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Aus Flörsheim am Main kommt der "Deutsche Sekt des Jahres 2018"

Das Sekthaus Raumland aus Flörsheim am Main im Hessenland liefert den "Sekt des Jahres 2018". Das ergab die  4. Auf-lage des größten anerkannten Wettbewerbs für deutsche Sekte aus traditioneller Flaschengärung, organisiert vom Mei-ninger Verlag in Neustadt an der Weinstraße.  Von 45 Fachjuroren wurden 577 Sekte verdeckt verkostet. In sechs Kategorien wurden die Sekte des Jahres gekürt. Der Durchschnittspreis der Siegersekte liegt bei 16 Euro. „Deutscher Sekt ist ein echtes Quali-tätsmerkmal. Die stilistische Vielfalt ist großartig. Wer deutschen Sekt noch nicht für sich entdeckt hat, sollte das dringend nachholen“, zog Verkostungsleiter Christian Wolf das Fazit des Wettbewerbs.


Auch im Rheinland trinkt man gern Pils - wie hier auf der letzten "Bierbörse" in Bonn 

Das Pils ist die Lieblingssorte der Deutschen Biertrinker, aber die Produktion stagniert - nur Krombacher meldet aktuell Zuwächse
 

Dabei zeigen sich die Deutschen lokalpatriotisch: Die Bayern lieben ihren bayerischen Gerstensaft (78 Prozent), die Baden-Württemberger Bier aus ihrem “Ländle” (56 Prozent) und die Westdeutschen NRW-Bier (51 Prozent). Deutsch-landweit erhalten allerdings die bayerischen Brauereiprodukte (38 Prozent) die höchsten Werte. Aber: Bei Deutschlands Lieblingsbiersorten steht Pils (33 Prozent) vor Weizen (14 Prozent) und Biermischgetränken (12 Prozent) ganz oben. Die Mehrheit (51 Prozent) trinkt Bier wöchentlich.


Aktuell meldete dazu auch die Statistikstelle des Landes NRW: In den 31 NRW-Brauereien (ab 20 Beschäftigte) wurden im Jahr 2017 insgesamt 18 Millionen Hektoliter alkoholhaltiges Bier (ohne Biermischgetränke) gebraut. Die gesamte Produktionsmenge hätte rein rechnerisch ausgereicht, um jeden volljährigen Einwohner in Nordrhein-Westfalen an jedem Tag des Jahres mit einem Glas Bier (0,33 Liter) zu versorgen. Der Anteil Nordrhein-Westfalens an der bundesdeut-schen Bierproduktion blieb 2017 mit 22,1 %  unverändert.

Gut dazu paßt der Jahresbericht der Krombacher Brauerei aus dem Siegerland. Die Bierbrauer dort meldeten positives. Im Pressetext heißt es: "Krombacher als größte deutsche Biermarke wächst über dem Marktniveau und steigert den Aus-stoß um ein gutes Plus von 105.000 hl, was einen Zuwachs von 1,9% auf 5,763 Mio. hl bedeutet. Der Umsatz steigt um 2,7% auf 639,1 Mio. Euro. Wachstumsmo-tor ist der nachhaltige und erfolgreiche Ausbau der Dachmarke Krombacher. Je-des zehnte in Deutschland getrunkene Pils kommt aus Krombach."

Mineralwasser und Wein  -  Wie paßt das am besten zusammen?

Ob pur zu einem leichten Rotwein oder zu einer Weißweinschorle gemischt: Weinliebhaber schätzen natürliches Mineralwasser als vielseitigen "Begleiter". Doch welches Mineralwasser passt zu welchem Wein? Bei der Auswahl spielen der Mineralstoffgehalt und die Kohlensäure eine wichtige Rolle. Mineralwasser-Sommelière Soledad Sichert erklärt, worauf es ankommt.In Kombination mit Wein kann natürliches Mineralwasser verschiedene Funktionen erfüllen: Es umspült den Gaumen, reinigt die Geschmacksknospen und bereitet so auf den Geschmack des Weines vor


Bei allen Empfehlungen gilt jedoch: Geschmack und Genuss beruhen auf individuellen Wahrnehmungen. "Das richtige oder falsche Mineralwasser zum Wein gibt es nicht, aber es gibt Wässer, die mit bestimmten Weinen ein echtes Dream-Team bilden. Meine Tipps sollen motivieren und anregen, Neues auszuprobieren und zu entdecken", betont Mineral-wasser-Sommelière Soledad Sichert.

