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Was für eine Idee: Obst und Gemüse sollen in der City wachsen

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt "Essbare Stadt" ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Stadt Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentli-chen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.


"Durch den Anbau von Lebensmitteln in der Nähe werden Transportwege ge-spart und Verpackungen vermieden. Zudem können wir so die Wertschätzung von Lebensmitteln fördern und soziales Miteinander und ökologische Aufwer-tung von Flächen verbinden," sagt die Umweltdezernentin Helga Stulgies.

Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfü-gung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finan-ziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saat-gut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf die "Ernte für alle" hin.

Schulen erhalten auf dem Weg zur "essbaren Schule" für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände.
                                      Weitere Infos: www.duesseldorf.de/agenda21/ess

Es grünt so grün auf Häuserdächern und die Stadt bezahlt dafür


Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert auch die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen.


Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt bewirkt.

"Mehr Grün in der Stadt ist eine elementare Forderung in Zeiten des Klimawan-dels. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe sind dabei mehrfach wirksam: gegen Luft- und Hitzebelastungen, als Lebensraum für Insekten und Vögel, als Schutz vor Starkregenereignissen und zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqua-lität", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.


Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei Projekten des "Urbanen Gärtnerns" sind auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen antragsberechtigt. Beim "Urbanen Gärtnern" bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen eine wichtige Rolle.


"Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5.000 Euro", erläutert Umweltamtsleiter Thomas Loosen.

                                                                                                   Infos: www.duesseldorf.de/dafib

Demnächst am Rhein:  Ein Innovationscampus für Düsseldorf 
Da geht es um e-Mobilität und autonomes Fahren

Forschungschwerpunkt von StartUps und Unternehmen ist die "Mobilität der Zukunft"


Düsseldorf soll einen neuen Innovationscampus erhalten mit dem Forschung-schwerpunkt "Mobilität der Zukunft". Unternehmen, Startups und Forschungs-einrichtungen der Branche sollen sich zu einem neuen Ökosystem zusammenfin-den und darin innovative und wirtschaftliche Dynamik entwickeln. - Das Konzept stammt von der EUREF AG (Bild: Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender) , die in Berlin seit 10 Jahren einen solchen Campus betreibt, der als Reallabor der Ener-giewende gilt. Zurzeit arbeiten dort 3.500 Mitarbeiter in über 150 Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energie, Klimaschutz, ITK und Mobilität zusammen. Düsseldorf würde der zweite Standort.

Verkehrsgünstig neben Flughafen und Flughafen-Bahnhof und entlang der ge-planten Trassen von U81 und Radschnellweg gelegen, soll ein nach innen gerich-teter, grüner Campus mit Solarglasdach und der originalen Gasometer-Kuppel - bekannt aus Günther Jauchs Talkshow - entstehen. Zudem ist die Einrichtung eines Mobilitäts-Hubs als Erprobungs- und Gründungsplattform für e-Mobilität, Sharingmodelle und autonomes Fahren geplant.

Durch die Umsetzung des Projektes werden mit dem Ankermieter Schneider Electric, aktuell mit Sitz in Ratingen, in einem ersten Schritt 750 Arbeitsplätze für die Deutschland Zentrale in der Region gehalten. Der internationale Konzern ist weltweit führend in der digitalen Transformation, speziell auf den Gebieten Ener-gy Management und industrielle Automation, und mit über 140.000 Mitarbeitern in circa 150 Ländern vertreten.

Mit dem Flughafen Düsseldorf steht ein erster Partner aus der direkten Nachbar-schaft bereit. Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flugha-fen Düsseldorf GmbH: " Wir diskutieren schon jetzt die naheliegenden Koopera-tionsmöglichkeiten." Nach der Fertigstellung werden auf dem Campus nach derzeitigen Planungen insgesamt rund 2.500 Arbeitsplätze in etablierten Unter-nehmen und Startups geschaffen.

