Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Alle Jahre wieder im Frühling gibt es in der Bonner Altstadt ein besonderes Naturereignis zu bewundern: Unzählige Kirschbäume entfalten in den ersten wärmeren Apriltagen ihre volle Blütenpracht und verwandeln die Straßen in ein rosa Blütenmeer. Da die Kirschblüte stark von den Launen des Aprilwetters abhängt, lässt sich der genaue Zeitpunkt der Blüte kaum vorhersagen. Noch sind viele Knospen verschlossen, aber ein ganzes Stadtviertel ist vorbereitet.


Alle Jahre wieder:  Kirschbäume bringen Farbe in die Altstadt  -
und ein ganzes Stadtviertel muss sich damit auseinandersetzen

Am beeindruckendsten ist die Kirschblüte in der Heerstraße und in der Breite Straße. Diese Straßen gleichen für wenige Tage einem regelrechten Kirsch-blütentunnel. Touristen und Hobbyfotografen aus aller Welt strömen dann in die Altstadt, um das schönste Kirschblütenfoto zu schießen. Diese Bilder gehen dann im wahren Sinne des Wortes um die Welt. In den sozialen Netzwerken ist die Bonner Kirschblüte längst zum Selbstläufer geworden.


Inzwischen ist die rosa blühende Altstadt besonders für japanische Touristen, die zu Hause das Kirschblütenfest „Hanami“ feiern, eine sehr beliebte Sehenswür-digkeit. Dies spiegelt sich auch in den Übernachtungszahlen wieder: Im Kirsch-blütenmonat April verzeichnet die Tourismus & Congress GmbH (T&C) für ge-wöhnlich ein Plus an Gästen aus dem asiatischen Raum. Seit einigen Jahren kommuniziert die T&C den voraussichtlichen Blütetermin vorab an die entschei-denden Reiseveranstalter, damit viele Touristen aus Fernost auf ihren Europa-Rundreisen einen Bonn-Stopp einplanen.


Dort stehen jeweils rund 60 Japanische Nelkenkirschen . Diese Kirschensorte ist für ihre besonders üppigen, in kräftigem Rosa leuchtenden Blüten berühmt. Dank ihrer trichterförmigen Kronen schließen sich die Zweige über der Straße zu einem rosa Baldachin und bilden so einen traumhaften Kirschblütentunnel. Die Blütezeit dauert maximal zehn bis vierzehn Tage - je wärmer es ist, desto schnel-ler ist sie zu Ende. Spätestens Anfang Mai ist der Blütentraum in der Regel vorbei und die Blüten fallen zu Boden.

Der Bonner OB fährt demnächst eine Elektroauto von Audi


Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan, der bis-lang  einen BMW 530 E mit Hybridantrieb fuhr, steigt demnächst in dieses E-Auto ein. Wie der Bonner General-anzeiger berichtet, soll der Etron 55 Advanced Quattro, als  Werksneuheit, voraus-sichtlich im Juli geliefert werden. Der elektrobetrie-bene Audi, ein SUV mit 360 PS, kostet laut Hersteller 82.350 Euro. Der Mietpreis für die Stadt Bonn pro Monat beträgt 514 Euro.

Im Bonner Stadtwald hat die "Holz-Ernte" begonnen

Maschinen und Pferde unterstützen die Forstwirte bei der Arbeit

Im Bonner Stadtwald hat die Holzerntesaison begonnen: In den nächsten Mo-naten werden Waldgebiete in Godesberg, Holzlar und am Brüser Berg durch-forstet. Maschinen und Pferde unterstützen die Forstwirte bei der Arbeit. Die gesamte Holzernte mit Fäll- und Rückearbeiten dauert bis Ende Mai.


