Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Das Jahr 2018 war nicht übel, aber für 2019 rechnet der Airport Köln/Bonn mit einem Verlust von 20 Millionen Euro

Schon  im November und Dezember waren die Passagierzahlen gesunken

Der Köln Bonn Airport hat das Jahr 2018 mit gemischten Gefühlen beendet. Zwar verzeichnet der Flughafen mit 12,96 Millionen Passagieren in einem Jahr wieder einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet die neue Zahl ein Plus von 5 Prozent.


Auch im Frachtbereich ist das Jahr erfolgreich zu Ende gegangen: 860.000 Ton-nen Waren und Güter wurden umgeschlagen, ein Plus von 2 Prozent. Getrübt wird die Freude über die guten Zahlen aber durch die Erwartungen an das neue Jahr: 2019 rechnet der Köln Bonn Airport mit deutlichen Einbußen bei den Passagierzahlen.



Wachstumstreiber waren im vergangenen Jahr etwa Easyjet, die im Sommer mit einer hochfrequenten Berlin-Verbindung nach Köln/Bonn zurückkehrte, sowie Eurowings mit Aufstockungen auf den Strecken nach Berlin, München und Palma de Mallorca. Auch Ryanair trug mit 8 neuen Sommerzielen zu den positiven Zah-len bei. Gleiches galt für Condor, Laudamotion und Pegasus mit hohem Engage-ment im Sommerflugplan.


„Der Einbruch am Ende des vergangenen Jahres aber gibt bereits einen Vorge-schmack auf das, was uns in den kommenden 12 Monaten erwartet. Uns steht ein schwieriges Jahr bevor - der Flughafen rechnet in 2019 mit etwa einer Million weniger Reisenden als 2018“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäfts-führung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Damit werden etwa 8 Prozent weniger Passagiere in Köln/Bonn starten oder landen als in 2018. Das wirkt sich auch negativ auf das Wirtschaftsergebnis im kommenden Jahr aus: Für 2019 wird ein Verlust in Höhe von rund 20 Millionen prognostiziert.


British Airways ist wieder in Köln - viermal wöchentlich nach London

Eine Traditions-Airline kehrt zurück: Die britische Fluggesellschaft British Airways landet wieder am Köln Bonn Airport. Seit dem 16. November verbindet die Airline  Köln/Bonn mit dem Flughafen London-Gatwick viermal wöchentlich.


Damit haben Reisende ab Köln/Bonn wieder die Wahl zwischen vier verschiede-nen Airports in London – bereits von anderen Airlines angeflogen werden Heath-row, Stansted und Southend. British Airways steht damit nach zwölf Jahren wie-der auf dem Flugplan in Köln/Bonn. Damals flog die Airline von hier aus nach London-Heathrow. Mit British Airways begrüßt der Airport nun wieder ein Mit-glied der globalen Luftfahrtallianz Oneworld.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass British Airways zu uns zurückkehrt – eine Airline, die für uns einen hohen, symbolischen Wert hat“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

London-Gatwick bietet sich nicht nur für Städtereisende an, sondern auch für Urlauber mit Fernweh. Ab Gatwick fliegt British Airways zu interessanten Zielen in der ganzen Welt, zum Beispiel in die Karibik und nach Nordamerika. Reisende können in Gatwick unkompliziert umsteigen und das Fernstreckennetz der British Airways nutzen. Wer in der Nähe bleiben will, erreicht die Londoner Innenstadt alle 15 Minuten per Express-Zug. Die Flugzeit beträgt eine Stunde und 25 Minuten. Abflug ist immer montags, donnerstags, freitags und sonntags.

Seit Oktober: Mit Eurowings ab 199 Euro von Düsseldorf nach Bangkok fliegen

Mit einer neuen Langstreckenverbindung zwischen Düsseldorf und Bangkok  Eurowings ihr wachsendes Angebot ab dem NRW-Hauptstadtflughafen weiter ausgedehnt. Die Low Cost Airline bietet zwei wöchentliche Flugverbindungen in die thailändische Hauptstadt an. Flugtage sind Donnerstag und Sonntag. Weitere Flugtage sind  in Planung.


KÖLN: Der neue Chef des Airports Köln/Bonn kommt aus Luxemburg

Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat Johan Vanneste (57) ein-stimmig zum neuen Mitglied und zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH ernannt. 

