Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die Vermarktung der Wohnbaufelder im Kölner „Ehrenveedel“ ist abgeschlossen: Die bisherige Eigentümerin Aurelis hat zwei Grundstücke mit insgesamt rund 11.370 Quadratmetern an die Kölner Niederlassung der BPD Immobilienentwicklung GmbH veräußert. In sechs Wohnensembles sollen nun ca. 220 Wohneinheiten auf einer Bruttogeschossfläche von 21.500 Quadratmetern realisiert werden. Die rote Umrandung markiert die gesamte Immobilienentwicklung im Ortsteil Ehrenfeld.


IN KÖLN: Erschließung und Verkauf der Wohnbaufelder bereits abgeschlossen

Im Ortsteil Ehrenfeld sollen 500 Wohneinheiten entstehen

Das „Ehrenveedel“ ist eine der wenigen zur Entwicklung stehenden Bauflä-chen im linksrheinischen Köln. Die Entwürfe für die ersten drei Gebäude wurden im Rahmen eines Architekturwettbewerbs entwickelt: Die Realisie-rung liegt in den Händen von Lorenzen Mayer Architekten aus Berlin/Kopen-hagen sowie schultearchitekten aus Köln.



Das 70.000 qm große Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Ehrenfeld liegt zwischen der Bahnstrecke Köln – Aachen, Maarweg und Vogelsanger Straße. Im wohnwirtschaftlichen Teil des „Ehrenveedel“ werden nach aktuellem Stand der Planungen rund 500 Wohneinheiten, eine vierzügige Kindertagesstätte, ein öffentlicher Grünzug und ein Spielplatz entstehen. Darüber hinaus sind an der Ostspitze insgesamt 25.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Kultur, Büro, Hotel, Gastronomie und Handel vorgesehen. Im April wurde die Erschließung des gesamten Geländes durch die Strabag AG Rheinland abgeschlossen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für eine Lärmschutzwand: 12 Meter hoch und rund 550 Meter lang.
„Nach der Erschließung und dem Verkauf der Wohnbaufelder konzentrieren wir uns nun auf die Vermarktung der Ostspitze des Areals: Hier sind rund 25.000 qm Bruttogeschossfläche für nicht störende gewerbliche Nutzungen vorgesehen“, informiert Olaf Geist, Leiter der Aurelis Region West. Mitte 2019 sollen erste Hochbauprojekt (im Bild das Objekt PRIMO, elf Etagen) umgesetzt werden.

Nach aktuellem Symbol-Kauf soll der Flughafen Mönchengladbach jetzt auch verstärkt für Gewerbe-Immobilien genutzt werden
 

Die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat zum 1. August 2018 die Mehrheit an der Flughafen Mönchengladbach GmbH übernommen. Für den symbolischen Preis von 1 Euro kaufte sie die Anteile von der Flughafen Düsseldorf GmbH, die seit 1996 Mehrheitsgesellschafter des Mönchengladba-cher Flughafens war. Die EWMG hält nun 54,75 Prozent der Gesellschaftsan-teile, der Mönchengladbacher Energieversorger NEW Mobil und Aktiv 25,24 Prozent, der Flughafen Düsseldorf 20 Prozent und die Stadt Willich 0,01 %.

„Jetzt ist der Flughafen wieder fest in Mönchengladbacher Hand. Er ist die ideale Plattform zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Mönchengladbach. Wir werden das wirtschaftliche Potenzial des Flughafens aktiv nutzen. Dazu werden wir Flä-chen im Flughafenbereich und im Flughafenumfeld identifizieren, die sich für den Neubau von Büro- und Gewerbeimmobilien eignen. Gleichzeitig werden wir die jetzt schon hohe Bedeutung des Flughafens für die Allgemeine Luftfahrt wei-ter ausbauen und MGL zum Gateway für die Allgemeine Luftfahrt und General Aviation in NRW weiterentwickeln\", sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG. Der Flughafen Mönchengladbach ist mit 42.000 Flugbewegungen nach Frankfurt-Egelsbach der zweitgrößte \"General Aviation\" Flughafen in Deutschland. Aktuell sind am Flughafen 27 Unternehmen angesie-delt, die rund 580 Mitarbeiter beschäftigen.