Das Lichterfest rund um Schloss Benrath:  Am 13. Juli,  22 Uhr


Das Lichterfest ist Düsseldorfs beliebteste Klassik-OpenAir Veranstaltung. Im Benrather Schlosspark warten klassische Musik auf höchstem Niveau, ein romantisch illuminiertes Schloss und ein atemberaubendes Feuerwerk. Jahr für Jahr erleben mehr als 10.000 Menschen gemeinsam den Schlosspark voller Lichter und in einem ganz besonderen Ambiente. Sie freuen sich auf einen unvergesslichen Abend mit den Düsseldorfer Symphonikern, einem anspruchs-vollen und abwechslungs-reichen Konzertprogramm und einem gemütlichen Picknick rund um den illuminierten Spiegelweiher.


Oberbürgermeister Geisel ist überzeugt: "Mit Umweltspuren
gegen Dieselfahrverbote und für eine Verkehrswende"

Eine Sonderfahrspur für Busse, Fahrräder, Taxen und elektrisch betriebene Fahrzeuge



In Düsseldorf gibt es seit einiger Zeit Umweltspuren auf der Merowinger-straße stadteinwärts und auf der Prinz-Georg-Straße in beide Fahrtrichtungen. Sie sind zunächst für die Dauer von einem Jahr eingerichtet. So sollen Dieselfahrverbote in der Landeshaupt-stadt vermieden werden, heißt es im Rathaus. Weitere Umweltspuren werden darüber hinaus geprüft.

ROT: Umweltspuren Merowingerstraße
und Prinz Georg Straße
BLAU: geplante Umweltspur

"Unser vorrangiges Ziel ist es, ein drohendes Dieselfahrverbot für die Düssel-dorfer Innenstadt zu vermeiden und die Verkehrswende voran zu treiben. Die Umweltspuren sind hier ein wichtiger Baustein, um die Luftqualität auf beson-ders stark belasteten Straßenabschnitten nachhaltig zu verbessern und die Ge-sundheit der Anwohner zu schützen", erläuterte Oberbürgermeister Thomas Geisel.
Neben der Corneliusstraße stellt die Merowingerstraße eine stark frequentierte Nord-Süd-Verbindung im Düsseldorfer Hauptverkehrsnetz dar. Sie wird täglich von rund 25.000 Fahrzeugen befahren. Dementsprechend zählt die Merowinger-straße zu den am höchsten lärm- und schadstoffbelasteten Straßen im Düssel-dorfer Stadtgebiet. Im Jahr 2017 wurde auf der Merowingerstraße eine Stick-stoffdioxidbelastung von 56 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (µg/m3) gemessen und somit der Jahresmittelgrenzwert der Europäischen Union von 40 µg/m3 deutlich überschritten.
Zur Abwendung eines Dieselfahrverbotes soll nun eine Sonderfahrspur für Busse, Fahrräder, Taxen und elektrisch betriebene Fahrzeuge dienen. "Da es bisher für derartige Sonderfahrstreifen in Deutschland keine Praxis-erfahrungen gibt, gibt es zunächst einen Testbetrieb in zwei Stufen mit temporärer Markie-rung. Eine Evaluierung erfolgt nach einem Jahr. Zusätzlich zur Einrichtung der Spur soll geprüft werden, ob in Gegenrichtung ebenfalls eine Umweltspur angelegt werden kann", erklärte Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke.

"Positiv an diesem Pilotversuch ist, dass Radverkehr und Busse Vorrang bekom-men und an Staus vorbeiziehen können. Von der Rheinbahn und denTaxen er-warten wir, dass sie sich rücksichtsvoll gegenüber Radfahrenden verhalten,“ sag-te die stellvertretende ADFC-Vorsitzende Lerke Tyra. Sie hält außerdem Tempo 30 und eine Ampel-Vorrangschaltung „für unerlässlich".

