Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de


Eine Museumsnacht wieder voller Überraschungen  - Um 24 Uhr Weinmuseum, 1:00 Uhr Skulpturenpark, 2:00 Uhr Aftershow-Party

Skulpturenpark, Kunsthaus Rhenania, raum13 oder Weinmuseum — noch nie gehört? Oder schon hundert Mal dran vorbeigegangen? Zur aktuell 18.Museums-nacht in Köln bietet sich die einmalige Gelegenheit, spannende und einzigartige Orte kennenzulernen, die sonst eher nicht im Rampenlicht stehen. Dank der Shuttlebusse ist das ein Kinderspiel– überraschende Einblicke und besondere Momente garantiert!

Keine kleine Nachtmusik! Stattdessen das ganz große Programm. Ob Ambient-
Klänge in der Cäcilienkirche, deutscher Pop im Atrium des Käthe Kollwitz Muse-um oder Reggae-Vibes im Rautenstrauch-Joest-Museum: Musik begleitet die Besucher durch die Nacht und sorgt für den unverkennbaren Groove des Events.  Man könnte die Museumsnacht auch ausschließlich damit verbringen, von Konzert zu Konzert zu hoppen, Festivalfeeling inklusive.

Natürlich sollte man das Walraff-Roichartzs-Museum aufsuchen, oder das Schnügen-Museum oder das Museum Ludwig oder, oder... Aber auch so eine Tour wie nachfolgend beschrieben wäre denkbar:

19.00 Start am Neumarkt Obligatorischer Auftakt: Proviantpaket am
Netcologne-Stand abholen - 20.00 raum13 / Deutzer Zentralwerk der Schönen Künste Eines der aufregendsten Langzeit-Kunstprojekte Kölns. Zeit für eine Reise in die Vergangenheit: Theatrale Führung durch Gänge und Hallen des fasziniere-nden Industriedenkmals. - 21.00 Kunstwerk Köln Auf Streifzug durch das größte selbstverwaltete Künstlerhaus Deutschlands – nur in der Museumsnacht gibt es das volle Programm: Videoinstallationen, offene Künstlerateliers, Gruppenaus-stellung und jede Menge Konzerte.
22.15 Kunsthaus Rhenania Das Künstlerhaus lockt mit Einblicken in die Ateliers
und der Finissage von »Aufwachen in Istanbul«. Außerdem: Performances und
Musikalisches aus dem Rhenania-Kosmos. - 23.00 LTK4 Nach dem bunten Trubel ein bisschen verweilen im Glockenturm aus gestapelten Quadern: Klanginstalla-tionen laden zum Lauschen und Innehalten ein. - 24.00 Weinmuseum Ein atmos-phärischer Spaziergang über Kölns einzigen Wein-berg. Zur Museumsnacht in zarten Farben illuminiert und daher noch schöner!  Anschließend: Weinprobe! 1.00 Skulpturenpark Köln (Bild) Noch mehr Lichtkunst! Nur heute werden die Kunst-werke an diesem paradiesischen Ort von Lichtkünstler Jonas Anders beleuchtet. Einatmen – ausatmen. - 2.00 Museum Ludwig Auf zur Aftershowparty mit den KOMPAKT DJ-LegendenTobias Thomas und Reinhard Voigt. Tanzen bis zum Morgengrauen.

Kölner Investmentmarkt hat Düsseldorf erstmal abgehängt

Der Kölner Investmentmarkt hat auch im zweiten Quartal 2017 seine Fahrt auf der Überholspur fortgesetzt und erneut 600 Mio. Euro Transaktionsvolumen erzielt. Insgesamt stehen so nach dem ersten Halbjahr bereits 1,2 Mrd. Euro zu Buche. Das ist ein Vielfaches des Vorjahreswertes und setzt Köln mit deutlichem Abstand vor Düsseldorf, das rund eine Milliarde Euro erzielte. „Die Nachfrage und Investitionsbereitschaft ist ungebrochen hoch. Neben Büroimmobilien werden vor allem Logistik, Hotels und Grundstücke wie das Deutz-Areal gehan-delt“, erklärt Christian Sauer, Team Leader Office Investment JLL Köln, den rasanten Anstieg. Der Vermietungsmarkt ist mit einem Flächenumsatz von 155.400 m² hingegen wieder zu-rück auf Normalmaß. Vor einem Jahr hatte der Markt mit 219.000 m² noch 29 % mehr erzielt – allerdings war er durch die Zurich-Anmietung mit rund 60.000 m² in Deutz beflügelt worden.             Mehr Information unter Wirtschaft/Finanzen

