Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Zum 200. Geburtstag des Karneval:  Fünf Buchstaben für das kölsche Lebensgefühl

Fünf Buchstaben genügen, um eine Stadt und ein ganzes Lebensgefühl zu beschreiben: „Alaaf“ ist als traditioneller Kölner Ausruf weltbekannt und ein Markenzeichen rheinischer Lebensfreude. Das Festkomitee des Kölner Karnevals hat das Wort jetzt als Schriftzug im XXL-Format umsetzen lassen, der in diesen Tagen an markanten Orten der Stadt als Foto- und Selfi-Punkt aufgestellt wird. Gut 350 Kilogramm bringt jeder der fünf über zwei Meter hohen Buchstaben des Großschriftzuges auf die Waage, sie sollen für die Einwohner und Besucher der Stadt zu einem attraktiven Foto-Punkt werden.


Kölner Sparkassen zeigen Engagement mit attraktiven Karnevalsausstellungen

Die "Roten Funken" und die "Die Große von 1823" ganz groß

Kölns Sparkassen fühlen sich dem Karneval traditonell besonders verbunden und unterstützen das kölsche Brauchtum stets nach Kräften. Auch in diesem Jahr zeigen die beiden Unternehmen ihr Engagement mit großen Ausstellun-gen in ihren Häuser.


Die Sparkasse KölnBonn widmet sich der langjährigen Geschichte der 'Mutter aller Karnevalsgesellschaften' in Köln. Unter dem Titel "Die Große von 1823 – Erste Kölner Karnevalsgesellschaft" zeigt die Schau historische Exponate aus 200 Jahren. Zu bestaunen sind unter anderem das legendäre Goldene Buch und zwei Figuren des Bildhauers Labusga. Die Ausstellung in der Filialdirektion Hahnentor ist bis zum 13. Februar 2023 zu den üblichen Geschäftszeiten zu sehen.


Die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. sind das älteste Traditionskorps Kölns. Von den Preußen, über die Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus bis hin zur heutigen Bundesrepublik Deutschland hat dieses Korps alle Wirren der Ge-schichte erlebt – und auch überlebt.Die Jubiläumsausstellung in der Kreisspar-kasse Köln am Neumarkt  nimmt den Betrachter mit auf eine Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Rote Funken. In vierzig Ausstellungsvitrinen spiegeln rund 220 Exponate – von Fotos, Grafiken, über Bü-cher und Hefte bis zu Orden und Fahnen – die wechselhafte und spannende Historie des Traditionscorps. - Die Ausstellung ist bis 3. Februar in der Kassen-halle während der regulären Öff-nungszeiten kostenlos zu sehen.

Kamera-Autos sind wieder im Stadtgebiet unterwegs

Seit Mitte Januar bis voraussichtlich 16. März sind erneut spezielle, mit Kameras und Laserscannern bestückte Fahrzeuge der Firma "CycloMedia Deutschland GmbH" im Kölner Stadtgebiet unter-wegs. Es ist die siebte Befahrung dieser Art. Im Auftrag der Stadtverwaltung erstellen sie hochauf-lösende und georeferenzierte 3D-Panoramabilder aller Kölner Straßen.

Das erfasste Bildmaterial ermöglicht der Stadt ein besseres Verständnis des öffentlichen Raums und die Möglichkeit, am Schreibtisch örtliche Gege-benheiten zu beurteilen. Das macht viele Außen-termine überflüssig.  Gesichter und Kfz-Kennzei-chen sind unkenntlich gemacht

„Leihen statt Kaufen“  -  50 Jahre Artothek in Köln

2023 feiert die Artothek in Köln ihren 50. Geburtstag. Den Auftakt des Jubiläumsjahres bildet die Ausstellung „Face to Face“ mit zahlreichen künstlerischen Positionen zum Thema „Porträt“. Mit den rund sechzig ausgestellten Werken internationaler Künstler bietet die Ausstellung eine plastische Sicht auf künstlerischer Zeitgeschichte mit Köln-Bezug. Seit 1973 präsentiert die artothek zeitgenössische Kunst zum Auslei-hen und seit 1974 auch in Ausstellungen. Das Konzept: „Leihen statt Kaufen“ . Mit 330 Werken gestartet stehen in der artothek heute über 1.500 gerahmte Kunstwerke und Kleinskulpturen zur Verfügung.