E-Autos dürfen in Düsseldorf ab sofort kostenlos parken

Elektrofahrzeuge können in Düsseldorf auf allen rund 12.000 Parkplätzen mit Parkscheinautomaten kostenlos parken. Vor dem kostenfreien Parken müssen Fahrzeughalter sich aller-ding per E-Mail beim Umweltamt einmalig registrieren. Das Interesse an dem neuen Angebot ist sowohl in Düsseldorf als auch im Umland groß: Rund 300 Elektrofahrzeuge wurden bereits angemeldet. Das neue Angebot des städtischen Um-weltamtes hat zum Ziel, die Zulassungszahlen privater Elek-trofahrzeuge zu erhöhen.

"Elektromobiles Fahren kann deutlich zur Verbesserung der städtischen Lebens-qualität beitragen, wenn die Zulassungszahlen von Elektroautos merklich stei-gen", betonte Umweltdezernentin Helga Stulgies bei der Vorstellung des Ange-botes im Januar. Bisher werden in der Landeshauptstadt rund 1.200 Elektroau-tos betrieben. Die Stadtverwaltung selbst sieht sich als Vorreiter und setzt zu-nehmend auf Elektroautos und Elektrofahrräder. Im städtischen Fuhrpark sind derzeit 37 Elektrofahrzeuge enthalten, weitere sind bestellt.

Das Ordnungsamt kommt neuerdings im "Polizei-Look"

In neuer optischen Gestaltung präsentieren sich jetzt die ersten vier Streifenwagen des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). Damit sie besser zu erkennen sind, wurde das städtische Blau um die Signal-farbe Neongelb ergänzt. Nach den ersten vier Einsatzbussen, in denen bis zu sieben Einsatzkräfte Platz finden, werden in Kürze zehn weitere Fahrzeuge im neuen Design umgerüstet. Seit 24 Jahren waren die Fahr-zeuge des Ordnungsamtes der Landeshaupt-stadt im städtischen Blau gehalten und mit der Aufschrift "Ordnungsamt" versehen.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.

Im Aquazoo: Erstmals Nachwuchs bei den Zylinderrosen

Der neu gestaltete Tierpark besteht jetzt ein Jahr und hat schon über 500.000 Besucher


Auch wenn ihr Name anderes vermuten lässt: Bei diesen Zylinderrosen handelt es sich um Tiere, genauer gesagt um Nessel-tiere. Und diese prächtigen, bis zu 35 Zenti-meter langen Zylinderrosen, haben soeben Nachwuchs bekommen. Die prächtigen Zylinderrosen waren von Beginn an am jetzigen Standort des Aquazoo Löbbecke Museum inmitten des Nordparks zu sehen und sind somit in jedem Fall mehr als 30 Jahre alt.

In ihrem nur schwach beleuchteten Becken innerhalb der Meerwasserausstel-lung sind diese scheinbar fluoreszierenden Tiere nicht nur ein echter Hinguc-ker, auch laden sie die Besucher des Aquazoo mit ihrem eleganten Spiel der Tentakel, mit denen sie fortwährend Plankton einfangen, zum ausgiebigen Beobachten ein.


Bei den sechs Zylinderrosen im Aquazoo hat sich nun zum ersten Mal Nachwuchs eingestellt. Mindestens 12 Jungtiere wurden bereits gesichtet. Die meisten von ihnen befinden sich unter den schützenden Tentakelkränzen der Alttiere und scheinen von diesen in direkter Nähe auch zugelassen zu werden. Ob es sich dabei um eine Form von Brutpflege handelt, ist nicht bekannt. Da die kleinen Nesseltiere sämtliche Farben der Alttiere in einer individuell einzigartigen Mischung aufweisen, ist von einer geschlechtlichen Vermehrung auszugehen. Etwa fünf Zentimeter ragen die kleinen Zylinderrosen bereits aus dem Boden und sind mit dem bloßen Auge sehr gut zu erkennen. Nachzuchten bei Zylinder-rosen sind überaus selten, umso mehr freuen sich die  Mitarbeiter des Aquazoo über diesen wirklich außergewöhnlichen Nachwuchs. Jetzt gilt es zu beobachten und zu dokumentieren, um ein wenig mehr über diese mysteriösen Lebewesen zu erfahren. Insgesamt beheimatet der Aquazoo aktuell rund 5.000 Tiere. Zu den Publikumslieblingen zählen klar die Bewohner des Hai-Aquariums, dicht gefolgt von den Brillenpinguinen und den Krokodilen.


