Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Kölner Seilbahn nach Betriebsunfall 2017 total überholt und in Vielem neu gesichert

Die Kölner Seilbahn ist am 28. März in ihre neue Saison gestartet. Seitdem können die Fahrgäste wieder täglich von 10 Uhr bis 17.45 Uhr in eine der Gondeln einchecken, über den Rhein schweben und die Aussicht auf das Altstadt-Panorama, das Rheintal und den Rheinpark genießen. Die Hin- und Rückfahrt kann an beiden Stationen „Zoo“ und „Rheinpark“ beginnen.


So lange war die Seilbahn krank, nun fährt sie wieder,  vielen Dank - Touristen-Attraktion nach 20 Monaten endlich wieder fit

Seit der großen Betriebsstörung im Juli 2017 hatte die Kölner Seilbahn stillgestanden. Ein sogenanntes Hilfsseil hatte sich an einer Gondel (Kabine) verfangen. Die Fahrgäste mußten durch die Höhenrettung der Feuerwehr aus den Kabinen in einer dramatischen Aktion abgeseilt werden.


In der Zwischenzeit wurden alle Anlagen intensiv geprüft und verschiedene technische Anpassungen vorgenommen. So hat die Kölner Seilbahn u.a. eine neue Steuerung bekommen. Diese überwacht alle relevanten Systeme wie Motorstrom, Windstärke, Seillage, Bremssysteme, Sicherheitseinrichtungen etc. und schaltet die Anlage im Störfall automatisch ab. Zudem wurde die Videoüber-wachung auf die komplette Seilbahn erweitert und eine Kabinenfunkverbindung zur Verständigung der Passagiere mit dem Betriebsleiter eingebaut.


Hiermit erhalten Passagiere einen schnellen und direkten Kontakt zur Seilbahn-station, falls während der Fahrt oder eines Stillstandes Probleme auftreten. Dies gilt auch für den Einzelfall z. B. bei Erkrankung und geplanten Halt, etwa für Fotostopps bei Hochzeiten und natürlich Störungen.

Die nun neue Saison 2019 der Seilbahn ist durch verschiedene Höhepunkte gekennzeichnet. So werden Nachtfahrten zu Mittsommer (22. Juni), zu den Kölner Lichtern (13. Juli), zur Kölner Nacht der Seilbahn (24. August) und zu Halloween (31. Oktober) angeboten. Die Fahrpreise bleiben stabil. Erwachsene zahlen für die Hinfahrt 4,80 Euro, für die Hin- und Rückfahrt 7,00 Euro. Kinder- und Jugendliche von 4 bis 12 Jahre zahlen 2,70 Euro bzw. 4,00 Euro.

Ab Ostern ist die Mülheimer Brücke für Lkw über 3,5 Tonnen gesperrt  -  "Für die betroffenen Unternehmen eine Katastrophe", sagt die IHK
   



Autofahrer, die für die Überquerung des Rheins auf die Mülhei-mer Brücke angewiesen sind, müssen sich auf Schwierigkeiten für lange Zeit einstellen. Die Brücke muss mög-lichst ohne Verzögerung renoviert und deshalb für schwere Lkw gesperrt werden.

Zum Beginn der Osterferien startet die Stadt Köln deshalb die anstehende Generalsanierung mit einer veränderten Ver-kehrsführung, einer strengeren Gewichtsbeschränkung und zwei Fahrspuren weniger auf der Brücke.


Schon lange war die Brückensanierung geplant. Die Kosten waren„berechnet“, erste Arbeiten begonnen worden. Jetzt wurde auf der rechtsrheinischen Seite ein Braunkohleflöz entdeckt, in dem Baumaßnahmen keinen Halt finden kön-nen. Nun muss die Planung geändert werden, was sich auch auf die Kosten auswirkt, vor allem aber auf den dichten Straßenverkehr.


