Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Frische Fische und Pflanzen direkt aus dem Herzen von Aachen. Ohne Antibiotika, Pestizide und chemische Dünger. Kurze Lieferketten und hochwertige Produkte. Zu schön um wahr zu sein? Die Stadt Aachen will das möglich machen und zwar als Projekt der urbanen Landwirtschaft unter der Straße in der ungenutzten Fußgängerunterführung am Bushof.


Da hat sich die Stadt Aachen aber auf etwas ganz Außergewöhnliches eingelassen

Eine Fisch- und Pflanzfarm am Bushof unter dem Straßenasphalt ! 

Die Stadt Aachen hat dem Verein „aachen.eden e.V“ die Erlaubnis er-teilt, in der seit Jahren ungenutzten Fußgängerunterführung am Bushof ein ungewöhnliches Projekt der urbanen Landwirtschaft zu verwirkli-chen. Die Bauaufsicht hat hierfür jüngst die Genehmigung zunächst für die Dauer von vier Jahren erteilt. Unterhalb des Pflasters der Kurhaus-straße sollen schon bald - voraussichtlich ab Sommer 2022 - in einer „Underground-Farm“ Gemüse und Salate sowie Speisefische wachsen.


 Das Verfahren heißt Aquaponik. Es kombiniert Elemente der Aquakultur mit der Hydroponik. Das bedeutet, dass in einem geschlossenen Wasser-kreislauf die Zucht von Tieren wie Fischen, Krebsen, Muscheln oder Schnecken mit der Pflanzenzucht verknüpft wird.Diese Kombination ermöglicht, dass in der konventionellen Aquaponik eine effektive Nährstoffverarbeitung erreicht wird, da die Ausscheidungen der Tiere mit Hilfe von Bakterien in biologischen Filtern in Nährstoffe für die Pflanzen umgewandelt werden.


Die Pflanzen – übereinander in Regalen gestapelt (Vertical Farming) – nehmen diese Stoffe auf. Dadurch kann auf aufwendige Filteranlagen oder den Austausch des Wassers verzichtet werden und die Pflanzen wachsen dadurch sogar schneller.


So sollen schon bald Gemüse, Salate und Speisefische unter der Erde und mitten in Aachen wachsen. „Städtischen Leerstand zu bekämpfen und gleichzeitig einen ökologischen Mehrwert in der Stadt zu schaffen, das wollen wir mit unserem Projekt erreichen“, sagt Fabian Roemer, Geschäftsführer des Vereins.

Ein Hotel, 300 Studentenapartments, Kino und Waschsalon ...

Der Rohbau für das BlueGate Aachen ist abgeschlossen und damit ein großer Meilenstein geschafft. In direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof entsteht die Mixed-Use-Immobilie mit insgesamt 24.600 Quadratmeter oberirdischer Mietflä-che. Der Komplex besteht aus fünf Gebäuden mit einem gemeinschaftlichen Sockel als Erdgeschoss. Die exponierte Lage sowie die Größe machen das BlueGate Aachen zu einem Merkmal für die Kaiserstadt. Das Gesamtprojekt soll im vierten Quartal 2022 fertiggestellt sein.


An der Burscheider Brücke gelegen, wird ein sechsgeschossiges Gebäude als Hotel der Marke Holiday Inn Express 160 Zimmer anbieten. In den beiden mittig liegenden, ebenfalls sechsgeschossigen Häusern werden 300 Studentenapart-ments der BaseCamp Group eingerichtet.



Das Aachener Kurhaus soll nun endlich wieder fit gemacht werden 


Seit mehr als 100 Jahren steht das einst so prächtige Neue Kurhaus im Kurpark der Stadt Aachen. Und kann viele Geschichten erzählen. Jetzt soll es restau-riert werden.  Als Veranstaltungsstätte soll das Neue Kurhaus den Bürgern künftig wieder zugänglich sein.


Das Eurogress wird als Hauptnutzer mit den Flächen im neuen Kurhaus seine Kapazitäten und Möglichkeiten für Kongresse und Veranstaltungen deutlich steigern können. Verwaltung und Planer setzen alles daran, dass die Revitalisie-rung des Gebäudes bis Ende 2024 abgeschlossen werden kann.


Neben der Schwerpunkt-Nutzung durch das Eurogress im kompletten Erdge-schoss und in größeren Teil des ersten Geschosses ist darin auch die Vermietung an externe Gewerbetreibende auf der ersten Etage vorgesehen. Im Unterge-schoss – im einstigen Spielautomaten-Bereich des Casinos – wird auf rund 270 Quadratmetern der Musikbunker-Verein mit einem Kulturprogramm das Neue Kurhaus zusätzlich beleben.

