Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Auf „leisen Sohlen“ kommen die neuen Busse angefahren, elektrisch angetrieben durch 6 Batterie-Packs mit einer Gesamtkapazität von 480 kWh auf den Dächern der Fahrzeuge. Die ersten zehn Elektrobusse der wupsi wurden ausgiebig getestet und sind bereit künftig auf der Linie 222 zwischen Bergisch Gladbach und Leverkusen zu fahren.


Die „grüne Linie“ kommt  – Zehn E-Busse der Linie 222
fahren künftig in Leverkusen und Bergisch Gladbach  

Die zehn Busse werden auf der Linie 222 eingesetzt, die den Bergisch Gladbacher Busbahnhof mit seinem Pendant in Opladen verbindet. In den vergangenen Wochen wurden sowohl die Busse, als auch die Infrastruktur getestet. „Die Busse haben einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Die vom Hersteller MAN angegebene Reichweite konnte bestätigt werden und auch die Infrastruktur funktioniert“, freut sich Marc Kretkowski, Geschäftsführer der wupsi.

Sechs E-Busse werden künftig vom Betriebshof Leverkusen aus fahren, vier bedienen die Linien vom Standort Bergisch Gladbach aus. Für die Einführung der E-Busse waren einige Zusatzarbeiten nötig: Auf dem Betriebshof in Bergisch Gladbach musste die elektrische Anlagen ausgebaut und ergänzt werden, zudem wurden auf beiden Betriebshöfen neue Stromleitungen verlegt, um die Ladege-räte mit ausreichend Strom versorgen zu können.


Die vom Hersteller angegebene Reichweite von mindestens 206 Kilometern bei voller Ladung konnte in den Tests bisher bestätigt werden. Die Vollladung mit 150 kW dauert ca. 2,5-3 Stunden. Die wupsi hat daher sowohl Schnelllader als auch normale Ladestationen auf den Betriebshöfen integriert.


Neben der Ausstattung mit Klimaanlage und Hybrid-Heizung halten die E-Busse eine Besonderheit für die Fahrgäste bereit: 32 USB-Anschlüsse ermöglichen das Laden elektronischer Geräte von allen Sitzplätzen aus. Auch an den Schutz für Fußgänger ist gedacht. Seit Juli 2021 müssen E-Fahrzeuge bis zu einem Tempo von 20 km/h ein Warngeräusch aussenden. Die Busse sind also leise, aber nicht komplett lautlos unterwegs.

Wo Seeadler und der Schwarzstorch besonderen Schutz genießen

Die Große Dhünn-Talsperre - ein grandioses Ausflugsziel

Die Region rund um die Große Dhünn-Talsperre ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel im Bergischen Land. Mit Corona nahm der Andrang seit dem Frühjahr 2020 noch einmal deut-lich zu. Denn Spazierengehen wurde für die Menschen im Lockdown und bei eingeschränk-ter Reisemöglichkeit eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Entsprechend voll wurde es auch an der Großen Dhünn-Talsperre. Dabei aber wurden Schutzzonmen häufig mißachtet. Das soll jetzt aufhören.Der südliche Uferweg bleibt auch in diesem Sommer geschlossen. Die Schutzzone 1 ist ein wertvolles Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten.

Hier wurden unter anderem der Seeadler und der Schwarzstorch sowie die seltenen Rast-vögel Rothalstaucher und Ohrentaucher gesichtet. Durch den gestiegenen Freizeitdruck rund um die gesamte Talsperre gibt es aber nun kaum noch Rückzugsmöglichkeiten für störungsempfindliche Tierarten. Daher ist der südliche Uferweg aus Sicht des Artenschut-zes wichtig. Spaziergänger sollten sich deshalb andere Wege suchen. Davon gibt es genug.

- Die Talsperre wurde in den Jahren 1975 - 1985 errichtet und hat ein Fassungsver-mögen von 81 Mio. m³. Damit ist sie die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands.

DLRG-Retter aus Gummersbach haben einen Notruf gestartet

Die Rettungsschwimmer brauchen finanzi-elle Hilfe für den Bau einer neuen Rettungs-wache. Die alte hat 40 Jahre treue Dienste geleistet, jetzt ist sie marode. Die Außen-wände sind morsch, das Dach löchrig und in den Wänden haben sich Mäuse eingenistet. Das Gebäude muss abgerissen wer-den. Ein Neubau kostet rd. 300 000 Euro.  Da brau-chen die ehrenamtlichen Helfer selber Hilfe. Denn ohne eine Wachstation steht die Existenz der DLRG Gummersbach auf dem Spiel. Ohne eine Wachstation wäre die Wassersicherheit der Badegäste an der Bruchtalsperre in Gefahr. Die DLRG-Präsi-dentin bittet um Geldspenden:  DLRG Gummersbach e.V.; Sparkasse Gummersbach; IBAN: DE56 3845 0000 0000 1906 45.