Bislang wird mit 188 Millionen Baukosten gerechnet, ganz am Anfang waren es 35 Millionen. Und über die Bauzeit mag niemand Auskunft geben. Diese vielleicht größte Brückensanierung der Nachkriegsgeschichte Kölns könnte mindestens drei Jahre dauern. Die Baumaßnahmen bedeuten, dass die bisher zwei Fahr-spuren für den Individualverkehr auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung redu-ziert werden. Beide Spuren liegen dann auf der Nordseite der Brücke. Von bisher zwölf Tonnen wird das maximale Gewicht für Lkw auf 3,5 Tonnen reduziert. Auch am Mülheimer Zubringer und dem Clevischen Ring kommt es zu Verkehrsbehin-derungen durch geänderte Straßenführungen.


„Das ist für die betroffenen Unternehmen alles eine Katastrophe", sagt dazu Ulf Reichardt, der Hauptgeschäftsführer der IHK Köln. Denn neben der Mülheimer Brücke sind ja bereits die Leverkusener Brücke und die Deutzer Brücke für LKW über 3,5 Tonnen gesperrt. „Die Erreichbarkeit unserer Unternehmen steht damit auf dem Spiel. Und für viele Transporte bedeutet dies erhebliche Umwege und damit einen enormen Zeitverlust", so Reichardt.

Durch die Maßnahmen der Stadt soll die Zahl der Fahrzeuge ab Ostern auf der Mülheimer Brücke um 50 Prozent gesenkt werden. Von 50.000 Kraftfahrzeugen pro Tag sollen es dann nur noch rund 28.000 Kraftfahrzeuge sein. An anderer Stelle wird mit 5.000 Fahrzeugen pro Tag mehr gerechnet.

Zusehen wie der Osterhase aus Schokolade entsteht

Das Schokoladen-Museum im Rheinau-Hafen lockt mit einem Ferienangebot
 

Ein kunterbuntes Familienprogramm erwar-tet große und kleine Besucher des Schokola-denmuseums in den Osterferien. Denn was darf in keinem Osternest fehlen? Die Scho-kolade natürlich! Wie wäre es, zu Ostern einmal hinter die Kulissen der Schokoladen-herstellung zu schauen und zu sehen, wie Ostereier und Schokoladenhasen hergestellt werden?
Es darf angefasst, probiert und natürlich auch mitgemacht werden! In den Osterfe-rien ist an allen Tagen geöffnet! Da gibt es auch täglich die beliebten Familienführun-gen "Kleine Schoko-Schule" und "Große Schoko-Schule". Sie können bereits vorab über den Webshop gebucht werden. In der Schoko-Schule machen sich die Teilnehmer auf den Weg „Von der Kakaobohne zur Tafelschokolade“. Alle Zwischenprodukte der Schokoladenproduktion können probiert werden, angefangen bei der Kakaobohne bis zur fertig produzierten Schokoladentafel. Hier ist riechen, anfassen und schmecken ausdrücklich erwünscht. -  Das Angebot findet an den Osterfeiertagen von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr statt (Dauer ca. 20 Min.). Die Anmeldung erfolgt vor Ort an der Schoko-Schule und kostet 2 Euro pro Person.

25 Jahre Schokoladen-Museum Köln - Ein Traum wurde Wirklichkeit


Die Hans Imhoff, Schokoladenfabrikant aus Leidenschaft, hatte lange Zeit einen Traum: Er träumte von einem Schokola-denmuseum mit einem Brunnen, in dem unaufhörlich Schokolade sprudelt. 1972 übernahm Hans Imhoff die Stollwerck-Fabrik in der Kölner Südstadt. Am 31. Oktober 1993 wurde das Schokoladenmuseum eröffnet. Es wurde zu einem nie für möglich gehaltenen Erfolg der deutschen Museumsgeschichte: Es ist mit rund 600.000 Besuchern im Jahr eine der meistbesuchten kulturellen Institutionen in Köln. Und feiert nun sein 25jähriges Bestehen.