Kölner Schildergasse durch Frankfurt vom 1.Platz verdrängt

Die Frankfurter Zeil hat sich den Spitzenplatz unter den frequenzstärksten Ein-kaufsstraßen Deutschlands zurückgeholt. Mit 14.875 gezählten Besuchern pro Stunde zwischen den zentralen Plätzen Hauptwache und Konstablerwache setz-te sich die Frankfurter Konsummeile mit mehr als 550 Passanten Vorsprung deut-lich an die Tabellenspitze. Im vergangenen Jahr hatte sie mit 14.250 Passan-ten noch mit der Bronzemedaille Vorlieb nehmen müssen. Der Vorjahressieger Köl-ner Schildergasse (Bild) verlor hingegen deutlich von 16.835 Passanten im ver-gangenen Jahr auf diesmal 13.505 und musste sich auf Platz 4 einreihen. Insge-samt hat die Zahl der gemessenen Passanten in diesem Jahr erneut zugelegt – von 708.545 auf 722.780. Das sind mehr als 10.000 über dem 5-Jahres-Schnitt.

Ein Projektentwickler plant die "Junkersdorfer Stadtgärten"

Der Projektentwickler Bonava (früher NCC) plant den Bau eines neuen Wohn- quartiers im Kölner Stadtteil Junkersdorf.  An der Ludwig-Jahn-Straße Ecke Egelspfad sollen bis 2020 die "Junkersdorfer Stadtgärten" mit insgesamt 139 Wohnungen sowie 53 Einfamilienhäusern entstehen. Darüber hinaus sind im östlichen Teil und im Innenbereich des Quartiers 13 Atriumhäuser sowie 40 Doppelhaushälften geplant, deren Vermarktung jedoch erst später beginnen soll.Der Kölner Westen ist eine der gefragtesten Wohnlagen in der Rhein-Metro- pole. Nur 600 Meter vom Grün- gürtel und 20 Minuten von der Innenstadt ent- fernt, liegen „Junkersdorfer Stadt-gärten“ inmitten eines gewachsenen Villen-viertels. Mehrere Kitas und Schulen finden sich hier ebenso im direkten Umkreis, wie Arztpraxen, Restaurants und Supermärkte. Unterhalb der sieben Mehrfami-lienhäuser entstehen drei separate Tiefgaragen mit insgesamt 139 Stellplätzen.

So soll das neue Historische Archiv der Stadt Köln einmal aussehen -
es entsteht zur Zeit an der Luxemburger Straße, nahe Amtsgericht

Nach dem Einsturz: Fast 90 Millionen Euro für eine neue Heimat Kölner Kunstschätze

Das Rheinische Bildarchiv Köln wird gemeinsam mit dem Historischen Archiv der Stadt den Archivneubau am Eifelwall/Ecke Luxemburger Straße beziehen. Die neuen Räume und Magazinflächen werden eine Gesamtnutzfläche von etwa 20.300 qm umfassen, davon allein 2,2 Regalkilometer Lagerfläche für das Rheinische Bildarchiv Köln.  Der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex wurde gerade erst gelegt. Unser Bild zeigt den maßgeblichen Entwurf des Büros Waechter + Waechter Architekten Darmstadt.

Seit dem Einsturz im Frühjahr 2009 ist das Archiv auf zwei provisorische Standor- te verteilt: Am Heumarkt 14 und in Köln Porz. Entstehen soll jetzt ein einladen- des, offenes und gleichzeitig hoch funktionales Haus, das sowohl interessierte Bürger als auch Fachwissenschaftler und Studenten anspricht. Für die Bestände des Historischen Archivs steht dann in den Magazinräumen Fläche für rund 58 Regalkilometer Archivgut und 460 Planschränke zur Verfügung. Die Kostenbe-rechnung für das gesamte Projekt beläuft sich auf rd. 87,13 Millionen Euro. (Bau- kosten 80,53 Millionen Euro und Einrichtung 6,6 Millionen Euro). Die Rohbau- tätigkeiten hat begonnen.