Ganz neu: Die "Stille Stunde" im Gladbacher Supermarkt


Die Deckenbeleuchtung war gedimmt, Durchsagen und Musik verstummt, und das Einräumen der Regale setzte für zwei Stunden aus. An den Kassen war  mehr Personal im Einsatz, um Schlangen zu vermeiden.


Das war erste die „Stille Stunde“ in zwei Lebensmittel-märkten in Bergisch Glad-bach, die dort erstmalig mit Erfolg ausprobiert wurde. Es geht um die Eindäm-mung von Reizüberflutung. Sie ist im Alltag  insbesondere für Personen , die mit Autismus leben, eine Herausforderung, da sie sämtliche Eindrücke ihrer Umge-bung nicht filtern können und somit schnell mit der Situation überfordert sind.


Die „Stille Stunde“ soll in den Geschäften ab sofort jeden Dienstag zwischen 16 und 18 Uhr stattfinden. In dieser Zeit sind natürlich auch alle anderen Kunden willkommen.


Die Idee stammt aus Neuseeland und geht auf eine Angestellte einer Super-marktkette und Mutter eines autistischen Kindes zurück. Denn sobald sie mit Ihrem Kind einkaufen ging, begann es an zu schreien.


In der Schweiz wird die „Stille Stunde“ z.Z. ebenfalls getestet und wird dort immer beliebter, da die Ruhe beim Einkaufen von vielen Menschen einfach nur als wohltuend empfunden wird. - Bergisch Gladbach ist eine der ersten Städte Deutschlands, die dieses Konzept nun ausprobiert.

Der Bergische Fahrradbus ist wieder unterwegs

Seit fünf Jahren sind Radtouren bis weit ins Bergische Land möglich, ohne allzu viele Höhenmeter mit Muskelkraft über-winden zu müssen, denn seitdem ver-bindet der Bergische FahrradBus den Bahnhof Leverkusen-Opladen mit sei-nem Pendant in Marienheide. Und ist seit kurzer ZHeit wieder unterwegs.Der Bergische FahrradBus ist ein gemeinsa-mes Projekt der Stadt Leverkusen, des Oberbergischen und Rheinisch-Ber-gischen Kreises sowie der Verkehrsun-ternehmen RVK, wupsi und OVAG mbH.

Er sammelt müde Radlerinnen und -radler mit ihren Rädern entlang des „Pano-rama-Radwegs Balkantrasse“ sowie des „Bergischen Panorama-Radwegs“ ein und stoppt dafür in Pattscheid, Burscheid, Wermelskirchen, Hückeswagen und Wipperfürth. Die Linie 430 pendelt darüber hinaus zwischen Bergisch Gladbach und Burscheid und nimmt an den Wochenenden ebenfalls Räder mit.

Der Fahrradanhänger bietet Platz für insgesamt 16 Räder, auch E-Bikes. Darüber
hinaus können auch noch bis zu vier Fahrräder im Bus abgestellt werden. Der Bus kann aber auch von Fahrgästen ohne Fahrrad genutzt werden und bietet zum Beispiel Anschlüsse an die Wege des Bergischen Wanderlandes.


Der FahrradBus hat sich als saisonales Freizeitangebot vom Frühjahr bis Aller-heiligen etabliert. Die Fahrgastzahlen sind nach der Betriebsaufnahme zunächst
kontinuierlich bis auf 4.500 gestiegen, coronabedingt jedoch in den vergangenen zwei Jahren gesunken.


Der Fahrpreis richtet sich nach dem VRS-Tarif. Ergänzend zum EinzelTicket muss ein FahrradTicket erworben werden. Je nach Mitnahmeregel kann das Angebot für VRS-Abo-Inhaber (z.B. Jobticket) sogar kostenlos sein. Die Bergischen Fahr-radBusse verkehren samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 9 und 18 bzw. 20 Uhr  bis zum 1. November 2022. Infos:  www.bergischerfahrradbus.de.