Kölner Tourismus 2018: moderates Wachstum auf hohem Niveau

Mit der Bilanz ganz zufrieden:  (v.l.) Elisabeth Thelen (Aufsichtsratsvorsitzende KölnTourismus GmbH), Stephanie Kleine Klausing (stellv. Geschäftsführerin KölnTourismus GmbH).                Foto: Dieter Jacobi

Leichtes Wachstum auf hohem Niveau, so lässt sich das erfolgreiche touristische Jahr 2018 für Köln zusammenfassen. Nach sehr hohen Zuwächsen in 2017 und einem turnusgemäß schwächeren Messejahr, wurden 3,7 Millionen Gästeankünf-te und 6,29 Millionen Übernachtungen in 2018 gezählt.Insgesamt steigerten sich damit die Ankünfte um 3 Prozent und die amtlich erfassten Hotelübernachtun-gen um 0,7 Prozent.

Insbesondere der Kölner Tagungsmarkt verzeichnete 2018 deutliche Steigerun-gen (52.747, +6,5 Prozent). Der jährliche touristische Bruttoumsatz liegt nach Hochrechnungen von KölnTourismus auf Basis aktueller statistischer Daten bei 6,7 Milliarden Euro.
Die meisten Übernachtungen wurden wieder von deutschen Gästen getätigt (4,13 Millionen, +1,2 Prozent), gefolgt vom wichtigsten ausländischen Quell-markt Großbritannien mit einem hohen Zuwachs von 11,7 Prozent bei den Übernachtungen (242.651). Die USA (201.156, -0,1 Prozent), Niederlande (179.115, +4,5 Prozent) und Belgien (104.187, +5,7 Prozent) vervollständigen die Top 5. - Großes Potenzial besitzt der chinesische Markt für Köln. Hier steigerten sich die Übernachtungszahlen in der Langzeitbetrachtung der letzten zehn Jahre um 163 Prozent auf 98.206.

Einzigartige römische Grabanlage wird wieder öffentlich

Sparkasse KölnBonn fördert neue Pläne für Weidener Römergrab mit 20.000 Euro

Im Kölner Westen wird in wenigen Monaten ein anti-ker kultureller Schatz wie-derbelebt: Die römische Grabkammer im Stadtteil Weiden. Nachdem sie über viele Jahre unzugänglich war,  soll sie nun für die Öffentlichkeit als Lern- und Erlebnisort dienen. Die Sparkasse KölnBonn unter-stützt  die Maßnahme mit 20.000 Euro aus dem "PS-Zweckertrag" der PS-Lose. Den gleichen Betrag gibt die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zur Verfügung.

Die Grabkammer an der Aachener Straße 1328 ist die besterhaltene unterirdische Grabanlage aus römischer Zeit nördlich der Alpen und ein bedeutendes Zeugnis Kölner Stadtgeschichte. Einst bestattete dort eine reiche Gutsfamilie vor den Toren des römischen Köln (Colonia Ara Agrippinensis, CCAA) ihre Angehörigen. Mit ihrer antiken Ausstattung ist die Grabanlage einzigartig. Sie lag an einer der wichtigsten Verbindungsstraßen im Nordwesten des Imperium Romanum, der sogenannten "Via Belgica". Köln war zur damaligen Zeit die Hauptstadt der ehemaligen Provinz Nie- dergermanien.

Kölner Universität feiert nach Neugründung ihr 100jähriges Bestehen

Die Universität zu Köln feiert Jubiläum. Sie wird im Juni 100 Jahre alt und ist mit rund 48.000 Studenten eine der größten Universitäten in Deutschland. Dement-sprechend bietet sie ein breites Feld an Studiengängen und -abschlüssen. 500 Profes-soren betreuen an sechs Fakultäten (Wirtschafts- und Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Medizin, Philosophie Mathe-matik-Naturwissenschaft, Humanwissenschaft) mehr als 100 Studienfächer.

