Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen


Die Kölner Ford-Werke sehen sich gut gerüstet für 2021 - 
Bestseller 2020 waren die Ford-Modelle Focus, Fiesta und Kuga


Die Kölner Ford-Werke wollen über das zurückliegende Jahr nicht meckern. Das Unternehmen verzeichnete in 2020 mit 174.753 PKW-Neuzulassungen einen PKW-Marktanteil von 6,4 Prozent. Unter dem Einfluss der Corona Pandemie sank der Fahrzeugabsatz zwar um 84.633 Neufahrzeuge,  lag aber nur um 1,1 Prozent-punkte unter dem Vorjahr. "Besonders der Nutzfahrzeugbereich bereitet uns Freude," so Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf. " Im Dezem-ber hatten wir in Deutschland bei den leichten Nutzfahrzeugen den höchsten Absatz, der jemals gemessen wurde."                        (Bild links: Puma, oben: Kuga)

Die Ford Bestseller 2020 waren einmal mehr die Modelle Ford Focus, Fiesta und Kuga. Gleichzeitig meldet der Kölner Hersteller eine deutlich höhere Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen.  Ford sieht sich für das neue Jahr gut gerüstet. Laut Angaben des Kölner Herstellers sind die Auftragsbücher insbesondere durch die Nachfrage nach den Modellen Ford Puma, Kuga, den nun erhältlichen batterieelektrischen Mustang Mach-E (Bild), 198 kW (269 PS), 46.900 Euro, sowie die Voll-Hybrid Versionen von Kuga, S-Max und Galaxy gut gefüllt.

Die Lage der regionalen Wirtschaft ist gespalten, sagt die IHK  –
Teile der Industrie kommen ganz gut durch die Krise


Die Wirtschaft in der Region der IHK Köln befindet sich in der Rezession, das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage . Vom 30.11.2020 bis zum 7.1.2021 wurden die Unternehmen zu ihrer Lage und ihren Erwartungen befragt. In diese Zeit fiel der Teil-Lockdown im November sowie der Beschluss des harten Lockdowns ab dem 16.12.


„Bisher war unser Wirtschaftsstandort von einem stabilen Branchenmix geprägt, der uns beispielsweise bei der letzten Krise gut geholfen hat. Mittlerweile ist die Wirtschaft zweigeteilt: In Betriebe, die durch die Pandemie in Existenznot gera-ten sind, und in Wirtschaftszweige, denen die Krise fast gar nichts anhaben konn-te“, sagt Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln. „Eine Erholung auf breiter Front ist allerdings noch nicht in Sicht."


Relativ gut durch die Krise gekommen sind bislang Teile der Industrie, hierbei besonders die chemische und pharmazeutische Industrie sowie der Maschinen-bau. Dienstleistungsbereiche wie Immobilienwirtschaft, Unternehmensberatun-gen und die Informationswirtschaft sowie der produktionsorientierte Großhan-del sind ebenfalls nicht so stark von der Krise betroffen.


Im Gegensatz dazu stehen Branchen wie die Reisebranche, Gastronomie, Hotel-lerie, Messewesen, Veranstaltungsbranche, Einzelhandel und konsumorientier-ter Großhandel sowie Freizeit/Sport und Kultur seit Monaten fast ohne Einnah-men da. „Betroffen sind auch bestimmte Teile der Industrie, wie zum Beispiel die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Fahrzeugbau oder die Hersteller von Eisen, Blechen und Metallen und die Elektroindustrie“, schildert Frank Hemig, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, die Lage.



LANXESS geht mit Zuversicht in das neue Geschäftsjahr 2021: Der Spezialchemie-Konzern rechnet damit, dass sich viele seiner Kundenin-dustrien erholen, und erwartet daher für das Gesamtjahr ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde Euro.

LANXESS startet zuversichtlich ins Geschäftsjahr 2021:
Ergebnis zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde Euro erwartet


„Wir haben uns auch im Pandemiejahr 2020 gut behauptet und im vierten Quartal einen starken Schlussspurt hingelegt. Unsere Ergebnismarge zeigt: Die stabile Aufstellung des Konzerns bewährt sich auch in der Krise. Mein Dank geht an das gesamte LANXESS-Team, das in diesem schwierigen Jahr alles möglich gemacht hat, um das Geschäft am Laufen zu halten“, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG. „Mit dieser Mannschaft und unserer starken Aufstellung können wir 2021 optimistisch angehen und setzen voll auf Wachstum.“

Im von der Corona-Pandemie geprägten Geschäftsjahr 2020 zeigte sich LANXESS robust. Der Spezialchemie-Konzern erreichte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 862 Millionen Euro und blieb damit nur um 15,4 Prozent unter dem Vorjah-reswert von 1,019 Milliarden Euro. Das Ergebnis liegt sogar am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 820 bis 880 Millionen Euro. Bereits am 26. Januar hatte der Konzern vorläufige Zahlen für das starke vierte Quartal veröffentlicht, nachdem sich viele Geschäfte besser als erwartet entwickelt hatten.


