Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Die Koelnmesse legt Confex-Grundstein und präsentiert die neue Halle 1


Gemeinsam mit zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien hat die Koelnmesse am 24. August ein Ereignis mit Symbolkraft gefeiert: Die Grundstein-legung für die neue Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex® sowie die Ein-weihung der neuen Halle 1. Sie stehen für die Zukunft der Koelnmesse und des Messe- und Kongressstandorts, in der sich die Koelnmesse nach den Worten von Messechef Gerald Böse "als Veranstaltungsort beweisen und sogar gestärkt aus den Wirren der zurückliegenden Monate hervorgehen" will. "Mit dem Confex® setzen wir einen Grundstein für den Kongressstandort Köln in völlig neuer Di-mension", betonte Oberbürgermeisterin Henriette Reker.  Visualisierung Confex®

OB Reker überzeugt: "Das sind wirklich gute Nachrichten für Köln"


"Die Grundsteinlegung für das Confex® und die Fertigstellung der neuen Halle 1 - das sind zwei wirklich gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Köln, die mich optimistisch stimmen", sagte Reker. Voraussichtliche Fertigstellung: Mitte 2024, Betrieb ab Herbst 2024


Bisher erst zu wenigen Anlässen wie der "Spielesause" zur gamescom  genutzt, geht die Halle 1 zur Anuga (09.-13.10.2021) erstmals in die klassische Messe-Bespielung. Wirkung hat der Neubau auch wegen seinerAusmaße: 25 Meter hoch und 180 Meter lang bietet die Halle 1 Ausstellungsfläche in der Größe von 10.000 m² und so langfristig zusätzliche Möglichkeiten für Messen, Ausstellungen und Sonderschauen. Zudem kann sie variabel geteilt und mit anderen Messehallen verbunden werden.


Insgesamt investiert das Unternehmen über 700 Millionen Euro in die Neubauten und die Infrastruktur. Dabei behält die Koelnmesse Augenmaß: Aufgrund der Einbußen durch Corona hat sie sich entschieden, die zeitliche Umsetzung des Investitionsprogramms auf einen längeren Zeitraum bis 2034 zu strecken.

So wolllen die Experten wieder mehr Touristen nach Köln locken


Der Köln-Tourismus ist hier am Rhein genau so eingeschränkt und rückläufig wie der Tourismus in vielen anderen Metropolen auch. Dem will man nun mit diversen, auch ausgefallenen Werbekampagnen massiv entgegen steuern.


Um auf Köln als Reiseziel aufmerksam zu machen, war jetzt in Berlin ein Mural auf 158 Quadratmetern entstanden, Bild links. Die Graffiti-Künstler Semor aus Köln und HRVB aus Berlin erstellten das riesige Wandgemälde gemeinsam an einem Wohnhaus an der East Side Gallery in Friedrichshain (Mühlenstraße 6, 10243 Berlin). Es sollte dort bis Ende Juli sichtbar sein.


Die Aktion ist das Ergebnis der neuen strategisch-konzeptionellen Ausrichtung von KölnTourismus, die bestimmte Zielgruppen genauer in den Fokus nimmt.


Unter dem Motto „Ich packe meinen Koffer mit…“ zeigt das Mural zahlreiche Imageträger, die eng mit Köln verbunden sind wie Dom, FC-Maskottchen, die Banane von Thomas Baumgärtl oder natürlich ein Glas Kölsch.


Mural ist laut Wikipedia die spanische Bezeichnung für eine Wandmalerei im öffentlichen Raum. Die Werke spiegeln nationale, sozialkritische und historische Inhalte wider. Die Kunstform entstand nach der mexikanischen Revolution 1920.