Diese "neue" Universität ist eigentlich eine ganz alte. Sie ist zwar erst am 12. Juni 1919 von Konrad Adenauer wieder eröffnet worden. Sie gab's aber schon viele Jahre vorher. 1798 hatte die französische Regierung die alte Universitas coloni-ensis allerdings erst mal geschlossen. Die Neueröffnung bescherte Köln dann wieder eine Universität, die heute zu Deutschlands renommiertesten Hochschu-len gehört mit einem internationalen Campus im Herzen der Stadt.

Und durch "meinen Keller" rollen dann täglich 20 Güterzüge

„Der Umbau der Gleisanlagen im Bereich Clarenbachplatz im Ortsteil Köln-Braunsfeld auf der Eisenbahnstrecke Köln-Niehl–Frechen wird genehmigt.“

Mit dieser Genehmigung fiel der Startschuss für eines der innovativsten Wohnungsbauprojekte in Köln.


Das hat es wohl bisher in Deutschland noch nicht gegeben: Köln baut Wohnhäus-er über Eisenbahgleisen. Das bedeutet: Quasi durch den Keller dreier neuer Wohnhäuser rollen täglich etwa 20 Güterzüge der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Man möchte es nicht glauben. Im Bild ganz links unten sind die Bahn-schranken gut zu erkennen.


Über eine Länge von 160 Metern wird erstmals in Deutschland ein Schienenweg überbaut, um 67 Wohnungen und knapp 600 m² Gewerbefläche, verteilt auf drei Häuser, einzurichten. Unterirdisch entstehen ebenfalls 98 Tiefgaragenstellplätze.

In mehreren Gutachten hat die Bezirksregierung Köln untersuchen lassen, ob die Bewohner in dem Gebäude auch sicher sind. Denn in den HGK-Waggons werden nicht selten auch Gefahrgüter transportiert. Etwa leicht entzündlicher Braunkoh-lestaub. Die Untersuchungen ergaben, dass keine erhöhte Brandgefahr besteht. Anfang Dezember soll der Rohbau beginnen kann. „Wir erwarten, dass wir bis Februar 2021 den Neubau am Clarenbachplatz fertigstellen können“, heißt es.

Erhält Köln demnächst eine neue Veranstaltungshalle ?

Mit einer attraktiven Ansicht präsentiert sich eine neue Veranstaltungshalle, die das Event-Angebot in Köln erwei-tern und nach Ansicht der Initiatorn schon in zwei Jahren fertig sein könnte. Sie soll Platz für 4.500 bis 5.000 Zu-schauer bieten. Konkurrenz für manche Halle im Rheinland . In Köln aber sagt man:"So eine Halle fehlt uns". Noch fehlt die Baugenehmigung.

Animation: Köln Connection

Der Skulpturenpark nahe dem Zoo besteht jetzt schon 20 Jahre

Er ist nicht besoners bekannt, aber doch sehr beliebt: Der Skulpturenpark in Köln in unmittelbarer Nähe zu Zoo, Flora, Botanischem Garten und Seilbahn im Dreieck zwischen Zoobrücke, Konrad-Adenauer-Ufer und Riehler Straße. Inmitten der ihn umgebenden städtischen Infrastruktur lädt er einerseits zu Ruhe und Entschleunigung, andererseits aber auch zu unerwarteten Begeg-nungen ein. Im 20. Jahr seines Bestehens zeigt er acht neue künstlerische Arbeiten (bis Juni 2019) unter dem Titel "La fin du Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!" Kuratorin der Ausstellung ist Professorin Chus Martínez. - In Anlehnung an die Märchen aus Tausendundeiner Nacht sollen sich die Besucher den Skulpturenpark als besonders geeigneten Ort für die Kräfte der Fiktion vorstellen. Der Eintritt ist kostenlos. Es gibt Führungen.