Jetzt sprudelt er wieder der Stahl-Kugelbrunnen am Martin-Luther-Platz

Der Kugelbrunnen von Bildhauer Friedrich Werthmann ist an den Martin-Luther-Platz zurückgekehrt. Saniert und mit einer neuen Technik ausgestattet wurde er nun zwischen Johanniskirche, Pavillon und Schadow-Arkaden in zentraler Lage wieder in Betrieb genommen. Der Stahl-Kugelbrunnen besteht aus einer kreisrunden Anlage aus Waschbeton mit 6,65 Meter Durch-messer und einer Kugel aus nichtrostendem Edelstahl von etwa 2,20 Metern im Durchmesser.


An der Königsallee: Der Corneliusplatz strahlt in neuem Glanz

Düsseldorf ist wieder um ein ganzes Stück schöner geworden

Befreit von den letzten Absperrungen strahlt der Corneliusplatz in neuem Glanz. Die Platzfläche vor dem Kaufhof ist inzwischen komplett für die Öffentlichkeit freigegeben, der Brunnen sprudelt und Bänke laden zum Verweilen ein. Neu gesetzte Betonbänke, zukünftig mit Holzauflage, an der Nord- und Südseite des Platzes sind nachts beleuchtet. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist um ein städtisches Highlight reicher.

Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg war der Platz an der Königsallee mit verein-fachter Beetgestaltung wiederhergestellt worden. Eine letzte gestalterische Überarbeitung erfolgte 1987. Seit 1994 sind neben vielen Einzelgebäuden auch der Stadtgraben der Königsallee mit den flankierenden Promenaden, der Corne-liusplatz (Platz am Schalenbrunnen) sowie das Kö-Gärtchen mit Graf-Adolf-Platz als Baudenkmal in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Mit Fertigstellung der innerstädtischen U-Bahnlinie zwischen den Haltestellen Bilk und Wehrhahn im Jahr 2016 ist der Schmuckplatz um den Schalenbrunnen nun in seiner vormaligen Form und Ausgestaltung wieder hergestellt worden .

Im Zentrum des Rasenrondells steht über einem kleeblattförmigen Becken ein kräftig profilierter Sockel, in den sich neptunische Wesen, Delphine und Wasser-götter befinden, welche die untere Schale tragen. Sie wird mit Wasser gefüllt, das aus Löwenmäulern sprudelt.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Art-Invest Real Estate hat „Wolkenbügel“ im Medienhafen gekauft


Art-Invest Real Estate hat das aus mehreren Baukörpern bestehende Port Event Center im Düsseldorfer Medienhafen mit einer Mietfläche von rund 7.300 m² für ein von ihr verwaltetes Sondervermögen erworben. Verkäuferin ist eine Toch- tergesellschaft der METROINVEST, welche zum spanischen Family Office Grupo Metropolis gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Mietverhältnis mit dem Betreiber der Event-Flächen ist ausgelaufen.
Das auffallende Gebäude, das als „Wolkenbügel“ bekannt ist, befindet sich in attraktiver Lage direkt am Wasser und zeichnet sich durch seine außergewöhn- liche Architektur aus. Seinen Namen erhielt der Wolkenbügel durch die „schwebende“ Konstruktion eines Büroriegels, der sich über eine Eventhalle und ein historisches, denkmalgeschütztes Bürogebäude erstreckt. Hauptmieter der Büroflächen sind die renommierten internationalen Marketingagenturen GTB (ehemals Blue Hive) und Ogilvy & Mather Advertising, beides Tochtergesell-schaften der WPP plc. - Art-Invest erwartet eine Aufwertung der Lage.

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent.

Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.