Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das Goethe-Museum präsentiert vom 29. August bis zum 3. Oktober die Ausstellung "Italienische Reise – ein fotografisches Abenteuer auf Goethes Spuren" mit Werken von Helmut Schlaiß. Der Fotokünstler will dem Betrachter die Bilder, die Goethe damals auf seiner Italienreise gesehen haben mochte, heute sichtbar machen. Die Schwarzweiß-Fotografien zeigen die Orte, an denen sich der Dichter damals aufhielt.

Auf den Reise-Spuren von Goethe  -  ein Fotograf zeigt in Düsseldorf, wie der Dichter-Fürst seinerzeit Italien gesehen hat ...
 

"Welch wunderlicher Plan, sich nach 230 Jahren aufzumachen, um fotografisch auf Goethes Spuren durch Italien zu reisen und dabei genau nach dem Reiseta-gebuch des berühmten Dichters akribisch die Orte aufzusuchen, bei denen jener verweilte", sagt Helmut Schlaiß über sein Projekt.


Die Aufnahmen sind während vier Reisen entstanden, die Helmut Schlaiß mit seinem zum Ein-Personen-Wohnmobil umgebauten "R4" im Zeitraum von 2015 bis 2017 unternommen hat. Die Fotos zeigen etwa die Via Appia (Bild links), das Forum Romanum und Venedig.


In der Schau im Goethe-Museum werden 9 großformatige und 12 kleinere Fotog-rafien von Schlaiß gezeigt. Außerdem präsentiert das Museum sechs Original-zeichnungen von Goethes Hand und die Erstausgabe der "Italienischen Reise". Passend zu den einzelnen Bildern sind zudem Texte von Goethe auf Tafeln an der Wand nachzulesen.


Besucher der Ausstellung erhalten eine reich bebilderte Broschüre mit einem Einführungstext der Kuratorin Dr. Barbara Steingießer, diese ist im Eintrittspreis inbegriffen. Eröffnung der Ausstellung reiste der Künstler aus seinem Heimatort Lange-nau eigens mit  dem umgebauten "R4" an, um von seinen Reisen auf Goethes Spuren zu berichten.

Am 15.September wird Düsseldorf eine total autofreie Stadt
 

Auf großes Medieninteresse stieß soeben die Information des Ober-berbürgermeisters von Düsseldorf: Autos raus aus der Stadt ! Am Sonn-tag, 15. September, findet  der erste autofreie Sonntag statt. Düsseldor-fer  können dann kostenlos im gesamten Stadtgebiet mit Bus und Bahn fahren. Die Landeshauptstadt Düsseldorf fördert die umwelt-freundliche und emissionsfreie Mobilität und setzt ein Signal im Sinne nachhaltiger Mobilität. Die Innenstadt sowie die Einfahrten zur Carlstadt und Altstadt sind für den allgemeinen Verkehr gesperrt.

Was für eine Idee: Obst und Gemüse sollen in der City wachsen

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt "Essbare Stadt" ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Stadt Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentli-chen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.


"Durch den Anbau von Lebensmitteln in der Nähe werden Transportwege ge-spart und Verpackungen vermieden. Zudem können wir so die Wertschätzung von Lebensmitteln fördern und soziales Miteinander und ökologische Aufwer-tung von Flächen verbinden," sagt die Umweltdezernentin Helga Stulgies.

Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfü-gung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finan-ziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saat-gut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf die "Ernte für alle" hin.

Schulen erhalten auf dem Weg zur "essbaren Schule" für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände.
                                      Weitere Infos: www.duesseldorf.de/agenda21/ess

Es grünt so grün auf Häuserdächern und die Stadt bezahlt dafür


Das Umweltamt der Stadt Düsseldorf fördert auch die Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen. Wer in dicht bebauten Stadtteilen wie Derendorf, Stadtmitte oder Bilk ein Mehrfamilienhaus besitzt oder dort einen Betrieb führt, kann beim Umweltamt Zuschüsse beantragen.


Ziel des Förderprogramms ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern. Dieser führt immer öfter zu extremer Hitze, die wiederum eine starke Aufheizung der dicht bebauten Düsseldorfer Innenstadt bewirkt.

"Mehr Grün in der Stadt ist eine elementare Forderung in Zeiten des Klimawan-dels. Begrünte Dächer, Fassaden und Innenhöfe sind dabei mehrfach wirksam: gegen Luft- und Hitzebelastungen, als Lebensraum für Insekten und Vögel, als Schutz vor Starkregenereignissen und zur Erhöhung der Lebens- und Wohnqua-lität", erklärt Umweltdezernentin Helga Stulgies.


Antragsberechtigt sind Eigentümer von Mehrfamilienhäusern sowie Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen. Bei Projekten des "Urbanen Gärtnerns" sind auch Initiativgruppen wie Vereine oder Seniorengruppen antragsberechtigt. Beim "Urbanen Gärtnern" bewirtschaften Menschen in der Stadt gemeinsam ein Stück Land, etwa um Gemüse anzubauen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz spielen eine wichtige Rolle.