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

220 städtische Fahrzeuge erhalten Abbiege-Assistenzsysteme


Derzeit werden 130 Fahrzeuge von Rettungsdienst, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Katastrophenschutzes und 90 Fahrzeuge des Stadtbe-triebs mit der Sensortechnik ausgestattet. Alle Großfahrzeuge, die schwerer als fünf Tonnen sind, erhalten das System der Firma MEKRAtronics.


Indem sie die eigene Fahrzeugflotte noch sicherer macht, fügt die Stadt damit ihrem „Aktionsplan Verkehrssicherheit“ einen weiteren wichtigen Baustein hinzu. Die Umrüstung läuft aktuell in der Feuerwehrwerkstatt auf der Hüls und soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Der Einbau kostet pro System rund 2600 Euro und wird vom Bund gefördert.

Die ersten knapp 20 Fahrzeuge des Stadtbetriebs rollen mittlerweile mit der radarbasierten Sensortechnik durch Aachen. Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv, berichtet Enrico Jansen, Leiter des Fuhrparkmanagements des Stadtbetriebses .“ Im Gefahrenfall – wenn also beispielsweise ein Fahrradfahrer im toten Winkel des Müllwagens vorbeirollt – ertönt ein akustisches Signal in der Kabine. „Darauf können unsere Fahrer dann gut und unmittelbar reagieren.“

Auch das gibt es: CORONA, eine Schutzpatronin gegen Seuchen !

Die Heilige der katholischen Kirche wird besonders in Österreich und Bayern verehrt

Touristische Besichtigungen sind im Aachener Dom zwar eingeschränkt, aber inzwischen wieder erlaubt. Damit ist es vielleicht auch möglich, beim Besuch der Domschatzkammer eine Rarität bestaunen zu können, die bislang nur ein Schattendasein fristete, jetzt aber hoch aktuell ist. Der goldene Schrein der Heiligen Corona. Er wurde in den vergangenen Wochen aus aktuellem Anlaß für ein verblüfftes Publikum kräftig poliert und in Positur gebracht.


Viel gesicherte Informationen über Carona, die vermutlich um ca. 160 in Ägypten oder in Syrien oder in Antiochia geboren wurde, gibt es nicht. Laut Heiligenlexi-kon soll sie in jungen Jahren den Soldaten Victor geheiratet haben, der im Zuge der Christenverfolgung hingerichtet wurde. Auch Corona selbst starb im Alter von 16 Jahren den Märtyrertod. Verehrt wird die Heilige besonders in Österreich, in Bayern und in Böhmen, wo es sogar Wallfahrten gibt. Auch in Wien ist die Verehrung dokumentiert


Was sie jedoch gegenwärtig so interessant macht: Sie gilt u.a. als Schutzpatronin gegen Seuchen ! Die Tagespost in Würzburg beschreibt die heilige Corona zusätz-lich als "Patronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzsucher".

Sie werde ganz besonders in Seuchenzeiten angerufen, was sie gerade im ge-genwärtigen Augenblick zu einer wichtigen Fürsprecherin machte. Und: In einem Waldstück in Sauerlach vor den Toren von München lädt eine Corona-Kapelle mit folgenden Worten zum stillen Gebet ein: „Müder Wanderer stehe still, mach bei Sankt Corona Rast. Dich im Gebet ihr fromm empfiehl, wenn Du manch Kummer und Sorgen hast.“ - Der Gedenktag der jungen Heiligen ist der 14. Mai.


Der junge Kaiser Otto III., ein großer Verehrer Karls des Großen, hatte die aus den römischen Katakomben entnommenen Überreste im Jahr 997 zusammen mit denen des Heiligen Leopardus nach Aachen gebracht und im Münster beisetzen lassen. Seither gelten beide als Mitpatrone des Aachener Marienstifts. Die Grabplatten sind bis heute im Dom zu sehen.


Vor dem aktuellen Hintergrund hat die Domschatzkammer nun den Corona-Leopardus-Schrein früher als geplant aus ihrem Depot geholt, was für einiges Aufsehen sorgen dürfte. Eigentlich sollte dieses fast 100 Kilogramm schwere Prunkstück nach 25-jährigem Dornröschenschlaf erst im Zuge einer für den Sommer geplanten Ausstellung über die Aachener Goldschmiedekunst des Historismus gezeigt werden.

Der Corona-Leopardus-Schrein - so berichtet das Aachener Domkapitel auf sei-ner website - wurde 1911/12 in der Werkstatt des bekannten und bedeutenden Aachener Goldschmieds Bernhard Witte angefertigt. „Fast ein ganzes Jahr haben rund 45 Mitarbeiter an diesem sehr detailreichen Stück gearbeitet. Die Werkstatt wäre angesichts des Aufwands und der Kosten fast pleite gegangen.", berichtet Dr. Birgitta Falk, die Leiterin der Domschatzkammer. 