Sylt bleibt Spitzenreiter bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern

Das sind auch für Rheinländer wahre Liebhaberstücke

Dieses exklusive Reetdachanwesen in Kampen steht aktuell bei Engel & Völkers Sylt für 6,95 Millionen Euro zum Verkauf. Es verfügt über 340 Quadratmeter Wohnfläche, einen Jacuzzi und ein Dampfbad.                                                                                         Bild: Magulski/Engel & Völkers Sylt

Die hohe Nachfrage nach Ferienimmobilien und Zweit-wohnsitzen an deutschen Urlaubsdestinationen hält weiter an. Dabei übersteigt das Interesse das Objekt-angebot deutlich – insbesondere in den Top-Lagen. Zeigt der „Ferienimmobilien Marktbericht Deutschland 2018“ von Engel & Völkers. Darin betrachtet das Unter-nehmen die Preisentwicklung von 24 Standorten an der Nord- und Ostsee, in der Alpenregion sowie am Bodensee. Bei Ferienwohnungen in sehr guten Lagen beobachtet Engel & Völkers eine anhaltende Preisdy-namik. Die höchsten Preise für Ferienimmobilien ermittelte die Agentur im 1. Quartal 2018 erneut auf Sylt. An den südlichen Ferienstandorten wie dem Bodensee, Garmisch-Partenkirchen und dem Chiem-see dominierten regionale Käufer  den Markt.

In Binz vermarktet Engel & Völkers Rügen derzeit ein hochwertiges Apartment für 650.000 Euro. Das Objekt liegt in einer historischen Villa direkt an der Strand-promenade.

Für Ausnahmeobjekte im Segment der Ferienwohnungen betrug dort der Spit-zenquadratmeterpreis auf Sylt wie im Vorjahreszeitraum 20.000 Euro. Im Seg-ment der Ferienhäuser lag der Preis für absolute Liebhaberimmobilien bei bis zu 17 Millionen Euro. Neben Sylt gehörte Tegernsee in Bayern zu den hochpreisigs-ten Feriendestinationen der Bundesrepublik. Die mit Abstand stärksten Preis-steigerungen erfasste Engel & Völkers auf den Inseln Amrum und Föhr. Grund hierfür ist das extrem knappe Objektangebot.

„Beim Erwerb einer Ferienimmobilie steht für Käufer zunehmend die Kapitalan-lage im Vordergrund. Deshalb spielt die Vermietbarkeit bei der Kaufentschei-dung eine immer bedeutendere Rolle“, erklärt Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG. Da sich die Preise im Segment der Ferienhäuser bereits auf einem hohen Niveau stabilisiert haben, rechnet das Immobilienunternehmen hier nur noch regional vereinzelt mit Zuwächsen.

Was der Gutachterausschuss über den  Oberbergische Wohnungsmarkt sagt

Es besteht weiter hoher Bedarf an altersgerechtem Wohnraum

Der Wohnungsmarkt in Oberberg ist weiterhin gekennzeichnet durch einen erhöhten Bedarf an altersgerechten Wohnraum. Das geht aus dem Wohnungs-marktbericht 2018 hervor, den jetzt der Gutachterausschuss für Grundstücks-werte im Oberbergischen Kreis veröffentlichte.


Wie bereits in 2017 sind „betreutes Wohnen“ und „barrierefreies Wohnen auf einer Etage“ nach Einschätzung der Fachleute die wichtigsten Wohnformen. Es folgen „gehobene Ausstattung“ und „Kinderfreundliches Wohnen“. Zugleich wird auf fehlenden Neubau hingewiesen, dafür sollte bis zum Jahr 2020 Bauland für rd. 2500 Wohnungen bereitgestellt werden.
Die Statistik sagt: In Oberberg sind rd. 76 000 Personen älter als 60 Jahre. Davon leben rd. 45 000 Personen in einem Ein- oder Zweipersonenhaushalt. Unterstellt man, dass etwa 3 % der Wohnungen in Oberberg auch barrierefrei sind, dann steht für rd. 7500 Personen, das sind ca. 17 % der über 60-Jährigen, eine solche Wohnung zur Verfügung. In dieser Rechnung sind jedoch Personen, die jünger als 60 Jahre sind und ein Handicap aufweisen, nicht berücksichtigt. Rd. 125 000 Wohnungen stehen der Oberbergischen Bevölkerung zur Zeit zur Verfügung oder anders ausgedrückt, in einer Wohnung leben durchschnittlich 2,2 Personen. 73 % aller Wohnungen sind vor 1987 gebaut.