"Mineralwasser und Wein aus der gleichen Region ergänzen sich grundsätzlich gut, denn schließlich stammen sie von den gleichen Böden", erklärt Mineralwasser-Sommelière Soledad Sichert. Die gleichen Mineralstoffe beeinflussen den Geschmack beider Getränke in ähnlicher Weise.

Welches Mineralwasser paßt nun zu welchem Wein am besten?

Zu jungen, säurebetonten Weißweinen wie Riesling oder Sauvignon Blanc bieten sich Mineralwässer mit wenig Kohlen-säure an. Ein hoher Gehalt an Kohlensäure würde sich zur Säure des Weins addieren und könnte zu einem unangenehmen Mundgefühl führen. -  Junge, dezente Weißweine wie Grauburgunder vertragen etwas mehr Pep! Hier passen Mineralwäs-ser mit viel Kohlensäure und sanfter Mineralisierung. -  Zu Weißweinen aus dem Holzfass - erkennbar z. B. am Hinweis "Bar-rique" - können Mineralwässer mit ein wenig Kohlensäure und einem höheren Mineralstoffgehalt dafür sorgen, dass der Wein lebendiger und frischer erscheint und das Weinerlebnis somit intensiviert wird. -  Zu Rotweinen empfiehlt sich ein stilles und leichter mineralisiertes Mineralwasser. Es harmonisiert die Gerbstoffe und den niedrigen pH-Wert, beruhigt den Gaumen und unterstreicht die positiven Eigenschaften des Rotweines deutlich.


Zurück zu den Wurzeln  -  BACCHUS ist wieder Pieroth
Und zum Einstand gibt's den Wein in tiefblauen Flaschen


Die WIV Wein International AG mit Sitz in Burg Layen und ihre Tochterunterneh-men, die Fachmarktkette Vino – Weine und Ideen GmbH sowie die auf Direktver-trieb konzentrierte Bacchus – Internationale Weine GmbH, haben zum 1.Juni eine Umfirmierung vorgenommen. Dabei wurde aus  Bacchus  wieder die Pieroth Deutschland GmbH, aus Vino die Pieroth Retail GmbH.

In einer Verlautbarung heißt es:" Mit der Umfirmierung der Muttergesellschaft, der Fachmarktkette Vino und der Direktvertriebs-Tochter Bacchus trägt die künftige Pieroth Wein AG veränderten Einkaufsverhalten Rechnung und präsen-tiert ihre Angebote und Vertriebskanäle im Rahmen einer neuen Omni-Channel-Strategie.


Und für die Umstellung von Bacchus zu Pieroth hat man sich ganz Besonderes überlegt: Exklusive Weine aus deutschen Anbaugebieten. Dazu als weitere  Neuheit den Pieroth Cuvée vom eigenen Weingut an der Nahe. Dort betreibt Pieroth  Weinbau seit 1675. Der besondere Gag: Alle Pieroth Blue Weine sind in tiefblauen Flaschen gefüllt. Das Unternehmen sagt: "Ein perfekter Geschmack vereint sich mit modernem Design."

Was Restaurant-Besucher bei einem ersten Treffen mit einem fremden Menschen bewegt

Also -  wenn's geht -  nur keinen Knoblauch und keine Zwiebeln




Die Mehrheit der Deut-schen geht beim ersten Date gerne in ein Restau-rant. Dabei finden dann

66 Prozent auch, dass der Mann am Ende die Rech-nung bezahlen sollte. Das ergab eine aktuelle Um-frage des Online-Reservie-rungs-Services Bookatable by Michelin unter knapp 600 deutschen Restaurant-Gästen.