Die Durchforstung ist notwendig, damit sich ein mehrschichtiger, strukturierter Mischwald entwickeln kann. Ausgewählte Bäume werden gefällt, um Platz und Lichtfenster für nachwachsende Bäume zu schaffen. Wichtiges Ziel der Waldbe-wirtschaftung ist es, den Stadtwald in einen stabilen Mischwald mit einem hohen Laubholzanteil umzuwandeln, der auch für den Klimawandel gewappnet ist.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Holzernte liegt in Godesberg. Dort werden insgesamt rund 1.200 Festmeter Holz geschlagen und vermarktet, hauptsächlich Kiefern und Buchen. 200 Festmeter werden in Holzlar im Bereich der Giersberg-straße geschlagen, dort handelt es sich vor allem um Kiefern und Roteichen. Am Brüser Berg im Bereich des Abenteuerwegs werden hauptsächlich Eichen gefällt, insgesamt voraussichtlich 100 Festmeter.


Bei der Holzernte wird nach den strengen Regeln des Naturland-Verbandes gear-beitet. Zum Abtransportieren des Holzes werden sogenannte Rückegassen mar-kiert. Hierhin werden die Bäume vorgeliefert, wenn sie gefällt sind. Das Holz wird durch den Förster vermessen und kann anschließend mit dem LKW abtranspor-tiert werden. Das verkaufte Holz aus dem Bonner Stadtwald trägt das FSC-Siegel.

Die Stadt Bonn bittet um Verständnis, dass während der Holzernte Waldwege temporär gesperrt werden müssen. Dies dient der Sicherheit der Waldbesucher. Warnschilder kennzeichnen den jeweils betroffenen Bereich. Schäden an den Waldwegen werden nach der Holzabfuhr repariert.

Die Stadt Bonn feiert Clara Schumanns 200. Geburtstag

Aus Anlass des 200. Geburtstages von Clara Schumann , die in Bonn an der Seite ihres Mannes beerdigt ist, beteiligt sich die Stadt Bonn am Jubiläumsjahr für die Komponistin mit Kon-zerten, einer Ausstellung, Vorträgen und der Förderung verschiedener Projekte.


Das Bonner Schumannfest steht vom 1. bis 15. Juni unter dem Motto "Geliebte Clara" und wird über die zwei Festwo-chen hinaus das Thema mit einzelnen Veranstaltungen über das ganze Jahr besetzen. Der städtische Zuschuss zum Fest wird 2019 auf 50 000 Euro erhöht. Das Stadtmuseum Bonn, das 1996 die weltweit erste Clara-Schumann-Ausstellung konzipierte, widmet seine größte und von einem Katalog begleitete Ausstellung 2019 der Komponistin.

Die Schau "On tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf Europas Bühnen" wirdin Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, dem Robert-Schumann-Haus in Zwickau und dem Schumann-Netzwerk von Juni bis Ende September im Ernst-Moritz-Arndt-Haus gezeigt und von Vorträgen und musikali-schen Veranstaltungen begleitet. Das Arndt-Haus (Bild oben) wurde übrigens in Clara Schumanns Geburtsjahr 1819 gebaut.


Gemeinsam geben das Museum und das Schumann-Netzwerk mit Unterstützung
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zudem ein Buch über eine späte Lieblingsschülerin Clara Schumanns, die  Pianistin Ilona Eiben-schütz, heraus.

In Kooperation mit der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf präsentiert
das Museum am 31. Mai im Bonner Schumannhaus Julian Prégardien und
Michael Gees mit Schuberts Winterreise nach der Konzeption von Clara Schu-mann und Julius Stockhausen im Jahre 1862, die damals zum ersten Mal den gesamten Liederzyklus auf der Bühne präsentierten.

Robert Schumann ist neben Ludwig van Beethoven der zweite weltberühmte
Musiker und Komponist, der den Ruf der Musikstadt Bonn begründet. Ab dem Frühjahr 1854 war er Patient in einer Nervenheilanstalt in Endenich, wo er nach quälender Krankheit am 29. Juli 1856 starb.  Er ist auf dem Alten Friedhof in Bonn beerdigt und erhielt ein Ehrengrab. An seiner Seite wurde auf ihren Wunsch auch seine Frau Clara beigesetzt, die 1896 starb.

Sanierung der Beethovenhalle dauert mindestens noch drei Jahre -
Dann ist das Beethoven-Jubiläum längst vergessen ...