Traurige Nachricht: Der Köln-Marathon fällt wieder aus


Unter dem Motto „Dein Köln. Dein Ziel.“ sollten am 3. Oktober wieder rund 25.000 Läuferinnen und Läufer mit unterschiedlichen Motivationen und Erwar-tungen beim Generali Köln Marathon an den Start gehen. Anmeldungen dazu waren seit ein paar Tagen möglich. Jetzt wurde der Marathon abgesagt. Der Veranstalter informierte: Eine  Genehmigung für den Lauf habe es nur unter der Voraussetzung gegeben, dass die Corona-Inzidenz-Zahl unter 35 bleibt. Das dies bis zum 3. Oktober so bliebe, schien ihm unwahrscheinlich, da die Delta-Variante in Kombination mit einer schleppenden Entwicklung der Impfquote aktuell für steigende Fallzahlen sorgt: "Daher sehen wir leider keine Alternative zur Absage."
Angemeldeten erhalten eine E-Mail, in denen die Details zur Erstattung der gezahlten Startgelder und die Ummeldung auf den virtuellen Lauf erklärt werden. Der nächste Generali Köln Marathon findet am 2. Oktober 2022 statt.

RIESENRAD - Das ist die neue Attraktion am Kölner Zoo

Köln hat eine neue Attraktion: Das Europa-Riesenrad, das im Sommer und Herbst am Schokoladenmuseum stand, ist jüngst am Kölner Zoo aufgebaut worden. Aus 55 Metern Höhe hat man dort einen spektakulären Blick auf den Zoo, die Flora und das Agnesviertel. Das Europa-Rad ist das größte transportable Riesenrad der Welt. Es kann bis zu 252 Personen für eine Fahrt aufnehmen.Und dreht sich von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr.


Schon jetzt sehen, was morgen wichtig ist – das Film Festival Cologne findet

in diesem Jahr vom 21. bis 28. Oktober statt. Erneut präsentiert das Festival die weltweit wichtigsten Trends und herausragenden Arbeiten audiovisuellen Erzählens. Die renommierten Film Festival Cologne Awards werden am 28. Oktober im Kölner E-Werk verliehen.Das Film Festival zeigt aber schon jetzt bis Oktober Open Air und in den Kölner Kinos in 30 Screenings die Höhepunkte aus dem Jubiläumsprogramm 2020 und ein Best-of der Filme, die durch die Pandemie nicht so in den Kinos zu sehen waren, wie sie es verdient hätten.


Die Straße sind überfüllt  -  wird jetzt der Rhein zu einer neuen Verkehrsader für Köln ?


Die Stadt Köln steht vor einer dramatischen Weichenstellung in der Verkehrs-politik, sagt das „BÜNDNIS VERKEHRSWENDE KÖLN“, eine Gruppe von Bür-gern, die sich in Fragen der Stadtpolitik und des Umwelt- und Klimaschutzes in der Kölner Zivilgesellschaft engagiert. Die Stadt ersticke am Autoverkehr, die Schwachstellen bei der Straßenbahn würden größer statt kleiner. Da soll der Rhein als natürlicher Verkehrsweg helfen und von einem Wasserbus-System genutzt werden. Beispiel: Hamburg  (Bilder).Das Thema ist  nicht ganz neu, kommt aber durch eine aktuelle Studie gerade wieder ins Gespräch.

Köln bietet Touren durchs europäische Astronauten-Zentrum an


KölnTourismus bietet exklusive Touren zum Europäischen Astronautenzentrum (EAC) an: Besuchergruppen erhalten so aktuelle Einblicke in die bemannte Raumfahrt. Zu den rund zweistündigen Führungen, die in deutscher und englischer Sprache angeboten werden, gehören ein Vortrag im Kinosaal sowie ein Besuch in der Trainingshalle, dem Herzstück des Europäischen Astro-nautenzentrums, das sich auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Wahnheide befindet. Im Anschluss können Fragen zur Raumfahrt allgemein gestellt werden. Im EAC trainiert u.a. das Europäische Astronautenkorps für Weltraumeinsätze. © KölnTourismus GmbH / Axel Schulten

SUPER! -  Kölner Uni-Klinik produziert die Masken jetzt selber

Prof. Dr. Edgar Schömig (Vorstandsvorsitzender Uniklinik Köln), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Stadt Köln), Heike Rech (Geschäftsführerin medfacilities Betrieb) und Damian Grüttner (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Uniklinik Köln) (v.l.).   -  Bild unten:  Die neue Produjktionsmaschine.                                                                                 Fotos: Michael Wodak

Als erstes Krankenhaus hat sich die Uniklinik Köln in Deutschland mit einer eigenen Produktionsstätte für Mund-Nasen-Schutzmasken unabhängiger von internationalen Lieferengpässen gemacht. Die voll-automatische Produktionslinie schafft pro Tag rund 50.000 Mas-ken – rund 10 Millionen pro Jahr.  Die Maschine wurde in Düsseldorf gebaut, der Stoff für die Masken kommt aus Bayern und die Bänder sowie den Draht von einer Firma in Wuppertal.