Das Bauprojekt "I/D Cologne" nimmt immer mehr Gestalt an

Unter dem Motto „Alles in einem neuen Licht“ wur-den jüngst die Meilensteine und bisherigen Erfolge des derzeit größten gewerblichen Bauprojektes der Stadt – I/D Cologne – gefeiert. Rund 300 von Art-Invest Real Estate und der OSMAB Holding AG gela-dene Gäste trafen sich dazu auf dem Baufeld an der Schanzenstraße.

Vier der insgesamt zwölf Gebäude sind bereits fertig-gestellt:  das Haus am Platz, das Patiohaus, das Moxy Hotel und das I/D Cologne Parkhaus. Weitere drei Bauabschnitte befinden sich derzeit im Bau. Bis dato wurden knapp 90.000 m² der insgesamt 160.000 m² Bruttogeschossfläche realisiert. Beim Güterhaus und Loft Haus sind bereits der Rohbau und die aufwendi-gen Fassaden zu sehen und der Bau des HANGARS hat ebenfalls begonnen. Gesamtfertigstellung von I/D Cologne ist für 2027 geplant.

Kölner Studenten stellen selbst gebauten e-Rennwagen vor

Das studentische Team eMotorsports Cologne der TH Köln hat seinen selbst konstruierten, vollelektrischen Rennwagen eMC21 für die kommende Saison in der Rennserie Formula Student Electric vorgestellt.


Dabei handelt es sich um einen vollelektrischer Einsitzer, der von vier Motoren in unter drei Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt wird und eine Höchstgeschwin-digkeit von 123 km/h erreicht. Alle Komponenten vom Chassis über Batterie und Elektronik bis zur Aerodyna-mik entwickeln die Studierenden selbst.

eMotorsports Cologne tritt seit 2010 in der Formula Stu-dent an, dem größten studentischen Konstruktionswett-bewerb für elektrische oder benzinbetriebene Rennwa-gen mit Crews von Hochschulen aus der ganzen Welt.

Die Kölner City wandelt sich - kommen die Büroimmobilien zu kurz?

Im aktuellen Büromarktbericht für Köln wirft der renommierte Immobilienmakler Greif & Contzen einen genauen Blick auf die Kölner Innenstadt. Und stellt fest: Bei den Diskussionen über den Wandel der City kommen die Büroimmobilien zu kurz. Auch wenn die Analyse insgesamt zeigt, dass der Büroimmobilienmarkt der Domstadt das vergangene Jahr trotz der Corona-Einschränkungen mit guten Kennzahlen abgeschlossen hat. Aber ……


Fragt man Menschen, was sie mit der Kölner Innenstadt verbinden, bekommt man meistens „Shopping“ zur Antwort. Köln gehört zu den beliebtesten Ein-kaufs-Metropolen Deutschlands. Schildergasse, Hohe Straße, Ehren- und Mittel-straße ziehen Einheimische und Touristen gleichermaßen an.

Zumindest war es bis vor zwei Jahren so. Denn die Corona-Pandemie hat dem Shopping-Tourismus einen heftigen Dämpfer verpasst, den Wandel der Innen-stadt beschleunigt und dazu beigetragen, dass über den Zustand und die Zu-kunft des innerstädtischen Kölns in jüngster Zeit vermehrt diskutiert wird. „Umsatzeinbußen der Einzelhändler“, „Geschäftsschließungen“ oder gar „Verö-dung des Stadtzentrums“ sind dabei die Schlagworte, die die Diskussionen beherrschen. „Das greift zu kurz“, sagen die Immobilienexperten von Greif & Contzen und bringen einen bislang recht vernachlässigten Aspekt in die Disku-ssion ein: Die Bedeutung der Kölner Innenstadt als Bürostandort.

