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Nahe dem Flughafen Düsseldorf entsteht der erste Innovationscampus

Hier sollen bald die schlausten Köpfe Zukunftsideen entwickeln
und zu den Themen Energie, Mobilität und Umweltschutz forschen 


In Düsseldorf entsteht Zwischen dem Düsseldorfer Flughafen, der A44 und dem Lichtenbroicher Baggersee Nordrhein-Westfalens erster Nachhaltigkeits- und Innovationscampus. Die EUREF AG errichtet hier mit dem EUREF-Campus Düsseldorf ein internationales Schaufenster der Energie- und Mobilitäts-wende. Den Projektstart hat die EUREF AG jüngst mit dem ersten Spatenstich gemeinsam mit dem Ministerpräsident von NRW sowie Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, gefeiert.


Schon ab 2024 werden auf dem EUREF-Campus Düsseldorf die schlausten Köpfe arbeiten und zu den Themen Energie, Mobilität, Umweltschutz und Klimaschutz-technik forschen, Zukunftsideen entwickeln und deren Umsetzung testen.


Der Campus bietet in zwei Gebäuden mehr als 80.000 m² Platz für Firmen, Start-ups, Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen.  Das Investitionsvolumen für den Campus liegt bei rund 350 Millionen Euro. Nach dem EUREF-Campus Berlin ist es der zweite hochspezialisierte Innovationscampus seiner Art in Deutschland.


Das Hauptgebäude mit einer Fläche von rund 64.000 m² wird in zwei Bauab-schnitten errichtet, der erste wird Ende 2023 fertiggestellt, der zweite ein Jahr später. Im dritten Bauabschnitt entsteht ein Mobility Hub. Dort werden auf einer Fläche von 18.500 m² prominente Unternehmen  ihre Mobilitätskonzepte und -produkte weiterentwickeln und präsentieren. Ein Highlight ist hier der geplante Vertiport, ein Start- und Landeplatz für Flugtaxis und Lieferdrohnen. Denn der Mobility Hub ist insbesondere als Erprobungs- und Gründungsplattform für neue Mobilitätsformen konzipiert und dient zusätzlich als Umsteigeort für Berufs-pendler und Fluggäste. Über Sharing-Modelle stehen auch E-Bikes und E-Klein-roller zur Verfügung.

Heiraten  -  auf dem Wasser oder vornehm im Schloss

Das Standesamt Düsseldorf bietet sehr verschiedene und attraktive Möglichkeiten an

Auch im Jahr 2022 wird es wieder Trautermine geben, an denen sich besonders viele Paare das Ja-Wort geben wollen. Für die Daten 02.02.2022 und 22.02.2022 wurde daher das Trauangebot im Düsseldorfer Standesamt auf jeweils bis zu 60 Trautermine erhöht. Brautpaare können ihren Wunschtermin sechs Monate im Voraus per Mail reservieren. Das Standesamt hat zur Übermittlung der Trauan-fragen spezielle Mailadressen eingerichtet. So können unter heiraten-am-22.02. 2022@duesseldorf.de Reservierungswünsche übermittelt werden, die in chrono-logischer Folge des Eingangs berücksichtigt werden. Hochzeit ist u.a. möglich auf dem Hochzeitsfloß am Unterbacher See (Bild) oder im Schloß Eller.                                                     Infos: www.duesseldorf.de/stan-desamt/heirat/raeume 

Elegant, schlank, 100 m hoch  -  der neue "Hingucker" in Düsseldorf



Die CENTRUM/Uwe Reppegather plant ein neues Großprojekt in der Landeshauptstadt: Sie will auf der Tuchtinsel an der Schadowstraße ein Hochhaus mit über 100 Metern Höhe errichten. Der Entwurf für das Hochhaus stammt vom spanisch-schweizerischen Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava. Er sieht einen schlanken und eleganten Turm vor, der über rund 40.000 qm Fläche verfügen wird. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden Einzelhandelsflächen entstehen. Nach derzeitiger Planung soll der Baubeginn für das Hochhaus zwischen 2024 und 2027 erfolgen.


Heiko Wunder mit dem Modebusiness-Award ausgezeichnet


Im THE SKY im Dreischeibenhaus wurde Mode-Pionier und Nachhaltigkeitsvor-denker Heiko Wunder mit dem Modebusiness Award ausgezeichnet. Die Lan-deshauptstadt ist für den gebürtigen Düsseldorfer nicht nur Lebensmittel-punkt, sondern auch Ideenschmiede und Keimzelle seines nationalen Erfolgs-konzepts: seiner Modemarke "wunderwerk".


Zur Verleihung der Auszeichnung, mit der die Landeshauptstadt Düsseldorf nun bereits zum siebten Mal Impulsgeber des Fashion Business ehrt, empfing Ober-bürgermeister Dr. Stephan Keller 100 Gäste, das Who-is-Who der Branche in entspannter Atmosphäre, hoch über den Dächern Düsseldorfs.

Filmmuseum: Wiedereröffnung der Black Box am 2. September


Die Black Box, das Kino im Filmmuseum Düsseldorf, ist ab  2. September, wieder geöffnet.  Die Zeit der Schließung wurde genutzt, um den Kinosaal komplett zu renovieren. Die Black Box verfügt nun über eine komplett neue, viel bequemere Bestuhlung sowie einen neuen Teppichboden. Natürlich gilt auch weiterhin ein entsprechendes Hygienekonzept. Zur Wie-dereröffnung gibt es zwei Filmreihen für Kino-Liebhaber: Das Universum Jacques Demy: Retrospektive zum 90. Geburtstag; bis 30. September. Und "Die Erweiterung der Grenzen der Erde": Stanislaw Lem zum 100. Geburtstag; bis 26. September
Alle Filme im Original mit englischen Untertiteln.