Kölner Wissenschaftler entwickeln Sparprogramm für Mais-Bauern

Wissenschaftler des Instituts für Bau- und Landmaschinentechnik der TH Köln haben in Kooperation mit der Kverneland Group Soest GmbH ein neuartiges Verfahren ent-wickelt, mit dem sich über 25 Prozent des Mineraldüngers bei der Unterfußdüngung von Mais einsparen lässt. Für die pflanzen-bauliche Untersuchung dieser Düngerablage wurden über einen Zeitraum von drei Jahren an bis zu vier Standorten in der Voreifel und am Niederrhein manuelle Versuche mit Mais angelegt. Im Laufe der drei Versuchsjahre hat das Team dabei über 20.000 Düngerpor-tionen per Hand abgelegt.

Parallel zu den pflanzenbaulichen Untersuchungen entwickelte das Forscherteam der TH Köln eine neuartige Portionierein-heit für den Einsatz an einer herkömmlichen Einzelkornsämaschine. Über 500 Kilometer hat das Team während der Tests mit dem Traktor im Frühjahr 2019 zurückgelegt. "Bei konservativer Schätzung lassen sich alleine beim Mais in Deutschland mit einem punktgenauen Verfahren mindestens 75.000 Tonnen Dünger im Jahr einsparen", sagt Doktorand Max Boute; außerdem 13.500 Tonnen Stickstoff und 34.500 Tonnen Phosphor.- Bei aktuellen Preisen von circa 400 Euro je Tonne DAP könnten die deutschen Landwirte damit rund 30 Millionen Euro jährlich sparen, heißt es bei den Wissenschaftlern.

Das ist der Hit - EINE VIRTUELLE ZEITREISE INS KÖLN UM 1900


Köln ist um eine neue Touristenattraktion reicher: Besucher der Rheinmetropole können dank moderner Virtual-Reality-Technik und haptischer Feedbacksysteme die Kölner Altstadt so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erleben und voll-ständig in das damalige Leben eintauchen. Die Zeitreisen werden in einem Ladenlokal in der Nähe des Doms angeboten . „Die Besucher steigen in einen Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn und erleben eine virtuelle, historisch authentische Rundfahrt durch die Altstadt vor über 100 Jahren,“ sagt Geschäftsführer des Start-ups TimeRide GmbH, Jonas Rothe. „Ein solches multi-sensorisches VR-Erlebnis ist bisher einmalig.“ Stereos-kopische Fotographien im Stile der um 1900 populären Kaiserpanoramen runden das Konzept von TimeRide ab.              Weitere Infos: www.timeride.de

Wallraf Museum bietet einen einmaligen Blick hinter seine Kulissen


Ein Museum, das bewusst einen gefälschten Monet ausstellt? Die Antwort für das Wallraf-Richartz-Museum lautet Ja. So zeigt das Kölner Museum in seiner neu gestalteten Abteilung „Im Labor des Museums“ unter anderem das vermeint-liche Monet-Gemälde „Am Seineufer bei Port Villez“. Ein Werk, das erst vor weni-gen Jahren von Kunsttechnologen des Wallraf als Fälschung überführt werden konnte. Und um diese und viele weitere spannende Aspekte der Arbeit von Museumsrestauratoren geht es bei der Sammlungspräsentation im zweiten Obergeschoss.
Neben dem gefälschten Monet steht dabei ein interaktiver Bildschirm im Mittel-punkt, der eine ganze Fülle an interessanten Informationen und Filmen über das Malen im Mittelalter, die Maltricks eines Vincent van Goghs und unterschiedliche Restaurierungsmethoden zeigt. Außerdem sind im neuen Labor auch Röntgen-bilder und Infrarotaufnahmen von Kunstwerken zu sehen, die den Besuchern einen faszinierenden Blick hinter die Farbschichten ermöglicht

In einem preisgekrönten Buch  -  DIE SCHÖNSTEN SEITEN KÖLNS 

Architekturführer Köln von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt


Für Bibliophile, Architekturbegeisterte, Köln-Fans oder Flaneure: Die Stiftung Buchkunst, die in diesem Jahr ihr 50. Jubi- läum feiert, zeichnet den Architekturfüh- rer Köln als eines der gelungensten Bücher aus. Er wurde von zwei Expertenjurys der Stiftung Buchkunst ausgewählt. Seine 103 vorge-stellten Projekte informieren über die zeitgenössische, als auch die herausra- gende Baukultur seit 1932. Im Bild links die Severinsbrücke.