In ihrem aktuellen Büromarktbericht haben die Immobilienexperten von Greif & Contzen dem innerstädtischen Büromarkt besondere Aufmerksamkeit gewidmet und festgestellt: „Bereits 2020 hat eine Umsatzverschiebung in die Teilmärkte außerhalb der Innenstadt stattgefunden. 2021 hat sich diese Entwicklung wiederholt.“ Verliert die Kölner Innenstadt als Bürostandort also an Bedeutung?

Die Immobilienexperten plädieren dafür, bei den Diskussionen über die Zukunft der Kölner Innenstadt die Büroimmobilien mehr in den Fokus zu rücken und über Möglichkeiten nachzudenken, diesen den gebührenden Raum zuzubilligen. „Attraktive innerstädtische Büro-Angebote ziehen attraktive Nutzer an. Die wie-derum bringen Kaufkraft in die City, beleben diese und haben Interesse, an der positiven Entwicklung ihres Standortes mitzuarbeiten“, erläutert Immobilien-experte Andreas Reul. Will man das alles für die positive Entwicklung der Innen-stadt nutzen, ist rasches Handeln gefragt, denn die Nachfrage nach Büroflächen zieht bereits spürbar an.

In der Gesamtbetrachtung, so schlüsselt es Greif & Contzen auf, hat der Kölner Büromarkt das vergangene Jahr 2021 trotz der Corona-Einschränkungen mit guten Kennzahlen abgeschlossen. Unter den Top-7-Standorten in Deutschland weist der Büromarkt der Domstadt sogar eine der besten Entwicklungen auf. Die Spitzenmiete stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr von rund 26,00 Euro auf 27,00 Euro pro Quadratmeter.

Für die kommenden Monate rechnet Greif & Contzen damit, dass der derzeitige Leerstand in der Innenstadt schrittweise abgebaut wird und wieder mehr privatwirtschaftliche Nutzer mit bislang zurückgestellten Flächengesuchen auf den Markt kommen und in der Innenstadt Büroflächen suchen werden.

Köln bietet Touren durchs europäische Astronauten-Zentrum an


KölnTourismus bietet exklusive Touren zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) an: Besuchergruppen erhalten so aktuelle Einblicke in die bemannte Raumfahrt. Zu den rund zweistündigen Führungen, die in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, gehören ein Vortrag im Kinosaal sowie ein Besuch in der Trainingshalle, dem Herzstück des Europäischen Astro-nautenzentrums, das sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahnheide befindet. Im Anschluss können Fragen zur Raumfahrt allgemein gestellt werden. Im EAC trainiert u.a. das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. © KölnTourismus GmbH / Axel Schulten

Kölner Wissenschaftler entwickeln Sparprogramm für Mais-Bauern

Wissenschaftler des Instituts für Bau- und Landmaschinentechnik der TH Köln haben in Kooperation mit der Kverneland Group Soest GmbH ein neuartiges Verfahren ent-wickelt, mit dem sich über 25 Prozent des Mineraldüngers bei der Unterfußdüngung von Mais einsparen lässt.  "Bei konservativer Schätzung lassen sich mit einem punktge-nauen Verfahren 75.000 Tonnen Dünger im Jahr einsparen", sagt Doktorand Max Boute; außerdem 13.500 Tonnen Stickstoff und 34.500 Tonnen Phosphor. Bei aktuellen Preisen von circa 400 Euro je Tonne DAP könnten die deutschen Landwirte damit rund 30 Millionen Euro jährlich sparen.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Ge-schmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominen-ten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher inzwischen ein attraktives Fotomotiv.