Das Düsseldorfer Schauspielhaus erstrahlt im neuen Gewand


Wer es noch nicht bemerkt hat: Das Düssel-dorfer Schauspielhaus erstrahlt nun auch von Außen im neuen Glanz. Das architekto-nisch herausragenden Bauwerk ist wieder komplett von seiner charakteristischen weißen Fassade umhüllt.
Insgesamt bilden rund 2.500 Bleche sowie die rund 250 neu eingebauten hochwertigen Stahlfenster und die im Erdgeschoss sanier-ten Stahlrahmen mit neuer transparenter Verglasung einschließlich der neuen Ganz-glastüranlagen die Fassade des Hauses am Gustaf-Gründgens-Platz. Damit sind fast alle Maßnahmen der Dach- und Fassadensanie-rung am Düsseldorfer Schauspielhaus nach fast dreijähriger Bauzeit fertiggestellt.

Es grünt so grün am Kö-Bogen in der Düsseldorfer Innenstadt  -
Hainbuchen am Haus sorgen für frisches Grün und bessere Luft
 

Europas größte Grün-fassade ist komplett. Mehr als 30.000 Hain-buchen stehen an den Schrägfassaden und auf dem Dach des Kö-Bo-gen II in Düsseldorf. Die Pflanzen sind bereits ausgetrieben und las-sen die Fassade am Gustaf-Gründgens-Platz hin zum Schauspiel-haus wie eine grüne Wand aussehen. Insge-samt ist die Hecke etwa acht Kilometer lang – ein Rekord.

DÜSSELDORF: Hier fließt der Strom vom Dach direkt in den Tank

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat die erste städtische Photovoltaikanlage mit direkter Nutzung des erzeugten Stroms in Betrieb genommen. Auf dem Dach des Kanalbetriebshofs erzeugen ab sofort 96 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 30 Kilowatt (kWp) eine Jahresstrommenge von rund 30.000 Kilowattstunden (kWh). Das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Strombedarfs des Betriebes.


Das Besondere der Anlage ist, dass der Strom nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, sondern die gesamte Menge im Regelbetrieb des Kanalbe-triebshofs und des Klärwerks Süd direkt genutzt wird. Auch die dort vorhande-nen Elektrofahrzeuge werden mit dem Sonnenstrom betankt.


"Mit der neuen Solaranlage wird der Stromeinkauf gedrosselt und damit die Tankkosten für die Fahrzeugflotte reduziert. Gleichzeitig wird das Klima um 9,4 Tonnen des schädlichen Klimagases Kohlendioxid entlastet. Somit ergibt sich eine Win-Win-Situation für den Betriebsstandort und die Umwelt," sagt Stadt-kämmerin Dorothée Schneider, die als Dezernentin auch für den Stadtentwäs-serungsbetrieb verantwortlich ist.

Möglich wurde die Errichtung der Anlage durch einen Zuschuss des Umweltam-tes aus dem Klimaschutz-Etat. Die Stadt kommt mit der neuen Anlage ihrem mittelfristigen Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 wieder ein Stück näher. Klimaneutralität bedeutet für die Stadt eine Reduzierung der durchschnittlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen von aktuell 7,7 Tonnen pro Jahr auf 2 Tonnen. Damit müssen die stadtweiten Kohlendioxid-Emissionen noch um 74 Prozent sinken.


Fast 90 % der Düsseldorfer möchten nicht woanders leben

Lebensqualität der Stadt wird mit "sehr gut" und "gut" bewertet, nur Mieten sind zu hoch

Die Düsseldorfer leben gerne in ihrer Stadt und sind sehr zufrieden mit der Lebensqualität in der Landeshauptstadt. Dies hat eine repräsentative allge- meine Befragung der Bürger durch das Amt für Statistik und Wahlen ergeben. Erneut wurden rund 16.000 Düsseldorfer schriftlich um ihre Teilnahme gebe- ten. 4.881 Fragebögen konnten ausgewertet werden. Schwerpunkt der Befra- gung lag auf den Themen "Gesundheit" und "Sport im öffentlichen Raum".


Zwei Drittel der Teilnehmer schätzen den eigenen Gesundheitszustand als "gut" oder "sehr gut" ein. 28 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für "mittelmäßig" und nur 6 Prozent für "schlecht" oder gar "sehr schlecht". 37 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport, 40 Prozent ordnen ihre sport-lichen Aktivitäten als "Bewegungsaktive Erholung" (Spazierengehen, Radfah- ren) ein und 23 Prozent sind nicht sportlich aktiv. Auf der Hitliste der betriebe- nen Sportarten in Düsseldorf rangiert der Radsport mit 46 Prozent auf Platz 1, gefolgt von Fitnesstraining (35 Prozent) und Laufen/Joggen (28 % ).


Auf die Frage, ob sie  in Düsseldorf oder lieber woanders wohnen würden, gaben 89 Prozent der Befragten an, dass sie gerne in Düsseldorf leben. Eben- falls 89 Prozent beurteilen die Lebensqualität in der Stadt mit "sehr gut" oder "gut". Zu den am häufigsten genannten größten Problemen in Düsseldorf gehören allerdings "zu hohe Mieten", "zu viel Straßenverkehr", "zu unsichere Radwege", "zu wenige Radwege" und auch ein "unzureichendes Wohnungsan-gebot". Diese Punkte werden jeweils von mehr als 40 Prozent der Befragten als größte Probleme wahrgenommen.