Die Jury begründete: »Köln. Architektur. Ohne Dom und romanische Kirchen geht es normalerweise ja nicht. Dennoch: Köln ist eine Stadt des zwanzigsten Jahrhunderts und eine Stadt von heute – genau darum geht es in diesem kom- pakten Architekturführer. Kompakt erscheint er von außen: Der dreiseitige Farbschnitt verleiht dem stattlichen Umfang in griffigem Format auch optisches Gewicht. Er hat dieselbe Farbe wie die Schmuckfläche des Kartonumschlages. Kein Betongrau, kein Wappenrot – sondern ein gräuliches Grün, ein Stück Köln sozusagen, denn es zitiert die für die Stadt so bedeutenden modernen Brückenbauwerke über den Rhein."

Konrad Adenauer hinterließ der Stadt Köln eine charakteristische Farbe: das Brückengrün, das er 1929 bei der Bayer AG als "Patinagrün" in Auftrag gab. Heute kennzeichnet das sogenannte "Adenauergrün" nicht nur die wichtigsten Rheinüberquerungen, sondern auch eines der 25 schönsten Bücher 2016, das die Stiftung Buchkunst aktuell auszeichnete.

Der Architekturführer Köln, ausgewählt unter 788 eingesandten Titeln, wurde von Barbara Schlei, Uta Winterhager und Tobias Groß herausgegeben. Als "vor- bildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung" ist er kennzeichnend für die Handschrift der Kölner Agentur großgestalten, Kommunikationsdesign.

Einst Eisenbahn-Direktion  -  heute Agentur für Flugsicherheit


So sieht er heute  aus, der ehemaliger Verwaltungssitz der "Eisenbahndirektion Cöln" am Konrad-Adenauer-Ufer 3, unser Bild links. Im wesentlichen ist nur die Fassade stehen geblieben, alles andere drumherum, vor allem im Inneren, wurde total umgekrempelt. Denn nun ist hier die Zentrale der Europäischen Agentur für Flugsicherheit EASA entstan- den. HOCHTIEF Projektentwicklung feierte jüngst das Richt- fest für die Neue Direktion. Der Gebäudekomplex wurde total zurück gebaut. Historische Details aus dem Inneren waren zuvor ausgebaut, katalogisiert und eingelagert wor- den, um später in den Neubau wieder eingebaut zu werden. Die nahezu 120 Meter lange, viergeschossige Fassade im neoklassizistischen Stil blieb erhalten.

                            © HOCHTIEF Projektentwicklung/HHVISION

Ein interessantes Fotomotiv für Köln-Besucher nahe dem Barbarossaplatz

Wie ein altes Gemäuer fast zu einem Kunstwerk geworden ist


Sprayer sind nicht unbedingt beliebte Zeitgenossen. Zu häßlich ist oft ihr Ge-schmiere an Türen, Wänden und Fensterläden. Immer wieder aber findet man auch kleine bzw. überdimensioal große Kunstwerke an Häuserwänden. Ein besonders ausgefallenes Werk findet sich in Köln nahe dem Barbarossaplatz an der Zülpicher-straße. Im darunter weniger geschmackvoll verkleideten Erdge-schoss befindet sich die Kneipe "Stiefel", die vor zwei Jahren eine gewisse Berühmheit erlangte, als dort ein Hollywoodfilm gedreht wurde ! Zumindest ein paar Szenen des Action-Thrillers  "Auto-bahn".  Aber immerhin mit so prominen-ten Filmstars wie Anthony Hopkins und Ben Kingsley. Und dann kam auch noch die US-Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence dazu. In der malerischen Kneipe trank man Kölsch. - Für Kölnbesucher inzwischen ein attraktives Fotomotiv.