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de


So soll das neue Historische Archiv der Stadt Köln einmal aussehen -
es entsteht zur Zeit an der Luxemburger Straße, nahe Amtsgericht

Nach dem Einsturz: Fast 90 Millionen Euro für eine neue Heimat Kölner Kunstschätze

Das Rheinische Bildarchiv Köln wird gemeinsam mit dem Historischen Archiv der Stadt den Archivneubau am Eifelwall/Ecke Luxemburger Straße beziehen. Die neuen Räume und Magazinflächen werden eine Gesamtnutzfläche von etwa 20.300 qm umfassen, davon allein 2,2 Regalkilometer Lagerfläche für das Rheinische Bildarchiv Köln.  Der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex wurde gerade erst gelegt. Unser Bild zeigt den maßgeblichen Entwurf des Büros Waechter + Waechter Architekten Darmstadt.

Seit dem Einsturz im Frühjahr 2009 ist das Archiv auf zwei provisorische Standor- te verteilt: Am Heumarkt 14 und in Köln Porz. Entstehen soll jetzt ein einladen- des, offenes und gleichzeitig hoch funktionales Haus, das sowohl interessierte Bürger als auch Fachwissenschaftler und Studenten anspricht. Für die Bestände des Historischen Archivs steht dann in den Magazinräumen Fläche für rund 58 Regalkilometer Archivgut und 460 Planschränke zur Verfügung. Die Kostenbe-rechnung für das gesamte Projekt beläuft sich auf rd. 87,13 Millionen Euro. (Bau- kosten 80,53 Millionen Euro und Einrichtung 6,6 Millionen Euro). Die Rohbau- tätigkeiten hat begonnen.

So könnte das geplante Spielcasino am Deutzer Bahnhof aussehen


Eine Jury hat  im Rahmen des Architektenwettbewerbs die Entwürfe für das Kölner Spielca- sino vorgestellt, nach denen das Gebäude am Ottoplatz in Köln- Deutz gebaut werden soll. Das Preisgericht mit Teilnehmern aus Verwaltung, Politik und Architek-turbüros sowie dem Betreiber WestSpiel kürte die Konzepte aus München und der AIP Planungs GmbH aus Düsseldorf (unser Bild) zu den Besten. Der Sieger ergibt aus einem Verhandlungsverfahren.

Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das ver- meintliche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor wenigen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zwei- ten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittelpunkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgenbilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

Ausländische Investoren suchen Luxus-Immobilien in Köln

Sotheby´s International Realty in Köln: "Deutschland gilt international als sicherer Hafen"

Durch die aktuellen politischen Entwicklungen wenden sich internationale Immobilienkäufer verstärkt dem deutschen Markt zu. Gefragt sind Bauvorha- ben in bester Lage, z.B. Im Kölner Süden, in den Ortsteien Marienburg und Hahnwald. Unser Bild zeigt eine Luxus-Immobilie im Hahnwald, entnommen dem Internetangebot von ImmobilienScout 24. Unser Bild unten zeigt einen gehobenen Gebäudekomplex in der Kölner Innenstadt (Gerling-Viertel)


Nachdem institutionelle Anleger aus dem Ausland schon bei Einzelhandels- oder Büroobjekten sowie Wohnungspaketen für Rekord-Engagements in 2016 sorgten, werden jetzt auch zahlreiche private Kaufinteressenten für hochwer- tige Wohnimmobilien aktiv. „Im Umfeld der Brexit-Entscheidung und Euro-Krise wird Deutschland international als sicherer Hafen bewertet. Und der Immobi-lienmarkt bietet aufgrund der guten Wirtschaftsentwicklung noch Chancen auf weitere Wertsteigerungen“, erklärt Tobias Schulze, von Sotheby´s Internatio- nal Realty in Köln.