Höchst attraktiv: Bergische Orte auf einen auf einen Blick 

Der Naturpark Bergisches Land präsentiert eine neue Broschüre zu besonderen Orten in seiner  Kulturland-schaft. Darin stellt er 27 besondere Orte  und ihre Ge-schichten vor, die typisch für das Bergische Land sind.
Ein reizvolles Angebot. Denn überall findet man versteckt in der Landschaft  wichtige Orte des kulturellen Erbes, wie Mühlen, Burgen, Kapellen oder Denkmäler der Indus-triearchitektur, aber auch besondere Landschaften, die teilweise nur wenigen Menschen bekannt sind. In der Broschüre findet man neben zahlreichen Bildern deshalb zu jedem Ort auch Infos mit Anfahrtsbeschreibung und Wandertourenvorschlag. Insgesamt soll das Projekt zur Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat beitragen.
www.naturparkbergischesland.de/typisch-bergisch/orte

 Ihr Papier war international ein Aushängeschild für Berg.Gladbach  - Jetzt hat die Gohrsmühle nach 200 Jahren den Betrieb eingestellt


Ende April 2021 hat die Papierfabrik Zanders Paper GmbH Insolvenz angemeldet. Am 01. Mai , dem "Tag der Arbeit", stellte sie die Arbeit ein. Das einst so renom-mierte und international aktive Unternehmen hörte auf zu existieren. Die Kreis-stadt Bergisch Gladbach verlor eines seiner bedeutendsten Wahrzeichen. Eine prägende Ära der Stadtgeschichte ging nach fast 200 Jahren zu Ende. Und rund 300 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.

Das Zanders-Areal ist eine sehr zentral gelegene und 37 Hektar große Fläche. Das entspricht in etwa der Größe von 52 Fußballfeldern. Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Grundstücke und die auf ihnen befindlichen Gebäude 2017 und 2018 in zwei Tranchen gekauft. Neben großen Produktions- und Lagerhallen, Werkstät-ten und Laboren gibt es auch ein betriebseigenes Kraftwerk und mehrere Kläran-lagen auf dem Areal. Für die künftige Stadtentwicklung birgt das Gelände insge-samt ein großes Potential. Aber ganz klar ist die Zukunft hier nicht.

So soll Handel und der Gastronomie im Bergischen geholfen werden

Wirtschaftsförderer haben die Kampagne "Gemeinsam geht's rheinbergauf" gestartet

Aktuell sind Handel und Gastronomie im Rheinisch-Bergischen Kreis gut gefüllt, weil die Menschen nach langen Einschränkungen wieder etwas erleben möchten. Doch noch immer ist die Situation fragil. Darum haben die Wirtschaftsförderer der acht Kommunen des Kreises und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) ein Maßnahmenpaket geschnürt, das den aktuellen Neustart flankiert, aber auch zu einer dauerhaften Belebung vor allem der Innenstädte beitragen soll. Begleitet werden die Maßnahmen durch die Kampagne #rheinbergauf.

Online-Handel, Essen to go, Events per Streaming, Kultur aus der Box, Sport im eigenen Wohnzimmer, daran haben sich die Menschen in den letzten Monaten gewöhnt. Es besteht die Gefahr, dass es bei der Gewöhnung bleibt. Für die von der Krise besonders betroffenen Branchen Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kul-tur, Freizeit und Veranstaltungswirtschaft bleibt die Unsicherheit über den Ver-lauf der Pandemie und die Angst vor erneuten Einschränkungen dazu. Darauf gehen die Wirtschaftsförderer im Rheinisch-Bergischen Kreis ein und haben ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung geschnürt.

Es beinhaltet die Unterstützung der Außengastronomie und die Ermöglichung von Events in den Städten und Gemeinden, es macht auch Beratungsangebote für mehr digitale Präsenz sowie neue Geschäftsmodelle und Marktzugänge.

Der bekannte Heider-Druck gibt seinen Betrieb auf 

"... zwingt uns die allgemeine Ent-wicklung der Druckbranche und speziell das Segment Zeitungs-druck dazu, unsere Drucktechnik zum 30. Juni 2021 einzustellen..." Mit diesen Worten hat sich das über Bergisch Gladbach weit hinaus bekannte Unternehmen Heider Druck GmbH von seinen Kunden verabschiedet und die Schließung bekanntgegeben.

