Im Blick Rheinberg, Köln, Bonn & Leverkusen

Koelnmesse Konzern lag 2019 mit einem Gewinn von über 30 Millionen Euro über Plan

 Die Koelnmesse hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Rekordumsatz von mehr als 400 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von mehr als 30 Millionen Euro abgeschlossen. "Wir hatten uns für 2019 viel vorgenommen und haben jetzt geliefert. Das bedeutet eine neue Bestmarke für unser Unternehmen. Nach 2020 wollen wir uns weiterhin oberhalb der 400 Millionen Euro bewegen", so Messechef Gerald Böse. "Damit behaupten wir uns ganz vorn in der Welt".


Die Koelnmesse erreicht erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz

BGerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Koelnmesse)

Der Umsatz der Koelnmesse lag im vergangenen Jahr rund zwölf Prozent über dem des bisherigen Rekordjahres 2017, das als ungerades Kölner Messejahr mit vergleichbarem Portfolio die Benchmark darstellt. Seit 2009 ist der Umsatz durchschnittlich um rund sechs Prozent gewachsen - das entspricht einer abso-luten Umsatzsteigerung von rund 170 Millionen Euro in diesem Zeitraum.

Nach Böses Worten ist der anhaltende Erfolg auch das Ergebnis der langfristig angelegten Unternehmensstrategie mit den Kernpunkten Internationalisierung, Digitalisierung und Standortentwicklung. Insbesondere das Portfolio mit der Stärkung der vorhandenen und der Etablierung neuer Messen wird in Zukunft im Fokus stehen. An den weltweit 76 Messen und Ausstellungen 2019 beteiligte sich die Rekordzahl von rund 45.000 ausstellenden Unternehmen aus 120 Ländern und rund 2,3 Millionen Besucher aus 218 Staaten. Hinzu kamen etwa 125.000 Teilnehmer an Kongressen außerhalb der Messezeiten. 51 Veranstaltungen fanden in Deutschland statt.

Nachhaltigkeit ist ein weiteres Thema von großer Tragweite für die Koelnmesse. Zahlreiche Projekte laufen bereits. Die Koelnmesse versteht Nachhaltigkeit auch als integralen Bestandteil bei ihren Bauprojekten: Das Confex® als Messe-, Kon-gress- und Eventlocation zugleich wurde so geplant, dass es bereits vorab von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit der höchsten Kategorie in Platin vorzertifiziert wurde. Es ist Teil des rund 700 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0, das im Zeitplan liegt und gut voran-kommt. Die Halle 1plus steht kurz vor dem Richtfest.

EISENWARENMESSE 2020: Trendsetter für innovative Entwicklungen

Wenn sich vom 1. bis 4. März in den Kölner Messehallen die Hartwarenbranche zur INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE trifft, wird es wieder ein wahres Innovationsfeuerwerk geben. Es ist und bleibt Tradition, dass die Koelnmesse im Vorfeld der Messe Aussteller nach Trends und neuen Produkten befragt. In vielen Unternehmen nimmt die die Automatisierung und Digitalisierung aktuell breiten Raum ein. So werden in den Kompetenzbereichen Werkzeuge, Industriebedarf, Befestigungs- und Verbindungstechnik sowie Home Improvement viele innovative Lösungen zu sehen sein.

Auch in der Hartwarenbranche ist der bereits 2011 geschaffene Begriff „Industrie 4.0“ fest etabliert. Die Unternehmen arbeiten zunehmend daran, im Rahmen der Digitalisierung die gesamte industrielle Wertschöpfungskette zu vernetzen. Dies fängt bei der Auftragserfassung an, erstreckt sich über die Warenbestellung und Produktion und schließt auch die Logistik mit ein. Sämtliche Lieferanten, Zulieferer und natürlich auch die Kunden werden mit in dieses virtuelle Netz eingebunden.

Thema "Reizverschluss" ....  Die Workshops der h+h cologne 2020

Gute Produkte? Kompetente Beratung? Das setzen die Kunden heutzutage vor-aus. Was der stationäre Handel der Handarbeitsbranche darüber hinaus bieten kann, um im Wettbewerb zu bestehen, darum geht es auch 2020 wieder bei den Workshops der koelnmesse h+h cologne vom 20. bis 22.März. Mit welchen Werk-zeugen, Marketin-gmaßnahmen und neuen Trends man den Kundenstamm hält und sogar neue Zielgruppen dazugewinnt, erfahren interessierte  Fachbesucher bei kompetenten Referenten auf der Weltleitmesse der Branche.


Die gelernte Maßschneiderin Inge Szoltysik-Sparrer zum Beispiel -  aus vielen  dem Fernsehen mit Guido Maria Kretschmar bekannt -  zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, an einem Kleidungsstück den Reißverschluss perfekt in Szene zu setzen. Die Übungsarbeiten mit unterschiedlichen Reißverschlüssen finden im Workshop an Musterstoffstücken statt, die jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann. Oder soll es etwas Exotischeres sein? Dann wäre der Workshop von Mia Führer genau richtig. Sie zweigt, wie man wunderschöne stylische Kimonos näht. Die Workshopteilnehmer erhalten ein Schnittmuster in Ihrer Konfektionsgröße, eine Stoffauswahl und bekommen Tipps und Hilfe bei der effektiven und professionellen Verarbeitung.


