Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Im städtischen Wildgehege auf der Waldau hat die Brunft begonnen

Im städtischen Wildgehege auf der Waldau in Bonn hat die Brunft begonnen.Spaziergänger auf der Waldau haben es naürlich schon längst bemerkt. Dabei buhlen die männlichen Tiere um die Gunst der Kühe. Die Paarungszeit des Rotwilds beginnt, wenn die Nächte kalt wer-den und die Temperaturen auch tagsüber sinken. Der alte Platzhirsch und seine jüngeren Konkurrenten buhlen mit tiefen, lang gezogenen Rufen um die Gunst der Rotwildkühe. Das so genannte Röhren soll die weiblichen Tiere beeindrucken und ist vom Venusberg weit zu hören.


Rund vier bis sechs Wochen dauert die Brunft an. In dieser Zeit wird
der Platzhirsch wenig Nahrung zu sich nehmen und etliche Kilo
Körpergewicht verlieren. Denn er ist fast ausschließlich damit
beschäftigt, möglichst viele weibliche Tiere für sich zu gewinnen und
sich bei vorhandener Bereitschaft mit ihnen zu paaren.

Der Hirsch versucht, optisch, akustisch und durch seinen Geruch
Eindruck im Rudel zu machen. So können Spaziergänger auf der Waldau
beispielsweise beobachten, wie der Hirsch mit den Vorderhufen scharrt.
Das Tier liegt zudem in einer so genannten Brunftkuhle, in der es sich
durch seinen Urin immer wieder "einparfümiert".

Kämpfe kommen im Gatter nur selten vor, denn in freier Wildbahn kommen
echte Konkurrenten meist von außerhalb und nicht aus dem bestehenden
Rudel. Kommt es zu einer Begegnung, drohen und imponieren sich die
Rivalen. Ernsthafte Kämpfe gleichstarker Tiere sind sehr selten. Das
Aufeinanderprallen und das Schieben der Geweihe dient dem Kräftemessen
und nicht dazu, den Gegner zu verletzen.Nach der Paarungszeit des Rotwilds schließt sich kurz danach die Brunftphase im benachbarten Damwildgatter an.

Bonn feiert den Tag der Vereinten Nationen und stellt sich schon komplett auf die Weltklimakonferenz im November ein  


Klimawandel und Klimaschutz sind zentrale Themen, die wenige Wochen vor der Weltklimakonferenz auch am Tag der Vereinten Nationen eine Rolle spielen, der in Bonn allerdings mit einem großen Bürgerfest auch zeitlich deutlich vorgezogen worden ist (14.Oktober).  Am eigentlichen Tag der Vereinten Nationen begehen die UNO-Mitgliedstaaten weltweit den "Geburtstag der UNO" und erinnern so an die Charta der Vereinten Nationen, die am 24. Oktober 1945 in Kraft trat.  Die UNO-Stadt Bonn veranstaltet das Bürgerfest seit 1996. Die Weltklimakonferenz (Conference of the Parties, COP23) selber findet vom 6. bis zum 17. November unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln in Bonn statt.

Für 30 Millionen €: Innenstadtnah und fußläufig zu Hochschulen gelegen - Wohnanlage mit 288 Apartments für Studenten geplant

Die Commerz Real Kapitalverwaltungs-gesellschaft (KVG) hat für ihren Immobi-lienspezialfonds „CR Institutional Smart Living Fund“ die Voraussetzungen für ein neu zu errichtendes Studenten- und Apartmenthaus in Bonn geschaffen. Das Investitionsvolumen soll insgesamt rund 30,3 Millionen Euro bbetragen. Die Wohnanlage mit der Adresse Jonas-Cahn-, Ecke Nideggerstraße befindet sich im Stadtteil Weststadt und soll Anfang 2019 fertiggestellt werden. Sie wird dann 288 Apartments sowie 116 Tiefgaragen-Stellplätze und 304 Fahrradstellplätze umfassen. Die Apartments sind zwischen 18 und 31 Quadratmeter groß und hochwertig ausgestattet.