Johan Vanneste ist ein seit vielen Jahren erfolgreich tätiger, international erfah-rener Manager in der Luftfahrtindustrie, der seit 2014 als President & Chief Executive Officer den Flughafen Luxemburg führt. Zuvor war er in verantwort-licher Position bei verschiedenen Fracht- und Personenfluggesellschaften sowie als Programm- und Instandhaltungsmanager tätig. Johan Vanneste ist belgischer Staatsbürger.

Zu der Entscheidung erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates Friedrich Merz:  „ Wir freuen uns, mit Herrn Vanneste einen hoch qualifizierten neuen Vorsitzen-den der Geschäftsführung unseres Flughafens gewonnen zu haben. Auf ihn warten wichtige Aufgaben für die zukünftige Entwicklung des Flughafens. Wir erwarten von ihm auch einen Kulturwandel in der Führung der Mitarbeiter des Flughafens und in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Wir sind sicher, dass Johan Vanneste diesen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht wird.“

DÜSELDORF: Cobalt Air bietet ab sofort Direktflüge von Düsseldorf nach Zypern an

Cobalt Air, die expandierende Fluggesellschaft  aus Zyperns, bietet  zwei Mal wöchentlich Direktverbin-dungen von Düsseldorf nach Larnaca an. Neben Frankfurt ist Düsseldorf damit der zweite deutsche Flughafen, der von Cobalt Air bedient wird.Flugzeit: Dreieinhalb Stunden.  Cobalt Air fliegt dank attrak-tiver Slots am Donnerstag und am Samstag sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisende von Larnaca nach Düsseldorf. Die Strecke wird mit einer Maschine des Typs Airbus A320 in Economy Class-Bestuhlung bedient.

KÖLN: Neue Verbindung nach Rostock und Antwerpen

Die belgischen Fluggesellschaft VLM Airlines fliegt seit dem 4. Juni von Köln/Bonn  nach zweijähriger Pause wieder den Flughafen Rostock-Laage an der Ostsee an. Fünmal die Woche. Die Flüge werden mit einer Fokker 50 mit 50 Sitzplätzen durchgeführt. Die Flugdauer beträgt 1 Stunde und 10 Minuten. An den Rückflug von Rostock nach Köln/Bonn schließt sich ein Weiterflug nach Antwerpen an. Passagiere aus Köln/Bonn haben die Möglichkeit zuzusteigen und so bequem in die belgische Hafenstadt zu reisen.

DÜSSELDORF: Nonstop-Flüge zum Bodensee-Airport Friedrichshafen 

Seit Juni stehen wieder innerdeutsche Nonstop-Flüge von Düsseldorf zum Bodensee-Airport Frie-drichshafen im Flugplan. Die Flüge werden von der dänischen Regionalfluggesellschaft SUN-AIR ange-boten, die als Franchisepartner von British Airways  intensiv mit dem britischen Flag Carrier zusammen-arbeitet. Das neue Flugangebot ist mit jeweils einem Morgen- und einem Abendflug speziell auf Geschäfts-reisenden zu-geschnitten. Zum Einsatz kommen Jet-flugzeuge vom Typ Dornier 328, die mit 32 Sitzen ausgestattet sind.

KÖLN: Per Georgian Airways zweimal in der Woche mit einer Embraer 190 nach Tiflis

Ein neues Trend-Ziel hat es in den Flugplan des Köln Bonn Airport geschafft:  Georgian Airways fliegt zwei-mal in der Woche, immer dienstags und donnerstags, mit einer Embraer 190 nach Tiflis in Georgien. Die Millionenstadt Tiflis, georgisch Tbilisi, ist die öst-lichste Hauptstadt Europas. Sie gilt als kulturelles Zentrum Georgiens und wird bereits als das „Berlin Osteuropas“ bezeichnet. Tickets nach Tiflis gibt es bei der Airline (www.georgian-airways.com) ab 320 Euro (Hin- und Rückflug). Die Flugzeit beträgt etwa 4 Stunden und 20 Minuten.