Die Modernisierung stockt -  Neue Kostenprognose: Über 100 Millionen Euro

"Die Arbeiten auf der Baustelle Beethovenhalle schreiten voran". So meldete es die Stadt Bonn noch im Juni des vergangenen Jahres in einem "aktuellen Bericht zur denkmalgerechten Instand-setzung der Beethovenhalle". Und mancher Beet-hoven-Fan glaubte schon an Wunder. Doch schon bald folgten neue  Rückschläge. Bevor die Halle einmal wieder so in Takt ist wie dieses alte Bild zeigt (links), wird wohl noch viel Zeit vergehen.


Die denkmalgerechte Instandsetzung und Moderni-sierung der Beethovenhalle stockt total. Der bisheri-ge Zeitplan gilt nicht mehr, eine Nutzbarkeit der Beethovenhalle wird frühestens 2022 gegeben sein. Wenn das Beethoven-Jubiläum längst vorbei ist.

Wie Stadtdirektor Fuchs mitteilte, hat der Objektpla-ner jetzt sein Projektteam umgestellt und aufge-stockt. Für die vorhandenen qualitativen Probleme, u.a. bei der Steuerung der Baustelle, beim Termin-plan-Management und bei der Koordination der Pla-nungsleistungen wird nach Lösungen durch Verände-rung von Verträgen gesucht. Das Dach über dem gro-ßen Saal ist nicht stabil genug, um die notwendige Lüftungstechnik zu tragen. Die bestellte Lüftungsan-lage sei etwa doppelt so schwer wie geplant heißt es. Angesichts der notwendigen Neuausschreibungen geht der Projektsteuerer derzeit von einer Fertigstel-lung im Jahr 2022 aus. Wie sich die Kosten entwic-keln, lasse sich derzeit nicht absehen. Medienberich-te zufolge werden es wohl mehr  als die bisher prog-nostizierten 102 Millionen Euro sein  – ursprünglich waren 61,5 Millionen Euro bei Fertigstellung Ende 2018 geplant.

                      Foto: Giacomo Zucca /Bundesstadt Bonn

Emilia und Felix - das sind die beliebtesten Kindernamen in Bonn 


Im vergangenen Jahr stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes Bonn Geburtsurkunden für 6801 Babys aus, davon 121 im Ausland geborene. 2017 waren es 6786 Babys.


Die beliebtesten Mädchennamen 2018 waren Emilia (49), Emma (49), Lina (48), Mia (48) und Anna (45). Bei den Jungennamen lagen Felix (52), Jonas (51), Leon (47), Noah (45) und Paul (44) vorn. 3785 Kinder erhielten nur einen Vornamen, 2535 zwei Vornamen, 296 drei Vornamen, und die übrigen Kinder wurden mit mehr als drei Vornamen beurkundet.


Das Bonner Standesamt beurkundete im Jahr 2018 insgesamt 6801 Geburten, 4680 Todesfälle und 1587 Eheschließungen.

Das Kunstmuseum Bonn war 2018 ein wahrer Publikums-Magnet

Im vergangenen Jahr besuchten knapp 107.000 Kunst- und Kulturinteressierte das Kunstmuseum Bonn in der Friedrich-Ebert-Allee 2. Das sind mehr als in

den letzten beiden Vorjahren. Besonders groß war der Andrang bei der letzten Schau "Der Flaneur. Vom Impressionismus bis zur Gegenwart".

In das neue Ausstellungsjahr startet das Kunstmuseum Bonn am 21. März  mit "Stereo_Typen. Werke aus der grafischen Sammlung des Kunstmuseums Bonn": Die Schau präsentiert grafische Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit Rollenzuschreibungen, Geschlechteridentitäten und der Tragfähigkeit gesell-schaftlicher Normen auseinandersetzen. Zu sehen gibt es unter anderem Werke von Jürgen Klauke, Ulrike Rosenbach, Niki de Saint-Phalle, Katharina Sieverding
und Wolfgang Tillmans.