Der Kölner Männer-Gesang-Verein feiert sein 175 jähriges Bestehen

Dieser Chor war schon vor 140 Jahren "ein Hit" - Damals kam
selbst der große Guiseppe Verdi zu einem Konzert der Kölner

Das ist ein echtes Highlight im Kulturkalender der Stadt Köln in diesem Jahr: Das große Open-Air Galakonzert des Köl- ner Männer-Gesang-Vereins am 17.September. Im Schat- ten des Kölner Doms können rund 3.500 Gäste auf dem Roncalliplatz die schönsten Arien und Chöre aus der Welt der Oper und der Operette genießen. Der Kölner Männer-Gesang-Verein feiert damit sein 175-jähriges Bestehen.

Die Wolkenburg am Mauritiussteinweg ist das "Vereinslokal" der 180 aktiven Sänger

Der Kölner Männer-Gesang-Verein wurde am 27. April 1842 gegründet und am 13. Juni 1857 durch Königliche Kabinettsorder als „Kunstanstalt“ zur Rechts-person erhoben. Als altrechtlicher Verein ist der KMGV nicht im Vereinsregister eingetragen, da er bereits vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches am 1. Januar 1900 bestanden hat.

Der KMGV ist ein traditionsreicher Verein mit deutlich mehr als 600 Mitgliedern. Etwa 180 aktive Sänger pflegen satzungsgemäß in wöchentlichen Proben und zahlreichen Konzerten den Männerchorgesang und die kölnische Mundart. So steht es offiziell in den Analen des MGV.

Und geprobt wird in der "Wolkenburg" am Mauritiussteinweg (Bild), dem Vereinshaus des KMGV. Hier stehen dem Kölner Männer-Gesang-Verein aus- reichend Probenräume zur Verfügung: Im Festsaal probt der 150 Sänger starke Männerchor, für Kammerchor und Ensemble-Proben für das alljährliche Divertissementchen stehen kleinere Säle bereit. Zeitgleich können im Vereins- haus  mehrere Chorschulgruppen parallel unterrichtet werden.

Und was die Chronik dieses außergewöhnlichen Gesangvereins noch hergibt: Kein geringerer als der große Guiseppe Verdi besuchte einst ein Konzert des KMGV in Köln. Das war am 17.Mai 1877. Und im April 1889 reiste Verdi extra von Genua nach Mailand, um den dort gastierenden Chor aus Köln erneut zu hören.


Rheinische Musikfreunde können diesen Chor nun auf einem Höhepunkt seiner großartigen Geschichte am 17. Sepember (20 Uhr) vor der Domkulisse auf dem Roncalliplatz erleben. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Die Mieten in Köln stiegen zuletzt um "moderate" 3,5 Prozent


Die Arbeitsgemeinschaft Kölner Mietspiegel hat ca. 23.700 Mietverträgen ausge-wertet und daraus den Wohnraummietspiegel für frei finanzierte Wohnungen ermittelt, was nur alle zwei Jahre geschieht. Dabei werden Neuvermietungsmie- ten und Mieten aus bestehenden Mietverhältnissen, die an das allgemeine Miet- niveau angepasst wurden, der letzten vier Jahre berücksichtigt. Die Daten (Nettokaltmieten) bilden die tatsächliche Mietmarktlage im Stadtgebiet ab.

Die Mieten sind in den vergangenen Jahren in allen Baualtersklassen mit durchschnittlich 3,5 % weitestgehend moderat gestiegen. So kostet eine Bestandswohnung mit mittlerem Wohnwert (Baujahr 1990 bis 2004) durch-schnittlich 9,30 Euro. Angesichts anhaltend angespannter Lage auf dem Kölner Wohnungsmarkt ziehen nach wie vor aber auch die Mieten vor allem im Seg- ment der preiswerten Wohnungen aus den Baujahren bis 1960 und 1961 bis 1975 vergleichsweise stark an. Für neuere Wohnungen ab 2005 erweitert sich der Mietspannenwert maximal um 0,70 Cent pro Quadratmeter.