Mehr als die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer hatte bereits ein Blind Date in einem Restaurant, das heißt ein Treffen mit jemandem, den man vorher noch nicht kannte. 50 Prozent der Umfrage-Teilnehmer bestellen beim Date auf keinen Fall Fast Food. Ebenso wenig beliebt sind dabei zum Beispiel Gerichte mit Knoblauch (42 Prozent) und rohen Zwiebeln (40 Prozent) sowie Spare Ribs (40 Prozent). Eine Suppe als Hauptgang würden 29 Prozent der Befragten ebenfalls niemals bei einer Verabredung wählen. Außerdem sind komplizierte Gerichte, bei deren Verzehr man sich blamieren könnte, bei den Umfrage-Teilnehmern wenig gefragt.

Für 95 Prozent der Befragten sind die Tischmanieren des Gegenübers beim ge-meinsamen Essen sehr wichtig, nur knapp 5 Prozent drücken hier ein Auge zu. Wenn dann nach dem Essen die Rechnung kommt, sollte der Mann diese bezah-len und das am besten diskret, darüber sind sich 66 Prozent der Umfrage-Teil-nehmer einig. 22 Prozent sind dagegen der Meinung, dass jeder das bezahlen sollte, was er bestellt hat. Nur 12 Prozent bevorzugen, dass die Gesamtrechnung zu gleichen Teilen gesplittet wird.

Fragt man die Deutschen danach, was bei einem Date im Restaurant wichtig und romantisch ist, steht ein ausreichender Abstand zum nächsten Tisch und damit eine gewisse Privatsphäre an erster Stelle. Ganze 76 Prozent der Befragten legen darauf besonders viel Wert, um sich ungestört unterhalten zu können. Für die Studien-Teilnehmer zählten ein schön gedeckter Tisch (61 Prozent) und Kerzen-schein (45 Prozent) ebenso zu einer gelungenen Verabredung im Restaurant. Außerdem freundliches und zuvorkommendes Servicepersonal (46 Prozent) sowie eine angenehme Lautstärke im Restaurant

Vegetarische Gerichte in Restaurants weiter auf dem Vormarsch

                                                                               Foto: obs/Bookatable GmbH & Co.KG/Paul Winch-Furness

Fast die Hälfte der Deutschen bestellt beim Restau-rantbesuch Fleischgerichte. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Bookatable by Michelin unter knapp 1.300 Teilnehmern in Deutschland. Dennoch bietet die vegetarische Küche auch Nicht-Veggies eine tolle Abwechslung. Und 25 % der Befragten machen da-von auch schon Gebrauch. Bei 15 Prozent der Restau-rantbesucher kommt bereits nur vegetarische bzw. vegane Küche in Frage. Dabei liegen asiatische Restaurants ganz vorne. Denn 40 Prozent der Befrag-ten finden, dass es dort die besten vegetarischen Gerichte gibt. Auf Platz 2 (30 Prozent) liegen indische Restaurants. 15 Prozent bevorzugen Restaurants mit italienischer Küche, nur 9 Prozent wählen hierfür deutsche Lokale und 8 Prozent sonstige Küchenarten wie zum Beispiel türkisch oder orientalisch.

NEU: Ein Kochbuch mit veganen Gerichten für vegan lebende Menschen, die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten  

FImmer mehr Menschen entscheiden sich dafür, weniger Fleisch oder überhaupt keine tierischen Produkte zu essen, sich gar vegan zu ernähren. Das geschieht manchmal aus gesundheitlichen Gründen, aber oft auch schlicht der Umwelt zuliebe und um Tiere zu schonen. Die Lebensmittel- und Gastrobran-
che hat bereits reagiert: Vegane Lebensmittel gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt. Gaststätten bieten neben den obligatorischen vegetarischen Gerichten mittlerweile auch zunehmend vegane Varianten an und auch rein vegane Restaurants werden immer beliebter. Sagt der Kölner Buchverleger Ertay Hayit und verweist auf seine aktuelle Produktion: "100 Internationale Vegane Gerichte". Ein Rat- und Rezeptgeber, mit dem vor allem auch Neulinge viel anfangen können.


Dass vegan zu essen der Gesundheit zuträglich ist, davon ist die Wiener Ärztin Rosa Aspalter überzeugt. 2014 hat sie krankheitsbedingt ihre Ernährung von deftiger Hausmannskost auf Vegan umgestellt. Seither experimentiert die Hobbyköchin begeistert mit pflanzlichen Lebensmitteln und kreiert immer wieder neue Gerichte. In ihrem Kochbuch „100 internationale vegane Gerichte" sind es vor allem die verschiedenen Länderküchen, denen sie sich gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Anna Catany Ritter widmet. Dabei sind Rezepte entstanden, die vor allem eins sind: einfach und schnell zubereitet.

