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Wer morgens seine Hauptmahlzeit einnimmt, senkt das Risiko für Übergewicht und Diabetes

Erst die Bohnen, dann das Steak und zuletzt den kohlenhydratreichen Reis: In dieser Reihenfolge geht der Blutzucker lang-samer hoch. Das ist nicht nur für Diabetiker gut zu wissen, sondern auch für Menschen, die auf ihre schlanke Linie achten möchten. Das gilt auch für die Zeit, in der die Mahlzeiten eingenommen werden. Als Faustregel gilt: Je früher desto besser. Das berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber".                                Foto: Wort & Bild Verlag/Getty Images/borchee

Gesund essen - Das Frühstück sollte besonders kalorienreich sein

Morgens verhält sich der Blutzucker am günstigsten.  Ideal ist es, das Früh-stück als "größte", sprich kalorienreichste, Mahlzeit einzunehmen. Zudem kommt der Körper morgens mit blutzuckersteigernden Speisen wie Brötchen oder Cornflakes besser klar. Bei Diabetes-Typ-2 oder einer Vorstufe gilt das nur bedingt: "Solche Lebensmittel sollten generell durch Vollkornbrot mit ganzen Körnern oder Müsli mit Vollkornflocken und Nüssen ersetzt werden", sagt Anette Buyken, Professorin für Public Health Nutrition an der Uni Paderborn.


Und abends besser vor 18 Uhr essen. Beim Abendessen als die kritischste Mahlzeit des Tages sollte auf stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln, Kartoffeln, polierter weißer Reis und Weißmehlgebäck am besten verzichtet werden, da sie den Blutzucker vor allem abends in die Höhe treiben. Die Körperzellen sprechen dann schlechter auf Insulin an, auch bei gesunden Menschen.


Buyken empfiehlt nach 18 Uhr Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index zu wählen, deren Zucker langsam ins Blut geht. Dazu zählen zum Beispiel fest gekochte Pellkartoffeln. Der Kohlenhydratanteil sollte außerdem nur ein Viertel des Abendessens ausmachen, dazu der gleiche Anteil Proteine, etwa aus magerem Hähnchenfleisch, Milchprodukten oder Nüssen, und günstige Fette wie Rapsöl plus ein halber Teller Gemüse. Weniger Kohlenhydrate heißt auch: Finger weg von Alkohol und anderen zuckerhaltigen Getränken.

Gesund essen mit wenig Geld - das sagt die Verbraucherzentrale dazu

Die Verbraucherzentrale NRW gibt Tipps für den Einkauf und sie sagt, wie man Lebensmittel auch richtig lagert, um zu vermeiden, dass zu viel schlecht wird und entsorgt werden muss.


Herkunft und Jahreszeit spielen eine wichtige Rolle. Gemüse, das Saison hat und in der Region wächst, ist in der Regel günstiger zu haben, weil es nicht weit trans-portiert und aufwändig gekühlt werden muss.


Derzeit sind zum Beispiel Fenchel, Erbsen, Blumenkohl, Porree, Spinat sowie verschiedene Kohl- und Salatsorten günstig, in Kürze auch Kartoffeln, Kohlrabi, Möhren und Zucchini aus Deutschland.Und wer saisonales Freilandgemüse kauft statt Tomaten und Gurken aus dem Gewächshaus, hilft auch der Umwelt. Orien-tierung bietet hier der Saisonkalender „Heimisches Obst und Gemüse“ der Ver-braucherzentrale NRW.  Der Kalender zeigt, wann welches Obst und Gemüse bei uns wächst. Weite Lebensmitteltransporte, insbesondere per Flugzeug, belasten das Klima. Das gleiche gilt, wenn heimische Produkte außerhalb der Saison in beheizten Treibhäusern angebaut werden.

Und so lagern Sie regionales Obst und Gemüse im Kühlschrank richtig ein

Ja, und dann geht es auch um die Lagerung der Lebensmittel. Eier, Tomaten oder sogar Brot im Kühlschrank ? Dazu erklärt die Verbraucherzentrale NRW:


• Brot im Kühlschrank aufzubewahren ist nicht ratsam. Dort trocknet es 

   schneller aus und verliert an Geschmack.

• Je höher der Weizenmehlanteil im Brot, desto schneller wird es altbacken.
• Brote mit einem hohen Roggen oder Vollkorn anteil bleiben länger frisch.
• Hefebrote sind nicht so lange haltbar wie Sauerteigbrote.
• Brot (ganz oder in Scheiben) und Brötchen können Sie problemlos eingefrieren.


Und sonst? Was wohin im Kühlschrank? Was ist mit Eiern? Sie sollten am besten im Kühlschrank gelagert werden; vorzugsweise bei maximal 7°C und im Karton.
Am besten orientiert man sich an den verschiedenen Klimazonen im Kühl-schrank.


Und das gehört nicht in den Kühlschrank: Ananas, Mangos, Zitrusfrüchte und Bananen müssen leider draußen bleiben. Die Verbots-Empfehlung gilt auch für Tomaten. Sie verlieren bei Kälte das Aroma, Bananen bekommen eine andere Farbe. Salatgurken sollten nicht länger als vier Tage im Kühlschrank gelagert werden. Zitronen vertragen keine Kälte.Zwiebeln und Knoblauch schimmeln.