Entspannen auf dem Lousberg - Die Hängematten sind wieder da


Passend zu den steigenden Temperaturen sind die Hängematten auf der Lousberg-Terrasse wieder da. Fünf der Hängemat-ten mussten über den Winter abgehängt werden, da die Nutzung nicht mehr sicher war. Sie wurden durch neue ersetzt. Der Lousberg ist mit 264 Metern die höchste Erhebung der Aachener Innenstadt und ein wahres Kleinod für alle, die gerne an der frischen Luft sind. Die ersten Besucherinnen und Besucher haben die Lousberg-Terrasse mit ihrer tollen Aussicht über die Soers bereits besucht und sich auf den Hängematten entspannt. Seit 2008 laden die beliebten Hängematten am Nordhang des Lousbergs dazu ein.


"Aachen umsonst"  -  55 kostenlose Angebote in der Kaiserstadt

Nicht nur im Internet sind viele Angebote und Informationen umsonst, auch in der realen Welt gibt es kostenlose Attraktionen. Das neue Buch von Martin Thull „Aachen umsonst“ –  im Eupener GEV erschienen – gibt 55 Hinweise auf kosten-freie Angebote in der Kaiserstadt.


Es geht dem Autor darum,Neugier zu wecken auf bislang vielleicht Unbekanntes. Im Vorbeigehen einen Geruch schnuppern, ein Gesprächsangebot in der Citykir-che annehmen, im Bücherschrank am Neumarkt oder in der Pontstraße stöbern, den Straßenmusikanten zuhören, mit Muße an der Archäologischen Vitrine im Elisengarten verweilen oder etwa an manchem Samstagabend den Tangotän-zern in der Rotunde des Elisenbrunnen zuschauen – vielleicht sogar selbst das Tanzbein schwingen. „Aachen umsonst“ gibt Anregungen , die nichts kosten.


Wer unter 21 Jahre alt ist, darf umsonst in alle Aachener Museen, im Ludwig Forum für moderne Kunst sogar jedermann am sogenannten „Zentis-Donners-tag“. Die Stadtbibliothek bietet zahlreiche kostenfreie Möglichkeiten, besonders bei den elektronischen Medien. Es gibt kostenfreies WLAN in der Innenstadt oder freien Eintritt bei Kulturangeboten in der Musikhochschule oder im „Franz“.  124 Seiten, 13 x 21 cm, vierfarbig illustriert, Klappenbroschur, 15 Euro


Zum Autor: Dr. Martin Thull, 1948 in Aachen geboren, lebt als freier Autor in Sankt Augustin bei Bonn. Nach dem Studium der Germanistik, katholischen Theologie und Erziehungswissenschaften arbeitete er lange als Redakteur in unterschiedlichen Medien und veröffentlichte zahlreiche Bücher.


Aachen bietet rund um den Dom kostenfreies Internet

Kostenfrei drahtloses Internet rund um Dom, Rathaus und Elisenbrunnen nutzen – dies ist neuerdings mit dem Aachen City-WiFi möglich. Sowohl Gäste der Stadt als auch Aachener können das exklusive Netz 30 Minuten kostenfrei und ohne Zugangscode nutzen. Wer gerne länger im Internet surfen möchte, erhält in der Tourist Info Elisenbrunnen oder bei verschiedenen lokalen Einzelhändlern und Gastronomiebe-trieben kostenlos Zugangscodes, die eine bis zu 24-stündige Nutzung ermöglichen. Man findet Hinweise zu Veranstaltun- gen, Stadtführungen, touristischen Neuigkeiten und Sehens-würdigkeiten in der Aachen-App.

Einzigartig: Stadtgeschichte durch Gucklöcher kennenlernen


In der historischen Innenstadt von Aachen kann die Geschichte der Stadt seit einiger Zeit Tag und Nacht durch die weltweit einzigartigen Chronoskope® erlebt werden. Dabei handelt es sich um circa 2,50 Meter hohe Stelen, die anhand einer Informationstafel und „Guck-löchern“, in denen animierte Bilder und Filme gezeigt werden, einen Blick in die Vergangenheit gewähren.

Zu den Themen der einzelnen Stationen zählen der Aachener Dom, das Rathaus, die Pfalzanlage, der Granusturm, die Mineral-Thermal-quellen sowie das Capitulare de Villis (eine Landgüterverordnung, die Karl der Große erließ). Auf Knopf- druck erhalten Interessenten  kostenlos Informationen über die Besonderheiten des jeweiligen Ortes, seine Bedeutung, seine Ent- stehung und seine Entwicklung über die Jahrhunderte. Die Informationsfilme können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch abge- spielt werden und sind durch die unterschiedlich hohe Anbringung der Okulare auch für Kinder und Rollstuhlfahrende erlebbar. Der aachen tourist service e.v. hat dazu einen Flyer herausgebracht, der ebenfalls viersprachig über die Aachener Chronoskope® und ihre Stationen informiert. Er wird in Aachen verteilt und auf Wunsch zugesendet.