DÜSSELDORF: Mit LOT Polish Airlines dreimal in der Woche nach Singapur 

LOT Polish Airlines fliegt nach Singapur. Dreimal pro Woche verbindet die polnische Fluglinie  Düsseldorf mit der Mega-Metropole. Interessenten reisen mit dem Dreamliner, dem neuesten Langstreckenflug-zeug von Boeing. Zum Start der neuen Strecke konnten Hin- und Rückflug ab Düsseldorf ab 485 € gebucht werden. LOT Polish Airlines bringt seine Fluggäste mit einem kurzen Stopp in Warschau ans Ziel. Flüge starten zwischen Mitte Juni und Juli, sowie von August bis Mitte Dezember.

KÖLN: Mit der russischen Airline Pobeda zweimal wöchentlich nonstop nach St. Petersburg

Von der Domstadt nonstop in die nördlichste Millionenmetropole der Welt: Das macht die russische Lowcost-Airline Pobeda möglich. Sie verbindet den Köln Bonn Airport mit St. Petersburg. Zweimal wöchentlich fliegt die Fluggesellschaft die russische Hafenstadt an der Ostsee mit einer Boeing 737 an. Nach Moskau – ebenfalls von Pobeda angeflogen – ist St. Petersburg die zweite russische Stadt, die ab Köln/Bonn im Flugplan steht. „ Die neue Verbindung ist auch attraktiv für Umsteiger, die in Russland weiterreisen“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Athanasios Titonis.- Die Verbindung  gilt montags und freitags.

DÜSSELDORF: Mit Condor zweimal wöchentlich in die Karibik

Die Fluggesellschaft Condor lässt wieder Inselträume von Düsseldorf aus wahr werden. Denn nach dem Aus der Air Berlin fliegt sie mehrere Karibik-Strecken  an. Anfang machte jüngst Punta Cana in der Domini-kanischen Republik. Die karibische Insel wird zwei-mal wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A330-200 angeflogen. Doch Punta Cana war nur der Anfang des neuen Langstrecken-Engagements  Rich-tung Karibik. Die Airline startet inzwischen einmal wöchentlich zu den Zielen La Romana in der Domi-nikanischen Republik, Cancun in Mexiko , Montego Bay auf Jamaika sowie zum Inselstaat Barbados.

KÖLN: In 12 Stunden nonstop nach Kapstadt in Südafrika

In 12 Stunden ohne Zwischenstopp nach Kapstadt: Das ist ab Köln/Bonn längst möglich. Mit dem Langstreckenjet A330 der Eurowings. Einmal wöchentlich, immer sonntags, fliegt die Airline das neue Ziel an. Damit haben Reisende ab Köln/Bonn künftig zwei Destinationen im südlichen Afrika zur Auswahl. Bereits seit seit längerem wird Windhoek, die Hauptstadt Namibias, angeflogen. - Kapstadt gilt mit seinen 3.700 Sonnenstunden im Jahr als eine der schönsten Städte der Welt. Reisende kommen am Kap der Guten Hoffnung genauso auf ihre Kosten wie Weinliebhaber oder Strandurlauber.


Von Köln nach Lissabon und weiter nach Brasilien

Die TAP ist ideal für Umsteiger auf dem Weg nach Südamerika

Von Köln/Bonn aus an die portugiesische Atlantikküste: Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Portugal fliegt zweimal täglich von Köln/Bonn nach Lissabon. Morgens und abends geht es mit einer Embraer 190 mit 106 Sitzen in die Hauptstadt des Landes. Auch für Fernreisende ist die neue Verbindung der TAP attraktiv.  Über ihr Umsteige-Hub in Lissabon fliegt die Airline zahlreiche Destinationen in Afrika und Südamerika an. Wer von Köln/Bonn etwa nach Brasilien fliegen will, kann  unkompliziert mit der TAP über Lissabon reisen. Buchbar sind die Tickets nach Lissabon ab 53 Euro pro Strecke auf der Webseite der Airline (www.flytap.com). Handgepäck, Snacks und Getränke sind inklusive.

Ab an den Nordseestrand - Erstflug der Eurowings nach Sylt   

 In einer guten Stunde am norddeutschen Strand: Neuerdings dreimal die Woche ab Köln/Bonn.  Immer donnerstags, freitags und sonntags geht es mit einem Airbus auf die Nordseeinsel. Buchbar sind die Tickets auf der Webseite der Airline (www.eurowings.de) ab 59,99 Euro pro Strecke. Im Oktober konnten Fluggäste sogar schon ab 49,99 Euro nach Sylt fliegen.



