Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Bonner Kirschblütenfest diesmal nur mit Maske 


Jedes Jahr zieht die Kirschblüte in der Altstadt viele Menschen aus Bonn und dem Umland, längst aber auch aus ganz Deutschland und der Welt an. So wird es auch diesmal wieder sein, aber doch ganz anders. Die Stadt ordnete eine Mas-kenpflicht an. Sie gilt in der Altstadt seit dem 29. März bis zum 30. April 2021, täglich von 9 bis 22 Uhr.  Von einer Sperrung der Straßenzüge wurde abgesehen. Im Bereich zwischen Berliner Platz, Kölnstraße, Kaiser-Karl-Ring, Hochstadenring und Bornheimer Straße muss zu den genannten Zeiten eine medizinischen Maske  getragen werden. Die Masken dürfen auch nicht für den Konsum von Getränken sowie Nahrungs- und Genussmitteln (Tabak) abgesetzt werden. Der Ordnungsdienst will die Einhaltung der Maskenpflicht restriktiv kontrollieren. Des weiteren wurde die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen von Bonn und Bad Godesberg sowie den Einkaufsstraßen in Beuel und Hardtberg bis zum 30. April verlängert.


Eine neue "Info-Plattform" für die Wissenschaftler an der Universitätsklinik in Bonn

MIB – Medical Imaging Center Bonn


Auf Initiative der Augenklinik ist am Universitätsklinikum Bonn das Medical Imaging Center Bonn (MIB)  ins Leben gerufen worden. Es ist als eine neue Dachstruktur für Bonner Wissenschaft-ler gedacht, die sich mit der Anwen-dung von Bildgebung und Künstlicher Intelligenz, also Auswertungsalgorith-men, in der Medizin beschäftigen. Jetzt ging dessen Herzstück online: Ab sofort kann man sich die Arbeit der verschie-denen im MIB vertretenen Forschungs-gruppen auf der neuen Webseite unter www.mib-center.de anschauen.

Am Wissenschaftsstandort Bonn spielt die medizinische Bildgebung schon heute eine essenzielle Rolle. Neben der Anwendung immer höher auflösender high-end Bildgebungsverfahren in der Krankenversorgung sowie in den Grundlagen-wissenschaften, wird die automatisierte Auswertung von Bilddaten mittels Künstlicher Intelligenz immer wichtiger. Das MIB soll als fächerübergreifendes Kompetenzzentrum fungieren, in dem diverse Forschungsgruppen aus der medi-zinischen Bildgebung und Bildanalyse zusammenkommen. Es fördert somit die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern auf allen Ebenen.  „Unser Ziel ist es, mit hochsensitiven und spezifischen Verfahren die Prävention, Diagnostik und medi-zinische Versorgung weiter zu verbessern“, sagt Initiator Prof. Dr. Frank Holz (Bild), Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn.

So verändert sich der Bundeskanzlerplatz in Bonn

Hier entsteht ein neuer Bürokomplex mit einem 100-m-Hochhaus als Blickfang 



So sah es einmal am Bundeskanzlerplatz in Bonn aus: Bild links. Dann kam der Abriss. Und jetzt drehen sich dort die Baukräne. Die AIRE Bundeskanzlerplatz Verwaltungs GmbH (ehemals Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co. KG) errichtet dort diese drei Baukörper in unterschiedlicher Höhe, wobei der Turm zwischen 60 und 101,5 Metern (das wären 28 Stockwerke) hoch sein wird. Es sollen mehr als 4700 neue Arbeitsplätze entstehen können, für die bis zu 1000 Parkplätze in einer neuen Tiefgarage geschaffen werden. In den Erdgeschoss-Zonen des Bundeskanzlerplatzes sollen auch ein Restaurant und gegebenenfalls ein Lebensmittelmarkt mit maximal 800 Quadratmetern Verkaufsfläche realisiert werden. Weiterhin ist kleinteiliger Einzelhandel oder eine weitere kleinflächige, "zentrenunschädliche Nutzung" vorgesehen.Der ganze Komplex soll im nächsten Jahr bezugsfertig sein.

Keine Gebühren für die Außengastronomie bis Ende Oktober


In der Corona-Pandemie verzichtet die Stadt Bonn zunächst bis 31. Oktober 2021 auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie, wenn diese erlaubt ist. Auch der Handel muss für die Präsentation von Waren vor seinen Geschäften in diesem Zeitraum keine Gebühren zahlen.


Oberbürgermeisterin Katja Dörner hat diese Entscheidung getroffen.  „Mit dem Verzicht auf die Gebühren entlasten wir den Handel und die Gastronomie“, be-gründet sie ihre Entscheidung. „Dadurch können wir einen Teil unserer heimi-schen Wirtschaft unterstützen.“ Für den Zeitraum von Januar bis Oktober verzichtet die Stadt zugunsten der Gewerbetreibenden damit auf etwa 550.000 Euro an Gebühreneinnahmen.


Auch ist es der Gastronomie – wie im Vorjahr – gestattet, für ihre Außengastronomie mehr Fläche in Anspruch zu nehmen.  Einzige Voraussetzung: Durch die Erweiterung der Bereiche für die Außengastro-nomie darf es nicht zu verkehrlichen Behinderungen kommen. Bei der Nutzung von Stellplätzen – zum Beispiel in der Altstadt - bedeutet diese Regelung die Verdoppelung von einem auf zwei Stellplätze, sofern die Örtlichkeiten diese Erweiterungen zulassen.