Ja, das wär's doch mal: Ein Apfelkuchen (fast) aus Kartoffelbrei 

Ein Stück leckerer Kuchen macht den Nachmittag mit Freunden oder der Familie perfekt. Wenn das Mehl einmal knapp ist, die Gäste eine glutenfreie Variante bevorzugen oder das Gebäck einfach besonders frisch schmecken soll, bietet sich die Geheimzutat Kartoffel an. Denn auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick vermuten lässt: Kartoffeln verleihen Kuchen, Teilchen & Co. ein besonders luftiges und saftiges Backergebnis.


Damit das Backen mit der Knolle gelingt, empfiehlt Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH: „Für süße Gebäcke sind mehligkochende Kartof-feln die beste Wahl, da diese besonders viel Stärke enthalten. Im Rezept kann dann einfach ein Teil Mehl durch Kartoffeln ersetzt werden.“


Um Kartoffeln als Backzutat für süße Gebäcke zu verwenden, einfach waschen, vierteln, kochen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. „Soll der Teig besonders fein werden, empfehle ich, die Kartoffeln zweimal zu pressen“, so Tepel. „Übrigens eignet sich auch Kartoffelbrei vom Vortag gut zum Backen.“


Und wie wär's mit einem saftiger Apfelkuchen ? 600 Gramm mehligkochende Kartoffeln waschen und in reichlich Wasser rund 25 Minuten kochen. Anschlie-ßend leicht abkühlen lassen, pellen und mit einer Presse in eine Schüssel drük-ken. 300 Gramm Mehl (oder eine Mehlalternative), ein Päckchen Backpulver, 150 Gramm Zucker, eine Prise Muskat und einen halben Teelöffel Zimt in einer Schüs-sel vermengen. Drei Eier, die gepressten Kartoffeln und 100 g Butter zugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben.


Zwei Äpfel waschen, schälen und vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Spalten gleichmäßig in den Teig drücken und den Kuchen im unteren Drittel des Ofens circa 50 Minuten backen. Nach rund 30 Minuten die Backfarbe kontrollieren – wenn sie sie zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken und zu Ende backen.                                       Fotos: : KMG/die-kartoffel.de

Darf es am Sonntag auch mal ein saftiges Wildbret sein ?


„Wildbret ist ein sehr ursprüngliches und regionales Produkt“, sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband, kurz DJV. "Die Tiere fressen einfach nur, was ihnen schmeckt, draußen vom Wald oder von der Wiese. Und Wild kann ich im Gefrierschrank bis zu einem Jahr ohne Qualitätsverluste aufbewahren."


Der Fachmann führt weiter aus: "Wild ist besonders eiweiß- und nährstoffreich und gleichzeitig fett- und cholesterinarm. Ich kann Wild je nach Teilstück braten, schmoren, grillen, dünsten oder räuchern. Nur bitte, bitte, nicht in Rotwein ertränken, das war im 19. Jahrhundert Standard, als es noch keine Kühlschränke gab."


Nur wo bekommt man das frische Wildfleisch ? Torsten Reinwald sagt: "... am besten natürlich beim Jäger oder Förster aus der Region, bei der lokalen Metzgerei oder eben auch auf dem Markt. Wir haben auf der Internetseite wild-aufWild.de eine Postleitzahlen-Suche und dort können Verbraucher Jäger, Metzgereien oder auch Restaurants in der Nähe suchen, die regionales Wildbret anbieten. Und wir haben auf dieser Seite auch über 400 moderne, einfach nachkochbare Re-zepte." Da finden sich dann Rezepte wie z.B. Rehkarree in Bärlauch-butter gebacken, klassischer Wildschweinbraten, aber auch ein raffiniertes Saltimbocca vom Reh oder Souvas-Kebab vom Rotwild.


                 Bild links eine deftige Wildschweinhaxen; Fotos: Kapuhs-DJV

Vegane Burger und Würstchen sind ein Renner auf dem Grill

Deutschland ist ein absolutes BBQ-Land. Fast jeder Deutsche genießt es, ein BBQ-Meister zu sein. Auf dem Rost landen immer noch überwiegend Fleisch oder Würstchen. Mehr als die Hälfte der Grillliebhaber brutzelt auch etwas Vegetarisches. Vegane Burger und Würstchen (unser Bild) sind ein Renner in der Grillzeit.  Fotos: Nestlé Deutschland AG/House of Food

Vor allem die jüngeren Menschen fragen nach Alternativen zum klassischen Grillgut nach. Kaum jemand möchte dabei auf Saucen verzichten: für 82 % gehören sie zum Grillgenuss. Als Begleiter liegen am häufigsten Salate auf dem Teller: 67 % bevorzugen Kartoffelsalat, rund 60 % entscheiden sich für die klassische grüne Variante, für 58 % ist ein Nudelsalat ein absolutes Muss.