AM AIRPORT KÖLN BONN: Flugzeugschlepper tanken neuerdings an der Steckdose

Der Köln Bonn Airport investiert weiter in umweltfreundliche Antriebstechnologien. Für den Einsatz auf dem Vorfeld hat der Flughafen zwei neue Flugzeugschlepper angeschafft, die voll elektrisch betrieben werden. Die neuen Großgeräte, für die der Airport rund 300.000 Euro investiert, ersetzen herkömmliche Schlepper mit Diesel-Antrieb. Dadurch können pro Jahr bis zu 15 Tonnen CO2 eingespart werden. Der elektrisch betriebener Flugzeugschlepper hat die Aufgabe, Maschinen vor dem Start aus der Parkposition zu pushen oder über das Vorfeld zu schleppen. Das 6,7 m lange und 2 m hohe, rund 8420 kg schwere Fahrzeug verfügt über genügend Kraft, das 12-fache seines Gewichtes zu pushen, z.B. eine Boeing 737 oder einen Airbus A320. Dabei ist es so leise, dass man den Motor kaum hört. Zwei Stück hat der Flughafen gekauft. Der Köln Bonn Airport setzt bereits seit vielen Jahren auf Elektromobilität.


Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen

Damit ist der Flughafen eine der größten Arbeitsstätten in ganz NRW

Am Düsseldorfer Airport arbeiten rund 21.600 Menschen. Damit ist der Flug- hafen die größte Arbeitsstätte der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt und eine der größten in ganz NRW. Dies ergab die jüngste Arbeitsstättenerhe- bung, die das Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IfH) veröffentlicht hat. Damit sind etwa 1.800 Mitarbeiter mehr am Düsseldorfer Airport tätig, als im vorherigen Erhebungszeitraum 2014.


„Die aktuelle Untersuchung des IfH zeigt erneut, dass der Flughafen als größte Arbeitsstätte Düsseldorfs erhebliche Beschäftigungsimpulse für ganz NRW gibt“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.
Am Standort Flughafen sind von den rund 21.600 Arbeitnehmern über 18.100 zum Beispiel bei Luftverkehrsgesellschaften, Speditionen und Luftfrachtunter- nehmern, Caterern, Vertretern der Hotellerie, Gastronomie und des Einzelhan- dels, Reisebüros, Autovermietern, Mineralölkonzernen, Behörden wie bei der Bundespolizei sowie bei der Flughafengesellschaft und ihren Töchtern tätig. Etwa 3.500 Arbeitnehmer haben darüber hinaus ihren Arbeitsplatz bei einem der etwa 69 Unternehmen in der Düsseldorf Airport City, dem Businesspark direkt am Flughafen.
Der Flughafen spielt damit  auch eine zentrale Rolle als Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Ein Arbeitsplatz am Flughafen, so eine Formel im Luft- verkehr,  zieht mindestens zwei weitere in der Region nach sich. Insgesamt hängen damit über 56.000 Jobs in der Region an der Existenz des Flughafens.

Köln/Bonnt bietet über 13.000 Menschen einen Arbeitsplatz und sichert damit ein jährliches Einkommen von 542 Millionen Euro

Über 13.400 Menschen arbeiten  in 115 unterschiedlichen Unternehmen am Köln Bonn Airport. Dies ist das Ergebnis einer Arbeitsstättenerhebung, die der Flughafen alle 2 Jahre durchführt. Airportchef Garvens findet es sehr beacht- lich, dass "hier bei uns innerhalb der letzten zehn Jahre 2.475 Arbeitsplätze entstanden sind. Das entspricht einem Wachstum von 23 Prozent“, sagte Garvens. Die zehn größten Unternehmen stellen heute drei Viertel aller Jobs auf dem Flughafengelände. Zu den größten Arbeitgebern gehören UPS (2.538), die Flughafengesellschaft (1.829), Lufthansa (1.119), Germanwings (1.016) und FedEx (609). Den größten Zuwachs an Arbeitsplätzen seit 2011 gab es bei den Expressfracht-Unternehmen. Über 6.200 Mitarbeiter und damit 46 Prozent der Gesamtbelegschaft arbeiten gelegentlich, regelmäßig oder ständig in der Nacht. „Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig der Airport in wirtschaftlicher Hinsicht ist. Er sichert jährlich Einkommen in Höhe von 543 Millionen Euro. Die ganze Region profitiert hiervon“, so Garvens.