Hans-Martin Heider (Bild links) formulierte im Namen des kompletten Familien-betriebes und betonte:"Die Corona-Pandemie hat in unserem Haus gravierende und leider auch irreversible Auftragsrückgänge im Zeitungsdruck, unserem Pro-duktionsschwerpunkt, mit sich gebracht. Nach Prüfung aller denkbaren Szena-rien hat sich die Geschäftsführung gemeinsam mit dem Betriebsrat frühzeitig zu diesem Schritt entschlossen, um eine geordnete und sozial ausgewogene Schlie-ßung des Druckbetriebes auf dem Wege eines Sozialplans noch möglich zu machen"


Die Heider Druck GmbH schließt indessen nicht gänzlich ihr operatives Geschäft. H.M.Heider: "Wir bleiben am bisherigen Standort im Digitaldruck und in der Druckvorstufe für Sie tätig. Darüber hinaus bieten wir unseren Zeitungskunden die Produktion und den Versand Ihrer Zeitungen in Kooperation mit Weiss-Druck in Monschau an."


Bei Heider erschien 1949 zum erstenmal die „Bergische Landeszeitung“ , die seit 1952 in Köln im  Heinen-Verlag herausgegeben wird. Heute bleibt an der Paffra-ther Straße nur noch der Heider Verlag – der den beliebten Bergischen Kalender herausgibt. Rund 130 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz.

Da staunte die internationale Bier-Jury bei ihrem Test bestimmt nicht schlecht

Eine Gold-Medaille für "Dunkles Dubbel" aus Bergisch Gladbach


Die weltweit gerühmte belgische Bierkultur (siehe „Gastronomie“) stand jüngst bei Meininger’s International Craft Beer Award im Mittel-punkt. Die Fachjury aus Biersommeliers, Brauern und weiteren Exper-ten aus Forschung und Lehre machte sich zudem auf die Suche nach den besten Sauer- und Fruchtbieren. Gut 120 Biere stellten sich dem kritischen Votum, 30 Bieren gelang es letztlich, in der Blindverkostung eine Medaille zu erringen. Dabei war - nahezu sensationell - auch ein Bier aus Bergisch Gladbach-Schildgen. Anlaß genug für die "Bergische Landeszeitung" darüber ausführlich zu berichten (Bild links).


Macher sind die beiden Hobby-Brauer Sebastian Kaiser und Björn Thomas und das Bier trägt den geheimisvollen Namen "Dukebergh's Dubbel". Es ist nach einem hellen "Wiess" (auch "Dukebergh's") schon das zweite Craftbier der beiden. Hergestellt - wie die Zeitung berichtet - in der Brauerei Ale Mania in Bonn. Ein brauner Kandis-Zucker verleiht dem Bier seine leichte Süße und einen Alkoholgehalt von 6,5 Prozent. Rund 2400 Flaschen davon sind seit Januar abgefüllt und stehen überregional zum Verkauf.


Das helle Wiess soll besonders süffig sein, sagt die "Bergische Landes-zeitung", und kann normalerweise  im Hotel-Retaurant "Zur Post" in Odenthal probiert werden.

Bergisches Museum:  Das Herz des Hammerwerks schlägt wieder

Zuletzt musste noch die Feuerwehr ran, um dem neuen Wasserrad des Ham-merwerks im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe den nötigen Anschub zu verleihen. Rund 15 m³ Wasser wurden in das Wasserbek-ken geleitet, das für die Sanierung vorübergehend trockengelegt werden musste. Dann aber konnte es losgehen mit dem ersten Testbetrieb nach rund drei Jahren Stillstand.


Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Herbert Ommer, kam die Ehre zu, den Platz am Hammer einzunehmen, an dem noch bis in die 1950er Jahre hinein Raffinierstahl für die Klingenindustrie gefertigt wurde. „Wir haben sehr lange darauf gewartet, unseren Besuchern dieses eindrucksvolle Erlebnis wieder vorführen zu können“, berichtet Ommer. „Mich freut es sehr, dass wir heute dank der erfahrenen Mühlenbauer an diesem Tag angelangt sind.“ Mehr-fach kamen die Profis den weiten Weg aus Mulda in Sachsen nach Bergisch Gladbach, nachdem der Förderverein des Museums Anfang des Jahres grünes Licht für die Reparaturen gegeben hatte. 60 000 Euro waren dafür notwendig.

Seit 25 Jahren TechnologiePark Bergisch Gladbach


25 Jahre Gründungsförderung für Bergisch Gladbach und den Rhei-

nisch-Bergischen Kreis. Als die Firma Siemens Interatom 1994 ihren Standort in Bergisch Gladbach-Moitzfeld aufgab, verloren hoch quali-fizierte Ingenieure und Wissenschaftler (zu Spitzenzeiten 1.800) dort ihren Arbeitsplatz. Mehr als 40.000 m2 Gebäudenutzfläche drohten auf ca. 12 ha Gesamtfläche zur Industriebrache zu verkommen.