Die Zahlen im neuen Mietspiegel täuschen nicht darüber hinweg, dass Wohnen in Köln immer teurer wird. "Wir betrachten diese Entwicklung schon seit Jah-­ ren mit großer Sorge", so Jürgen Becher, Geschäftsführer des Mietervereins Köln. Die Hauptursache für diese Entwicklung sieht der Mieterverein darin, dass die Schere zwischen dem Neubau von Wohnungen und dem Zuzug von Mietern nach Köln immer weiter auseinanderklafft

Im vergangenen Jahr kamen weniger Touristen nach Köln

Tourismusbilanz 2016: Moderater Gästerückgang unter schwierigen Rahmenbedingungen

Das touristische Jahr 2016 ist für Köln mit insge- samt 3,35 Millionen Gästeankünften und 5,8 Milli- onen Übernachtungen im Vergleich zum voran-gegangenen Rekordjahr 2015 schwächer ausgefal- len. Der Rückgang beläuft sich auf 2,9 Prozent bei den Ankünften sowie auf 3,5 Prozent bei den amtlich erfassten Hotelübernachtungen. Nach 15 Jahren, in denen sich die Übernachtungszahlen seit dem Jahr 2000 verdoppelt hatten, wirkten sich im vergangenen Jahr vielfältige Einflussfaktoren negativ auf die Tourismusentwicklung aus.


Elisabeth Thelen, Vorsitzende des Aufsichtsrates der KölnTourismus GmbH erklärte vor der Presse:
„ Die Attentate von Paris, Brüssel, Nizza und zuletzt Berlin haben Sicherheitsbedenken bei Reisenden ausgelöst. Das spüren die Metropolen und großen Städte ganz besonders. Vor diesem Hintergrund sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

„Köln hat von 2013 bis 2016 einen überproportiona- len Übernachtungszuwachs erlebt, der über dem Deutschlandschnitt und dem der zehn Magic Cities Germany liegt“, so Josef Sommer, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH. „Es gilt jetzt, diesen zu stabilisieren und und international zu platzieren."

Im Ranking der wichtigsten Herkunftsländer gab es keine nennenswerte Veränderung, jedoch sind aus allen relevanten Quellmärkten, außer China, Rück- gänge zu verzeichnen. In der Reihenfolge  sind dies: Deutschland (-2,8 Prozent), Großbritannien (-12,1 %), USA (-2,3 %, Niederlande (-8,5 %), Schweiz (-7,7 %) und Belgien (-1 Prozent).

So könnte das geplante Spielcasino am Deutzer Bahnhof aussehen


Eine Jury hat  im Rahmen des Architektenwettbewerbs die Entwürfe für das Kölner Spielca- sino vorgestellt, nach denen das Gebäude am Ottoplatz in Köln- Deutz gebaut werden soll. Das Preisgericht mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und Architek-turbüros sowie dem Betreiber WestSpiel kürte die Konzepte aus München und der AIP Planungs GmbH aus Düsseldorf (unser Bild) zu den Besten. Der Sieger ergibt aus einem Verhandlungsverfahren.

Jetzt hat auch Köln seine Elektro-Busse

Die Stadt hat acht Busse angeschafft und dafür 5,6 Millionen Euro ausgegeben





Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben  die Bus-Linie 133 auf den Betrieb mit E-Bussen umge- stellt. Auf der rund sieben Kilome- ter langen Linie, die den Breslauer Platz am Hauptbahnhof mit dem Südfriedhof in Zollstock verbin- det, fahren nun regulär im tägli- chen Liniendienst bis zu acht batteriebetriebene Gelenkbusse.


Die E-Busse bieten, genauso wie die konventionellen Gelenkbusse der KVB, den Fahrgästen 43 Sitz- und 82 Stehplätze. Sie besitzen drei Türen und sind durch-gängig barrierefrei. Die Fahrgäste profitieren insbesondere davon, dass die E-Busse wesentlich leiser sind als Busse mit Verbrennungsmotor. Das erhöht den Fahrkomfort deutlich.