DÜSSELDORF: Die erste privat finanzierte Studenten-Wohnanlage

 111 Wohneinheiten bezugsfertig und vollvermietet

Düsseldorfs erste privat finanzierte Studenten-Wohnanlage in der Merziger Straße 19 ist mit 111 Wohneinheiten so gut wie vollvermietet. Die Cube Life GmbH – ein Tochterunternehmen der Cube Real Estate GmbH (Cube) – hat zum 1. November die Hausverwaltung in Düsseldorf-Derendorf übernommen.


Die Commerz Real, ein Unternehmen der Commerzbank Gruppe, erwarb die Immobilie im Februar 2017 im Rahmen eines Forward Deals für ihren „CR Insti-tutional Smart Living Fund“. Der Wohnkomplex verfügt über eine Gesamtwohn-fläche von rund 2.900 m².
Das siebenstöckige Gebäude bietet Platz für 129 Studentinnen und Studenten. Dabei können die zwischen 19 m² und 79 m² großen Wohnungen – alle vollstän-dig möbliert und mit Küche ausgestattet – sowohl als Einzelapartments als auch als Wohngemeinschaften genutzt werden. Den Mietern stehen zudem 29 PKW-und 128 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Das Areal befindet sich in unmittelba-rer Nähe zum neu errichteten Campus der Hochschule Düsseldorf. Die Straßen-bahnhaltestellen Merziger- und Straßburger Straße sind fußläufig innerhalb weniger Minuten zu erreichen.

Neues Hotel nahe dem Düsseldorfer Hauptbahnhof bis 2020

UBM Development Deutschland GmbH (vormals Münchner Grund) und Munich Hotel Projekt GmbH, eine Tochter der Lambert Immobilien GmbH, bauen als gleichwertige Joint-Venture-Partner ein neues Hotel in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Der Ankauf des Entwicklungssgrundstücks nahe dem Düsseldorfer Hauptbahnhof ist erfolgt, bis 2020 soll hier ein 3 Sterne-Hotel der Marke Holiday Inn Express entstehen.

Die UBM Development weitet mit dem Neubauprojekt in Düsseldorf ihr Hotelportfolio in Deutschland aus. Nach Ankauf eines rund 3.200 m² großen Grundstücks in der Moskauer Straße entsteht bis zum 4. Quartal 2020 ein Hotel der 3-Sterne-Kategorie. Die Liegenschaft wurde im Mai von der Landeshauptstadt Düsseldorf erworben, als Vermittler zeichnete Colliers Hotel verantwortlich.

Der Entwurf für das Hotel stammt von dem Düsseldorfer Büro slapa oberholz pszczulny | sop architekten. Das Haus mit organisch geschwungener Fassade und tansparenter Erdgeschosszone wird 455 Zimmer umfassen und 120 PKW-Stellplätze bieten. Die Moskauer Straße wird zukünftig als vierspurige Verkehrsader ausgebaut. Unteranderem das Projekt „Grand Central“ oder der Neubau der Unfallkasse NRW sind Teil des Entwicklungsgebietes entlang der Moskauer Straße.

Der Grundstücksmarktbericht 2018 liegt vor - Ein Überblick

RHEIN-SIEG-KREIS: Ein weiterer Höchststand erreicht

Im Rhein-Sieg-Kreis und der Stadt Troisdorf hat das Investitionsvolumen nach 2016 einen weiteren Höchststand erreicht: Rund 6.500 Immobilien im Wert von insgesamt 1,38 Milliar-den Euro sind verkauft worden. Danach kann man in Windeck am günstigsten Eigentümer von Grund und Boden werden kann. In Bad Honnef, Siegburg, Sankt Augustin und Nieder-kassel sowie Alfter und Bornheim muss man hingegen tiefer "in die Tasche greifen", dort werden die höchsten Preise erzielt. Der mittlere Kaufpreis für ein freistehendes Einfamilien-wohnhaus beträgt z.B. rund 290.000 Euro mit einer mittleren Spanne von 140.000 Euro in den ländlichen und rund 400.000 Euro in den städtischen Bereichen. Eine Eigentumswoh-nung ab Baujahr 2010 (70-90 qm) ist durchschnittlich für 2.850 Euro/m² zu haben, maximal werden in diesem Marktsegment rund 5.300 Euro/m² in Siegburg gezahlt. Preissteige-rungen für Baugrundstücke um 10 % wurden in den Städten Bad Honnef, Königswinter und Troisdorf festgestellt. Und Bodenpreise jenseits der 350 Euro/m² Grundstücksfläche sind in städtischen Bereichen in guten Wohnlagen keine Seltenheit mehr.

