Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die Kölner Wirtschaftsregion ist in Deutschland eine Macht

Neuer Industrieatlas der IHK Köln vermittelt Daten und Fakten zum Standort

Die Industrie ist in der Kölner Wirtschaftsregion ein bedeutender Wirtschafts-zweig. Als viertgrößte Industrieregion in ganz Deutschland trägt sie in der hiesigen Region rund 16,5 Prozent zur gesamten Wertschöpfung bei. Die IHK Köln fasst Daten und Fakten zur regionalen Industriebranche alljährlich im Industrieatlas zusammen. Dieser ist gerade wieder erschienen.

Über 5.000 Betriebe, rund 132.000 Mitarbeiter: Die Industrie ist und bleibt in der Wirtschaftsregion Köln ein bedeutender Wirtschaftszweig. Da durch Verflechtun- gen des Industriesektors mit anderen Branchen, insbesondere dem Dienstleis-tungssektor, weitere Arbeitsplätze generiert werden, sind es insgesamt rund 240.000 Beschäftigte, die im Bezirk der IHK Köln direkt und indirekt in der Indus-trie arbeiten.

So nachzulesen im gerade erschienenen Industrieatlas, den die IHK Köln jährlich herausgibt. Dort wird auch berechnet, dass in Köln und Leverkusen, im Rhei-nisch-Bergischen, im Rhein-Erft und im Oberbergischen Kreis, die Industrie mit gut 54,7 Milliarden Euro Umsatz die viertgrößte Industrieregion ganz Deutsch-lands ist. Vor Ort trägt die Industriebranche 16,5 Prozent zur gesamten Wert-schöpfung bei. Insbesondere der Export macht die regionale Industrie stark: Mit 54,6 Prozent liegt die Exportquote deutlich über dem Durchschnitt in NRW (44,1 Prozent) und Deutschland insgesamt (47,9 Prozent).

Der Industrieatlas der IHK Köln wirft auch einen Blick auf die regionalen Städte und Kreise und zeigt, dass es bei der Bedeutung des Industriesektors hier deut-liche Unterschiede innerhalb des Bezirks der IHK Köln gibt. Während der Beschäftigungsanteil der Industrie in Köln mit 15 Prozent vergleichsweise gering ist, beträgt er im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis 27 Prozent, in Leverkusen 32 Prozent und im Oberbergischen Kreis sogar 41 Prozent.

Ebenfalls große Unterschiede gibt es bei der Größe der einzelnen Industriezwei-ge innerhalb des IHK-Bezirkes. Der Fahrzeugbau dominiert zusammen mit der Chemie- und Pharmaindustrie das Branchenportfolio: Mehr als ein Drittel (rund 35,6 Prozent) aller Industriebeschäftigten arbeiten in diesen Segmenten. Mehr als jeder zweite Euro der Industrie im IHK-Bezirk wird in diesen beiden Branchen umgesetzt.

Was Häuser und Eigentumswohnungen im Jahr 2016 kosteten -
Im Rheinland waren Düsseldorf und Köln besonders teuer

Neubau-Einfamilienhäuser in Frankfurt sind die teuersten weit und breit. Sie wurden im vergangenen Jahr für durchschnittlich 711.000 Euro angeboten, 12 Prozent teurer als 2015. Auf Rang 2 liegt Düsseldorf mit Durchschnittspreisen von 695.000 Euro (+ 2 Prozent) für Neubau-Einfamilienhäuser. Auf Rang 3 liegt Bonn mit 537.000 Euro (+ 9 Prozent) gefolgt von Köln mit 474.000 Euro (+ 10 Prozent). Das belegt die neue Studie über Wohnangebote und -preise „City Report Wohnen“ der CORPUS SIREO Makler GmbH.


Die höchsten Durchschnittspreise für Neubau-Eigentumswohnungen wurden in Frankfurt mit 4.650 Euro (+ 6% gegenüber 2015) aufgerufen. In Düsseldorf waren durchschnittlich 4.550 Euro pro Quadratmeter (+ 5 %) fällig. Dahinter liegt Köln, dort kosteten Neubauwohnungen im Schnitt 4.400 Euro (+ 13 %). Neue Bonner Eigentumswohnungen wurden für 3.450 Euro/qm (+3 %) angeboten.


Für neu gebaute Einfamilienhäuser in Düsseldorf wurden im vorigen Jahr im Median 695.000 Euro und damit 2 Prozent mehr als 2015 auf den Tisch gelegt. Neubauwohnungen waren mit 4.550 Euro pro Quadratmeter 5 % teurer als im Vorjahr. Bestandswohnungen waren 8 Prozent teurer und wurden für Quadrat-meterpreise von 2.850 Euro angeboten. Teuerster Stadtteil war auch bei Eigen-tumswohnungen Oberkassel.


Ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Köln kostete 2016 im Schnitt 425.000 Euro, was einem Plus von 4 % binnen Jahresfrist entspricht. Für einen Neubau waren 474.000 Euro zu zahlen, was ein kräftiges Plus von 10 Prozent  bedeutet. Die teu- ersten Bestands-Einfamilienhäuser wurden 2016 in Müngersdorf  angeboten mit einem Durchschnittspreis von 1,49 Millionen Euro, gefolgt von Marienburg mit 1,39 Mio. Euro sowie Hahnwald mit 1,38 Mio. Euro. Eigentumswohnungen gab es in Köln im Jahr 2016 im Mittel für 3.050 Euro pro Quadratmeter. Neubauten wurden um 13 Prozent teurer, die Preise stiegen auf 4.400 Euro/qm. Teuerste Einzellage war 2016 Braunsfeld mit 4.800 Euro/qm. Lindenthal (4.350 Euro/qm) und Marienburg (4.450 Euro/qm) sind traditionell teure Standorte.


Ein Einfamilienhaus in Bonn kostete 2016 im Median 425.000 Euro. Neubau-Ein- familienhäuser erfuhren eine Preissteigerung von 9 Prozent auf 537.000 Euro, Bestandshäuser steigerten sich um 7 Prozent auf 395.000 Euro im Schnitt. Ein neues Einfamilienhaus in Bonn kostete 13 Prozent mehr als in Köln. Der teuerste Stadtteil für Einfamilienhäuser in Bonn war im Jahr 2016 Bad Godesberg. Eigen-tumswohnungen kosteten in Bonn 2.500 Euro pro Quadratmeter, das entspricht einer Steigerung von 4 Prozent. Bestandswohnungen legten mit 5 Prozent Plus auf 2.250 Euro/qm stärker zu als Neubauwohnungen, deren Preise um 3 Prozent auf 3.450 Euro/qm im Schnitt anstiegen.

LANXESS - der Start ins neue Jahr hätte nicht besser sein können 

Der Konzern erwartet das beste Geschäftsjahr seiner Geschichte


Der Spezialchemie-Konzern LANXESS stellt nach einem sehr starken ersten Quartal 2017 und der erfolgreich abgeschlossenen Akquisition des US-Unter-nehmens Chemtura für das Gesamtjahr das beste Ergebnis seiner Geschichte in Aussicht.

Der weltweite Umsatz des Spezialchemie-Konzerns wuchs im Auftaktquartal 2017 deutlich um 25 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro nach 1,9 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich ebenfalls um 25 Prozent auf 328 Millionen Euro nach 262 Millionen Euro im Vergleichs-quartal. Treiber für diese sehr positive Entwicklung waren vor allem deutlich gesteigerte Absatzmengen in allen Segmenten.
Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Konzern ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1,225 und 1,3 Milliarden Euro – inklusive des Beitrags der neu erwor- benen Chemtura-Geschäfte. Damit könnte 2017 das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Unternehmensgründung werden. Das bislang höchste operative Ergebnis erreichte LANXESS im Jahr 2012 mit rund 1,2 Milliarden Euro.
„LANXESS ist sehr stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wir konnten in jedem unserer Geschäftssegmente einen Nachfrageanstieg verzeichnen und in allen Marktregionen weltweit höhere Umsätze erzielen. Das zeigt deutlich, dass unsere Aufstellung stimmt“, sagte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert. „Auch für das zweite Quartal zeichnet sich eine gute Auftragslage und damit eine weiterhin dynamische Geschäftsentwicklung ab – für das Gesamtjahr erwarten wir sogar ein Rekordergebnis. Das ist ein klares Zeichen unserer opera- tiven Stärke, die durch die Chemtura-Akquisition weiter zunimmt. Jetzt gilt es, die neuen Geschäfte schnell und reibungslos zu integrieren.“

In einem Kompetenzzentrum in Italien entwickelt LANXESS Modekollektionen

Der Leder-Trend 2017 ist von viel rosaroten Tönen bestimmt


In einem eigenen Kompetenzzentrum für Oberleder-Trends in Santa Croce sull‘Arno in der Toskana, Italien, entwerfen LANXESS-Techniker und -Designer mit einer Vorlaufzeit von 18 Monaten Modekollektionen der Zukunft. Nach einer Phase der Inspiration legen sie die Farben der Lederkollektion fest. Im nächsten Schritt entwickeln sie die entsprechenden Lederartikel und Rezeptu- ren. Dies ermöglicht es den Gerbereien, sich zu orientieren und frühzeitig auf die Umsetzung der Trends einzustellen.
Die angesagten Trends für die Saison Herbst/Winter 2017/2018 stehen deshalb natürlich schon fest. Sie lauten: Autunno Rosa mit kräftigen Rot- und Rosatö- nen, Transizione Verde, bei dem die Farbe Grün dominiert,Paesaggi Invernali mit ganz unterschiedlichen Farbgebungen und Scuro de Inverno, bei dem eher dunkle Töne vorherrschen.

LANXESS Leather (LEA) gehört zu den wenigen Zulieferern in der Lederindus- trie, die alle notwendigen Produkte für die Lederherstellung anbieten: anorga-nische und synthetische Gerbstoffe, Konservierungs- und Fettungsmittel, Farb- stoffe und Pigmente sowie Gerberei- und Zurichthilfsmittel. Erweitert und kom- plettiert wird das Produktsortiment von LANXESS darüber hinaus durch die Kooperation mit der Rohm and Haas Company.