Der Erwerb der acht E-Busse kostet 5,6 Millionen Euro. Ein batteriebetriebener Gelenkbus kostet 696.000 Euro; ein herkömmli cher Gelenkbus mit Dieselan- trieb rund 300.000 Euro. Hinzu kommen Kosten zur Anpassung der Infrastruk- tur in der Werkstatt und wissenschaftliche Beraterleistung. Die Investition für die Linie 133 war nur möglich, weil das Land Nordrhein-Westfalen das Projekt mit einer Förderung von 1,92 Millionen Euro unterstützt hat. Durch den Einsatz der E-Busse wird der Ausstoß von jährlich etwa 520 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden, die bisher durch den Einsatz von Diesel-Bussen entstanden sind. Theoretisch können die E-Busse 90 Kilometer weit fahren. Praktisch werden sie jedoch maximal nur 45 Kilometer ohne Nachladung eingesetzt, um das Ladevo- lumen der Batterien nicht unter 30 Prozent abzusenken. Im Normalfall werden die E-Busse jeweils an den beiden Endhaltestellen der Linie 133 nachgeladen, also stets nach rund sieben Kilometern. Auf dem Betriebshof Nord der KVB erfolgt nachts die vollständige Nachladung (Bild links).

Ob Gürzenich, ob Tanzbrunnen, ob Flora oder CongressCentrum - Rekordumsatz überall dort, wo die Kölner gerne feiern


Der Gürzenich, Kölns "Gute Stube" . Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er innerhalb von sechs Jahren wieder aufgebaut. Am 2. Oktober 1955 folgte die feierliche Wiedereröffnung .Konrad Adenauer hielt eine Eröffnungs- rede ,in der er „ausdrücklich betonte“, dass der festlich-repräsentative Gürzenich auch für den Karneval bestimmt sei. Damals wie heute zählen denn auch die Karnevalssit-zungen- und Bälle zu den beliebtesten Veranstaltungen. Dazu kommen Kongresse, Tagungen, Hauptversamm-lungen, Konzerte, Märkte und Bälle. - Errichtet wurde der Gürzenich allerdings schon in den Jahren 1441 bis 1447. Damals wurde er als städtisches Kaufhaus und für Festivitäten von Kaisern und Bürgern genutzt.

Die KölnKongress GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück: Mit 13,5 Millionen Euro konnte der höchste Umsatz der Unterneh-mensgeschichte erzielt werden. Internationale Kongresse, große Unter-nehmen sowie namhafte Künstler sorgten für ein vielseitiges und erfolgrei- ches Veranstaltungsjahr.

„2016 war für die Veranstaltungsbranche kein einfaches Jahr“, so Bernhard Conin, Geschäftsführer der KölnKongress GmbH.„Wegen der Attentate von Paris und den Silvester-Übergriffen in Köln waren die kurzfristigen Veranstal-tungs-Buchungen im ersten Halbjahr 2016 allerorts ausgeblieben. Besonders erfreulich waren deshalb die enorm hohen Buchungszahlen im zweiten Halbjahr, die dieses Ergebnis ermöglicht haben.“

Für das neue Jahr liegen bereits zahlreiche Buchungen für alle Locations vor. Dabei ist auch die Flora Köln stark nachgefragt für Firmenveranstaltungen, Tagungen, Kulturevents sowie private Feierlichkeiten.

Am Tanzbrunnen werden neben Chris de Burgh und Dieter Thomas Kuhn & Band auch die Wise Guys mit zwei (bereits ausverkauften) Abschiedskonzerten, Alligatoah und Deine Freunde sowie kölsche Kultbands wie die Bläck Fööss, Köbes Underground, Räuber und Brings neben zahlreichen beliebten Comedi- ans (u.a. Helge Schneider, Frau Jahnke, Wilfried Schmickler, Jürgen B. Haus- mann) und „Frau Höpker bittet zum Gesang“ zu Gast sein. Zur Saisoneröffnung werden Cat Ballou die Bühne rocken – 8.000 Tickets sind  bereits verkauft. Weitere Veranstaltungen: das Amphi Festival, die Kölner Lichter, die Fischmärk- te, die Linus Talentprobe und 18 Veranstaltungen im Rahmen der lit.Cologne.

Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das ver- meintliche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor wenigen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zwei- ten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittelpunkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgenbilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

Ausländische Investoren suchen Luxus-Immobilien in Köln

Sotheby´s International Realty in Köln: "Deutschland gilt international als sicherer Hafen"

Durch die aktuellen politischen Entwicklungen wenden sich internationale Immobilienkäufer verstärkt dem deutschen Markt zu. Gefragt sind Bauvorha- ben in bester Lage, z.B. Im Kölner Süden, in den Ortsteien Marienburg und Hahnwald. Unser Bild zeigt eine Luxus-Immobilie im Hahnwald, entnommen dem Internetangebot von ImmobilienScout 24. Unser Bild unten zeigt einen gehobenen Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt (Gerling-Viertel)


Nachdem institutionelle Anleger aus dem Ausland schon bei Einzelhandels- oder Büroobjekten sowie Wohnungspaketen für Rekord-Engagements in 2016 sorgten, werden jetzt auch zahlreiche private Kaufinteressenten für hochwer- tige Wohnimmobilien aktiv. „Im Umfeld der Brexit-Entscheidung und Euro-Krise wird Deutschland international als sicherer Hafen bewertet. Und der Immobi-lienmarkt bietet aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung noch Chancen auf weitere Wertsteigerungen“, erklärt Tobias Schulze, von Sotheby´s Internatio- nal Realty in Köln.

In der Domstadt registriert Sotheby´s International Realty wachsende Nachfrage von jenseits der Grenzen. "Inzwischen kommt fast schon ein Drittel der Besucher der Website von Köln Sotheby´s International Realty aus dem Ausland. Auf diesem Weg kommen die Kölner Immobilienprojekte in ein welt- weites Schaufenster und damit in den Fokus von weitaus mehr Interessenten als normalerweise möglich“, erläutert Harald Kaster, der zusammen mit Tobias Schulze die Kölner Sotheby´s Niederlassung leitet, die erst Anfang dieses Jah- res gegründet wurde. Die größte Gruppe der Interessenten kommt aus Frank- reich (34 Prozent), den USA (13 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).

Dass Köln von ausländischen Immobilien-Interessenten registriert wird, liegt aufgrund der Erfahrungen aus Kunden-Kontakten von Tobias Schulze und Harald Kaster an einem Mix aus weichen und harten Faktoren. „Der Rhein, der Dom und auch der Karneval sind Trümpfe, die im Ausland viele Menschen kennen. Doch es wird auch registriert, dass Köln wirtschaftlich stark ist und durch stetigen Zuzug eine florierende Millionenmetropole ist. Die große Uni- versität sowie viele private Hochschulen sind mit rund 100.000 Studierenden zudem ein wichtiger Bekanntmachungs-Faktor.“
Interesse haben internationale Kunden vor allem an Wohnimmobilien in der Stadtmitte und in bevorzugten Gegenden wie etwa Lindenthal, Marienburg, Hahnwald und Junkersdorf. „Ausländische Käufer wollen ihr Geld sicher angelegt sehen - auch innerhalb der Stadt durch gefragte Wohnlagen", so die beiden Kölner Sotheby´s Niederlassungsleiter.

Jutta Kirbergs Unternehmen wurde  "Caterer des Jahres 2016"

Viel Lob für ihre Ideen und "herrausragenden Konzepte" in der Kölner Flora 

In der Commerzbank-Arena in Frankfurt ist kürzlich der renommierte Gastronomie Branchenpreis „Caterer des Jahres“ vergeben worden. Kirberg Catering aus Bergisch Gladbach erhielt die begehrte Auszeichnung in der Kategorie Projekt & Ausstattung für das Gartenlokal Dank Augusta in der Flora in Köln,  unser Bild. Das Restaurant befindet sich im Botani- schen Garten in Köln. Jutta Kirberg erhielt die Auszeichnung auch schon 2010.

Die Jury verlieh Kirberg den Preis „in Anerkennung an besondere Leistungen für die Cateringbranche mit Blick auf herausragende Konzepte, vorbildliche Ideen und Problemlösungen“. Eine sehr glückliche Jutta Kirberg, der das Dank Augusta, wie sie sagt, eine Herzensangelegenheit ist, dankte der Jury für die Auszeichnung. „Dieser Preis, so Jutta Kirberg, geht an das ganze Team – das Dank Augusta ist ein Lieblingsort der Kölner – das macht uns glücklich und ist Ansporn für die Zukunft“. - Unser Bid zeigt sie (rechts) mit Simone Lenz (Leitung Kirberg Marketing und PR).