Bonn und der Rhein-Siegkreis präsentierten sich auf der EXPO

Die Stadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler haben bei der internationalen Immobilienfachmesse Expo Real Anfang Oktober in München gemeinsam um Investoren geworben. Am Gemeinschaftsstand stellte die Region Bonn sich und ihre Immobilienpotenziale den Fachbesuchern vor. Bei immerhin mehr als 36 000 Fachbesuchern und 1900 Ausstellern aus rund 35 Ländern. Sie ist die zentrale europäische Fachmesse für Immobilienwirtschaft, Projektentwickler und Investoren. - "Mit dem gemeinsamen Auftritt sind wir seit 1999 auf der Expo Real vertreten, halten den wichtigen Kontakt zur Immobilien-wirtschaft und können den Standort als wettbewerbsfähigen Investitionsstandort positionieren", so Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Auch Landrat Schuster zog für den Siegkreis eine positive Bilanz: "Wir gehören zum Wachstumskern des Rheinlands, und die Investoren und Projektentwickler nutzen diese Plattform, um sich detailliert zu informieren".


Das Kunstmuseum Bonn feiert sein 25jähriges Bestehen

Das Kunstmuseum Bonn feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Es steht auf der Museumsmeile und ist ein Werk des Berliner Architekten Axel Schulte. Das Kunst-museum Bonn gehört zu den großen, bundesweit beach-teten Museen für Gegenwartskunst. Sein 1992 eröffneter Neubau zählt deutschlandweit zu den wichtigsten Muse-umsbauten der letz-ten Jahrzehnte. Die Leitung des Hau-ses liegt seit 2008 bei Stephan Berg. Herz und Identität des Hauses bildet die rund 7.500 Werke umfassende Samm-lung mit ihrem zentralen Werkkonvolut zu August Macke und der Kunst der Rheinischen Expressionisten sowie die bedeutende Sammlung zur deutschen Kunst nach 1945 mit Schwerpunkt auf der Malerei. In den Räumen des Obergeschosses ist die wohl wichtigste Sammlung mit Werken deutscher Kunst nach 1945 anzutreffen. Zur Zeit sind dort Werke von GERHARD RICHTER zu sehen: "Über Malen - Frühe Bilder", bis 1.Oktober.

Stadtwerke Bonn wollen 100 Mietstationen für Fahrräder einrichten


Die Stadtwerke Bonn (SWB) wollen ein öffentliches Fahrradvermietsystem realisieren. Dafür  soll es 100 Stationen mit circa 900 Fahrrädern geben - was die Stadt als eine ideale Ergänzung zu Bus und Bahn ansieht. Die Stationen werden überwiegend an bestehenden Haltestellen und Bahnhöfen, aber auch an wichtigen Zielorten eingerichtet, um Bahn- und Buskunden die besten Umsteigemöglichkeiten und damit ein attraktives Angebot für die „letzte Meile“ ergänzend zur ÖPNV-Erschließung zu bieten.

Die Kosten werden auf bis zu einer Million Euro pro Jahr geschätzt. Sollten sich anhand der Ausschreibungsergebnisse deutlich höhere Kosten ergeben, so wird sich der Rat erneut mit dem Thema befassen. Die Finanzierung erfolgt aufgrund des Beschlusses des Rates vom 8.12.2016 in einer Höhe von jeweils 400.000 Euro in 2017 und 2018 über den Haushalt der Stadt Bonn. Die Restmittel bis zu einer Million Euro Gesamtkosten pro Jahr werden im Wirtschaftsplan der Verkehrsgesellschaft der SWB abgebildet und finden sich somit auch dauerhaft im Stadtwerke-Konzernergebnis wieder. Die Stadt geht von einem möglichen Start des öffentlichen Fahrradvermietsystems im Frühjahr bis Sommer 2018 aus.

Eigentumswohnungen sind in Bonn teurer geworden

Auch für unbebaute Grundstücke haben die Preise angezogen

Der Umsatz auf dem Bonner Immobilienmarkt im Jahr 2016 betrug insgesamt
mehr als 1,2 Milliarden Euro - ein leichtes Minus von rund 8 Prozent gegen- über dem Jahr 2015 (etwa 1,3 Milliarden Euro). Das geht aus dem marktbe- richt 2017 hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Bundesstadt Bonn zum Stichtag 1. Januar 2017 erarbeitet hat.