OBERBERGISCHER KREIS: Preissteigerung inzwischen um 18 %

Auch im oberbergischen Landkreis sind die Immobilienpreise weiter gestiegen. Bereits bei der Bodenrichtwertsitzung Mitte Februar wurden die Bodenrichtwerte für Bauland auf Grund der Entwicklung im letzten Jahr um 5 €/m² oder 10 €/m² durch den Gutachteraus-schuss flächen-deckend angehoben. Die Preise von Ein- und Zweifamilienhäusern sind von 2014 bis 2017 um 18 % gestiegen. Allein im letzten Jahr betrug die Steigerung rd. 8 %. Allerdings sind die Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Oberberg noch moderat im Vergleich zur Rheinschiene. Eine neu gebaute Eigentumswohnung wurde mit durch-schnittlich rd. 260.000 € gehandelt, bezogen auf die mittlere Wohnfläche (95 m²) ist dies ein Wert von 2.745 €/m². Dabei sind jedoch Verkäufe von über 3.000 € keine Seltenheit mehr. Die Preissteigerungen sind der hohen Nachfrage und dem niedrigen Zinsniveau geschuldet.

RHEINISCH-BERGISCHER-KREIS: Rösrath am teuersten

Der Marktbericht für den Rheinisch-Bergischen Kreis umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist. Die Anzahl der verkauften Baugrundstücke stieg um 4 Prozent. Die Bodenpreise wurden um 7 Prozent teurer. In Wermelskirchen (54) wurden die meisten Baugrundstücke verkauft. Es folgen Burscheid (38), Overath (31), Rösrath (31), Odenthal (27), Kürten (24) und Leich-lingen (17). Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Rösrath mit einem durchschnittlichen Preis von 390 Euro/m² am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgten Leich-lingen mit 370 Euro/m² und Odenthal mit 320 Euro/m². Vergleichsweise günstig ist eine gute Wohnlage in der Gemeinde Kürten und der Stadt Wermelskirchen. Dort kostete der Quadrat-meter für ein voll erschlossenes Grundstück 235 Euro/m² bezieh-ungsweise 230 Euro/m². Ein leichter Rückgang ist dagegen bei den Verkäufen von Ein- und Zweifamilienhäusern festzustellen.

STÄDTEREGION-AACHEN: 1,5 Milliarden Euro-Marke geknackt

Rekordumsatz auf dem Immobilienmarkt registrierte die StädteRegion Aachen: Die gezahl-ten Kaufpreise stiegen auf den Höchstwert von 1,53 Milliarden Euro. Der Umsatzanstieg fällt mit 11 Prozent deutlich aus. Dabei weist die StädteRegion nach wie vor ein großes Gefälle auf. In Monschau und Simmerath liegen die Werte deutlich unter dem Durchschnitt der anderen Kommunen. Im Aachener Südviertel stiegen sie auf neue Spitzenwerte an, die nunmehr zwischen 560 € und 670 € je m² liegen. Am teuersten waren Baugrundstücke in Würselen und in Stolberg-Breinig. Wer in guter Wohn-lage bauen wollte, musste 320 bis 340 € je Quadrat-meter bezahlen, in mittlerer Lage immerhin noch 250 €. Die Werte für gute und mittlere Wohnlage in den anderen Kommunen: Eschweiler 205/170 €, Stolberg 240/170 €, Herzogen-rath 250/180 €, Alsdorf 190/145 €, Roetgen 165/155 €, Baesweiler 170/150 €, Monschau 90/70 € und Simmerath 100/70 €. In Monschau-Rohren oder Simme-rath-Erkensruhr müssen nur rund 30 bis 45 € pro qm gezahlt werden. Die Bodenrichtwerte in den innerstädtischen Gebieten von Aachen liegen nun zwischen 400 und 1.000 € je m².