"Gefördert wird mit bis zu 40 Euro pro Quadratmeter. Der höchste Zuschuss ist auf 20.000 Euro begrenzt. Beim Urbanen Gärtnern liegt die Obergrenze bei maximal 5.000 Euro", erläutert Umweltamtsleiter Thomas Loosen.

                                                                                                   Infos: www.duesseldorf.de/dafib

Rettungspläne für Düsseldorfs Kleingartenanlagen 

Leitsystem soll Feuerwehr und Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung ermöglichen


Mit Orientierungsplänen,

Wegweisungs- und Parzellen-schildern sollen  Gärtner und Besucher in Kleingartenan-lagen für Einsätze von Ret-tungskräften bei Notfälle künftig besser gerüstet sein. Dafür arbeitet die Stadt Düssel-dorf zur Zeit zusammen mit der Feuerwehr entsprechende

Pläne aus. Zumindest für die städtischen Kleingartenan-lagen. Ein Beispiel ist gerade fertiggestellt worden.

Die stellvertretende Gartenamtsleiterin Nicole Haas erklärt: "Nachdem das Rettungswege-Leitsystem zunächst in der Kleingartenanlage 'Am Balderberg' realisiert werden konnte, wird es sukzessive in allen Anlagen verwirklicht. Jede der insgesamt 70 städtischen Kleingartenanlagen, in denen es rund 6.600 Parzellen gibt und 100 Vereine ansässig sind, ist einzigartig: Sie sind unterschied-lich groß, aufgeteilt und zugeschnitten. Damit sich Einsatzkräfte im Notfall dort schnell orientieren können, muss das Konzept für jede Anlage maßgeschneidert werden."

Das Grundsatzkonzept sieht vor, dass alle Kleingartenanlagen in Abstimmung mit dem Gartenamt und der Feuerwehr eine eigene Hausnummer erhalten sowie mit Schaukästen samt Lageplänen, Wegweisungs- und Parzellenschilder ausge-stattet werden. Sie dienen vorrangig Einsatzkräften und Ortsunkundigen dazu, sich im Notfall möglichst schnell und umfassend zu orientieren.

Neben diesem Grundsatzkonzept muss jede der 70 städtischen Kleingartenan-lagen einzeln betrachtet werden. Das Detailkonzept stimmen das Gartenamt, die Feuerwehr, das Vermessungs- und Katasteramt, der Stadtverband als Vertrags-partner sowie der jeweilige Kleingartenverein für jeden Einzelfall individuell ab.


Da steht den Verantwortlichen  noch jede Menge Arbeit bevor.


Oberbürgermeister Geisel ist überzeugt: "Mit Umweltspuren
gegen Dieselfahrverbote und für eine Verkehrswende"

Eine Sonderfahrspur für Busse, Fahrräder, Taxen und elektrisch betriebene Fahrzeuge



In Düsseldorf gibt es seit einiger Zeit Umweltspuren auf der Merowinger-straße stadteinwärts und auf der Prinz-Georg-Straße in beide Fahrtrichtungen. Sie sind zunächst für die Dauer von einem Jahr eingerichtet. So sollen Dieselfahrverbote in der Landeshaupt-stadt vermieden werden, heißt es im Rathaus. Weitere Umweltspuren werden darüber hinaus geprüft.

E-Autos dürfen in Düsseldorf ab sofort kostenlos parken

Elektrofahrzeuge können in Düsseldorf auf allen rund 12.000 Parkplätzen mit Parkscheinautomaten kostenlos parken. Vor dem kostenfreien Parken müssen Fahrzeughalter sich aller-ding per E-Mail beim Umweltamt einmalig registrieren. Das Interesse an dem neuen Angebot ist sowohl in Düsseldorf als auch im Umland groß: Rund 300 Elektrofahrzeuge wurden bereits angemeldet. Das neue Angebot des städtischen Um-weltamtes hat zum Ziel, die Zulassungszahlen privater Elek-trofahrzeuge zu erhöhen.

Das Ordnungsamt kommt neuerdings im "Polizei-Look"

In neuer optischen Gestaltung präsentieren sich jetzt die ersten vier Streifenwagen des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes (OSD). Damit sie besser zu erkennen sind, wurde das städtische Blau um die Signal-farbe Neongelb ergänzt. Nach den ersten vier Einsatzbussen, in denen bis zu sieben Einsatzkräfte Platz finden, werden in Kürze zehn weitere Fahrzeuge im neuen Design umgerüstet. Seit 24 Jahren waren die Fahr-zeuge des Ordnungsamtes der Landeshaupt-stadt im städtischen Blau gehalten und mit der Aufschrift "Ordnungsamt" versehen.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.