Die für 2016 ermittelten durchschnittlich gezahlten Kaufpreise für Ein- und Zweifamilienhäuser in mittleren bis guten Wohnlagen stellten sich im Vergleich zu 2015 je nach Gebäudeart und Baujahr differenziert dar. Unbebaute Grund-stücke sind 2016 im Vergleich zu 2015 teurer geworden. Der Preis für baureife Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg im Durchschnitt um vier Prozent, für baureife Grundstücke für Mehrfamilienhäuser gar um zwölf Prozent. Die Preisentwicklung bei den baureifen Grundstücken für Gewerbebebauung blieb stabil.
Die Preisentwicklung für Eigentumswohnungen ist in allen Baualtersklassen weiterhin steigend: Die Durchschnittspreise der Neubau-Wohnungen (bis drei Jahre alt) sind um rund sechs Prozent, die der 5 bis 30 Jahre alten und 30 bis 50 Jahre alten Wohnungen um rund zwölf Prozent und die der 50 bis 70 Jahre alten Wohnungen um rund sechs Prozent gestiegen.
Der höchste Kaufpreis für Wohnungseigentum wurde dabei im Jahre 2016 in
Ippendorf mit mehr als 6.000 Euro pro Quadratmeter erzielt.

Der Büromarkt ist zuletzt um 42.000 Quadratmeter gewachsen 


Bereits zum siebten Mal hat das Amt für Wirtschaftsförderung die Büromarktda- ten für Bonn erhoben und dabei festgestellt: Mit 126.189 Quadratmetern umge- setzter Bürofläche weist der Bonner Büromarkt in 2016 ein Rekordergebnis auf. Die für Bonn realisierte Spitzenmiete lag 2016 bei 19,25 Euro pro Quadratmeter im Monat und ist damit im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen, und zwar um 75 Cent. Bei einigen Büroimmobilien in besonders exponierten Lagen und mit besonders hochwertiger Ausstattung konnten auch höhere Mietpreise, jenseits der 20 Euro pro Quadratmeter im Monat erzielt werden. Die realisierte Durch-schnittsmiete stieg in 2016 ebenfalls an und beträgt 12,90 Euro pro qm im Mo- nat, dies ist ein Cent mehr als im Vorjahr. Der Bestand an Büroflächen betrug zum Stichtag 31. Dezember 2016 rund 3,84 Millionen Quadratmeter, dies bedeu- tet einen Zuwachs von rund 42 000 Quadratmeter im Vergleich zum Vorjahr. Und der Leerstand an Büroflächen betrug zum Jahresende lediglich 2,17 Prozent. In Zahlen ist das ein Leerstand von rund 83 000 qm verteilt auf Bonn.

Wo einst Bundeskanzler Helmut Schmidt Entscheidungen traf - 
Jetzt gibt es Führungen durch das alte Kanzleramt in Bonn

„Es könnte genauso gut eine rheinische Sparkasse darin residieren“, bemerk- te Helmut Schmidt als neuer Hausherr, als vor vierzig Jahren der Bundeskanz- ler seine Arbeit im neuen Kanzleramt in Bonn aufnahm. Bis dahin hatten seit Konrad Adenauer alle Bundeskanzler das Palais Schaumburg als Amtssitz genutzt. Das Haus der Geschichte hat die historischen Räume des Bonner Kanzleramts inzwischen rekonstruiert. Und seit Januar können das ehemalige Büro von Helmut Schmidt und der Kabinettssaal besichtigt werden. - Ein neues Highlight für die Bundesstadt Bonn.

 Jetzt steht im damaligen Arbeitszimmer wieder der Schreibtisch, mit dem Helmut Schmidt vor 40 Jahren vom Palais Schaumburg ins neu gebaute Kanz- leramt einzog. Er ist Teil der Dokumentation über die Kanzlerschaften und soll Besuchern politische Geschichte nahe bringen. Eine Präsentation des Hauses der Geschichte mit Fotos und Exponaten − auch zu den Bundeskanzlern Helmut Kohl und Gerhard Schröder − sowie zwei Medienstationen ergänzen das Ensemble. Zu sehen sind dort Videobotschaften des ehemaligen Staatspräsi- dent Valéry Giscard d’Estaing und Henry Kissinger, früherer Außenminister der Vereinigten Staaten, die ihre Freundschaften zu Helmut Schmidt und Helmut Kohl würdigen. Aschenbecher und Pfeife - unentbehrliche Utensilien auf dem Schreibtisch von Bundeskanzler Helmut Schmidt, dürfen natürlich nicht fehlen. Die erste Kabinettssitzung im neuen Gebäude fand am 7. Juli 1976 statt.

Das Kanzleramt war Schauplatz bedeutender politischer Entscheidungen: Bundeskanzler Helmut Schmidt führte hier die Krisensitzungen im so genann- ten „Deutschen Herbst“ 1977 durch. Unter Kanzler Helmut Kohl bot das Gebäu- de die Kulisse für entscheidende Gespräche im Vorfeld der deutschen Wieder-vereinigung 1989/90. Bundeskanzler Gerhard Schröder arbeitete nur ein knappes Jahr in Bonn, dann zogen Parlament und Regierung 1999 nach Berlin.


