600 Arbeitnehmern über 18.100 zum Beispiel bei Luftverkehrsgesellschaften, Speditionen und Luftfrachtunter- nehmern, Caterern, Vertretern der Hotellerie, Gastronomie und des Einzelhan- dels, Reisebüros, Autovermietern, Mineralölkonzernen, Behörden wie bei der Bundespolizei sowie bei der Flughafengesellschaft und ihren Töchtern tätig. Etwa 3.500 Arbeitnehmer haben darüber hinaus ihren Arbeitsplatz bei einem der etwa 69 Unternehmen in der Düsseldorf Airport City, dem Businesspark direkt am Flughafen.
Der Flughafen spielt damit  auch eine zentrale Rolle als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Ein Arbeitsplatz am Flughafen, so eine Formel im Luft- verkehr,  zieht mindestens zwei weitere in der Region nach sich. Insgesamt hängen damit über 56.000 Jobs in der Region an der Existenz des Flughafens.