Jetzt sprudelt er wieder der Stahl-Kugelbrunnen am Martin-Luther-Platz

Der Kugelbrunnen von Bildhauer Friedrich Werthmann ist an den Martin-Luther-Platz zurückgekehrt. Saniert und mit einer neuen Technik ausgestattet wurde er nun zwischen Johanniskirche, Pavillon und Schadow-Arkaden in zentraler Lage wieder in Betrieb genommen. Der Stahl-Kugelbrunnen besteht aus einer kreisrunden Anlage aus Waschbeton mit 6,65 Meter Durch-messer und einer Kugel aus nichtrostendem Edelstahl von etwa 2,20 Metern im Durchmesser.


An der Königsallee: Der Corneliusplatz strahlt in neuem Glanz

Düsseldorf ist wieder um ein ganzes Stück schöner geworden

Befreit von den letzten Absperrungen strahlt der Corneliusplatz in neuem Glanz. Die Platzfläche vor dem Kaufhof ist inzwischen komplett für die Öffentlichkeit freigegeben, der Brunnen sprudelt und Bänke laden zum Verweilen ein. Neu gesetzte Betonbänke, zukünftig mit Holzauflage, an der Nord- und Südseite des Platzes sind nachts beleuchtet. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist um ein städtisches Highlight reicher.

Nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg war der Platz an der Königsallee mit verein-fachter Beetgestaltung wiederhergestellt worden. Eine letzte gestalterische Überarbeitung erfolgte 1987. Seit 1994 sind neben vielen Einzelgebäuden auch der Stadtgraben der Königsallee mit den flankierenden Promenaden, der Corne-liusplatz (Platz am Schalenbrunnen) sowie das Kö-Gärtchen mit Graf-Adolf-Platz als Baudenkmal in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf eingetragen.

Mit Fertigstellung der innerstädtischen U-Bahnlinie zwischen den Haltestellen Bilk und Wehrhahn im Jahr 2016 ist der Schmuckplatz um den Schalenbrunnen nun in seiner vormaligen Form und Ausgestaltung wieder hergestellt worden .

Im Zentrum des Rasenrondells steht über einem kleeblattförmigen Becken ein kräftig profilierter Sockel, in den sich neptunische Wesen, Delphine und Wasser-götter befinden, welche die untere Schale tragen. Sie wird mit Wasser gefüllt, das aus Löwenmäulern sprudelt.

Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.

Art-Invest Real Estate hat „Wolkenbügel“ im Medienhafen gekauft


Art-Invest Real Estate hat das aus mehreren Baukörpern bestehende Port Event Center im Düsseldorfer Medienhafen mit einer Mietfläche von rund 7.300 m² für ein von ihr verwaltetes Sondervermögen erworben. Verkäuferin ist eine Toch- tergesellschaft der METROINVEST, welche zum spanischen Family Office Grupo Metropolis gehört. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Mietverhältnis mit dem Betreiber der Event-Flächen ist ausgelaufen.
Das auffallende Gebäude, das als „Wolkenbügel“ bekannt ist, befindet sich in attraktiver Lage direkt am Wasser und zeichnet sich durch seine außergewöhn- liche Architektur aus. Seinen Namen erhielt der Wolkenbügel durch die „schwebende“ Konstruktion eines Büroriegels, der sich über eine Eventhalle und ein historisches, denkmalgeschütztes Bürogebäude erstreckt. Hauptmieter der Büroflächen sind die renommierten internationalen Marketingagenturen GTB (ehemals Blue Hive) und Ogilvy & Mather Advertising, beides Tochtergesell-schaften der WPP plc. - Art-Invest erwartet eine Aufwertung der Lage.

Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung geht bei Konrollfahrten neue Wege

Mit Elektro-Rollern den Verkehrssündern auf den Fersen


Die Motorroller-Staffel der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes Düs- seldorf setzt bei ihren Kontrollfahrten auch drei Roller mit Elektroantrieb ein. "Gerade in der heutigen Zeit, in der der Umweltgedanke eine sehr große Rolle spielt, ist dies in meinen Augen ein Weg in die richtige Richtung", betont Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller. Die Maschinen verursachen keine Abgase und sind sehr leise. "Mit einer Reichweite von rund 100 Kilometern im Alltags-betrieb werden die E-Roller den Einsatzanforderungen voll genügen", erklärt der Verkehrsdezernent.

Die Roller, Marke BMW C Evolution, haben 35 kW (48 PS). Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in 6,2 Sekunden beschleunigen. Die Motorroller kos- ten je 14.000 Euro. Vorrangige Aufgabe der Motorroller-Staffel ist es, dafür zu sorgen, dass es auf den Hauptverkehrsstraßen in Düsseldorf nicht zu Verkehrs-behinderungen durch Falschparker, insbesondere durch die so genannten Zweite-Reihe-Parker, kommt. Dies gilt vor allem zu den Spitzenzeiten.