KÖLN: Eigentumswohnung für 15.800 Euro pro Quadratmeter

In der Stadt Köln stiegen die Preise für Baugrundstücke gegenüber 2016 im linksrheini-schen Stadtgebiet um plus 20 Prozent und im rechtsrheinischen Stadtgebiet um plus 10 Prozent. 2017 wurden 1.464 Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. Das sind 103 weniger als 2016. Das Kaufpreisvolumen betrug rund 658,4 Millionen Euro gegenüber rund 701,5 Millionen Euro im Vorjahr. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen durchschnitt-lich um rund plus 4 %. Das teuerste Einfamilienhaus wurde im Stadtteil Rodenkirchen für rund 4,1 Millionen Euro verkauft. Gesunken ist die Anzahl verkaufter Mietwohngebäude. Typische baureife Grundstücke für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser kosten in guter bzw. sehr guter Lage im Mittel rund 1.250 Euro pro qm, in mittlerer Lage 650 Euro pro qm und in mäßiger Lage 340 Euro pro qm. Sowohl für Neubauwohnungen als auch für gebrauchte Eigentumswohnungen stiegen die Kaufpreise gegenüber 2016 an: Neubau von 4.285 Euro pro qm in 2016 auf 4.542 Euro in 2017; Bestand von 2.342 Euro pro qm in 2016 auf 2.846 Euro in 2017. Die teuerste Eigentumswohnung wurde in der Innenstadt verkauft. Der Spitzenpreis lag bei rund 15.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

BONN: Beliebte Gründerwohnungen um 18% teuerer

Mehr als 1,3 Milliarden Euro wurden auf den Bonner Immobilienmarkt umgesetzt. Das ent-spricht einer Steigerung von rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. So wurde für Neu-bau-Doppelhäuser mit 150 bis 250 Quadratmeter großen Grundstücken ein durchschnitt-licher Kaufpreis von rund 450 000 Euro erzielt. Der Preis für baureife Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg im um 5 Prozent, für baureife Grundstücke für Mehrfamilien-häuser gar um 15 Prozent. In guten Wohnlagen liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert für eine Ein- und Zweifamilienhausbebauung bei 500 Euro pro qm, in einfachen Wohnlagen bei 350 Euro. Der durchschnittliche Bodenrichtwert für Mehrfamilienhausgrundstücke beträgt in guten Wohnlagen 600 Euro pro qm, in einfachen Lagen 395 Euro pro qm. Die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen ist weiterhin steigend.Die Durchschnittspreise der Neubauwohnungen (bis 3 Jahre alt) sind um rund 10 Prozent, die der 5 bis 30 Jahre alten Wohnungen um rund 6 Prozent gestiegen. Die beliebten Gründerzeitwohnungen haben mit rund 16 Prozent die höchste Steigerung erfahren. In Schwarzrheindorf, Beuel-Zentrum sowie Ippendorf wurden höchsten Kaufpreise für Eigentumswohnungen erzielt.

DÜSSELDORF: Königsallee mit 30.000 pro Quadratmeter Spitzenreiter

Der Umsatz des Düsseldorfer Grundstücksmarktes ist gegenüber dem Vorjahr um 14 % gestiegen und lag 2017 bei insgesamt 4,7 Milliarden Euro. Einfamilienhausgrundstücke und auch Grundstücke für Mehrfamilien- oder Geschäftshäuser sind um 8 Prozent teurer gewor-den. Die Preise für Gewerbe-/Industriegrundstücke sind gegenüber dem Vorjahr um 5 % gestiegen. In mittleren bis guten Lagen, wie Stadtteil Benrath, stiegen die Boden-richtwerte für ein Einfami-lienhausgrundstück auf 760 bis 1.100 Euro pro qm. In den guten Lagen wie in Derendorf lagen die Preise für unbebaute Grundstücke für den mehrgeschossigen Woh-nungsbau bei 980 bis 1.400 Euro pro qm, in hochwertigen Lagen wie Pempelfort- Düsseltal oder Oberkassel zwischen 1.900 bis 2.900 Euro pro qm. Spitzenreiter für Büro- und Geschäftshausgrundstücke sind Bodenrichtwerte für die Königsallee mit bis zu 30.000 Euro pro qm. Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern ist eine Preissteigerung von 2,8 Prozent und bei Einfamilienreihenhäusern von 8 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Mehrfamilienhäuser stiegen um 5,3 %. Bei Eigentumswohnungen liegt die Preisentwick-lung zwischen 6,9 und 11,1 %. In mittleren Lagen wie Unterrath wurden Marktrichtwerte für Eigentumswohnungen aus dem Baujahr 1980 für 2.450 Euro pro qm Wohnfläche veröffent-licht. Spitzenreiter sind Eigentumswohnungen in Oberkassel mit 7.500 Euro pro qm.