Das Kochbuch  richtet sich an vegan lebende Menschen, die gerne einfach und unkompliziert kochen möchten. Mit Rezepten fürs Frühstück genauso wie für Hauptgerichte, für Salate und Suppen wie auch für Desserts und Getränke. Wis-senswertes über typische Gewürze und besondere Zutaten sowie Tipps und Informationen zu Nährstoffen runden die Rezeptsammlung ab.


Rosa Aspalter, Anna Catany Ritter, „100 internationale vegane Gerichte“, Hayit Köstlichkeiten, 131 Seiten, 14,95 EUR, ISBN 978-3-87322-272-4, Hayit Verlag, Köln, 1. Auflage 2018.  -  Das Kochbuch kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bezogen werden. Hayit Medien: www.hayit.de.


Die Freundlichkeit des Service-Personals ist für Restaurantbesucher am wichtigsten

Eine aktuelle Umfrage vom Online-Reservierungs-Service Bookatable unter knapp 530 deutschsprachigen Gästen befasst sich mit der Thematik, was eine besonders gute Servicekraft im Restaurant ausmacht. Hierbei waren sich 69 Prozent der Befragten einig: Ein Lächeln im Gesicht und eine nette Begrüßung sind entscheidend. Freundlichkeit hängt Kompetenz, Professionalität und sogar Aufmerksamkeit ab.Die Freundlichkeit des Personals ist vielen Gästen (54 Prozent) sogar so wichtig, dass sie ein Restaurant zukünftig meiden würden, wenn die Bedienung unfreundlich war. Die Attraktivität des Service-Personals spielt hingegen nur für zwei Prozent der Befragten eine Rolle. Kompetenz hingegen ist für Gäste durchaus relevant. Eine gute Wein-Empfehlung zu bekommen oder Personal, das sich mit der Speisekarte bestens auskennt, halten knapp die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) für unerlässlich.



Sieben rheinische Restaurants haben jetzt einen Michelin-Stern

Im Restaurant Le Flair auf der Marc-Chagall-Straße verwöhnen Küchenchef Dany Cerf und seine Partnerin Nicole Bänder ihre Gäste mit Leidenschaft, Können und Köstlichkeiten der gehobenen französischen Küche in entspannter Bistro-Atmosphäre.


Sieben Restaurants im Rheinland dürfen sich mit einem neuen Michelin-Stern schmücken. Allein in Düsseldorf sind drei Top-Adressen hinzugekommen: Der „Guide Michelin 2017“ hat die Restaurants „Bread & Roses“, „Le Flair“ und „Nenio“ erstmals mit jeweils einem Stern ausgezeichnet.In Köln und Bonn sind jeweils zwei neue 1-Stern-Häuser hinzugekommen: „Zur Tant“ und „L’escalier“ in der Domstadt, „EQUU“ und „Kaspars“ rheinaufwärts in Bonn.


Mit insgesamt 243 Häusern bei den 1-Stern-Adressen verbucht der jetzt erschienene Guide Michelin Deutschland einen neuen Spitzenwert. 39 davon finden sich in Nordrhein-Westfalen, darunter auch das „Haus Stemberg anno 1864“ in Velbert. Geführt wird es von Walter Stemberg und Sohn Sascha, der kürzlich vom Gault&Millau zum Aufsteiger-Koch des Jahres gekürt wurde. Beide sind Genussbotschafter für NRW und sorgen so dafür, dass Nordrhein-Westfalen noch stärker als Reise- und Genussland bekannt wird.


Einziges 3-Sterne-Haus in NRW bleibt auch bei Michelin das „Vendôme“ im Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Mit zwei Sternen dürfen sich weiterhin das „Rosin“ in Dorsten, das Düsseldorfer Restaurant „Im Schiffchen“ sowie das Kölner „Le Moissonnier“ schmücken. NRW liegt damit im Michelin-Sterne-Bundesländervergleich auf Platz drei hinter Baden-Württemberg und Bayern.

Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt allgemein auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich.