Im übrigen wird 2019 auch der Preis der Stiftung Dieter Krieg wieder im Kunst-museum Bonn vergeben. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung geht alle drei Jahre an eine Kunstinstitution und steht im Zusammenhang mit einen Werk-ankauf. Das Kunstmuseum hat sich für den Erwerb einer Arbeit der Berliner Male-rin Monika Baer entschieden. Deshalb auch zeigt das Kunsthaus von 30. April bis 16. Juni die Werkschau "Monika Baer. Preis der Stiftung Dieter Krieg 2019".

Internationale Astronomische Union nimmt Bonner Universitätsgebäude in Liste auf

Alte Sternwarte gehört nun zum astronomischen Erbe

Die Internationale Astronomische Union hat die Alte Sternwarte der Universität Bonn in die Liste „Out-standing Astronomical Heritage“ (bedeutendes astronomisches Erbe) aufgenommen. Die Entschei-dung fiel bei der Jahrestagung der Union in Wien. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und beherbergt derzeit das Graduiertenzentrum der Universität.                  Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Der berühmte Astronom Friedrich Wilhelm August Argelander (1799-1875) begründete die Sternwarte in Bonn, die sich in der Südstadt in der Poppelsdorfer Allee 47 befindet. Bekannt wurde Argelander für die „Bonner Durchmusterung“, ein Sternenverzeichnis mit über 300.000 eingetragenen Himmelskörpern.

Argelander folgte 1836 einem Ruf an die Universität Bonn und konnte den Landesherrn, König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, davon überzeugen, in Bonn eine eigene Sternwarte zu errichten. Die Pläne dafür setzten Argelander und Universi-tätsbauinspektor Peter Josef Leydel im folgenden Jahr auf. Auch der oberste preußische Baumeister Karl Friedrich Schinkel war an den Planungen beteiligt. Das Gebäude im Stil des Klassizismus wurde von 1840 bis 1844 errichtet und 1845 eröffnet. Ausgestattet wurde der Institutsneubau mit rund einem Dutzend kostbarer astronomischer Geräte, darunter Teleskope, astronomische Pendeluhren und Barometer. Das so genannte Heliometer ist ein beliebter Blickfang im Universitätsmuseum.

Das Bonner Bundesviertel erhält künftig ein neues Gesicht -
Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer sollen dominieren 

Erste Planungen werden der Öffentlichkeit und großen Arbeitgebern vorgestellt

Als eine urbane Mitte mit einem Mix aus Arbeiten und Wohnen, belebten Plätzen, einigem Grün, vielfältigen Wegeverbindungen und genutzten Dachterrassen stellt sich das Planungsbüro Cityförster aus Hannover die Zukunft des Bundes-viertels in Bonn vor. Das Auto soll eine untergeordnete Rolle spielen; Bus und Bahn, Fußgänger und Radfahrer dominieren. Der Entwurf von Cityförster stellt die Grundlage für die so genannte Rahmenplanung für das Bundesviertel dar, die im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert worden ist. Ziel ist es, das Quartier städtebaulich zu ordnen und für künftige Ansprüche weiterzuentwickeln.

Das etwa 481 Hektar umfassende Bundesviertel liegt zwischen der Bonner Innen-stadt und Bad Godesberg. Nach der Festlegung von Bonn als Bundeshauptstadt im Jahr 1949 wurden in den 50er Jahren erste Ministerien und Einrichtungen ge-baut, ab 1975 wurde die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme "Bonn - Parla-ments- und Regierungsviertel" umgesetzt. Im Anschluss an den Bonn-Berlin-Be-schluss im Jahr 1991 wurden die Planungen für das Gebiet modifiziert. Das Bun-desviertel ist mit circa 1,2 Millionen Quadratmetern Bürofläche der mit Abstand wichtigste Büroteilmarkt in Bonn.


Bild: Oberbürgermeister Ashok Sridharan studierte erste Entwürfe.