Die einschlägigen "Experten" wie Thomy, Garden Gourmet und Maggi stehen den heimischen BBQ-Meistern gern zur Seite. Die Foodmarken von Nestlé sorgten  zum Saison-Start gleich für ein "BBQ-Feuerwerk" mit Neuheiten und Rezepten.

                                                                          Foto: Nestlé Deutschland AG/House of Food

Wenn der Fisch aus dem Tiefkühlfach kommt - so taue ich ihn auf


Fisch und Meeresfrüchte aus dem Tiefkühler sind eine Traumbesetzung für unkomplizierte Gerichte. Gewusst wie, erwachen sie im Handumdrehen aus dem Kälteschlaf: Wer Zeit hat, legt gefrorene Lachsfilets, Garnelen und Co einfach für zwölf Stunden in den Kühlschrank. Das dauert zwar etwas länger, ist aber für die Qualität am besten. Kurzentschlossene können Fisch oder Meeresfrüchte zum Auftauen auch einfach für eine Stunde in ein kaltes Wasserbad geben. Bei beiden Varianten sollten die Produkte einfach in der Verpackung bleiben oder in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt werden. Sind Lachs, Kabeljau, Garnele, Hummer & Co. fertig aufgetaut, einfach unter kaltem Wasser abspülen, mit einem sauberen Küchenpapier abtupfen und nach Belieben zubereiten.

Unser Bild links zeigt Kabeljau in Tomatensugo

Im Angebot: Die neuen Fischportionen von "Deutsche See" 


Die Bremerhavener Fischmanufaktur treibt den aktuellen Convenience-Trend mit drei neuen Produkten voran. Convenient, gelingsicher und lecker – das sind die neuen vorgegarten Fischportionen im MR. STEAM-Sortiment von Deutsche See.


Für die feingeschichteten Portionen werden Fisch und Gemüse geschmackvoll miteinander kombiniert. Lachsfilets werden auf Spitzkohlgemüse drapiert und bringen im Herbst und Winter Abwechslung auf die Speisekarte, Kabeljauloins lassen sich auf weißen Bohnen in fruchtigem Tomatensugo nieder und Seelachs-loins auf Paprikagemüse zaubern eine mediterrane Note auf den Teller.


Die tiefgefrorenen Portionen wiegen jeweils ca. 105 Gramm und sind damit vielseitig einsetzbar. Die drei Produkte sind die heimlichen, kulinarischen Stars im neuen MR. STEAM-Sortiment der Bremerhavener Fischmanufaktur und seit dem 20. September verfügbar.


Mit über 1.800 Mitarbeitern in rund 20 Niederlassungen und mehr als 35.000 Kunden aus Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie und Food-Service ist Deutsche See nationaler Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte.

Experten sagen: Rituale beim Essen steigern den Genuss

Dabei muss man nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen

Gemeinsam den Tisch decken, schönes Geschirr benutzen, erst essen, wenn alle sitzen - wir alle kennen Essens-Rituale.

Im Alltag nehmen wir uns oft keine Zeit dafür. Dabei gibt es gute Gründe, unsere Mahlzeiten bewusst zu genießen. Zum Beispiel bei einer Bergischen Kaffee-Tafel wie es hier unser Bild veranschaulicht. Essens-Rituale steigern den Genuss. Denn durch sie erscheinen die Lebensmittel köstlicher, sagt Larissa Gaub von der "Apotheken Umschau".

 "Schön ist, wenn man gemeinsam mit Freunden oder der Familie isst, denn das Ritual startet dann schon vor dem Essen, zum Beispiel beim gemeinsamen Tischdecken. Dadurch wird der Genuss größer. Außerdem: wer weiß, dass er zum Beispiel abends mit anderen zusammen kocht und isst, kann leichter auf Snacks zwischendurch verzichten."
Man muss auch nicht den Knigge für Tischmanieren von A-Z beherrschen. Entscheidend ist, dass man seine Mahlzeiten in Ruhe genießt: Wichtig ist, aufmerksam zu essen und sich Zeit zu nehmen fürs Essen. Das bedeutet dann, nicht das Sandwich mittags beim E-Mail-Schreiben zu essen oder zwischen zwei Terminen zu verdrücken. Dann ist man nämlich abgelenkt und merkt gar nicht, wenn der Bauch voll ist. Außerdem isst man über den Tag verteilt mehr als man eigentlich Hunger hat.
Essens-Rituale helfen also, nur so viel zu essen, wie man braucht. Wer abnehmen möchte, kann seinen Appetit übrigens auch mit der Wahl des Geschirrs beeinflussen: Larissa Gaub sagt: "Es gibt Studien, die haben festgestellt, dass Geschirr eine wichtige Rolle dabei spielen kann, wie viel wir essen. Das heißt, wer weniger zu sich nehmen möchte, sollte Teller mit einem schmalen Rand benutzen. Je schmaler der Rand ist, desto größer wirkt nämlich die Portion."
Und außerdem gilt grundsätzlich: Wer noch mehr für eine gesunde Ernährung tun möchte, sollte Süßigkeiten wie Schokolade außer Reichweite aufbewahren.