In dieser Situation gelang es der Stadt Bergisch Gladbach, dem Rhei-nisch-Bergischen Kreis und der Kreissparkasse Köln, einen privaten Investor zu bewegen, das Gelände zu kaufen und die Umstrukturie-rung in einen modernen Technologiepark anzugehen. Gleichzeitig wuchs die Idee, dort ein Gründerzentrum als Starthilfe für innovative und technologieorientierte Unternehmensgründungen anzusiedeln: Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum (im Folgenden: RBTZ) entstand im Dezember 1994 als eine Einrichtung der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung im neu geschaffenen Technologie-Park. 90 Unternehmen sind heute im TBG einschließlich der Mieter im RBTZ ansässig und bieten rd. 2000 Mitarbeitern Arbeit, darüber hinaus Studien- und Ausbildungsplätze.

Mit dem Baby ins Museum - das gibt's nur in der Villa Zanders

Bergisch Gladbach: Einmal im Monat findet vormittags eine Sonderführung statt

Mit einer Sonderheit wartet das Kunstmuseum Villa Zan-ders in Bergisch Gladbach auf. Es gibt nicht nur regelmäßig begabten Künstlern der Ge-genwart eine Chance wie hier Tina Haase. Das Museum bie-tet einmal im Monat auch jun-gen Eltern die Möglichkeit, Aus-stellungen mit ihren Babys zu besuchen. 


Foto: © Martina Heuer

Das Angebot ist nicht neu. Aber vielleicht gerade deshalb muss man immer wieder mal auf diese Sonderheit hinweisen. Denn die gibt es nicht so oft im Lande. "Wir laden Sie an jedem ersten Mittwochvormittag des Monats ein, mit uns gemeinsam Kunst anzuschauen," sagen  das Kunstmuseum in Koopera-tion mit der Katholischen Familienbildungsstätte und bieten eine  kulturelle Bandbreite  von der Romantik bis zu aktuellen Ausstellungen von Künstlerin-nen und Künstlern der Gegenwart, jeweils im Rahmen einer kurzen Führung.


Die Orgnisatoren sagen: "Wir stellen uns ganz auf Sie und Ihr Baby ein. Wir haben das Museum zu dieser Zeit ganz für uns allein. Im Anschluss haben Sie bei einer entspannten Kaffeepause Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. " Da gibt es Betreuung für die Kleinen - sofern erwünscht - eine Spielecke und einen Krabbelteppich. Eingeladen sind Eltern mit ihren Babys bis zu zwölf Mona-ten. Eine Anmeldung ist wünschenswert. 

Anmeldung:

Kath. Familienbildungsstätte, Laurentiusstr. 4-12,Bergisch Gladbach, Tel. 02202 / 936390, info@bildungsforum-gladbach.de.;  5,50 Euro pro Erwachsener. 

Alles über "Dröppelmina" und die "Bergische Kaffeetafel" 

In einem Flyer sind 68 Restaurants aufgeführt, wo die Spezialitäten zu haben sind

Ob klein oder groß - die "Dröppelmina" ist  hilfreich bei der Kaffeetafel, aber auch  gern benutzt als Souvenir. Hier zeigt Gastronom Udo Güldenberg (Gronauer Wirtshaus, Berg. Gladbach) zwei  seiner  Prachtstücke.

Sie ist eine Spezialität und nur wirklich Einheimische wissen, was darunter zu verstehen ist: Die Bergische Kaffeetafel. "Sie ist eine Mischung aus Kaffeetrin-ken und Abendessen und die bekannteste kulinarische Spezialität unserer Region. Sie wird besonders oft von Gruppen nachgefragt“, weiß man bei der  Naturarena, die dazu einen Flyer bereit hält, in dem 68 Restaurants im Bergi-schen Land aufgeführt sind, in denen man so eine "Kaffeetafel" haben kann.


Man hat sich dabei für eine Übersichtskarte entschieden, da diese es den Gästen erleichtert, einen Gastgeber zu finden, der in der Nähe ihres Ausflugsziels liegt. Auf der Kartenrückseite findet man weitere Informationen zu den Restaurants, wie: Adresse, Telefonnummer und Preis pro Person.


Darüber hinaus bietet der Flyer viele interessante Informationen über die Her- kunft der beliebten kulinarischen Spezialität sowie die „Dröppelmina“, jene Zinkkaffeekanne, die bei keiner echten Kaffeetafel fehlen darf.


Zu bestellen  im Internet unter www.dasbergische.de, per Email an in-fo@dasbergische.de oder telefonisch unter 02204/843000.