Die internationale Fachmesse für Handarbeit & Hobby präsentiert als weltweit größte Orderplattform dieser Art ein umfassendes Spektrum an Innovationen rund ums Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken und Basteln.

Im Rheinland gar nicht so bekannt: Die Düsseldorfer Messe betreibt
seit 40 Jahren einen festen Messe-Standort auch in Moskau

Die Messe Düsseldorf feiert das 40-jährige Bestehen ihres Moskauer Standorts. Mit der Eröffnung der offiziellen Repräsentanz am 15. Oktober 1979 hatte sie die Basis für ihre Erfolgsgeschichte im russischen Markt geschaffen. 2002 folgte die Gründung der Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf Moskau, die heute 49 Mit-arbeiter beschäftigt sowie 14 Messen und Messebeteiligungen in Moskau, Novo-kutznesk, Kazan, Ufa und Jekaterinburg veranstaltet.


Die Messe Düsseldorf Moskau betreute im vergangenen Jahr bereits 2.097 Aussteller (Vorjahr: 1.894). Diese erreichten mehr als 190.000 Besucher. Düsseldorf nennt das einen Beleg für "die Lebendigkeit und Attraktivität" des russischen Messe-markts. Mit einem Erlös von 31,2 Mio. Euro im Jahr 2018 und einem Anteil von 44 Prozent am Auslandsumsatz der Messe Düsseldorf Gruppe stellt Russland den größten Auslandsmarkt des Konzerns dar.


Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düssel-dorf dazu: „Wir haben heute eine starke Position im russischen Markt. Das ist der Lohn dafür, dass wir als erste ausländische Messegesellschaft nach Russland gegangen und dem Markt auch in schwierigen Zeiten treu geblieben sind. Wir stehen für Verlässlichkeit und Stabilität – an der Seite unserer Kunden und unserer russischen Partner.“


Bereits 1963 wagte die Messe Düsseldorf den Schritt hinter den Eisernen Vorhang und eröffnete ihren Kunden einen neuen Markt. „Das war schon abenteuerlich, in der damaligen Sowjetunion Messen zu veranstalten“, erinnert sich Dornscheidt. „Ich bin seit 1977 dabei und habe so einiges erlebt.“ In den ersten Jahren, während zwischen den Supermächten noch der Kalte Krieg herrschte, galt es, bürokratische und politische Hürden zu überwinden.


Messe Düsseldorf bei den Olympischen Spielen in Tokio 

Die erfahrenen Rheinländer sind für das Deutsche Haus zuständig

Es ist der Hotspot nach den olympischen und paralympischen Wettkämpfen: das Deutsche Haus (Bild). Hier kommen Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und Politik zusammen, um gemeinsam zu feiern und zu netzwerken. Die Messe Düsseldorf schafft hierfür auch in Tokio 2020 wieder den Rahmen und realisiert das Deutsche Haus im Auftrag der Deutschen Sport Marketing (DSM), des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Behindertensportverbands (DBS).

Messe-Chef Werner M. Dornscheidt, Düsseldorf

In Tokio öffnet das Deutsche Haus kommendes Jahr seine Türen in der Shop-ping-Mall „AQUA CiTY“ auf der künstlichen Insel Daiba – zentral gelegen in der Tokyo Bay Zone, in direkter Nachbarschaft zu zahlreichen sportlichen Hot-spots und mit einem atemberaubenden Blick auf die berühmte Rainbow Bridge.


In dem sechsstöckigen Einkaufszentrum sind verschiedene Flächen für die Ein-richtung des Deutschen Hauses vorgesehen. Herzstück des Auftritts wird die Eventlocation „The Cortona Sea Side Daiba“ im fünften Stock der Mall sein. Sie verfügt über eine weitläufige Terrasse mit Pool, eine grandiose Aussicht auf die markante Skyline von Tokio und wird vor allem für Feierlichkeiten und Foto-shootings gebucht.


Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düssel-dorf, freut sich auf die Spiele: „Wir werden wieder unsere geballte Kompetenz auffahren, um das Deutsche Haus zu einem Hotspot der Olympischen und Para-lympischen Spiele zu machen. Menschen zusammenzubringen, das können wir. Und zwar nicht nur auf unseren Weltleitmessen, sondern auch im Deutschen Haus. Wir sind stolz, hierfür seit 20 Jahren einen Beitrag zu leisten.“Seit Sommer 2017 haben die Verantwortlichen der Messe Düsseldorf  nach einer geeigneten Location gesucht und dabei mehr als 30 Objekte besichtigt. Düsseldorf ist zuständig von der Planung über die Umsetzung bis zum Betrieb.



Die Koelnmesse betreut den Pavillon der Weltausstellung in Dubai

Ab Oktober 2020 schaut die Welt Tokio (Olympia) und nach Dubai (Weltausstel-lung): Zur EXPO 2020 organisiert die Koelnmesse im Auftrag des Bundeswirt-schaftsministeriums den Deutschen Pavillon und ist damit an drei der bisher vier großen Weltausstellungen dieses Jahrhunderts beteiligt. 2018 wurden wichtige Meilensteine erreicht, im April 2019 folgte auf dem 4.600 m² großen Gelände der erste Spatenstich. Und im Oktober 2020 blicken viele auch nach Singapur. Dort findet mit Hilfe der Kölner die erste gamescom asia statt. Asien gilt als der attraktivste und am schnellsten wachsende Gaming-Markt weltweit.