Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Vor wenigen Tagen sind die ersten Stahlteile für den Neubau der Leverkusener Rheinbrücke eingetroffen. In der Nacht wurden sie mit Schwertransporten aus den Werken in Hannover und Sengenthal zur Baustelle gebracht. Ein großer Kran hat sie dann im Baufeld an der Rheinbrücke im Autobahnkreuz Leverkusen-West neben der A59 abgeladen.Weitere Stahlbauteile für die Rheinbrücke kommen in den nächsten Monaten sowohl über Land als auch über den Rhein.

Die ersten Stahlteile der neuen Leverkusener Rheinbrücke sind da


Die einzelnen Stahlteile werden in den nächsten Wochen auf der Baustelle zusammengeschweißt. Es handelt sich dabei um mehrere Quer- und Haupt-träger für die ersten sogenannten "Schüsse". Sie bilden zusammen nach der Montage ein ca. 66 Meter langes, 35 Meter breites und 1.115 Tonnen schweres erstes Teilstück. Dieses Teilstück wird voraussichtlich im Januar 2022 in seine endgültige Lage auf die Brückenpfeiler gehoben und dann vom rechtsrheini-schen Widerlager aus die A59 überspannen.


Das gesamte Projekt der sanierungsbedürftigen Rheinbrücke umfasst den Ersatzneubau der Rheinbrücke Leverkusen sowie den achtstreifiger Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West. Dabei wird auch das Autobahnkreuz Leverkusen-West mit mehreren Brückenbauwerken umfassend erneuert.


Der Ersatzneubau der Rheinbrücke besteht aus zwei einzelnen, parallelen Brückenüberbauten. Beide Brücken zusammen haben im Endzustand acht durchgängige Fahrstreifen (vier je Fahrtrichtung). Dazu kommt je ein 3,25 Meter breiter Rad- und Fußweg auf beiden Seiten.


Bei Baubeginn in 2017 ist von einer sechsjährigen Bauzeit ausgegangen worden. Wegen Qualitätsmängeln beim beauftragten Bauunternehmen wurden die Arbei-ten im Frühjahr 2020 unterbrochen und der Bauvertrag für die Rheinbrücke neu ausgeschrieben. Seit März 2021 werden die Arbeiten fortgesetzt. Die Fertigstel-lung der ersten neuen Brücke ist jetzt für Ende 2023 vorgesehen. Diese kann dann auch wieder von allen Fahrzeugen genutzt werden. Die Fertigstellung der zweiten Brücke ist für Ende 2027 vorgesehen.

Chemie-Unternehmen stiftet 20.000 Euro für Blumenbeete


Neue Staudenbeete, Blühwiesen, weniger Schotterflächen:  Leverkusen soll ein Stück grüner werden. Denn zur Umsetzung ver-schiedener Nachhaltigkeitsmaßnahmen stellt der CHEMPARK-Manager und -Betrei-ber CURRENTA der Stadtverwaltung 20.000 Euro zur Verfügung, das der Fachbereich Stadtgrün für bereits laufende und neue Naturprojekte verwenden kann. Neben einem Beratungsangebot für eine klima-schonende Gestaltung bestehender Schot-tergärten wird ein Großteil des Geldes für ein großflächigen Staudenbeet im Lever-kuse-ner Innenstadtbereich verwendet. OB Uwe Richrath (r.) freut es.

Anfragen nach Büroflächen bei der WfL im Jahr 2021 verdoppelt


Bei einem Pressegespräch der Wirtschafts-förderung Leverkusen am 19. August 2021 gab das WfL-Team  um Geschäftsführer Markus Märtens einen Überblick über die Entwicklungen am Leverkusener Büro- und Gewerbeflächenmarkt. Während zurzeit eine Leerstandsquote von unter 5% vorherrscht, kann eine Durchschnittsmiete von 9,25 EUR/qm erzielt werden. Die Spitzenmiete liegt bei 17,50/qm. Insgesamt haben sich die Anfragen nach Büroflächen bei der WfL im Jahr 2021 verdoppelt. Um diese Anfragen zu bedienen, stehen bereits Büroneubaupro-jektentwicklungen in den Startlöchern: So zum Beispiel der zukünftige Büroneubau der Landmarken AG an der Breidenbachstraße in der Leverkusener City (Bild) oder das IP13, das direkt neben dem IP11 im Leverkusener Innovationspark zu finden sein wird.

Das macht die Stadt weit über die Grenzen hinaus attraktiv
 

Leverkusen, die kleine Großstadt am Rhein, hat für Schlagzeilen gesorgt: Als zweite Stadt in NRW senkt der Standort den Gewerbesteuer-Hebesatz um knapp die Hälfte auf 250  % . Die Steuersenkung  bietet Unternehmen einen zusätzlichen Anreiz, sich mit Bauprojekten in Leverkusen auseinanderzusetzen.  WfL-Geschäftsführer Markus Märtens: „Wir versprechen uns einen deutlichen dynamischen Effekt für das Investitionsklima in der Stadt, der sich mittelfristig bei allen Steuerarten positiv bemerkbar machen wird.Mit neuen Unternehmen kommen auch neue Mitarbeitende, die sich auf eine hervorragende Infrastruktur, einen inhabergeführten Einzelhandel, und z.B. vielfältige Sportangebote freuen können.“

Ingenieur Horst ist "Unternehmer des Jahres 2020" in Leverkusen


Karl-Heinz Horst (im Bild links), Geschäftsführer der GIA mbH, ist Unternehmer des Jahres 2020 in Leverkusen. Markus Märtens, Geschäftsführer der Wirtschafts-förderungs GmbH, freute sich: „Trotz des herausfordernden Jahres haben uns wieder viele tolle Nominierungen erreicht. Das zeigt wieder, wie gut Leverkusens Unternehmerschaft aufgestellt ist.“ Und Oberbürgermeister und Jury-Mitglied Uwe Richrath lobte: „ Als Geschäftsführer sind für ihn Hilfsbereitschaft und soziale Verantwortung nicht nur Theorie, sondern bedeuten konkretes soziales Engagement, das nun verdient mit dem Unternehmerpreis gewürdigt wird.“

Vor über 30 Jahren haben vier Partner – allen voran Geschäftsführer Karl-Heinz Horst – die GIA mbH in Leverkusen als unabhängige Ingenieurgesellschaft gegründet. Seitdem steht das Unternehmen für flexible, maßgeschneiderte, optimierte und innovative Lösungen in allen Bereichen der Prozessautomation sowie für IT-Softwarelösungen auf allen Ebenen der Produktions- und Geschäfts-prozesse.  Ihre Leistung ist weltweit gefragt. Aufträge werden mittlerweile von mehr als 80 Mitarbeitern und zwei weiteren Tochtergesellschaften bearbeitet.