Interessierte Bürger können sich jetzt zur Besichtigun anmelden. Kontakt: Besucherdienst Haus der Geschichte: 0228/ 91 65-400 oder Besucherdienst-bonn@hdg.de

Der Beethon erstrahlt 2017 in neuem Glanz

Steinmetzmeister aus Bonn-Beuel wollen das attraktive Fotomotiv kostenlos sanieren


Sie ist weltberühmt, in unzähligen Publikationen abgebildet und dient Touristen gern als Fotomotiv: Die Plastik Beethon des Künstlers Prof. Klaus Kammerichs. Das vor 30 Jahren aufgestellte Kunstwerk, an dem im Laufe der Jahrzehnte witterungsbedingt der Zahn der Zeit genagt hat, wird im Jahr 2017 in neuem Glanz erstrahlen: Steinmetzer aus Bonn-Beuel wollen den Beethon sanieren - und zwar unentgeltlich! Prof. Kammerichs hatte den Beethon - ein Wortspiel auf "Beethoven" und "Beton" - als Beitrag zur Ausstellung "Mythos Beethoven" zum Beethovenfest 1986 geschaffen. Bis zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Bonn 1989 sollte die Skulptur als Leihgabe des Künstlers vor der Konzerthalle stehen. 1990 kaufte die Stadt Bonn die Skulptur. Sie steht seit 1986 vor der Beethovenhalle.

Und Beethoven leuchtet auch von einer grünen Ampel aus


Im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag Beethovens soll der größte Sohn der Stadt präsenter im Stadtbild werden. Der Verein Citymarketing hat vorgeschlagen, den Beethoven-Kopf im Grünlicht der Ampeln zu zeigen. Die ersten Schablonen kommen bereits zum Einsatz, zu sehen u.a. am Knoten- punkt Bertha-von-Suttner-Platz/ Oxfordstraße/ Kölnstraße und sind vom Oberbürgermeister offiziell präsentiert worden. Der freute sich über die Einfüh- rung der Beethoven-Schablone: "Eine gute Werbung".  Die Entscheidung, in welchem Umfang weitere Anlagen im Stadtgebiet mit den Schablonen bestückt werden, trifft  der Beirat zum Beethovenjubiläum.

Dieses neue Kunstwerk ist in Bonn wahrlich nicht zu übersehen


Die Stadt Bonn hat ein neues Kunstwerk, das man wahrlich nicht übersehen kann. Von manchem Betrachter bereits respektlos als "Kralle von Bonn" titu- liert  handelt es sich auf dem Trajektkreisel unweit der Museumsmeile um eine Skulptur von Bernar Venet (Frankreich), von ihm knapp "ARC '89" genannt. Mit dem 17 Meter hohen Stahlwerk will der Künstler an das deutsche Schicksals- jahr 1989 erinnern. Für die 14 Bogensegmente, aus denen die Skulptur besteht, hat er bewußt auch einen Neigungswinkel von 89 Grad gewählt. Die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. hat damit erneut einen prominenten Künstler überzeugen können, ein Werk für den öffentlichen Raum der Stadt zu konzipieren.

Wie ein privater Verein die gute Stube der Stadt in Schuss hält


Eine beeindruckende Bilanz hat der Verein Altes Rathaus, der die Stadt tatkräftig beim Erhalt der "guten Stube" am Markt und ihres Umfeldes unterstützt, soeben bei seiner Mitgliederversammlung  vorgelegt: Nach seiner Gründung im Jahr 2009 hat er von 2010 bis 2015 Einnahmen in Form von Spenden und Mitgliedsbeiträgen über 540 000 Euro erzielt. Mit diesem Geld wurden Restaurierungsmaß-nahmen in Höhe von 370 000 Euro unterstützt. Die 170.000 Euro, die bisher nicht ausgegeben wurden, stehen dem Verein in voller Höhe für künftige Restaurierungsmaßnahmen zur Verfügung.
Das Alte Rathaus, Bonns 'gute Stube', ursprünglich ein Bauwerk des Rokoko, entstand nach dem Krieg neu. Es ist Amtssitz des Stadto-berhaupts, begehrter Ort für Trauungen und Schauplatz zahlreicher Empfänge und Veranstaltungen. Auf seiner Treppe grüßten schon so berühmte Staatsmänner wie de Gaulle und Gorbatschow.