In der Domstadt registriert Sotheby´s International Realty wachsende Nachfrage von jenseits der Grenzen. "Inzwischen kommt fast schon ein Drittel der Besucher der Website von Köln Sotheby´s International Realty aus dem Ausland. Auf diesem Weg kommen die Kölner Immobilienprojekte in ein welt- weites Schaufenster und damit in den Fokus von weitaus mehr Interessenten als normalerweise möglich“, erläutert Harald Kaster, der zusammen mit Tobias Schulze die Kölner Sotheby´s Niederlassung leitet, die erst Anfang dieses Jah- res gegründet wurde. Die größte Gruppe der Interessenten kommt aus Frank- reich (34 Prozent), den USA (13 Prozent) und Großbritannien (11 Prozent).

Dass Köln von ausländischen Immobilien-Interessenten registriert wird, liegt aufgrund der Erfahrungen aus Kunden-Kontakten von Tobias Schulze und Harald Kaster an einem Mix aus weichen und harten Faktoren. „Der Rhein, der Dom und auch der Karneval sind Trümpfe, die im Ausland viele Menschen kennen. Doch es wird auch registriert, dass Köln wirtschaftlich stark ist und durch stetigen Zuzug eine florierende Millionenmetropole ist. Die große Universität sowie viele private Hochschulen sind mit rund 100.000 Studierenden zudem ein wichtiger Bekanntmachungs-Faktor.“
Interesse haben internationale Kunden vor allem an Wohnimmobilien in der Stadtmitte und in bevorzugten Gegenden wie etwa Lindenthal, Marienburg, Hahnwald und Junkersdorf. „Ausländische Käufer wollen ihr Geld sicher angelegt sehen - auch innerhalb der Stadt durch gefragte Wohnlagen", so die beiden Kölner Sotheby´s Niederlassungsleiter.

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

"Prachtbauten" verändern allmählich das Gesicht von Köln

Besonders eindrucksvoll erscheint der Plan eines ziemlich neuen Rudolfplatzs


Köln will schöner werden, vor allem in der HäuserSzene. An verschiedenen Ecken in der Stadt entstehen bereits auffäl- lige Neubauten. An anderen Stellen sind ganze Gebäude-komplexe akut und bereits intensiv geplant. Zum Beispiel am Rudolfplatz, einem besonders markanten Punkt der Innenstadt. Am Habsburger Ring gelegen und nur wenige Fußminuten vom Neumarkt entfernt. Die Arbeiten sind in vollem Gange.


Das renommierte Architekturbüro Caruso St.John aus Lon- don will hier am Habsburger Ring und direkt gegenüber der Hahnentorburg ein voraussichtlich achtgeschossiges Büro- und Geschäftshaus errichten. Rund 120 Millionen Euro sollen investiert werden. - Der Rudolfplatz ist ein Herzstück der Domstadt, aber auch ein Schandfleck mit einem maro- den Theater, das abgerissen werden soll und einer Brücke aus Holz und Glas, die ebenfalls verschwinden soll.

Zu weiteren Bauveränderungen in der Stadt gehören u.a. ein neues Medienhaus für den WDR anstelle des 40Jahre alten Filmgebäudes (Baubeginn 2017) sowie ein nahezu völlig neues "Gerling-Viertel", in dem bereits hochpreisige Woh nungen angeboten werden. Zu den provisionsfreien Eigen-tumswohnungen in verschiedenen Wohnhäusern gehören Maisonettewohnungen, Townhouses, Stadtwohnungen, Penthouses, Gartenwohnungen, Stadtvillen und Dachge-schosswohnungen.  Die neue Piazza im luxuriösen Wohn- viertel (Bild links) ist der Öffentlichkeit von Immofinanz  bereits öffentlich präsentiert worden. Noch mindestens ein Jahr werden die Bauarbeiten wohl andauern.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Geschmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominenten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher ist das Eckhaus inzwischen  längst ein attraktives Fotomotiv.