Rhein in Flammen findet 2021 in Bonn nicht statt


Aufgrund der weiterhin kritischen Lage in der Corona-Pandemie wird „Rhein in Flammen“ auch im Jahr 2021 nicht stattfinden können. „Rhein in Flammen“ lockt regelmäßig am ersten Mai-Wochenende mehrere zehntausend Menschen in die Bonner Rheinaue. Nach Auffassung der Stadt ist eine solche Großveranstal-tung selbst bei einer Verbesserung der Infektionszahlen  nicht denkbar. Um für alle Beteiligten und Organisatoren eine Planungssicherheit zu gewährleisten, hat sich die Bundesstadt Bonn zu einer frühzeitigen Absage entschlossen. Sollten Großveranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte wieder möglich werden könnten, soll ein Nachholtermin im Herbst geprüft werden.


Hier kaufte die Politprominenz ihre Siedewurst und Gummibärchen


14 Jahre musste das legendäre Bundesbüdchen warten bis es seinen Betrieb im Herzen des ehe-maligen Regierungsviertels wieder aufnehmen konnte. Jetzt war es endlich so weit. Das Büdchen ist zurück. Es ist im alten Stil erhalten worden. Jürgen Rausch, der das Büdchen 26 Jahre lang betrieben hatte, ist überglücklich: "Das Büdchen ist ein lebendes Denkmal und erinnert an die Bonner Republik in den Hauptstadtzeiten von Bonn." Konrad Adenauer besorgte sich hier die Tageszeitung, Herbert Wehner war Stammgast. Helmut Kohl ließ seinen Fahrer dort Brötchen holen. Wolfgang Clement trank bei ihm oft einen Kaffee. Joschka Fischer kaufte seine Comics am Kiosk. Hier aßen sie ihre Siedewurst, kauften belegte Brötchen oder Gummibärchen.

Schöne Hausfassaden werden in Bonn alle zwei Jahre besonders ausgezeichnet

Diese Häuser tragen zur Verschönerung der Bonner Stadtszene bei


Dies sind besonders gelungene Haussanierungen in Bonn und damit Preisträger des traditionellen Fassaden-Wettbewerbs der Stadt. Bereits zum 44. Mal engagierten sich Hauseigentümer, in dem sie ein Stück Vergangenheit originalgetreu wieder-hergestellt haben. Damit trugen sie auch bei zur Substanzerhaltung und Verschönerung des Stadtbildes von Bonn.


Bonn ist reich an prächtigen Hausfassaden: Die Bonner Südstadt etwa ist eine seltene architektonische Kostbarkeit. In wenigen deutschen Städten ist ein gründerzeitliches Wohnquartier dieser Größe erhalten. Auch im Bad Godes-berger Villenviertel lassen sich üppig verzierte Häuserfronten bewundern.


Die Renovierung eines Hauses dient nicht nur dem Werterhalt und dem persön-lichen Komfort, sondern kann im besten Fall dient bei guter Ausführung auch der Weitergabe eines baukulturellen Erbes dienen. Genau darum geht es beim Fassadenwettbewerb, den die Stadt Bonn gemeinsam mit der Sparkasse Köln-Bonn sowie dem Verein Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg veranstaltet. Jetzt wurden die Preisträger des Wettbewerbs 2019 im Alten Rathaus ausgezeichnet.

Es gab sechs erste Preise sowie drei Belobigungen,  jeweils mit 1450 Euro dotiert.


Insgesamt gab es für den 44. Fassadenwettbewerb 26 Bewerbungen. Für die Entscheidung der Jury galten die Bewertungskriterien Stil- sowie Sachgerech-tigkeit der Renovierung, die Harmonie von Formen und Farben sowie der Gesamteindruck.


Seit dem ersten Fassadenwettbewerb haben mehr als 4.000 Bürger an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr als 1.000 Preise konnten vergeben werden.

Der Fassadenwettbewerb findet alle zwei Jahre statt.  Bewerbungen können  bis zum 30. September 2021 eingereicht werden.


Internationale Astronomische Union nimmt Bonner Universitätsgebäude in Liste auf

Alte Sternwarte gehört nun zum astronomischen Erbe

Die Internationale Astronomische Union hat die Alte Sternwarte der Universität Bonn in die Liste „Out-standing Astronomical Heritage“ (bedeutendes astronomisches Erbe) aufgenommen. Die Entschei-dung fiel bei der Jahrestagung der Union in Wien. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und beherbergt derzeit das Graduiertenzentrum der Universität.                  Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Der berühmte Astronom Friedrich Wilhelm August Argelander (1799-1875) begründete die Sternwarte in Bonn, die sich in der Südstadt in der Poppelsdorfer Allee 47 befindet.Ausgestattet wurde der Neubau mit rund einem Dutzend kostbarer astronomischer Gerä-te, darunter Teleskope, astronomische Pendeluhren und Barometer. Das so genannte Heliometer ist ein beliebter Blickfang im Universitätsmuseum.