Mit dem Dank Augusta bietet Kirberg während der schönen Jahreszeit allen Kölnern und Köln-Besuchern den perfekten Ort für die kleine (oder größere) Auszeit im Grünen. Ganz im Sinne der Namensgeberin Augusta, Gemahlin des preußischen Königs Wilhelm I. Sie übernahm 1863 die Schirmherrschaft über Bau und Erhalt des Botanischen Gartens. Eines beeindruckte die Königin damals ganz besonders: Die Flora sollte für alle Bürger, egal welcher Herkunft, offen sein. Der Name Dank Augusta ist heute Bekenntnis zu Tradition und Geschichte der Flora.

Seit über 30 Jahren krönt Kirberg Catering diverse Events mit viel Genuss u.a. mit Künstler-Catering für die internationale und nationale Musikszene: Rolling Stones, David Bowie, Santana, U2, Luciano Pavarotti, BAP, Die Toten Hosen u.v.m. 1993 erfolgt die Gründung der Kirberg Catering Fine Food GmbH.

Es dauert zwar noch ein paar Monate - aber Köln bekommt ein weiteres Highlight

Für November 2017 ist Europas größte Oldtimer-Messe angesagt



Europas größte Oldtimer-Messe, die Retro Classics®, kommt im ächsten Jahr als Retro Classics Cologne nach Köln. Vom 24. bis 26. November 2017 steht eine Aus- stellungsfläche von bis zu 60.000 m² zur Verfügung. Hier treffen Oldtimer-Fans auf renommierte Aussteller aller Sparten und finden  auch einen Teile-Markt.


Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, freut sich auf das neue Thema im Messeprogramm: "Die Oldtimer-Messe wird eine besondere Attraktion für den Standort Köln darstellen" . "Die Retro Classics Cologne ist mir eine echte Herzensangelegenheit, denn mit dem Standort Köln gewinnt die Marke Retro Classics®, die Europas größte Oldtimer-Messe darstellt, weiter an Internationalität", kommentiert Karl-Ulrich Herrmann, Geschäftsführer der Retro Messen GmbH. "Die größere Nähe zu den zahlreichen Oldtimer-Fans in Belgien, Holland, Nordfrankreich und den Britischen Inseln ist für uns ein ebenso wichtiger wie folgerichtiger Schritt, wurden wir doch in der Vergangenheit bereits mehrfach angefragt, ob wir mit der Retro Classics® nicht in Richtung Rhein-Ruhr expandieren können - und genau das machen wir jetzt", so Herrmann weiter. Köln ist der dritte Standort der Retro Classics®-Veranstaltungen.

Hier sollen ab 2019 rund 2.700 Mitarbeiter der Zurich-Versicherung ihre Büros beziehen

Die MesseCity am Deutzer Bahnhof nimmt Formen an


In exponierter Lage in der Kölner Innenstadt entwickelt die ECE gemeinsam mit der STRABAG die MesseCity Köln. Dazu erfolgte jüngst auch in Form einer kleinen "Feierstunde" der erste Spatenstich. Das architektonisch anspruchs- volle Projekt umfasst sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude mit Büroflächen, Hotels, Gastronomie, kleinteiligem Handel für die Quartiersversorgung und einem Kino. Und fast immer mit Blick auf den Dom.


Dem Baubeginn vorangegangen war die Vertragsunterzeichnung der Projekt-partner SRE und ECE mit der Zurich Gruppe Deutschland Anfang Mai. Der Versicherungs-Konzern mietet rund 60.000 Quadratmeter Bürofläche im westlichen Teil des Quartiers an. Ab 2019 beziehen hier rund 2.700 Mitarbeiter der Versicherung ihre neuen Büros. Derzeit ist die Belegschaft noch auf die Standorte Köln und Bonn aufgeteilt. Die drei für den Konzern in der MesseCity vorgesehenen Gebäude entstehen nach einem Architekturentwurf von KSP Jürgen Engel Architekten.
Ebenfalls vor Baubeginn erfolgte die Übernahme von Gesellschaftsanteilen der Objektgesellschaft durch Warburg-HIH Invest. Der Immobilien-Investment-Manager übernimmt im Auftrag institutioneller Investoren die Baufelder West 1 bis 3, auf denen die neuen Gebäude der Zurich Gruppe entstehen werden.