Der Konzernumsatz von LANXESS lag 2020 mit 6,104 Milliarden Euro um 10,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 6,802 Milliarden Euro. Das Konzernergeb-nis aus fortzuführendem Geschäft stieg deutlich auf 908 Millionen Euro, nach 240 Millionen Euro im Vorjahr. Grund dafür war der Verkaufserlös der Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta, den LANXESS Ende April abgeschlossen hat.


Die Dividende soll auch für das Ausnahmejahr 2020 erneut erhöht werden. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung, die am 19. Mai 2021 virtuell stattfindet, eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorschlagen – rund 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von insgesamt rund 87 Millionen Euro.


Mit den Verkäufen des Membran- und des Chromchemikalien-Geschäfts sowie der angekündigten Veräußerung des Geschäfts mit Lederchemikalien hat sich LANXESS im Jahr 2020 konsequent von Bereichen getrennt, die nicht mehr zum strategischen Fokus auf Spezialchemie passen. Damit hat der Konzern den Grundstein für eine profitablere Entwicklung gelegt. Für eine solide finanzielle Basis sorgte zudem die Veräußerung der Anteile am Chemiepark-Betreiber Currenta. Im Jahr 2021 stehen alle Zeichen auf Wachstum – mit Fokus auf Geschäfte mit verbrauchernahen Schutzprodukten.

Viele Shopping-Center haben sich längst zu "mischgenutzten Quartieren" entwickelt

Ja, fast wie ein Filmpalast sieht es

aus das Shopping-Center, das dem-nächst  am Bahnhof in Bergisch Gladbach das"alte" Center ablösen soll.  Shopping-Center entwickeln sich immer mehr zu Treffpunkten mit Erlebnischarakter. Zusammenarbeit

mit Investor Greenman Investments entwickelt die MESA eine „grüne Shopping-Oase” – passend zu Bergisch Gladbach, der Stadt im Grünen.

Mehr Büros, mehr Ärzte und mehr Gastronomie  - So werden
die Shopping-Center demnächst ihr Angebot verändern  


In deutschen Shopping-Centern kann man shoppen, arbeiten, wohnen, zum Arzt gehen oder ins Fitnessstudio. Besonders in den letzten Jahren haben sich viele Shopping-Center zu mischgenutzten Quartieren entwickelt, deshalb finden auch handelsfremde Branchen hier häufig ihren Platz, allen voran Büroflächen und Arztpraxen.Eine aktuelle Studie bestätigt das jetzt.


So ist fast jedes zweite (46 Prozent) Shopping-Center auch Bürostandort. Mit 41 Prozent ist auch die Gesundheitsbranche oft vertreten. Auch Freizeitangebote wie Kinos sind in den Centern, die sich immer mehr zu Treffpunkten mit Erleb-nischarakter entwickeln, beliebt. So ist die Freizeit und Entertainment-Branche in gut einem Drittel (35 Prozent) der Center vertreten. Mischnutzungen mit Wohnungen (16 Prozent) und Hotels (6 Prozent) sind dagegen seltener.


Die Bekleidungsbranche wird nach Meinung von 73 Prozent weniger Fläche einnehmen. Im Bereich Unterhaltungselektronik & Telekommunikation rechnen knapp zwei Drittel mit weniger Mietfläche in den Centern. Bei Schuhen & Accessoires rechnet jeder zweite mit einem Rückgang. Mit einem Wachstum rechnet bei allen drei genannten Branchen hingegen kaum jemand.


Der Anteil der Gastronomie an der Mietfläche der Center wird dagegen nach Meinung von 81 Prozent der Befragten in den nächsten 5 Jahren wachsen. Auch der Anteil an Dienstleistern und der der Entertainmentbranche wird mehr werden, prognostizieren 71 Prozent. Der Mietflächenanteil der Branche Hobby & Freizeit wird laut gut der Hälfte (54 Prozent) steigen.


Hinsichtlich einer zukunftsfähigen Gestaltung der Shopping-Center sind die Center allerdings auf Kooperationen mit Kommunen, Mietern und Investoren angewiesen, so einige Ergebnisse der aktuellen Studie „Center-Management im Fokus“ von EHI und German Council of Shopping Centers, bei der der Blick auf das eigene Center und die Branche untersucht wurde.