Bonn setzt weiter auf batteriegetriebenen Linienbusverkehr

Der Weg zur Umstellung des Bonner Linienbusverkehrs auf batteriegetriebene Elektromobilität soll mit der Beschaffung von vier Solo- und drei Gelenkbussen fortgesetzt werden. Das hat der Aufsichtsrat von SWB Bus und Bahn, dem kommunalen Nahverkehrsunternehmen der Stadt Bonn, in der jüngsten Sitzung beschlossen.Batteriebetriebene Elektrobusse gehören in Bonn seit 2013 zum Stadtbild. Seit 2016 werden sechs Elektrobusse im Linieneinsatz getestet.


Ganz neu: Beethoven-Orchester mit Ben Becker als Rezitator

Mit viel Schwung ist Bonns Generalmusikdirektor Dirk Kaftan in seine zweite Saison 2018/2019 mit dem Beethoven-Orchester Bonn gestartet. Neben Welt-stars wie Alexandre Tharaud, Sergei Nakariakov, Katja Riemann und Albrecht Mayer beherrschen drei große Themen das Programm der Saison: Die mensch-liche Stimme, die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren und sinfonisch groß besetzte Werke der Orchesterliteratur.


Die Stimme, das Instrument das jeder in sich trägt, zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Aktuell stehen noch Gustav Mahler (7. Juli 2019) auf dem Spielplan  - sowie, als Besonderheit, Konzerte, in denen sich ein Sprecher dem Orchester zugesellt, unter anderen in Schönbergs beklemmendem "Ein Über-lebender aus Warschau" (19. April 2019) auf dem Spielplan. Hier ist Ben Becker als Rezitator zu erleben.


Mit über 40.000 Konzertbesuchern hat Dirk Kaftan (Bild links) in seiner ersten Saison eine beeindruckende Besucherzahl erreicht.

125 Jahre Museum "Beethoven-Haus" - es soll neugestaltet werden

Am 10. Mai 1893 wurde Beethovens Geburtshaus anlässlich einer Feier als Muse-um eingeweiht. Das sind jetzt 125 Jahre her. Heute zählt das Beethoven-Haus, Bonngasse 20, zu den meistbesuchten Musikermuseen der Welt und zu den 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Mit Blick auf "BTHVN2020" plant der Verein Beethoven-Haus eine Neugestaltung der Dauerausstellung und wirbt um Spenden. Die Spendenbroschüre "Das neue Beethoven-Haus" steht im Internet unter www.beethoven.de zum Download zur Verfügung.
Zu Beethovens 250. Geburtstag soll sich das Museum mit einer neuen, zeitgemä-ßen Dauerausstellung, einem Musikzimmer für Museumskonzerte und einer "Schatzkammer" mit Originalhandschriften und einer Sonderausstellungsfläche präsentieren. Im gegenüberliegenden Haus in der Bonngasse 21 soll der Shop eine neue Heimat finden. Zudem wird ein Museumscafé integriert, und es entsteht ein Seminarraum für die Vermittlungsarbeit.
Den größten Teil der Gesamtkosten in Höhe von über drei Millionen Euro tragen die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Land NRW und der Landschaftsverband Rheinland. Aus eigenen Mitteln hat der Verein 600.000 Euro für dringend gebotene sowie weitere 500.000 Euro für zusätzliche optionale Maßnahmen im Rahmen der Umgestaltung aufzubringen.

Für 30 Millionen €: Innenstadtnah und fußläufig zu Hochschulen gelegen - Wohnanlage mit 288 Apartments für Studenten geplant

Die Commerz Real Kapitalverwaltungs-gesellschaft (KVG) hat für ihren Immobi-lienspezialfonds „CR Institutional Smart Living Fund“ die Voraussetzungen für ein neu zu errichtendes Studenten- und Apartmenthaus in Bonn geschaffen. Das Investitionsvolumen soll insgesamt rund 30,3 Millionen Euro bbetragen.Die Wohn-anlage mit der Adresse Jonas-Cahn-, Ecke Nideggerstraße befindet sich im Stadtteil Weststadt und soll noch Anfang 2019 fertiggestellt werden. Sie wird dann 288 Apartments sowie 116 Tiefgaragen-Stellplätze und 304 Fahrradstellplätze umfassen. Die Apartments sind bis 31 qm groß und hochwertig ausgestattet.