Zwischen dem Eingang Süd der Koelnmesse und dem ICE-Bahnhof Deutz sind sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude vorgesehen. Zudem ist eine Tiefgarage mit Insgesamt circa 1.000 Stellplätzen vorgesehen.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

"Prachtbauten" verändern allmählich das Gesicht von Köln

Besonders eindrucksvoll erscheint der Plan eines ziemlich neuen Rudolfplatzs


Köln will schöner werden, vor allem in der HäuserSzene. An verschiedenen Ecken in der Stadt entstehen bereits auffäl- lige Neubauten. An anderen Stellen sind ganze Gebäude-komplexe akut und bereits intensiv geplant. Zum Beispiel am Rudolfplatz, einem besonders markanten Punkt der Innenstadt. Am Habsburger Ring gelegen und nur wenige Fußminuten vom Neumarkt entfernt.

Das renommierte Architekturbüro Caruso St.John aus Lon- don will hier am Habsburger Ring und direkt gegenüber der Hahnentorburg ein voraussichtlich achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten. Rund 120 Millionen Euro sollen investiert werden. - Der Rudolfplatz ist ein Herzstück der Domstadt, aber auch ein Schandfleck mit einem maro- den Theater, das abgerissen werden soll und einer Brücke aus Holz und Glas, die ebenfalls verschwinden soll.

Zu weiteren Bauveränderungen in der Stadt gehören u.a. ein neues Medienhaus für den WDR anstelle des 40Jahre alten Filmgebäudes (Baubeginn 2017) sowie ein nahezu völlig neues "Gerling-Viertel", in dem bereits hochpreisige Woh nungen angeboten werden. Zu den provisionsfreien Eigen-tumswohnungen in verschiedenen Wohnhäusern gehören Maisonettewohnungen, Townhouses, Stadtwohnungen, Penthouses, Gartenwohnungen, Stadtvillen und Dachge-schosswohnungen.  Die neue Piazza im luxuriösen Wohn- viertel (Bild links) ist der Öffentlichkeit von Immofinanz  bereits öffentlich präsentiert worden. Noch mindestens ein Jahr werden die Bauarbeiten wohl andauern.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Geschmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominenten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher ist das Eckhaus inzwischen  längst ein attraktives Fotomotiv.

Immobilienentwickler haben die beliebtesten Stadtteile herausgefunden

In den Vierteln der Altstadt von Köln - Hier wollen die jungen Leute
am liebsten wohnen - Begehrt ist zum Beispiel der Chlodwigplatz

Blick über den Ring in Richtung Chlodwigplatz.
Die Südstadt ist nicht nur bei den jungen Leuten
ein  beliebtes Viertel.

Die großen deutschen Städte erleben derzeit einen Ansturm junger Leute. Diese streben in die Metropolen, weil sich dort die guten Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Kultur- und Freizeit-Angebote konzentrie- ren. Auch lassen sich mit einer Unterkunft im Zentrum einer Stadt erheblich Zeit und Energiekosten sparen. Immer häufiger wird sogar ganz aufs Auto verzichtet. „Auf diese Entwicklung  müssen Kommunen, Unternehmen und Investoren reagieren“, erläutert Reiner Nittka, Vorstand des Immobilienent-wicklers GBI AG.

Die Research-Abteilung der GBI AG hat vor diesem Hintergrund die Wohnsi-tuation in den sieben Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf untersucht.  In Köln ganz vorne auf der Beliebtheits- skala stehen Neustadt-Nord (mit den Quartieren Brüsseler Platz, S-Bahnhof Hansaring, Neusser Platz, Rudolfplatz), die Altstadt-Süd (Barbarossaplatz, Chlodwig-platz, U-Bahnhof Poststraße, U-Bahnhof Severinstraße), Altstadt- Nord (Ebertplatz), Neustadt-Süd (Bonner Straße/Universität, Bahnhof Köln-Süd, Rathenauplatz) und Ehrenfeld (U-Bahnhof Gutenbergstraße, U Bahnhof Körnerstraße, U-Bahnhof Leyendeckerstraße, Vogelsanger Straße).