UNESCO würdigt Tradition und Vielfalt belgischer Bierkultur 

Im rheinischen Nachbarland zählt man insgesamt an die 1.500 verschiedene Biere


Das belgische Bier gehört ab sofort zum immateriellen Kulturerbe der Mensch- heit. Dies hat der zuständige Ausschuss der UNESCO im äthiopischen Addis Abeba verkündet. Wie der flämische Kulturminister Sven Gatz (Open VLD) auf seiner Webseite erläutert, sind die belgische Braukunst und die Vielfalt der Bierkultur einzigartig. Aus diesem Grunde haben sich Vertreter aus allen drei belgischen Sprachräumen vor anderthalb Jahren dazu entschlossen, bei der UNESCO einen Antrag auf den dauerhaften Schutz von Tradition und Brauch- tum einzureichen. Dieser sei nun nach sorgfältiger Prüfung bewilligt worden.
Wie Gatz weiter ausführt, habe sich die UNESCO insbesondere davon beein-druckt gezeigt, welche Anstrengungen in Belgien zur Ausbildung von Braumeis- tern, zur Beibehaltung der Biervielfalt und zur Vermarktung der traditionellen Bierkultur unternommen würden. Dazu gehöre es auch, vor den Folgen des Alkoholmissbrauchs zu warnen.
Belgien zählt insgesamt an die 1500 verschiedenen Biere. Die überwiegende Mehrzahl wird bis heute in kleinen Mengen auf authentische Weise nach loka- len Rezepturen handwerklich produziert. Die Bierkultur wird zudem in allen Teilen des Landes durch Verkostungsvereinigungen, Kurse und Ausbildungen sowie durch Feste und Museen erhalten und gepflegt.

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? - Welchen Wein soll ich denn wählen?

Der deutsche Gast will bei der Weinauswahl gut beraten werden

Grauburgunder, Rioja oder Cabernet Sauvignon? 61 Prozent der Deutschen zucken bei diesen Worten nur verhalten mit den Schultern. Sie können im Restaurant gerade noch zwischen weiß, rot und rosé unterscheiden und wünschen sich eine Hilfestellung bei der Weinauswahl. Das ergab eine Umfrage der Online-Reservierungsplattform Bookatable unter 600 Gästen. Ihnen gegenüber stehen die Weinkenner. Mehr als ein Drittel der befragten Gäste hält sich für einen Exper- ten, der locker zwischen den Sorten unterscheiden kann.


Sie kennen sich natürlich aus in der Weinszene - die Fachbesucher der Düsseldorfer Spezialmesse "pro wein".

Als Tipp für die richtige Weinauswahl wünscht sich fast jeder Dritte eine detail-lierte Beschreibung der Sorten in der Weinkarte. Details zu Geschmack und dem passenden Wein zu Fisch, Fleisch und Gemüse sind hier gefragt. Allerdings ergab eine Stichprobe von 32 befragten Gastronomen bei Bookatable, dass lediglich eine Handvoll Restaurants eine solch ausführliche Weinkarte ihren Gästen an- bieten. Dieses Manko machen die meisten durch ein gut geschultes Personal wieder wett. Der Großteil der befragten Gastronomen gab an, dass sich alle ihre Kellner oder wenigstens ein Ansprechpartner in jeder Schicht sehr gut mit Weinen auskennen und die Gäste daher fachkundig beraten können. Einige Gastronomen gehen sogar soweit, bereits bei der Menübestellung den jeweils passenden Wein zum Gericht zu empfehlen. Das kommt etwa 29 Prozent der Deutschen zugute, die ebenfalls zu den Nicht-Weinkennern gehören und am liebsten den Kellner nach einer Empfehlung bitten. Die Katze im Sack wird nicht gekauft.

Eines zeigt die Umfrage deutlich: Bei der Weinauswahl will die Mehrzahl der Deutschen gerne genau wissen, woran sie ist. Lediglich knapp zwei Prozent bestellen unwissend auf gut Glück. Zwar experimentieren dennoch viele Gäste auch gern mit verschiedenen Weinen, auf die richtige Beratung wollen sie dabei jedoch nicht verzichten. Stimmt die Beratung, scheint bei der letztendlichen Auswahl auch der Preis keine große Rolle zu spielen.